Chronik

 

Bild: Linus Hartmann - Ankommen in Pfarrrbriefservice.de
 
  

 

Bild: Linus Hartmann - Ankommen in Pfarrrbriefservice.de
 
  

 

 
Bild: Martha Gahbauer (Keramik) in Pfarrrbriefservice.de
 
  

 

 
Bild: Martha Gahbauer (Keramik) in Pfarrrbriefservice.de
 
  

Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit.  Mk 13,26

 
 
 Bild: bearfotos.com
  

Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit.  Mk 13,26

 
 
 Bild: bearfotos.com
  

 
 
 Bild: Christiane Raabe in Pfarrbriefservice.de
  
 
 
 Bild: Christiane Raabe in Pfarrbriefservice.de
  

 
 
 Bild: Pfarrbriefservice.de
  
 
 
 Bild: Pfarrbriefservice.de
  

 
 
 
Bild: Bernd Göbel (Plastik, Detail) / Peter Weidemann (Foto)
  
 
 
 
Bild: Bernd Göbel (Plastik, Detail) / Peter Weidemann (Foto)
  

„Ich bin nicht gekommen, um mir dienen zu lassen, sondern um zu dienen“
 
 
 
Bild: Christiane Raabe in pfarrbriefservice.de
„Ich bin nicht gekommen, um mir dienen zu lassen, sondern um zu dienen“
 
 
 
Bild: Christiane Raabe in pfarrbriefservice.de

„Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

 

„Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

 

 

Bild: Erntekrone in der Beelener Pfarrkirche 2021

 

 

Bild: Erntekrone in der Beelener Pfarrkirche 2021

 

 

Bild: Christiane Raabe in Pfarrbriefservice.de

 

 

Bild: Christiane Raabe in Pfarrbriefservice.de

 

 

Bild unter www.kath-cottbus.de Geistlicher Impuls zu Mk 9, 30-37

 

 

Bild unter www.kath-cottbus.de Geistlicher Impuls zu Mk 9, 30-37

 

 

Bild: Peter Weidemann in pfarrbriefservice. de

 

 

Bild: Peter Weidemann in pfarrbriefservice. de

 

 
 

Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

 
 

Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

 
 

Bild: Kathrin Fuchs in Pfarrbriefservice.de

 
 

Bild: Kathrin Fuchs in Pfarrbriefservice.de

 

„Meine Seele preist die Größe des Herrn!“

Bild: privat

 

„Meine Seele preist die Größe des Herrn!“

Bild: privat

Jesus sagt: "Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben."
 

Bild: Ursula Garber in Pfarrbriefservice.de

Jesus sagt: "Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben."
 

Bild: Ursula Garber in Pfarrbriefservice.de

... Unser Teilen verringert nicht unser eigenes Vermögen sondern ermöglicht Neues, was uns alleine vielleicht nicht möglich gewesen wäre: neue Kräfte, die stärken, neue Perspektiven für das Leben...

 

Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

... Unser Teilen verringert nicht unser eigenes Vermögen sondern ermöglicht Neues, was uns alleine vielleicht nicht möglich gewesen wäre: neue Kräfte, die stärken, neue Perspektiven für das Leben...

 

Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

... Unser Teilen verringert nicht unser eigenes Vermögen sondern ermöglicht Neues, was uns alleine vielleicht nicht möglich gewesen wäre: neue Kräfte, die stärken, neue Perspektiven für das Leben...

 

Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

... Unser Teilen verringert nicht unser eigenes Vermögen sondern ermöglicht Neues, was uns alleine vielleicht nicht möglich gewesen wäre: neue Kräfte, die stärken, neue Perspektiven für das Leben...

 

Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Dem Stress des Alltags entfliehen, zur Ruhe kommen, zu mir selbst finden. Viele Menschen haben im Sommer die Möglichkeit dazu. Doch auch wenn eine längere Auszeit nicht möglich ist, können wir bei Gott immer wieder neu zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen. Elisabeth Fritzl (2021)

 

 

Dem Stress des Alltags entfliehen, zur Ruhe kommen, zu mir selbst finden. Viele Menschen haben im Sommer die Möglichkeit dazu. Doch auch wenn eine längere Auszeit nicht möglich ist, können wir bei Gott immer wieder neu zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen. Elisabeth Fritzl (2021)

 

 

Um seine Heilsbotschaft möglichst vielen zu verkünden, sendet Jesus seine Jünger aus. Sie sollen sich in Jesu Auftrag und ausgestattet mit großer Vollmacht auf den Weg machen.
Werden wir uns neu bewusst, dass auch wir von Christus den Auftrag haben, seine Heilsbotschaft für andere sichtbar zu machen. Klemens Nodewald (2018)

 

Bild: Peter Weidemann, in: Pfarrbriefservice.de

Um seine Heilsbotschaft möglichst vielen zu verkünden, sendet Jesus seine Jünger aus. Sie sollen sich in Jesu Auftrag und ausgestattet mit großer Vollmacht auf den Weg machen.
Werden wir uns neu bewusst, dass auch wir von Christus den Auftrag haben, seine Heilsbotschaft für andere sichtbar zu machen. Klemens Nodewald (2018)

 

Bild: Peter Weidemann, in: Pfarrbriefservice.de

Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat!

"Ihr dürft prophetisch reden!" Diese überraschende Aussage hat der Apostel Paulus der Urgemeinde im 1. Jahrhundert offenbart. Und noch heute schenkt Gott uns die Gnade und das Verständnis, diese Verheißung mit Leben zu füllen.  Steve Thompson "Alle können prophetisch reden - Praktische Anweisung zum prophetischen Dienen"

 

Bild: Peter Weidemann, in: Pfarrbriefservice.de

"Ihr dürft prophetisch reden!" Diese überraschende Aussage hat der Apostel Paulus der Urgemeinde im 1. Jahrhundert offenbart. Und noch heute schenkt Gott uns die Gnade und das Verständnis, diese Verheißung mit Leben zu füllen.  Steve Thompson "Alle können prophetisch reden - Praktische Anweisung zum prophetischen Dienen"

 

Bild: Peter Weidemann, in: Pfarrbriefservice.de

Wen Gott in die Prophetenrolle ruft, der muss kompromisslos folgen und muss auch mit Ablehnung rechnen.

Wenn ich hinaustrete, um das Licht zu grüßen, folgt mir der Schatten meines Körpers, aber der Schatten meines Geistes geht mir voran und weist mir den Weg zu einem unbekannten Ort, sucht Dinge jenseits meines Verstehens und begreift Gegenstände, die keine Bedeutung für mich haben. (Khalil Gibran)

Bild: Pfarrer Norbert Happe - mit einer wichtigen Botschaft - nicht nur bei der Europameisterschaft!!!

Wenn ich hinaustrete, um das Licht zu grüßen, folgt mir der Schatten meines Körpers, aber der Schatten meines Geistes geht mir voran und weist mir den Weg zu einem unbekannten Ort, sucht Dinge jenseits meines Verstehens und begreift Gegenstände, die keine Bedeutung für mich haben. (Khalil Gibran)

Bild: Pfarrer Norbert Happe - mit einer wichtigen Botschaft - nicht nur bei der Europameisterschaft!!!

"Gott kann das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln." (Martin Luther King)

Das Fortbestehen der Kirche wird nicht zuletzt von denen abhängen, die sich von Krisen nicht abschrecken lassen, die nicht auf destruktive Kritik von außen setzen, sondern auf aktive Mitgestaltung von innen. (Gisela Baltes)

Bild: Peter Weidemann in: Pfarrbriefservice.de

 

Das Fortbestehen der Kirche wird nicht zuletzt von denen abhängen, die sich von Krisen nicht abschrecken lassen, die nicht auf destruktive Kritik von außen setzen, sondern auf aktive Mitgestaltung von innen. (Gisela Baltes)

Bild: Peter Weidemann in: Pfarrbriefservice.de

 

Man gibt gerne vor, das Leiden zu lindern und bemüht sich oft nur, Flucht zu behindern. (Dieter Lohmann, Beelen)

DIE ZEITEN SIND VORBEI, MEINE SCHWESTERN UND BRÜDER, WO MAN SAGTE, DAS SEI DER WILLE GOTTES. VIELE DINGE, DIE GESCHEHEN, SIND NICHT DER WILLE GOTTES. (OSKAR A. ROMERO)

DIE ZEITEN SIND VORBEI, MEINE SCHWESTERN UND BRÜDER, WO MAN SAGTE, DAS SEI DER WILLE GOTTES. VIELE DINGE, DIE GESCHEHEN, SIND NICHT DER WILLE GOTTES. (OSKAR A. ROMERO)

Die Zeiten sind vorbei, meine Schwestern und Brüder, wo man sagte, das sei der Wille Gottes. Viele Dinge, die geschehen, sind nicht der Wille Gottes. (Oskar A. Romero)

„Es gibt keinen Gegensatz zwischen dem Bild Gottes und dem Menschen. Wer einen Menschen foltert, wer einen Menschen beleidigt, der beleidigt das Bild Gottes.“ (Oskar A. Romero)

Bild: Oskar A. Romero - Statue geschaffen von  einem mexikanischer Künstler - im Eingang des Pfarrhauses

„Es gibt keinen Gegensatz zwischen dem Bild Gottes und dem Menschen. Wer einen Menschen foltert, wer einen Menschen beleidigt, der beleidigt das Bild Gottes.“ (Oskar A. Romero)

Bild: Oskar A. Romero - Statue geschaffen von  einem mexikanischer Künstler - im Eingang des Pfarrhauses

Tue Gutes, wo Du kannst ohne Ansehen der Person, und wer der Hilfe bedarf, wo Du sie leisten kannst, der ist Dein Nächster. (Adolph Kopling)

In Beelen feiern an diesem Sonntag Geburtstag – unsere Kolpingfamilie ist in Beelen seit 90 Jahren engagiert und in viele Richtungen aktiv. Danke, Kolping!

Bild: Michael Wittenbruch - In: Pfarrbriefservice.de

In Beelen feiern an diesem Sonntag Geburtstag – unsere Kolpingfamilie ist in Beelen seit 90 Jahren engagiert und in viele Richtungen aktiv. Danke, Kolping!

Bild: Michael Wittenbruch - In: Pfarrbriefservice.de

Komm Heiliger Geist und erfülle die Herzen Deiner Gläubigen - lass Dein Feuer unsere Herzen ergreifen!

Pfingsten: 

Dein Geist weht, wo er will - wir können es nicht ahnen.
Er greift nach unsern Herzen - und bricht sich neue Bahnen. 
Wolfgang Poeplau

Allen wünschen wir: Frohe und gesegnete Pfingsten und die ganze Wucht des Heiligen Geistes!!!

Pfingsten: 

Dein Geist weht, wo er will - wir können es nicht ahnen.
Er greift nach unsern Herzen - und bricht sich neue Bahnen. 
Wolfgang Poeplau

Allen wünschen wir: Frohe und gesegnete Pfingsten und die ganze Wucht des Heiligen Geistes!!!

Christus ist erstanden - Halleluja! Christus ist wahrhaft auferstanden - Halleluja!

Weiterer Gedanke zum Sonntag

"Du vermagst nichts ohne Gott, auch wenn du es wolltest. Gott will nichts ohne dich, obwohl er es könnte. Mit Gott verbündet wirst du alles vermögen." (Ignatius von Loyola)

Weiterer Gedanke zum Sonntag

"Du vermagst nichts ohne Gott, auch wenn du es wolltest. Gott will nichts ohne dich, obwohl er es könnte. Mit Gott verbündet wirst du alles vermögen." (Ignatius von Loyola)

Christus ist erstanden - Halleluja! Christus ist wahrhaft auferstanden - Halleluja!

"Himmel" ist eine Bewegung nach oben, ein Wort für etwas, das über uns hinausgeht - und das trifft für die Mehrzahl der irdischen Dinge zu.

"Himmel" ist eine Bewegung nach oben, ein Wort für etwas, das über uns hinausgeht - und das trifft für die Mehrzahl der irdischen Dinge zu.

Christus ist erstanden - Halleluja! Christus ist wahrhaft auferstanden - Halleluja!

Wenn dich die Liebe ruft, so folge ihr,
auch, wenn ihre Wege schwer und steil sind.
Und wenn ihre Flügel dich umfassen,
gib ihr nach, auch wenn das Schwert
in ihrem Gefieder versteckt
dich verwunden kann.
(Khalil Gibran)

Wenn dich die Liebe ruft, so folge ihr,
auch, wenn ihre Wege schwer und steil sind.
Und wenn ihre Flügel dich umfassen,
gib ihr nach, auch wenn das Schwert
in ihrem Gefieder versteckt
dich verwunden kann.
(Khalil Gibran)

Christus ist erstanden - Halleluja! Christus ist wahrhaft auferstanden - Halleluja!

Gerade jetzt, wo ich nur wenig tun kann oder gar nichts mehr, gerade jetzt ist wichtig, zu vertrauen, dass mir die Liebe bleibt, die du mir schenkst, dass ich nichts tun oder leisten muss, um bei dir anerkannt zu sein und nicht vergessen. (Alfons Dirscherl)

Gerade jetzt, wo ich nur wenig tun kann oder gar nichts mehr, gerade jetzt ist wichtig, zu vertrauen, dass mir die Liebe bleibt, die du mir schenkst, dass ich nichts tun oder leisten muss, um bei dir anerkannt zu sein und nicht vergessen. (Alfons Dirscherl)

Christus ist erstanden - Halleluja! Christus ist wahrhaft auferstanden - Halleluja!

Hierarchisches Gehabe und autoritäre Allüren verbieten sich für den, der auf Jesus schaut. Seine Autorität geht so weit, wie sie durch Jesus gedeckt ist. (Franz Kamphaus)

Hierarchisches Gehabe und autoritäre Allüren verbieten sich für den, der auf Jesus schaut. Seine Autorität geht so weit, wie sie durch Jesus gedeckt ist. (Franz Kamphaus)

Christus ist erstanden - Halleluja! Christus ist wahrhaft auferstanden - Halleluja!

Für die Wahrheit, dass Jesus nicht im Tod geblieben und dass er nicht nur in die Phantasie der Jünger auferstanden ist: für diese Glaubenswahrheit haben die Apostel sich die Füße müde und blutig gelaufen und schließlich ihr Leben gegeben. (Egon Kapellari)

Für die Wahrheit, dass Jesus nicht im Tod geblieben und dass er nicht nur in die Phantasie der Jünger auferstanden ist: für diese Glaubenswahrheit haben die Apostel sich die Füße müde und blutig gelaufen und schließlich ihr Leben gegeben. (Egon Kapellari)

Christus ist erstanden - Halleluja! Christus ist wahrhaft auferstanden - Halleluja!

OSTERALLELUJA

Ein Freudenjubelruf
der sich verbreiten will
sich in die Länge zieht
auskostend die Vokale
sich immer höher schraubt
von einem Vers zum anderen
hinauf zu himmlischen Höhen
um wie ein Glockenton
zu verkünden:
„Auferstanden ist der Herr!“

Ilse Pauls



OSTERALLELUJA

Ein Freudenjubelruf
der sich verbreiten will
sich in die Länge zieht
auskostend die Vokale
sich immer höher schraubt
von einem Vers zum anderen
hinauf zu himmlischen Höhen
um wie ein Glockenton
zu verkünden:
„Auferstanden ist der Herr!“

Ilse Pauls



Und darum dürfen wir vom dornengekrönten Christus nicht nur mit ein paar frommen Gefühlen weggehen.

Leben ist nur im ewigen Kreislauf von Tod und Auferstehung möglich. Wer versucht, nur durch die Auferstehung zu leben, wird ebenso Schiffbruch erleiden, wie derjenige, der nur bei Leiden und Tod ist. Tod und Auferstehung bedingen sich also gegenseitig. (Richard Rohr)



Leben ist nur im ewigen Kreislauf von Tod und Auferstehung möglich. Wer versucht, nur durch die Auferstehung zu leben, wird ebenso Schiffbruch erleiden, wie derjenige, der nur bei Leiden und Tod ist. Tod und Auferstehung bedingen sich also gegenseitig. (Richard Rohr)



Und darum dürfen wir vom dornengekrönten Christus nicht nur mit ein paar frommen Gefühlen weggehen.

Wozu in der Spaßgesellschaft aus Liebe zu Gott und dem Nächsten etwas und gar sein Leben aufopfern, wie es die Heiligen taten? Die herkömmlichen Stätten dieses Opfergedankens wie Klöster, Ordenshäuser und Priesterseminare leeren sich. Religiöse Selbstverwirklichung und Freizeit schauen eben anders aus als „Hingabe“. Und doch: Liebe und Leid lassen sich nicht wegrationalisieren. Wer wirklich jemanden liebt, nimmt so manches Opfer freiwillig auf sich, auch für Gott. Und nicht nur der Mensch — auch Gott. Credo quia absurdum est! (Ich glaube, obwohl es absurd ist) (Michael J. Plöbst)



Wozu in der Spaßgesellschaft aus Liebe zu Gott und dem Nächsten etwas und gar sein Leben aufopfern, wie es die Heiligen taten? Die herkömmlichen Stätten dieses Opfergedankens wie Klöster, Ordenshäuser und Priesterseminare leeren sich. Religiöse Selbstverwirklichung und Freizeit schauen eben anders aus als „Hingabe“. Und doch: Liebe und Leid lassen sich nicht wegrationalisieren. Wer wirklich jemanden liebt, nimmt so manches Opfer freiwillig auf sich, auch für Gott. Und nicht nur der Mensch — auch Gott. Credo quia absurdum est! (Ich glaube, obwohl es absurd ist) (Michael J. Plöbst)



Und darum dürfen wir vom dornengekrönten Christus nicht nur mit ein paar frommen Gefühlen weggehen.

Das Brot ist neben dem Kreuz das größte Symbol des christlichen Glaubens. Das ist nicht verwunderlich: Es gibt im Deutschen das Wort "Kumpan” für einen Menschen, der mir im Alltag verbunden ist, der die gleichen Erfahrungen mit mir macht, die gleiche schwere Arbeit zu leisten hat, der mit mir so vieles teilt, was der Tag bringt. Das Wort kommt vom Lateinischen: conpanis und bedeutet also ein Mensch, der mit mir durch das tägliche Brot verbunden ist, oder um es noch wesentlicher zu sagen: Er ist Mit-Brot, er ist mir Brot, ich bin ihm Brot. (Anton Rotzetter)



Das Brot ist neben dem Kreuz das größte Symbol des christlichen Glaubens. Das ist nicht verwunderlich: Es gibt im Deutschen das Wort "Kumpan” für einen Menschen, der mir im Alltag verbunden ist, der die gleichen Erfahrungen mit mir macht, die gleiche schwere Arbeit zu leisten hat, der mit mir so vieles teilt, was der Tag bringt. Das Wort kommt vom Lateinischen: conpanis und bedeutet also ein Mensch, der mit mir durch das tägliche Brot verbunden ist, oder um es noch wesentlicher zu sagen: Er ist Mit-Brot, er ist mir Brot, ich bin ihm Brot. (Anton Rotzetter)



Und darum dürfen wir vom dornengekrönten Christus nicht nur mit ein paar frommen Gefühlen weggehen.

Golgota ist der Ort, an dem wir nicht vorbeikommen, ...
Golgota ist weit weg.
Golgota ist nahe bei uns.
Golgota ist überall ...



Golgota ist der Ort, an dem wir nicht vorbeikommen, ...
Golgota ist weit weg.
Golgota ist nahe bei uns.
Golgota ist überall ...



Ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

Gottes Gesetz
ist in unser Herz geschrieben
ein Gesetz des Lebens

Gottes Gesetz
ist in unser Herz geschrieben
ein Gesetz des Lebens

„Ein amerikanischer Bischof sagte mir einmal, die Amerikaner seien auf sehr religiöse Weise säkular und die Deutschen auf sehr säkulare Weise religiös.“

„Für mich wird immer wieder deutlich: Glauben heißt vertrauen, loslassen und sich anvertrauen. Das ist den einen möglich, weil sie hineinwachsen in den Glauben ihrer Mütter und Väter, Großväter und Großmütter, Gemeinden und Traditionen. So eine Erfahrung ist wie ein Geschenk, das dir mitgegeben wird auf dem Lebensweg.“ (Margot Käßmann 2011)

„Für mich wird immer wieder deutlich: Glauben heißt vertrauen, loslassen und sich anvertrauen. Das ist den einen möglich, weil sie hineinwachsen in den Glauben ihrer Mütter und Väter, Großväter und Großmütter, Gemeinden und Traditionen. So eine Erfahrung ist wie ein Geschenk, das dir mitgegeben wird auf dem Lebensweg.“ (Margot Käßmann 2011)

Freiheit ist keine Willkür. Freiheit ist nicht nur für mich. An deiner Nase hört meine Freiheit auf. Oder: Deine Nase ist der Ernstfall meiner Freiheit. (Rut Pfau)

Freiheit ist keine Willkür. Freiheit ist nicht nur für mich. An deiner Nase hört meine Freiheit auf. Oder: Deine Nase ist der Ernstfall meiner Freiheit. (Rut Pfau)

Der Kampf spielt sich also nicht auf der Ebene der Ideen ab, sondern auf der des konkreten Handelns: Wo ist hier der Sinn des Lebens? (Kard. Carlo Maria Martini)

Der Kampf spielt sich also nicht auf der Ebene der Ideen ab, sondern auf der des konkreten Handelns: Wo ist hier der Sinn des Lebens? (Kard. Carlo Maria Martini)

Geh auf den andern zu. Zum Ich gehört ein Du, um Wir zu sagen. Leg deine Rüstung ab. Weil Gott uns Frieden gab, kannst du ihn wagen. (Jochen Rieß, gekürzt)

Geh auf den andern zu. Zum Ich gehört ein Du, um Wir zu sagen. Leg deine Rüstung ab. Weil Gott uns Frieden gab, kannst du ihn wagen. (Jochen Rieß, gekürzt)

Wo Heime für Asylbewerber eingerichtet werden sollen, reagieren Menschen häufig ablehnend. 44 Prozent der Deutschen hegen Vorurteile gegen Flüchtlinge - obwohl sie wenig von ihnen wissen. Oder gerade deswegen? (SZ)

Wo Heime für Asylbewerber eingerichtet werden sollen, reagieren Menschen häufig ablehnend. 44 Prozent der Deutschen hegen Vorurteile gegen Flüchtlinge - obwohl sie wenig von ihnen wissen. Oder gerade deswegen? (SZ)

Denk an die Worte deiner Mutter: "Man kommt nicht in den Himmel, außer mit einem Steinchen im Schuh!" (Papst Johannes Paul I)

 

Denk an die Worte deiner Mutter: "Man kommt nicht in den Himmel, außer mit einem Steinchen im Schuh!" (Papst Johannes Paul I)

 

Das Böse ist in sich selbst widersprüchlich und lässt sich deshalb nicht auf einen einzigen Nenner bringen! (Karl Kaspers)

Das Böse ist in sich selbst widersprüchlich und lässt sich deshalb nicht auf einen einzigen Nenner bringen! (Karl Kaspers)

Diesen Sommer wollten sie nicht in den Urlaub fliegen und am Strand liegen. Stattdessen fuhren sie aufs Mittelmeer, um Menschen zu retten.

Diesen Sommer wollten sie nicht in den Urlaub fliegen und am Strand liegen. Stattdessen fuhren sie aufs Mittelmeer, um Menschen zu retten.

„Je tiefer jemand in Gott hineingezogen wird, desto mehr muss er auch in diesem Sinn aus sich heraus gehen, d.h. in die Welt hinein, um das göttliche Leben in sie hineinzutragen.“
Edith Stein

„Je tiefer jemand in Gott hineingezogen wird, desto mehr muss er auch in diesem Sinn aus sich heraus gehen, d.h. in die Welt hinein, um das göttliche Leben in sie hineinzutragen.“
Edith Stein

Taufe des Herrn – Der Himmel öffnet sich: "An Dir habe ich Gefallen gefunden!"

Aber das entscheidende ist die aus der Taufe kommende Gewissheit: Ich bin gewollt. Ich habe einen Auftrag. Ich bin angenommen, ich bin geliebt.

Am Sonntag, 10. Januar 2021, feiern wir zum Fest der
TAUFE DES HERRN
- 1. Sonntag im Jahreskreis B -
um 10 Uhr die Heilige Messe.

(Gottesdienste werden auch im Internet übertragen -
wir verweisen auf die Seiten des Bistums Münster: www.bistum-muenster.de
und auf die Seite unserer Bistumszeitung 'Kirche und Leben': www.kirche-und-leben.de
Achten Sie auch auf die guten Angebote von ARD und ZDF!)

Immer wieder wird nach einer Kontonummer der Pfarrei gefragt.
Hier die Kontonummer der Pfarrei: DE04 4126 2501 6826 0036 00 bei GENODEM1AHL.
Bitte schreiben Sie den Spendenzweck: missio (Sternsinger) – Adveniat – Mexico – usw. hinzu.
Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, vermerken Sie das bitte auch. Wir danken ganz herzlichst: Vergelt’s Gott!!

Gedanke zum Sonntag:

UNSERE BERUFUNG

Unsere Berufung ist es nicht, heldenhafte Taten zu vollbringen oder hochtrabende Worte zu machen, sondern die Freude zu bezeugen. Sie stammt aus der Gewissheit und dem Vertrauen, von Gott geliebt und erlöst zu sein.

Papst Franziskus in: Lieben heißt alles geben. Zeugnisse, Saint-Maurice 2015.

S T I L L E


Gedanke zum Tag der Taufe des Herrn

DER HOLZWEG

Zugegeben,
wir sind auf dem
Holzweg,
wenn wir ihm folgen:

Auf diesem mühsamen Weg
vom Holz der Krippe
im ärmlichen Stall
zum Holz des Kreuzes,
dem Marterpfahl,
an dem er litt.

Dazwischen
der harte Alltag des
Zimmermanns: Holz,
Balken und Latten ringsum.
Bretter, die die Welt
bedeuten. Das war
seine Welt. Holzgeruch
über Jahre hin.

Und nun also ich:
mit dem Brett
vor dem Kopf und dem
Balken im Auge.
Und ich (lacht nur),
ich will ihm nachgehn.

Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.
Matthias Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2007.


Wie ein TagesGebets-Seufzer

IMMERFORT EMPFANGE ICH MICH AUS DEINER HAND

Immerfort empfange ich mich aus deiner Hand.
Das ist meine Wahrheit und meine Freude.
Immerfort blickt mich Dein Auge an,
und ich lebe aus Deinem Blick,
Du mein Schöpfer und mein Heil.
Lehre mich,
in der Stille Deiner Gegenwart
das Geheimnis verstehen, dass ich bin.
Und dass ich bin
durch Dich
und vor Dir
und für Dich. Amen.

Papst Franziskus in: Lieben heißt alles geben.
Zeugnisse, Saint-Maurice 2015.

S T I L L E

Evangelium vom Fest der Taufe des Herrn – Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:

In jener Zeit trat Johannes in der Wüste auf und er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Mk 1,7-11)

S T I L L E

Anstelle einer Predigt – Gedanken nach dem Lesen des Evangeliums

WAHRNEHMEN VERÄNDERT

Wahrnehmen, das meint nicht nur sehen, nicht nur zuschauen und dann einfach so weitermachen. Das haben der Priester und Levit auch getan, als sie an dem unter die Räuber Gefallenen vorbeigingen. Solches Wahrnehmen ändert nichts. Wahrnehmen heißt auch: seine Aufgabe wahrnehmen, handeln wie der Barmherzige Samariter.

Das Geheimnis unserer Mission liegt in einem überzeugenden christlichen Leben. Wort und Handeln müssen zusammenkommen. Der Religionslehrer, der nicht nur vom Glauben redet, sondern ihn authentisch lebt; die Caritasmitarbeiterin, die der Liebe Christi ihr eigenes Gesicht gibt; die Eltern, die mit ihrem Kind abends an der Bettkante beten; die Familie, die ihren bettlägerigen Vater zu Hause pflegt - sie alle sind lebendiges Evangelium. Unsere Zeitgenossen erwarten keine feierlichen Ansprachen. Sie sind der großen Worte müde. Gefragt ist ein glaubwürdiges, persönliches Wort von Mensch zu Mensch: Woraus lebe ich? Was lässt mich glauben und hoffen? Warum bin ich Christ, warum bleibe ich es? Dort, wo ein Christ jemanden in sein Leben, in sein Herz schauen lässt, da geschehen auch heute Wunder. Christen, die mitten im Lebensalltag geistliches Profil zeigen - unaufdringlich, aber erkennbar; selbstbewusst, aber demütig - die lassen auch heute aufhorchen. Sieht man uns an, dass der Glauben das Leben nicht verdirbt und verkümmern lässt, sondern freisetzt und reich macht, andere reich macht? Wahrnehmen verändert - die Situation und uns selbst.

Aus: Franz Kamphaus, Gott beim Wort nehmen. Zeitansagen. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2006.

S T I L L E


Gedanken und Gedenken anstelle der Fürbitten

ICH KANN DIE WELT NICHT VERWANDELN

Ich kann den Hass nicht besiegen,
nicht den Krieg, nicht die Armut,
nicht den Hunger, nicht die Einsamkeit,
nicht die Krankheit und nicht den Tod.
Doch ich kann
die Hand zur Versöhnung ausstrecken,
Vergeltung unterlassen,
von meinem Reichtum etwas abgeben,
auf übermäßigen Konsum verzichten,
unvoreingenommen auf Menschen zugehen,
da sein, wenn ich gebraucht werde.
Das alles hebt die Welt nicht aus den Angeln,
macht sie aber allemal menschlicher.
Ich will nicht aufgeben,
diese kleinen Schritte zu gehen,
weil ich an ihre Wirkung glaube.

Aus: Bruno Griemens, online tot he he@ven.
Jugendgebete. Butzon & Bercker Verlag /
Verlag Haus Altenberg, Kevelaer 2012 (2009).

S t i l l e

Für das Gebet am Abend oder in der Nacht oder am Morgen danach

GENERATIONENSPUR

Gott, Quelle und Mutter des Lebens,
Du hast uns berufen, als Töchter mit Dir
und als Schwestern miteinander zu leben.
Im Ja des Glaubens gebierst Du uns neu.
Im Wasser Deiner Fruchtbarkeit wäschst Du ab,
was uns festhält und bindet.

Atme uns in Deinem Geist,
gib uns Flügel der Freiheit
und Füße der Treue,
Rosen der Geduld
und Lichter des Herzens,
schließe auf,
was sich vor Dir verdunkeln will.

Dann gehen wir unbeirrt in den Spuren Deines Sohnes
unseren eigenen und unseren gemeinsamen Weg.

Aurelia Spendel OP in: Du bist der Atem meines Lebens.
Das Frauengebetbuch. Herausgegeben von Benedikta Hintersberger OP,
Andrea Kett, Hildegard Keul, Aurelia Spendel OP.
Schwabenverlag / KlensVerlag, Ostfildern 2010.

 

Oder auch diese Gedanken für den Tag

BERUFUNG

Ich bin ein Meister im Ausweichen, Herr.
Alles dient mir zum Vorwand.
Ich schütte mich zu mit Arbeit;
ich decke mich ein mit Verpflichtungen;
ich dröhne mir den Kopf zu
mit meinen Terminen.

Du weißt genau,
warum ich das mache:
ich will dich lieber nicht hören.
Ich fürchte deinen Ruf,
ich fürchte den Weg,
auf den du mich vielleicht lockst.

Dass du es gut meinst mit mir,
habe ich ungefähr begriffen.
Aber muss ich deswegen so viel ändern,
wie ich insgeheim vermute?

Sei nicht zu nachsichtig mit mir, Herr,
wenn du meine Tricks durchkreuzt,
damit ich zu meiner Berufung finde.

Aus: Peter Modler, Für Wanderer und Krieger.
Männergebete. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2004.

 

Alles Wissenswerte zum Sternsingen lesen Sie bitte im Anschluss dieser Seite!

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr in der Pfarrkirche!

(Dazu finden Sie auch einen "Die Glocke"-Artikel (Donnerstag, 7.1.2021 unter:
'Wichtige Informationen' im Anschluss an diese Spalte)

In Zeiten der CORONA-Pandemie – bitte unbedingt beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei allen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig. In den Gottesdiensten darf auf Anweisung der Landesregierung NICHT gesungen werden. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen!

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei - KöB - ist wegen Corona geschlossen.

Einige Frauen nähen weiterhin einen Mund-Nasenschutz. Sie werden gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abgegeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sie schützen sich und andere und helfen auch noch dabei. Vergelt's Gott!!

Die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, ist weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere liebenswürdige Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe beim Transport oder Umzug brauchen, und bei so Vielem mehr! (Bitte unbedingt die Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer! 

Am Sonntag, 10. Januar 2021, feiern wir zum Fest der
TAUFE DES HERRN
- 1. Sonntag im Jahreskreis B -
um 10 Uhr die Heilige Messe.

(Gottesdienste werden auch im Internet übertragen -
wir verweisen auf die Seiten des Bistums Münster: www.bistum-muenster.de
und auf die Seite unserer Bistumszeitung 'Kirche und Leben': www.kirche-und-leben.de
Achten Sie auch auf die guten Angebote von ARD und ZDF!)

Immer wieder wird nach einer Kontonummer der Pfarrei gefragt.
Hier die Kontonummer der Pfarrei: DE04 4126 2501 6826 0036 00 bei GENODEM1AHL.
Bitte schreiben Sie den Spendenzweck: missio (Sternsinger) – Adveniat – Mexico – usw. hinzu.
Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, vermerken Sie das bitte auch. Wir danken ganz herzlichst: Vergelt’s Gott!!

Gedanke zum Sonntag:

UNSERE BERUFUNG

Unsere Berufung ist es nicht, heldenhafte Taten zu vollbringen oder hochtrabende Worte zu machen, sondern die Freude zu bezeugen. Sie stammt aus der Gewissheit und dem Vertrauen, von Gott geliebt und erlöst zu sein.

Papst Franziskus in: Lieben heißt alles geben. Zeugnisse, Saint-Maurice 2015.

S T I L L E


Gedanke zum Tag der Taufe des Herrn

DER HOLZWEG

Zugegeben,
wir sind auf dem
Holzweg,
wenn wir ihm folgen:

Auf diesem mühsamen Weg
vom Holz der Krippe
im ärmlichen Stall
zum Holz des Kreuzes,
dem Marterpfahl,
an dem er litt.

Dazwischen
der harte Alltag des
Zimmermanns: Holz,
Balken und Latten ringsum.
Bretter, die die Welt
bedeuten. Das war
seine Welt. Holzgeruch
über Jahre hin.

Und nun also ich:
mit dem Brett
vor dem Kopf und dem
Balken im Auge.
Und ich (lacht nur),
ich will ihm nachgehn.

Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.
Matthias Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2007.


Wie ein TagesGebets-Seufzer

IMMERFORT EMPFANGE ICH MICH AUS DEINER HAND

Immerfort empfange ich mich aus deiner Hand.
Das ist meine Wahrheit und meine Freude.
Immerfort blickt mich Dein Auge an,
und ich lebe aus Deinem Blick,
Du mein Schöpfer und mein Heil.
Lehre mich,
in der Stille Deiner Gegenwart
das Geheimnis verstehen, dass ich bin.
Und dass ich bin
durch Dich
und vor Dir
und für Dich. Amen.

Papst Franziskus in: Lieben heißt alles geben.
Zeugnisse, Saint-Maurice 2015.

S T I L L E

Evangelium vom Fest der Taufe des Herrn – Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:

In jener Zeit trat Johannes in der Wüste auf und er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Mk 1,7-11)

S T I L L E

Anstelle einer Predigt – Gedanken nach dem Lesen des Evangeliums

WAHRNEHMEN VERÄNDERT

Wahrnehmen, das meint nicht nur sehen, nicht nur zuschauen und dann einfach so weitermachen. Das haben der Priester und Levit auch getan, als sie an dem unter die Räuber Gefallenen vorbeigingen. Solches Wahrnehmen ändert nichts. Wahrnehmen heißt auch: seine Aufgabe wahrnehmen, handeln wie der Barmherzige Samariter.

Das Geheimnis unserer Mission liegt in einem überzeugenden christlichen Leben. Wort und Handeln müssen zusammenkommen. Der Religionslehrer, der nicht nur vom Glauben redet, sondern ihn authentisch lebt; die Caritasmitarbeiterin, die der Liebe Christi ihr eigenes Gesicht gibt; die Eltern, die mit ihrem Kind abends an der Bettkante beten; die Familie, die ihren bettlägerigen Vater zu Hause pflegt - sie alle sind lebendiges Evangelium. Unsere Zeitgenossen erwarten keine feierlichen Ansprachen. Sie sind der großen Worte müde. Gefragt ist ein glaubwürdiges, persönliches Wort von Mensch zu Mensch: Woraus lebe ich? Was lässt mich glauben und hoffen? Warum bin ich Christ, warum bleibe ich es? Dort, wo ein Christ jemanden in sein Leben, in sein Herz schauen lässt, da geschehen auch heute Wunder. Christen, die mitten im Lebensalltag geistliches Profil zeigen - unaufdringlich, aber erkennbar; selbstbewusst, aber demütig - die lassen auch heute aufhorchen. Sieht man uns an, dass der Glauben das Leben nicht verdirbt und verkümmern lässt, sondern freisetzt und reich macht, andere reich macht? Wahrnehmen verändert - die Situation und uns selbst.

Aus: Franz Kamphaus, Gott beim Wort nehmen. Zeitansagen. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2006.

S T I L L E


Gedanken und Gedenken anstelle der Fürbitten

ICH KANN DIE WELT NICHT VERWANDELN

Ich kann den Hass nicht besiegen,
nicht den Krieg, nicht die Armut,
nicht den Hunger, nicht die Einsamkeit,
nicht die Krankheit und nicht den Tod.
Doch ich kann
die Hand zur Versöhnung ausstrecken,
Vergeltung unterlassen,
von meinem Reichtum etwas abgeben,
auf übermäßigen Konsum verzichten,
unvoreingenommen auf Menschen zugehen,
da sein, wenn ich gebraucht werde.
Das alles hebt die Welt nicht aus den Angeln,
macht sie aber allemal menschlicher.
Ich will nicht aufgeben,
diese kleinen Schritte zu gehen,
weil ich an ihre Wirkung glaube.

Aus: Bruno Griemens, online tot he he@ven.
Jugendgebete. Butzon & Bercker Verlag /
Verlag Haus Altenberg, Kevelaer 2012 (2009).

S t i l l e

Für das Gebet am Abend oder in der Nacht oder am Morgen danach

GENERATIONENSPUR

Gott, Quelle und Mutter des Lebens,
Du hast uns berufen, als Töchter mit Dir
und als Schwestern miteinander zu leben.
Im Ja des Glaubens gebierst Du uns neu.
Im Wasser Deiner Fruchtbarkeit wäschst Du ab,
was uns festhält und bindet.

Atme uns in Deinem Geist,
gib uns Flügel der Freiheit
und Füße der Treue,
Rosen der Geduld
und Lichter des Herzens,
schließe auf,
was sich vor Dir verdunkeln will.

Dann gehen wir unbeirrt in den Spuren Deines Sohnes
unseren eigenen und unseren gemeinsamen Weg.

Aurelia Spendel OP in: Du bist der Atem meines Lebens.
Das Frauengebetbuch. Herausgegeben von Benedikta Hintersberger OP,
Andrea Kett, Hildegard Keul, Aurelia Spendel OP.
Schwabenverlag / KlensVerlag, Ostfildern 2010.

 

Oder auch diese Gedanken für den Tag

BERUFUNG

Ich bin ein Meister im Ausweichen, Herr.
Alles dient mir zum Vorwand.
Ich schütte mich zu mit Arbeit;
ich decke mich ein mit Verpflichtungen;
ich dröhne mir den Kopf zu
mit meinen Terminen.

Du weißt genau,
warum ich das mache:
ich will dich lieber nicht hören.
Ich fürchte deinen Ruf,
ich fürchte den Weg,
auf den du mich vielleicht lockst.

Dass du es gut meinst mit mir,
habe ich ungefähr begriffen.
Aber muss ich deswegen so viel ändern,
wie ich insgeheim vermute?

Sei nicht zu nachsichtig mit mir, Herr,
wenn du meine Tricks durchkreuzt,
damit ich zu meiner Berufung finde.

Aus: Peter Modler, Für Wanderer und Krieger.
Männergebete. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2004.

 

Alles Wissenswerte zum Sternsingen lesen Sie bitte im Anschluss dieser Seite!

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr in der Pfarrkirche!

(Dazu finden Sie auch einen "Die Glocke"-Artikel (Donnerstag, 7.1.2021 unter:
'Wichtige Informationen' im Anschluss an diese Spalte)

In Zeiten der CORONA-Pandemie – bitte unbedingt beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei allen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig. In den Gottesdiensten darf auf Anweisung der Landesregierung NICHT gesungen werden. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen!

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei - KöB - ist wegen Corona geschlossen.

Einige Frauen nähen weiterhin einen Mund-Nasenschutz. Sie werden gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abgegeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sie schützen sich und andere und helfen auch noch dabei. Vergelt's Gott!!

Die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, ist weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere liebenswürdige Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe beim Transport oder Umzug brauchen, und bei so Vielem mehr! (Bitte unbedingt die Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer! 

2. Sonntag nach Weihnachten - "Geh nur hinein in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes."

„Und wer immer wieder die Bereitschaft des Herzens und des Willens erweckt, mit Gott zu leben, der darf ohne verzweifelte Angst auch der dunklen Jahre gedenken. Er weiß: Zuletzt wird es gut werden!“

Wegen des Aktuellen Lockdowns feiern wir  
bis einschließlich 10. Januar 2021 keine Heilige Messe

(Gottesdienste werden im Internet übertragen:
www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de.
Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Alles auf Anfang und dann mit einem Ruck

Kostbar

Viel war es nicht,
was ihr Vater hinterließ.
Erika hob jedes Stück hoch:
kann das jemand brauchen?
Aber bei den meisten Sachen
schüttelten alle den Kopf.

Auch für die alte abgegriffene Blockflöte
schien sich niemand zu interessieren.
Da rief Holger: Halt, das ist ja Opas Flöte!
Zu Weihnachten haben wir doch
immer zweistimmig gespielt.
Er nahm sie und setzte sie an den Mund.

Seine Finger bewegten sich wie von selbst:
Es ist ein Ros entsprungen ...
Die anderen im Raum waren still geworden.
Opas Lieblingslied.
Wie schön das immer noch klang.
Wie früher fassten sie sich an.
Dann sangen sie mit. Wie früher.

Nun übernahm Holgers Flöte
die zweite Stimme,
so wie er sich früher mit dem Opa
stets abgewechselt hatte:
Maria durch ein Dornwald ging ...
Es kommt ein Schiff geladen ...

Schließlich ließ Holger
die Flöte des Großvaters sinken:
Die wird nicht weggeworfen.
Die behalte ich.
Da steckt Weihnachten drin.
Und Opa.

© Gisela Baltes

S T I L L E

LEGE DEINE HAND IN GOTTES HAND

Ich sagte zu einem Engel,
der an der Pforte des neuen Jahres stand:
“Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes
Der Ungewissheit entgegengehen kann.“
Aber der Engel antwortete:
“Geh nur hin in die Dunkelheit
und lege deine Hand in die Hand Gottes.
Das ist besser als ein Licht
und sicherer als ein bekannter Weg.“

Worte einer chinesischen Christin. Aus: Eva Dicks (Hg.),
Es kam ein Engel hell und klar.
Ein Lesebuch zu Advent und Weihnachten, Kevelaer:
Verlag Butzon & Becker 2005, Topos plus Taschenbücher 562.

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
   und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war Leben
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis
   und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt;
sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge,
   um Zeugnis abzulegen für das Licht,
   damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht,
   er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet,
   kam in die Welt.
Er war in der Welt
   und die Welt ist durch ihn geworden,
   aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum,
   aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 
Allen aber, die ihn aufnahmen,
   gab er Macht, Kinder Gottes zu werden,
allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut,
   nicht aus dem Willen des Fleisches,
   nicht aus dem Willen des Mannes,
   sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden
   und hat unter uns gewohnt
und wir haben seine Herrlichkeit geschaut,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
   voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legt Zeugnis für ihn ab
und ruft:
   Dieser war es, über den ich gesagt habe:
   Er, der nach mir kommt,
ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen,
   Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben,
   die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen.
Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht,
   er hat Kunde gebracht. (Joh 1,1-18)

 

Und jetzt – auf sein Wort – unseren Glauben bekennen

ICH GLAUBE AN GOTT, DER DIE LIEBE IST

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist,
und der die Welt allen Menschen geschenkt hat.

Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,
an die Stärke der Waffen,
die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus,
der gekommen ist, uns zu heilen,
und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.

Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidlich sind,
dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen,
die berufen ist,
im Dienste der Menschheit zu stehen.

Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,
dass der Tod das Ende ist,
dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,
die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,
und dass alle Männer und Frauen gleichberechtigte Menschen sind.
Ich glaube an Gottes Verheißung
eines neuen Himmels und einer neuen Erde,
wo Gerechtigkeit und Friede sich küssen.

Ich glaube an die Schönheit des Einfachen,
an die Liebe mit offenen Händen,
an den Frieden auf Erden.
Amen.

Weltversammlung der Christen in Seoul 1990
www.paxchristi.at


Fürbitte mit den Worten eines Pfarrers

BESSERE ZEITEN

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lass die Grenzen
zwischen den Menschen überflüssig werden.
Lass Menschen kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Menschen.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere jene Beamten,
Geschäftsleute und Arbeiter,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür,
dass wir alle in den Himmel kommen,
aber nicht sofort.

(Segensworte, dem Pfarrer von St. Lamberti (Münster) aus dem Jahr 1888 zugeschrieben)

Aus: Roland Breitenbach, Segen für Dich.
Dein Begleiter für das Jahr. Verlag Katholische Bibelwerk,
Stuttgart 2005.

S T I L L E

Und um Segen bitten wir:

SEGEN – GUTHABEN

Dass es gut wird.
Dass das Leben gelingt.
Dass mich jemand mag und auf mich setzt.
Dass ich Kraft habe wie ein Tiger.
Dass sich jemand ins Zeug wirft für mich.
Dass ich eine Heimat habe, überall auf der Welt.
Dass ich, wenn ich traurig bin, nicht allein bin.
Dass ich immer wieder neu anfangen kann.
Dass ich hoffen darf - und losgehe.
Bei Gott garantiert.

Gott segne dich und behüte dich. Gott lasse leuchten sein
Angesicht über dir und sei dir gnädig. Gott erhebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Aus: Susanne Niemeyer / Matthias Lemme, Brot und Liebe.
Wie man Gott nach Hause holt. Kreuz Verlag,
Freiburg im Breisgau 2013.

 

Zurzeit feiern wir wegen des aktuellen Lockdowns keine Hl. Messe!

Wir bitten um und danken für Ihr Verständnis!!

Unsere Bücherei ist wegen Corona schon wieder geschlossen.

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer!

 

Wegen des Aktuellen Lockdowns feiern wir  
bis einschließlich 10. Januar 2021 keine Heilige Messe

(Gottesdienste werden im Internet übertragen:
www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de.
Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Alles auf Anfang und dann mit einem Ruck

Kostbar

Viel war es nicht,
was ihr Vater hinterließ.
Erika hob jedes Stück hoch:
kann das jemand brauchen?
Aber bei den meisten Sachen
schüttelten alle den Kopf.

Auch für die alte abgegriffene Blockflöte
schien sich niemand zu interessieren.
Da rief Holger: Halt, das ist ja Opas Flöte!
Zu Weihnachten haben wir doch
immer zweistimmig gespielt.
Er nahm sie und setzte sie an den Mund.

Seine Finger bewegten sich wie von selbst:
Es ist ein Ros entsprungen ...
Die anderen im Raum waren still geworden.
Opas Lieblingslied.
Wie schön das immer noch klang.
Wie früher fassten sie sich an.
Dann sangen sie mit. Wie früher.

Nun übernahm Holgers Flöte
die zweite Stimme,
so wie er sich früher mit dem Opa
stets abgewechselt hatte:
Maria durch ein Dornwald ging ...
Es kommt ein Schiff geladen ...

Schließlich ließ Holger
die Flöte des Großvaters sinken:
Die wird nicht weggeworfen.
Die behalte ich.
Da steckt Weihnachten drin.
Und Opa.

© Gisela Baltes

S T I L L E

LEGE DEINE HAND IN GOTTES HAND

Ich sagte zu einem Engel,
der an der Pforte des neuen Jahres stand:
“Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes
Der Ungewissheit entgegengehen kann.“
Aber der Engel antwortete:
“Geh nur hin in die Dunkelheit
und lege deine Hand in die Hand Gottes.
Das ist besser als ein Licht
und sicherer als ein bekannter Weg.“

Worte einer chinesischen Christin. Aus: Eva Dicks (Hg.),
Es kam ein Engel hell und klar.
Ein Lesebuch zu Advent und Weihnachten, Kevelaer:
Verlag Butzon & Becker 2005, Topos plus Taschenbücher 562.

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
   und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war Leben
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis
   und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt;
sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge,
   um Zeugnis abzulegen für das Licht,
   damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht,
   er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet,
   kam in die Welt.
Er war in der Welt
   und die Welt ist durch ihn geworden,
   aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum,
   aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 
Allen aber, die ihn aufnahmen,
   gab er Macht, Kinder Gottes zu werden,
allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut,
   nicht aus dem Willen des Fleisches,
   nicht aus dem Willen des Mannes,
   sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden
   und hat unter uns gewohnt
und wir haben seine Herrlichkeit geschaut,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
   voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legt Zeugnis für ihn ab
und ruft:
   Dieser war es, über den ich gesagt habe:
   Er, der nach mir kommt,
ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen,
   Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben,
   die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen.
Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht,
   er hat Kunde gebracht. (Joh 1,1-18)

 

Und jetzt – auf sein Wort – unseren Glauben bekennen

ICH GLAUBE AN GOTT, DER DIE LIEBE IST

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist,
und der die Welt allen Menschen geschenkt hat.

Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,
an die Stärke der Waffen,
die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus,
der gekommen ist, uns zu heilen,
und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.

Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidlich sind,
dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen,
die berufen ist,
im Dienste der Menschheit zu stehen.

Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,
dass der Tod das Ende ist,
dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,
die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,
und dass alle Männer und Frauen gleichberechtigte Menschen sind.
Ich glaube an Gottes Verheißung
eines neuen Himmels und einer neuen Erde,
wo Gerechtigkeit und Friede sich küssen.

Ich glaube an die Schönheit des Einfachen,
an die Liebe mit offenen Händen,
an den Frieden auf Erden.
Amen.

Weltversammlung der Christen in Seoul 1990
www.paxchristi.at


Fürbitte mit den Worten eines Pfarrers

BESSERE ZEITEN

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lass die Grenzen
zwischen den Menschen überflüssig werden.
Lass Menschen kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Menschen.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere jene Beamten,
Geschäftsleute und Arbeiter,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür,
dass wir alle in den Himmel kommen,
aber nicht sofort.

(Segensworte, dem Pfarrer von St. Lamberti (Münster) aus dem Jahr 1888 zugeschrieben)

Aus: Roland Breitenbach, Segen für Dich.
Dein Begleiter für das Jahr. Verlag Katholische Bibelwerk,
Stuttgart 2005.

S T I L L E

Und um Segen bitten wir:

SEGEN – GUTHABEN

Dass es gut wird.
Dass das Leben gelingt.
Dass mich jemand mag und auf mich setzt.
Dass ich Kraft habe wie ein Tiger.
Dass sich jemand ins Zeug wirft für mich.
Dass ich eine Heimat habe, überall auf der Welt.
Dass ich, wenn ich traurig bin, nicht allein bin.
Dass ich immer wieder neu anfangen kann.
Dass ich hoffen darf - und losgehe.
Bei Gott garantiert.

Gott segne dich und behüte dich. Gott lasse leuchten sein
Angesicht über dir und sei dir gnädig. Gott erhebe sein
Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Aus: Susanne Niemeyer / Matthias Lemme, Brot und Liebe.
Wie man Gott nach Hause holt. Kreuz Verlag,
Freiburg im Breisgau 2013.

 

Zurzeit feiern wir wegen des aktuellen Lockdowns keine Hl. Messe!

Wir bitten um und danken für Ihr Verständnis!!

Unsere Bücherei ist wegen Corona schon wieder geschlossen.

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer!

 

Weihnachten - „Erfüllt vom Heiligen Geist, blickte er zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes ..." ...“

„Der Mann, der über sich selbst hinausgewachsen ist, der Mensch, der alle menschlichen Grenzen hinter sich lässt, ..." - siehe Text von A. Delp.

Das Bild zeigt die Ermordung den Erzbischofs von San Salvador,
Oscar Arnulfo Romero, am 24. März 1980.
Weil er sich für die Armen in El Salvador einsetzte, wurde er von den reichen Familien ermordet.
Während der Hl. Messe wurde er von einem gedungenen Mörder erschossen.

Wegen des Aktuellen Lockdowns feiern wir  
bis einschließlich 10. Januar 2021 keine Heilige Messe

(Gottesdienste werden im Internet übertragen:
www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de.
Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Alle, die Weihnacht feiern, frohe und heitere Momente an den Weihnachtstagen – weiterhin eine frohe und gesegnete Zeit und die Erfahrung: Gott schaut mich an - mit einem Lächeln! Er meint mich, „denn wäre Jesus tausendmal in Betlehem geboren – aber nicht in mir, dann wäre die Welt verloren.“ (frei nach Angelus Silesius). Frohe und gesegnete Weihnachtszeit allen!!


ICH GLAUBE AN DEN MENSCHEN

Gott wird Mensch
unbemerkt
kein Engelsgesang,
keine großen Empfänge
keine Sondersendungen im Fernsehen

Gott wird Mensch
ganz einfach
in einem Stall
einer Krippe am Rande der Welt
ein Kind
klein hilflos ausgeliefert

Gott wird Mensch
mitten in den Strukturen unserer Welt
mitten hinein in Krieg und Ungerechtigkeit
den Bedrohungen so vieler Menschen ausgeliefert

Gott wird Mensch
er lebt
er leidet
er liebt

Bernhard Rathmer


HERABGESTIEGEN

Gott erträgt das Elend der Menschen nicht, er ist ganz persönlich betroffen, leidet am Leiden der Menschen und - steigt in es hinein, um Freiheit und Leben zu schaffen.
Besonders betont sei hier das Motiv des Herabsteigens. Gott verlässt seinen Thron, entäußert sich in die Geschichte hinein, ist ein demütiger Gott, der sich mit dem Elend und der Erniedrigung der Menschen verbindet - und zwar so sehr, dass Gott zur revolutionären, geschichtsverändernden Kraft wird. (...)

Tatsächlich ist Weihnachten alles andere als eine Idylle. Der Stall, Ochs und Esel, die Verweigerung der Herberge in der Stadt, HERODES und der Kindermord und vieles noch sind sprachliche Signale für Elend und Not, in die hinein das Kind von Betlehem geboren ist bzw. in die hinein Gott heruntersteigt, »heruntergekommen ist«, ähnlich wie man auch von einem angesehenen reichen Mann, wenn er alles verliert, sagt, er sei heruntergekommen. Der arme, ohnmächtige Gott!

Aus: Anton Rotzetter, Wo auf Erden der Himmel beginnt.
Jahreslesebuch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2001.


Nun ganz für mich sein – Beten in der Stille

ÜBUNG DES STLLWERDENS

Herr, sprich dein ewiges Wort in mir,
und lass es mich hören!
Herr, leuchte mit deinem Licht in meine Seele
und lass es mich schauen!
Herr, drücke dein Bild in mich ein
und lass es mich ewig bewahren!
Herr, wirke dein Werk in mir
und lass mich dafür empfänglich sein!

Aus: Jörg Zink; Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages.
Bilder und Gedanken zu den Grenzen unseres Lebens
Kreuz Verlag Stuttgart 1968.


LESUNG vom Weihnachtsmorgen - Lesung aus dem Buch Jesaja:

Wie willkommen sind auf den Bergen
   die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt,
der eine frohe Botschaft bringt und Heil verheißt,
der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
Horch, deine Wächter erheben die Stimme,
sie beginnen alle zu jubeln.
Denn sie sehen mit eigenen Augen,
   wie der HERR nach Zion zurückkehrt.
Brecht in Jubel aus,
jauchzt zusammen,
   ihr Trümmer Jerusalems!
Denn der HERR hat sein Volk getröstet,
er hat Jerusalem erlöst.
Der HERR hat seinen heiligen Arm
   vor den Augen aller Nationen entblößt
und alle Enden der Erde
   werden das Heil unseres Gottes sehen.  (Jes 52,7-10)


Ein kurzer Gedanke zum Text der Lesung:

Die historische Situation ist schnell beschrieben: Israel, seit mehr als einem Menschenalter in der babylonischen Gefangenschaft, sieht die Möglichkeit, in das "gelobte Land" zurückkehren zu können. Aber der Prophet – es ist der "3. Jesaja" – beschreibt die Hoffnung als ein Sichtbarwerden von Jahwes Heil: Er kehrt nach Zion zurück, er tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem. Ein sehr eindrückliches Bild: Er macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen der Völker. Ja, die ganze Erde wird zum Zeugen bestellt. In dieser Lesung wird deutlich, was "Evangelium" ist, lange, bevor "Evangelium" eine literarische Gattung wurde, die wir im Neuen Testament finden. Der Evangelist, hier als „Freudenbote“ vorgestellt, kündigt Frieden (hebr.: Schalom) an, bringt eine frohe Botschaft und verheißt Rettung. Was er zu sagen hat, ist in dem Satz zusammengefasst: Dein Gott ist König. Mit dieser Aussage werden die politischen Mächte zu Statisten – Hoffnungen aber auch davon befreit, sich an Menschen und ihre Programme zu binden. Jes 52 lässt nicht nur den Freudenboten (Singular!) auftreten, sondern auch die Wächter. Was sie sehen, verbreitet sich in Windeseile: Jahwe kehrt zurück. Mit ihm – in dieser Reihenfolge – kann Israel die Geschichte seiner Rückkehr erzählen. (Claudia Tolle, 1996)

S T I L L E

Fürbittendes Gebet (vom 2. Tag der Weihnacht, Fest des Hl. Stephanus, Märtyrer)

Herr Jesus, dich sah Stephanus, als er litt. Wir hoffen darauf auch für die Leidenden unserer Tage und bitten:
Zeige deine Gegenwart

Der Frieden der Heiligen Nacht ist in manchen Gegenden sehr brüchig. Für die dort Lebenden bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Menschen werden verfolgt, weil sie ihren Glauben an dich bezeugen. Für sie bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Getötete Menschen hinterlassen Angehörige, die an dir zweifeln können. Für ihre Familien bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Das Weihnachtsfest in diesem Jahr müssen manche Menschen einsam verbringen. Für sie bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Stephanus wird als Heiliger verehrt, viele Glaubenszeugen bleiben namenlos. Du kennst ihre Namen und ihre Lebensgeschichte. Sie sind bei dir und für sie bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Wir hoffen, dass auch wir einmal in deiner Liebe für immer verbleiben. - Amen.

(Norbert Riebartsch, 2020)

 

Nachgedanke – für später oder danach

STEPHANUS

Da ist die Gestalt des Stephanus, des Mannes, der Weihnachten erlebt und ernst genommen hatte. Und sie zeigt, was aus einem Menschen wird, der das Weihnachtsgeheimnis wirklich zum Grundgeheimnis seines Lebens macht. ‚In jenen Tagen wirkte Stephanus voll Gnade und Kraft große Wunder und Zeichen unter dem Volke‘ (Apg 6,8). Voll Gnade und Kraft. Das erste, was gesagt wird. Der Mann, der über sich selbst hinausgewachsen ist, der Mensch, der alle menschlichen Grenzen hinter sich lässt, der übermenschliche Möglichkeiten zur Verfügung hat, weil er die Botschaft von der Vergöttlichung des Menschen ernst genommen hat: dass die göttliche Kraft und die göttliche Wirklichkeit zur Verfügung steht und in uns am Wachsen und Werden ist, und dass deswegen der Raum, der über dem gläubigen Menschen, dem Christen, steht, mehr ist als der nur menschliche Raum.

Alfred Delp, Gesammelte Schriften,
hrsg. von Roman Bleistein,
Frankfurt 1984, Bd. III.


Für Morgen oder Übermorgen:

WIE WIR

Jesus ist der Sohn Gottes,
der König der Welt.
Er ist für uns Mensch geworden.
Er wollte aus Liebe so sein wie wir.
Er wollte uns nicht blenden durch den Glanz seiner Pracht.
Er wollte uns nicht zwingen durch seine Macht.
Er wollte uns nicht übertrumpfen durch seine Weisheit.
Er wollte ganz einfach unser Bruder sein.
Darum hat er sich als armes Kind in Windeln wickeln lassen,
er lebte in einer einfachen Arbeiterfamilie,
und schließlich starb er am Kreuz,
nur bekleidet mit einem Lendentuch.
Gerade daran erkennen wir seine große Liebe zu uns.

Aus: Klaus Hemmerle, Zur Krippe durch die Hintertür.
Verlag Neue Stadt.


Zur Zeit feiern wir wegen des aktuellen Lockdowns keine Hl. Messe!

Wir bitten und danken für Ihr Verständnis!!

 

Unsere Bücherei ist wegen Corona schon wieder geschlossen.

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer!

Das Bild zeigt die Ermordung den Erzbischofs von San Salvador,
Oscar Arnulfo Romero, am 24. März 1980.
Weil er sich für die Armen in El Salvador einsetzte, wurde er von den reichen Familien ermordet.
Während der Hl. Messe wurde er von einem gedungenen Mörder erschossen.

Wegen des Aktuellen Lockdowns feiern wir  
bis einschließlich 10. Januar 2021 keine Heilige Messe

(Gottesdienste werden im Internet übertragen:
www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de.
Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Alle, die Weihnacht feiern, frohe und heitere Momente an den Weihnachtstagen – weiterhin eine frohe und gesegnete Zeit und die Erfahrung: Gott schaut mich an - mit einem Lächeln! Er meint mich, „denn wäre Jesus tausendmal in Betlehem geboren – aber nicht in mir, dann wäre die Welt verloren.“ (frei nach Angelus Silesius). Frohe und gesegnete Weihnachtszeit allen!!


ICH GLAUBE AN DEN MENSCHEN

Gott wird Mensch
unbemerkt
kein Engelsgesang,
keine großen Empfänge
keine Sondersendungen im Fernsehen

Gott wird Mensch
ganz einfach
in einem Stall
einer Krippe am Rande der Welt
ein Kind
klein hilflos ausgeliefert

Gott wird Mensch
mitten in den Strukturen unserer Welt
mitten hinein in Krieg und Ungerechtigkeit
den Bedrohungen so vieler Menschen ausgeliefert

Gott wird Mensch
er lebt
er leidet
er liebt

Bernhard Rathmer


HERABGESTIEGEN

Gott erträgt das Elend der Menschen nicht, er ist ganz persönlich betroffen, leidet am Leiden der Menschen und - steigt in es hinein, um Freiheit und Leben zu schaffen.
Besonders betont sei hier das Motiv des Herabsteigens. Gott verlässt seinen Thron, entäußert sich in die Geschichte hinein, ist ein demütiger Gott, der sich mit dem Elend und der Erniedrigung der Menschen verbindet - und zwar so sehr, dass Gott zur revolutionären, geschichtsverändernden Kraft wird. (...)

Tatsächlich ist Weihnachten alles andere als eine Idylle. Der Stall, Ochs und Esel, die Verweigerung der Herberge in der Stadt, HERODES und der Kindermord und vieles noch sind sprachliche Signale für Elend und Not, in die hinein das Kind von Betlehem geboren ist bzw. in die hinein Gott heruntersteigt, »heruntergekommen ist«, ähnlich wie man auch von einem angesehenen reichen Mann, wenn er alles verliert, sagt, er sei heruntergekommen. Der arme, ohnmächtige Gott!

Aus: Anton Rotzetter, Wo auf Erden der Himmel beginnt.
Jahreslesebuch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2001.


Nun ganz für mich sein – Beten in der Stille

ÜBUNG DES STLLWERDENS

Herr, sprich dein ewiges Wort in mir,
und lass es mich hören!
Herr, leuchte mit deinem Licht in meine Seele
und lass es mich schauen!
Herr, drücke dein Bild in mich ein
und lass es mich ewig bewahren!
Herr, wirke dein Werk in mir
und lass mich dafür empfänglich sein!

Aus: Jörg Zink; Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages.
Bilder und Gedanken zu den Grenzen unseres Lebens
Kreuz Verlag Stuttgart 1968.


LESUNG vom Weihnachtsmorgen - Lesung aus dem Buch Jesaja:

Wie willkommen sind auf den Bergen
   die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt,
der eine frohe Botschaft bringt und Heil verheißt,
der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
Horch, deine Wächter erheben die Stimme,
sie beginnen alle zu jubeln.
Denn sie sehen mit eigenen Augen,
   wie der HERR nach Zion zurückkehrt.
Brecht in Jubel aus,
jauchzt zusammen,
   ihr Trümmer Jerusalems!
Denn der HERR hat sein Volk getröstet,
er hat Jerusalem erlöst.
Der HERR hat seinen heiligen Arm
   vor den Augen aller Nationen entblößt
und alle Enden der Erde
   werden das Heil unseres Gottes sehen.  (Jes 52,7-10)


Ein kurzer Gedanke zum Text der Lesung:

Die historische Situation ist schnell beschrieben: Israel, seit mehr als einem Menschenalter in der babylonischen Gefangenschaft, sieht die Möglichkeit, in das "gelobte Land" zurückkehren zu können. Aber der Prophet – es ist der "3. Jesaja" – beschreibt die Hoffnung als ein Sichtbarwerden von Jahwes Heil: Er kehrt nach Zion zurück, er tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem. Ein sehr eindrückliches Bild: Er macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen der Völker. Ja, die ganze Erde wird zum Zeugen bestellt. In dieser Lesung wird deutlich, was "Evangelium" ist, lange, bevor "Evangelium" eine literarische Gattung wurde, die wir im Neuen Testament finden. Der Evangelist, hier als „Freudenbote“ vorgestellt, kündigt Frieden (hebr.: Schalom) an, bringt eine frohe Botschaft und verheißt Rettung. Was er zu sagen hat, ist in dem Satz zusammengefasst: Dein Gott ist König. Mit dieser Aussage werden die politischen Mächte zu Statisten – Hoffnungen aber auch davon befreit, sich an Menschen und ihre Programme zu binden. Jes 52 lässt nicht nur den Freudenboten (Singular!) auftreten, sondern auch die Wächter. Was sie sehen, verbreitet sich in Windeseile: Jahwe kehrt zurück. Mit ihm – in dieser Reihenfolge – kann Israel die Geschichte seiner Rückkehr erzählen. (Claudia Tolle, 1996)

S T I L L E

Fürbittendes Gebet (vom 2. Tag der Weihnacht, Fest des Hl. Stephanus, Märtyrer)

Herr Jesus, dich sah Stephanus, als er litt. Wir hoffen darauf auch für die Leidenden unserer Tage und bitten:
Zeige deine Gegenwart

Der Frieden der Heiligen Nacht ist in manchen Gegenden sehr brüchig. Für die dort Lebenden bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Menschen werden verfolgt, weil sie ihren Glauben an dich bezeugen. Für sie bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Getötete Menschen hinterlassen Angehörige, die an dir zweifeln können. Für ihre Familien bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Das Weihnachtsfest in diesem Jahr müssen manche Menschen einsam verbringen. Für sie bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Stephanus wird als Heiliger verehrt, viele Glaubenszeugen bleiben namenlos. Du kennst ihre Namen und ihre Lebensgeschichte. Sie sind bei dir und für sie bitten wir: Zeige deine Gegenwart

Wir hoffen, dass auch wir einmal in deiner Liebe für immer verbleiben. - Amen.

(Norbert Riebartsch, 2020)

 

Nachgedanke – für später oder danach

STEPHANUS

Da ist die Gestalt des Stephanus, des Mannes, der Weihnachten erlebt und ernst genommen hatte. Und sie zeigt, was aus einem Menschen wird, der das Weihnachtsgeheimnis wirklich zum Grundgeheimnis seines Lebens macht. ‚In jenen Tagen wirkte Stephanus voll Gnade und Kraft große Wunder und Zeichen unter dem Volke‘ (Apg 6,8). Voll Gnade und Kraft. Das erste, was gesagt wird. Der Mann, der über sich selbst hinausgewachsen ist, der Mensch, der alle menschlichen Grenzen hinter sich lässt, der übermenschliche Möglichkeiten zur Verfügung hat, weil er die Botschaft von der Vergöttlichung des Menschen ernst genommen hat: dass die göttliche Kraft und die göttliche Wirklichkeit zur Verfügung steht und in uns am Wachsen und Werden ist, und dass deswegen der Raum, der über dem gläubigen Menschen, dem Christen, steht, mehr ist als der nur menschliche Raum.

Alfred Delp, Gesammelte Schriften,
hrsg. von Roman Bleistein,
Frankfurt 1984, Bd. III.


Für Morgen oder Übermorgen:

WIE WIR

Jesus ist der Sohn Gottes,
der König der Welt.
Er ist für uns Mensch geworden.
Er wollte aus Liebe so sein wie wir.
Er wollte uns nicht blenden durch den Glanz seiner Pracht.
Er wollte uns nicht zwingen durch seine Macht.
Er wollte uns nicht übertrumpfen durch seine Weisheit.
Er wollte ganz einfach unser Bruder sein.
Darum hat er sich als armes Kind in Windeln wickeln lassen,
er lebte in einer einfachen Arbeiterfamilie,
und schließlich starb er am Kreuz,
nur bekleidet mit einem Lendentuch.
Gerade daran erkennen wir seine große Liebe zu uns.

Aus: Klaus Hemmerle, Zur Krippe durch die Hintertür.
Verlag Neue Stadt.


Zur Zeit feiern wir wegen des aktuellen Lockdowns keine Hl. Messe!

Wir bitten und danken für Ihr Verständnis!!

 

Unsere Bücherei ist wegen Corona schon wieder geschlossen.

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer!

Weihnachten – „Ein Kind ist Euch geboren – ein Sohn ist Euch geschenkt ...“

„Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“

Am Heiligen Abend (24.12.)
an Weihnachten (25.12.)
am Fest des Hl. Stephanus (2. Weihnachtstag, 26.12.)
bis einschließlich 10. Januar 2020
fallen alle Gottesdienste in unserer Pfarrei aus.
Wir bedauern das sehr - aber es bleibt uns nichts anderes übrig.
Wir bitten und wir danken für das Verständnis!!

Unsere festlich und weihnachtlich geschmückte Kirche ist tagsüber geöffnet.

Verschiedene Gottesdienste werden zu Weihnachten und darüber hinaus im Internet übertragen:
www.bistum-muenster.de
und auf
www.kirche-und-leben.de 
Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

----------------------------------------------------------------------------

Alle, die die herausgehobene, die geweihte Nacht, die Weihnacht feiern, frohe und heitere Momente, und somit gesegnete Weihnachten – eine frohe und gesegnete Zeit und die Erfahrung: Gott schaut mich an - mit einem Lächeln! Er meint mich, „denn wäre Jesus tausendmal in Betlehem geboren – aber nicht in mir, dann wäre die Welt verloren.“ (frei nach Angelus Silesius). Frohe und gesegnete Weihnachten allen!!


OFFENER HIMMEL ...

In dieser Nacht öffnet sich der Himmel
um für immer offen zu bleiben.
in dieser Nacht berührt der Himmel die Erde,
um sie für immer zu verwandeln.

In dieser Nacht ist Gott Mensch geworden,
um sich auf ewig mit uns zu verbinden.
In dieser Nacht ist alles anders.
Für einen Augenblick
hält die Welt den Atem an.

Einsame und Verzweifelte,
Enttäuschte und Unzufriedene,
Starke und Selbstsichere,
Erfolgreiche und Glückliche
staunen über das Kind in der Krippe.

Gott wird Mensch.

Udo Hahn

 

DIE VERKÜNDUNG

Letzthin, im Zug, direkt neben dir, das elend-fröhliche Digitalpiepsen eines Handys, und du weißt, jetzt wirst du die Seite nicht in Ruhe zu Ende lesen können, du wirst mithören müssen, wo die Unterlagen im Büro gesucht werden sollten oder warum die Sitzung auf nächste Woche verschoben ist oder in welchem Restaurant man sich um 19 Uhr trifft. Kurz, du bist auf die unüberhörbaren Schrecknisse des Alltags gefasst – und da kramt der junge Mann sein Apparätchen aus der Tasche, meldet sich und sagt dann laut: »Nein! - Wann? - Gestern Nacht? - Und was ist es? - Ein Bub? - So herzig! – 3 ½ Kilo? - Und wie geht es Jeannette? - So schön! - Sag ihr einen Gruß, gell! - Wie? - Oliver?...« Und über uns alle, die wir in der Nähe sitzen und durch das Gespräch abgelenkt und gestört werden, huscht ein Schimmer von Rührung, denn soeben haben wir die uralte Botschaft vernommen, dass uns ein Kind geboren wurde.
Franz Hohler

 

Gottesdienst-Vorschlag für den Heiligen Abend oder an Weihnachten

(Einen ähnlichen, kurzen Gottesdienst zum Hl. Abend oder zu Weihnachten finden Sie auch in gedruckter Form im diesjährigen Pfarrbrief unserer Pfarrei auf S. 12 [Hl. Abend] und auf S. 16 [Weihnachten]. Dort finden Sie das Weihnachtsevangelium (Lk 2,1-21) und das Weihnachtsevangelium in kindgerechter Form [S. 13]. Ebenso sind dort die Lieder „Stille Nacht“ [S. 14] und „O Du fröhliche“ [S. 18], sowie weitere Texte und Anregungen, abgedruckt)

(Lieder zur Weihnacht wie „O Du fröhliche, o Du selige“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“ und viele andere können auch vorher im Internet gefunden und heruntergeladen werden.)

Kurze Einführung in das Festgeheimnis (Eine/Einer liest vor:)

Endlich. Jetzt ist Weihnachten! Der Stress der letzten Tage – vergangen.
Heute sind wir nur Gäste. Bei Maria, Josef und dem Jesus-Kind. Ihm gilt unsere ganze Zuneigung.
Die Hirten machen uns Platz. Kommt, sagen sie. Wir wollen euch von den Engeln erzählen!
Wieviel Platz ist eigentlich an der Krippe? Ist der Stall nicht zu klein? Bin ich wirklich willkommen?
Das Evangelium nimmt uns auf eine spannende Entdeckungsreise mit!

Alles, was uns heute bedrückt und den Tag belastet, legen wir an der Krippe ab. ...
(Stille für einen kurzen Rückblick auf den Tag!)

Die Kerzen am Weihnachtsbaum sind entzündet.
Wir setzen oder stellen uns, wenn es geht, in seine Nähe.
Wenn wir eine Krippe haben, können wir sie in die Mitte stellen.
Das Jesus-Kind kann in die Krippe gelegt werden, wenn wir das Evangelium lesen.

(Eine/Einer beginnt:)  Wir beginnen mit einem Kreuzzeichen:
(+) Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

(Eine/Einer kann mit folgenden Worten ins Fest einstimmen:)
Wir feiern heute Weihnachten. Jesus ist geboren.

Wir sind nun mit vielen anderen an der Krippe vereint.
Heute laden uns Engel ein – sie verkünden heute:
Ehre sei Gott in der Höhe – und Frieden auf Erden.
Dass Gott Mensch wird, ist ein Wunder,
das wir nicht verstehen,
für das wir aber danken.
Er liebt uns.
Er liebt die Welt.

S t i l l e

(Wenn Sie gerne singen, könnten Sie hier z. B. das Lied: "O Du fröhliche" anstimmen. Text im Gotteslob Nr. 238 1-3 oder im aktuellen Pfarrbrief S. 18) 

Dann: Gebet (Einer/Eine betet vor:)

Jesus,
du Kind im Stall von Bethlehem.
Du bist nicht einfach das kleine Kind
in der Krippe,
du bist der Messias, der von Gott gesandte,
der zu uns kam:
Gottes Liebe zu leben und durch Taten zu verkünden.
Jesus, du sendest heute uns aus,
Gottes Boten der Liebe zu sein.
Jesus, segne uns jetzt. Amen.

Das WEIHNACHTS-Evangelium so wie der Evangelist Lukas es aufgeschrieben hat: (Einer/Eine liest vor:)

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

Es geschah aber in jenen Tagen,

dass Kaiser Augustus den Befehl erließ,
den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen.
Diese Aufzeichnung war die erste;
damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef
von der Stadt Nazaret in Galiläa
hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt;
denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
Er wollte sich eintragen lassen
mit Maria, seiner Verlobten,
die ein Kind erwartete.
Es geschah, als sie dort waren,
da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln
und legte ihn in eine Krippe,
weil in der Herberge kein Platz für sie war.

>> (Wer eine Krippe hat, kann jetzt das Jesus-Kind in die Krippe legen)

In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld
und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen
und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie
und sie fürchteten sich sehr.
Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht,
denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteilwerden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Christus, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen:
Ihr werdet ein Kind finden,
das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer,
das Gott lobte
und sprach:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
den Menschen seines Wohlgefallens. (LK 2,1-14)

S T I L L E

Fürbittendes Gebet (Einer/Eine betet vor:)

Wir schauen die Krippenfiguren an. Das Jesus-Kind auf Stroh und Heu, Maria und Josef, Engel und Hirten und die vielen Menschen, die sich seit Jahrhunderten freuen, hier zu sein. Sie bringen ihre Geschichten und Erinnerungen mit, ihre Schmerzen und Träume. 

  • Heute sollen sich alle Menschen wie die Hirten, die ein neugeborenes Kind finden, freuen und wieder Hoffnungen haben und trotz der vielen Dunkelheit ihren Mut nicht sinken lassen.
    Herr, schenke allen Menschen Frieden! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Guter Gott, Maria und Josef hatten einen langen Weg hinter sich. So beten wir heute für alle, die nach langen Wegen der Flucht und Entbehrung einen Ort gefunden haben, an dem sie bleiben können.
    Herr, begleite alle auf ihren Wegen! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Die Engel verkünden eine frohmachende Botschaft. Heute sendet Gott uns als seine Boten. Wir wollen allen vom neuen Leben erzählen, dass trotz aller Dunkelheit, trotz Corona möglich ist.
    Herr, mache uns zu Boten Deiner Freude! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Herr und Gott, wir danken Dir für unsere Kinder und bitten Dich für alle Kinder, die in armseligen Verhältnissen groß werden, die auf der Straße leben oder als Kindersoldaten und billige Arbeitskräfte missbraucht werden.
    Herr, öffne unsere Herzen und unsere Hände! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Herr wir bitten für die alten Menschen. Manche fühlen sich in der Welt nicht mehr wohl, andere trauern der Vergangenheit nach und haben Angst vor ihrer Zukunft. Wir wollen ihrer im Gebet gedenken.
    Herr, schenke allen Gelassenheit und Zuversicht! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Herr nicht alle Botschaften sind gute Nachrichten. Wir hören die vielen falschen Geschichten und Meldungen, die die Wahrheit verletzen, Menschen in eine falsche Sicherheit wiegen und den Hass legitimieren.
    Herr, schenke Frieden und Gerechtigkeit! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Gott, wir denken an alle, die jetzt mit uns feiern würden, die aber nicht mit uns zusammen sein können. Wir beten auch für unsere Verstorbenen. Wir bitten für sie und für alle, die eine Hand brauchen, ein Lächeln oder gutes Wort.
    Herr, mache alle von herzen froh! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!

Als Jesus geboren wurde, entdeckte er die Welt wie ein Kind. Neugierig und offen. Er konnte unbefangen lieben und vertrauen. Er konnte Mut machen und die Wahrheit sagen. Er hat den Hass zu spüren bekommen. Er hat den Tod aber überwunden. Darum freuen wir uns heute, singen fröhliche Lieder und lassen uns beschenken.

(Einer/Eine lädt nun ein:)
Jetzt können wir alle zusammen das Gebet sprechen, das Jesus uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel, ...
(alle beten gemeinsam)

Gebet zum Ende der Feier

(Einer/Eine betet vor:)
Guter Gott,
das festliche Licht und der Glanz dieser Nacht
stimmen uns froh.
Die Botschaft deiner Menschwerdung,
dein Kommen in unsere Zeit,
ist uns lebendige Hoffnung.
Lass uns nun guten Mutes weiterfeiern
mit den Menschen um uns herum
und so die weihnachtliche Freude weiterleben.
Begleite uns dazu mit deinem Segen.
So bitten wir durch Christus unsern Herrn. Amen.

(Wenn Sie gerne singen, könnten Sie hier "Stille Nacht, heilige Nacht" anstimmen. Text im Gotteslob Nr. 249 1-3 oder im aktuellen Pfarrbrief S. 14) 

Segensgebet (Einer/Eine betet vor:)
Das Licht der Heiligen Nacht wird deinen Weg erleuchten.

Was auch kommt, Du darfst froh und zuversichtlich Deinen Weg weitergehen.

Die Liebe Gottes umgibt Dich.
Wo Du auch hingehen wirst – Dein Leben steht unter einem guten Stern.

Der Frieden dieser besonderen Nacht erfüllt Dein Herz.
Wer Dir auch begegnet – wird die Zeichen Deiner Liebe und Dein Strahlen wahrnehmen.

Die Barmherzigkeit Gottes erfüllt Dein Handeln.
Was auch an Aufgaben vor Dir liegt – Zuversicht und Hoffnung werden Dich nie verlassen.

Jesus Christus, das neugeborene Kind, Gottes Sohn geht alle Wege mit,
nicht nur an Weihnachten, sondern jeden neuen Tag.

Dazu segne uns der gute, der liebende Gott!
(Alle machen nun das Kreuzzeichen:)

(+) Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.  


Nachgedanke – für später oder danach

GOTT LÄSST SICH ERKENNEN

Weihnachten – Gott ist sichtbar geworden auf Erden in jeder Freundlichkeit und Liebe unter den Menschen.
Gott lässt sich erkennen: Die Einfachen, Kleinen, Armen können ihm begegnen, alle, die von ihrem hohen Ross heruntersteigen und die Maske des Hochmuts absetzen wollen.
Darum, lieber Mensch, lege allen Ballast der Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit ab. Öffne dein Herz und deine Arme, mögen die auch hart sein wie die Krippe – wenn sie nur offen sind – und tritt ein in das Geheimnis der Liebe von Weihnachten.

Phil Bosmans in: Ludger Hohn–Morisch (Hrsg);
Für jeden Tag ein gutes Wort.
Herder Verlag Freiburg – Basel – Wien 2005

Im Moment keine Hl. Messe am Sonntag 

oder am Freitag! Wir bedauern das sehr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig. In den Gottesdiensten darf auf Anweisung der Landesregierung NICHT gesungen werden. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen!

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Corona schon wieder geschlossen.

Die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer!

 

Am Heiligen Abend (24.12.)
an Weihnachten (25.12.)
am Fest des Hl. Stephanus (2. Weihnachtstag, 26.12.)
bis einschließlich 10. Januar 2020
fallen alle Gottesdienste in unserer Pfarrei aus.
Wir bedauern das sehr - aber es bleibt uns nichts anderes übrig.
Wir bitten und wir danken für das Verständnis!!

Unsere festlich und weihnachtlich geschmückte Kirche ist tagsüber geöffnet.

Verschiedene Gottesdienste werden zu Weihnachten und darüber hinaus im Internet übertragen:
www.bistum-muenster.de
und auf
www.kirche-und-leben.de 
Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

----------------------------------------------------------------------------

Alle, die die herausgehobene, die geweihte Nacht, die Weihnacht feiern, frohe und heitere Momente, und somit gesegnete Weihnachten – eine frohe und gesegnete Zeit und die Erfahrung: Gott schaut mich an - mit einem Lächeln! Er meint mich, „denn wäre Jesus tausendmal in Betlehem geboren – aber nicht in mir, dann wäre die Welt verloren.“ (frei nach Angelus Silesius). Frohe und gesegnete Weihnachten allen!!


OFFENER HIMMEL ...

In dieser Nacht öffnet sich der Himmel
um für immer offen zu bleiben.
in dieser Nacht berührt der Himmel die Erde,
um sie für immer zu verwandeln.

In dieser Nacht ist Gott Mensch geworden,
um sich auf ewig mit uns zu verbinden.
In dieser Nacht ist alles anders.
Für einen Augenblick
hält die Welt den Atem an.

Einsame und Verzweifelte,
Enttäuschte und Unzufriedene,
Starke und Selbstsichere,
Erfolgreiche und Glückliche
staunen über das Kind in der Krippe.

Gott wird Mensch.

Udo Hahn

 

DIE VERKÜNDUNG

Letzthin, im Zug, direkt neben dir, das elend-fröhliche Digitalpiepsen eines Handys, und du weißt, jetzt wirst du die Seite nicht in Ruhe zu Ende lesen können, du wirst mithören müssen, wo die Unterlagen im Büro gesucht werden sollten oder warum die Sitzung auf nächste Woche verschoben ist oder in welchem Restaurant man sich um 19 Uhr trifft. Kurz, du bist auf die unüberhörbaren Schrecknisse des Alltags gefasst – und da kramt der junge Mann sein Apparätchen aus der Tasche, meldet sich und sagt dann laut: »Nein! - Wann? - Gestern Nacht? - Und was ist es? - Ein Bub? - So herzig! – 3 ½ Kilo? - Und wie geht es Jeannette? - So schön! - Sag ihr einen Gruß, gell! - Wie? - Oliver?...« Und über uns alle, die wir in der Nähe sitzen und durch das Gespräch abgelenkt und gestört werden, huscht ein Schimmer von Rührung, denn soeben haben wir die uralte Botschaft vernommen, dass uns ein Kind geboren wurde.
Franz Hohler

 

Gottesdienst-Vorschlag für den Heiligen Abend oder an Weihnachten

(Einen ähnlichen, kurzen Gottesdienst zum Hl. Abend oder zu Weihnachten finden Sie auch in gedruckter Form im diesjährigen Pfarrbrief unserer Pfarrei auf S. 12 [Hl. Abend] und auf S. 16 [Weihnachten]. Dort finden Sie das Weihnachtsevangelium (Lk 2,1-21) und das Weihnachtsevangelium in kindgerechter Form [S. 13]. Ebenso sind dort die Lieder „Stille Nacht“ [S. 14] und „O Du fröhliche“ [S. 18], sowie weitere Texte und Anregungen, abgedruckt)

(Lieder zur Weihnacht wie „O Du fröhliche, o Du selige“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“ und viele andere können auch vorher im Internet gefunden und heruntergeladen werden.)

Kurze Einführung in das Festgeheimnis (Eine/Einer liest vor:)

Endlich. Jetzt ist Weihnachten! Der Stress der letzten Tage – vergangen.
Heute sind wir nur Gäste. Bei Maria, Josef und dem Jesus-Kind. Ihm gilt unsere ganze Zuneigung.
Die Hirten machen uns Platz. Kommt, sagen sie. Wir wollen euch von den Engeln erzählen!
Wieviel Platz ist eigentlich an der Krippe? Ist der Stall nicht zu klein? Bin ich wirklich willkommen?
Das Evangelium nimmt uns auf eine spannende Entdeckungsreise mit!

Alles, was uns heute bedrückt und den Tag belastet, legen wir an der Krippe ab. ...
(Stille für einen kurzen Rückblick auf den Tag!)

Die Kerzen am Weihnachtsbaum sind entzündet.
Wir setzen oder stellen uns, wenn es geht, in seine Nähe.
Wenn wir eine Krippe haben, können wir sie in die Mitte stellen.
Das Jesus-Kind kann in die Krippe gelegt werden, wenn wir das Evangelium lesen.

(Eine/Einer beginnt:)  Wir beginnen mit einem Kreuzzeichen:
(+) Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

(Eine/Einer kann mit folgenden Worten ins Fest einstimmen:)
Wir feiern heute Weihnachten. Jesus ist geboren.

Wir sind nun mit vielen anderen an der Krippe vereint.
Heute laden uns Engel ein – sie verkünden heute:
Ehre sei Gott in der Höhe – und Frieden auf Erden.
Dass Gott Mensch wird, ist ein Wunder,
das wir nicht verstehen,
für das wir aber danken.
Er liebt uns.
Er liebt die Welt.

S t i l l e

(Wenn Sie gerne singen, könnten Sie hier z. B. das Lied: "O Du fröhliche" anstimmen. Text im Gotteslob Nr. 238 1-3 oder im aktuellen Pfarrbrief S. 18) 

Dann: Gebet (Einer/Eine betet vor:)

Jesus,
du Kind im Stall von Bethlehem.
Du bist nicht einfach das kleine Kind
in der Krippe,
du bist der Messias, der von Gott gesandte,
der zu uns kam:
Gottes Liebe zu leben und durch Taten zu verkünden.
Jesus, du sendest heute uns aus,
Gottes Boten der Liebe zu sein.
Jesus, segne uns jetzt. Amen.

Das WEIHNACHTS-Evangelium so wie der Evangelist Lukas es aufgeschrieben hat: (Einer/Eine liest vor:)

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

Es geschah aber in jenen Tagen,

dass Kaiser Augustus den Befehl erließ,
den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen.
Diese Aufzeichnung war die erste;
damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef
von der Stadt Nazaret in Galiläa
hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt;
denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
Er wollte sich eintragen lassen
mit Maria, seiner Verlobten,
die ein Kind erwartete.
Es geschah, als sie dort waren,
da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln
und legte ihn in eine Krippe,
weil in der Herberge kein Platz für sie war.

>> (Wer eine Krippe hat, kann jetzt das Jesus-Kind in die Krippe legen)

In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld
und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen
und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie
und sie fürchteten sich sehr.
Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht,
denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteilwerden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Christus, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen:
Ihr werdet ein Kind finden,
das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer,
das Gott lobte
und sprach:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
den Menschen seines Wohlgefallens. (LK 2,1-14)

S T I L L E

Fürbittendes Gebet (Einer/Eine betet vor:)

Wir schauen die Krippenfiguren an. Das Jesus-Kind auf Stroh und Heu, Maria und Josef, Engel und Hirten und die vielen Menschen, die sich seit Jahrhunderten freuen, hier zu sein. Sie bringen ihre Geschichten und Erinnerungen mit, ihre Schmerzen und Träume. 

  • Heute sollen sich alle Menschen wie die Hirten, die ein neugeborenes Kind finden, freuen und wieder Hoffnungen haben und trotz der vielen Dunkelheit ihren Mut nicht sinken lassen.
    Herr, schenke allen Menschen Frieden! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Guter Gott, Maria und Josef hatten einen langen Weg hinter sich. So beten wir heute für alle, die nach langen Wegen der Flucht und Entbehrung einen Ort gefunden haben, an dem sie bleiben können.
    Herr, begleite alle auf ihren Wegen! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Die Engel verkünden eine frohmachende Botschaft. Heute sendet Gott uns als seine Boten. Wir wollen allen vom neuen Leben erzählen, dass trotz aller Dunkelheit, trotz Corona möglich ist.
    Herr, mache uns zu Boten Deiner Freude! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Herr und Gott, wir danken Dir für unsere Kinder und bitten Dich für alle Kinder, die in armseligen Verhältnissen groß werden, die auf der Straße leben oder als Kindersoldaten und billige Arbeitskräfte missbraucht werden.
    Herr, öffne unsere Herzen und unsere Hände! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Herr wir bitten für die alten Menschen. Manche fühlen sich in der Welt nicht mehr wohl, andere trauern der Vergangenheit nach und haben Angst vor ihrer Zukunft. Wir wollen ihrer im Gebet gedenken.
    Herr, schenke allen Gelassenheit und Zuversicht! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Herr nicht alle Botschaften sind gute Nachrichten. Wir hören die vielen falschen Geschichten und Meldungen, die die Wahrheit verletzen, Menschen in eine falsche Sicherheit wiegen und den Hass legitimieren.
    Herr, schenke Frieden und Gerechtigkeit! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!
  • Gott, wir denken an alle, die jetzt mit uns feiern würden, die aber nicht mit uns zusammen sein können. Wir beten auch für unsere Verstorbenen. Wir bitten für sie und für alle, die eine Hand brauchen, ein Lächeln oder gutes Wort.
    Herr, mache alle von herzen froh! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!

Als Jesus geboren wurde, entdeckte er die Welt wie ein Kind. Neugierig und offen. Er konnte unbefangen lieben und vertrauen. Er konnte Mut machen und die Wahrheit sagen. Er hat den Hass zu spüren bekommen. Er hat den Tod aber überwunden. Darum freuen wir uns heute, singen fröhliche Lieder und lassen uns beschenken.

(Einer/Eine lädt nun ein:)
Jetzt können wir alle zusammen das Gebet sprechen, das Jesus uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel, ...
(alle beten gemeinsam)

Gebet zum Ende der Feier

(Einer/Eine betet vor:)
Guter Gott,
das festliche Licht und der Glanz dieser Nacht
stimmen uns froh.
Die Botschaft deiner Menschwerdung,
dein Kommen in unsere Zeit,
ist uns lebendige Hoffnung.
Lass uns nun guten Mutes weiterfeiern
mit den Menschen um uns herum
und so die weihnachtliche Freude weiterleben.
Begleite uns dazu mit deinem Segen.
So bitten wir durch Christus unsern Herrn. Amen.

(Wenn Sie gerne singen, könnten Sie hier "Stille Nacht, heilige Nacht" anstimmen. Text im Gotteslob Nr. 249 1-3 oder im aktuellen Pfarrbrief S. 14) 

Segensgebet (Einer/Eine betet vor:)
Das Licht der Heiligen Nacht wird deinen Weg erleuchten.

Was auch kommt, Du darfst froh und zuversichtlich Deinen Weg weitergehen.

Die Liebe Gottes umgibt Dich.
Wo Du auch hingehen wirst – Dein Leben steht unter einem guten Stern.

Der Frieden dieser besonderen Nacht erfüllt Dein Herz.
Wer Dir auch begegnet – wird die Zeichen Deiner Liebe und Dein Strahlen wahrnehmen.

Die Barmherzigkeit Gottes erfüllt Dein Handeln.
Was auch an Aufgaben vor Dir liegt – Zuversicht und Hoffnung werden Dich nie verlassen.

Jesus Christus, das neugeborene Kind, Gottes Sohn geht alle Wege mit,
nicht nur an Weihnachten, sondern jeden neuen Tag.

Dazu segne uns der gute, der liebende Gott!
(Alle machen nun das Kreuzzeichen:)

(+) Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.  


Nachgedanke – für später oder danach

GOTT LÄSST SICH ERKENNEN

Weihnachten – Gott ist sichtbar geworden auf Erden in jeder Freundlichkeit und Liebe unter den Menschen.
Gott lässt sich erkennen: Die Einfachen, Kleinen, Armen können ihm begegnen, alle, die von ihrem hohen Ross heruntersteigen und die Maske des Hochmuts absetzen wollen.
Darum, lieber Mensch, lege allen Ballast der Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit ab. Öffne dein Herz und deine Arme, mögen die auch hart sein wie die Krippe – wenn sie nur offen sind – und tritt ein in das Geheimnis der Liebe von Weihnachten.

Phil Bosmans in: Ludger Hohn–Morisch (Hrsg);
Für jeden Tag ein gutes Wort.
Herder Verlag Freiburg – Basel – Wien 2005

Im Moment keine Hl. Messe am Sonntag 

oder am Freitag! Wir bedauern das sehr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig. In den Gottesdiensten darf auf Anweisung der Landesregierung NICHT gesungen werden. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen!

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Corona schon wieder geschlossen.

Die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen hat sich wegen Wegzug der Verantwortlichen schon wieder aufgelöst. Möchten Sie reden? Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer!

 

4. Advent – „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“

Vielleicht ist da einer, der mit dir etwas vorhat, was du dir vorher nicht hättest vorstellen können.

Sonntag, 4. Advent  -  20. Dezember

Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

An Weihnachten feiern wir am Heiligen Abend (24.12.) einen Wortgottesdienst um 16 Uhr
und die Christmette um 18 Uhr in der Pfarrkirche
(Zugang nur mit dem farbigen und dafür vorbereiteten Formular der Rückverfolgbarkeit -
es gelten NICHT die Formulare, die Sie hier ausdrucken können!)

An Weihnachten (25.12.) feiern wir eine Hl. Messe um 8 Uhr 
und das Hochamt um 10 Uhr
(Zugang nur mit dem farbigen und dafür vorbereiteten Formular der Rückverfolgbarkeit -
es gelten NICHT die Formulare, die Sie hier ausdrucken können!)

Am Fest des Hl. Stephanus (2. Weihnachtstag, 26.12.) feiern wir die Hl. Messe
um 10 Uhr in der Pfarrkiche.
(Zugang nur mit dem farbigen und dafür vorbereiteten Formular der Rückverfolgbarkeit -
es gelten NICHT die Formulare, die Sie hier ausdrucken können!)

----------------------------------------------------------------------------

Ein Gedanke zum 4. Advent vorweg:

MENSCHENsKINDER

Werden wir
wie die Kinder!
Ist es nicht das,
was Jesus immer von uns wollte?

Warum erinnern wir
uns nur noch an
Weihnachten daran?

Öfter mal Kind sein,
Gott einen guten
alten Mann oder
eine Göttin sein lassen ...

Hoffen, beten, staunen,
ein kleines Licht, das
auf die Zukunft setzt,
auf eine bessere Zeit.

Menschen(s)kinder!
Sie wird kommen.

Klara Wunder (gefunden in: frau und mutter.
Menschen Leben Vielfalt.
Zeitschrift der kfd. N° 12|20)

SEGENSWORTE schon als Gebet – zu Beginn

Gott,
die Nahtstellen meines Lebens will ich beachten,
weil du mir nahe kommst.
Gott, die Randerscheinungen meines Lebens will ich würdigen,
weil du dich auch dort zeigst.
Gott, die Engpässe meines Lebens will ich annehmen,
weil ich dann nicht mehr an dir vorüber komme.
Gott, die Begrenzungen meines Lebens will ich verstehen als Stellen,
an denen du mich berührst.
Gott, sogar die Nullpunkte unseres Lebens werden so zu Wendemarken,
an denen du mit mir Neues beginnst.

Herkunft unbekannt


EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas:

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.   (Lk 1,26-38)

 

Gedanken nach dem Lesen / Hören der frohen Botschaft:

SAG NICHT NEIN
zu den Ereignissen,
die deine Pläne durchkreuzen;
die deine ursprünglichen Träume
wie Seifenblasen zerplatzen lassen;
die deinem Lebensweg
eine ungeahnte Richtung geben.

Vielleicht sind diese
überraschenden Wendungen
nicht so zufällig, wie du denkst.
Vielleicht ist da einer,
der mit dir etwas vorhat,
was du dir vorher nicht hättest vorstellen können.

Wage das Neue,
sei experimentierfreudig,
lass dich auf das Wagnis ein
und gestehe Gott die Freiheit zu,
dein Leben zu durchkreuzen.

Er meint es gut mit dir!

Aus: Bruno Griemens, online to he@ven.
Jugendgebete. Verlag Haus Altenberg / Butzon & Bercker,
Kevelaer 2012 (2009).

S T I L L E


Gedanken – anstelle von fürbittendem Gebet:

SPÄTER, VIEL SPÄTER

später viel später
blickte maria
ratlos von den altären
auf die sie
gestellt worden war

und sie glaubte
an eine verwechslung
als sie
- die vielfache mutter -
zur jungfrau
hochgelobt wurde

und sie bangte
um ihren verstand
als immer mehr leute
auf die knie fielen
vor ihr

und angst
zerpresste ihr herz
je inniger sie
- eine machtlose frau -
angefleht wurde
um hilfe und wunder

am tiefsten
verstörte sie aber
der blasphemische kniefall
von potentaten und schergen
gegen die sie doch einst
gesungen hatte voll hoffnung

Kurt Marti, ohne Quellenangabe.

S T I L L E

Auch das noch! Trotzdem:

MITTEN IM KALTEN WINTER

wenn die langen Samstage kommen
wenn alle Wirtschaftszweige aufblühen
wenn die Arbeitsämter Weihnachtsmänner vermitteln
wenn allen Präsidenten der Friede am Herzen liegt
wenn zur inneren Einkehr durch Lautsprecher aufgerufen wird
wenn der Stern von Bethlehem über den Geschäften leuchtet
dann endlich
steht das Christkind vor der Tür

Uwe Timm in: Gedichte zur Weihnacht,
herausgegeben von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert.
Verlag Philipp Reclam jun. Stuttgart 2009.

Und ich füge an:

wenn alle Menschen vor Einsamkeit vergehen
wenn das Virus die Menschen auf Abstand bringt
wenn die Wirtschaft noch den letzten Cent eingestrichen hat
wenn kein Mensch mehr Lust hat auf Feier und Fest
wenn Stille Nacht in der Stille der Nacht verschluckt ist
wenn die Kirchen leer bleiben weil die Feier der Nacht im Einerlei der Tage gestrichen wurde
wenn das Virus endlich Alle im Griff hat
dann endlich
steht alles fragend und frustriert und verletzt und verstört
an der Krippe wie Ochs und Esel

Und dann (trotzdem) noch zur Ruhe kommen:

Abendritual

Ich zünde eine Kerze an
und bedenke
den vergangenen Tag,
Gutes und Böses,
Kummer und Freude.

Ich schaue in das
Licht der Kerze
und verabschiede
alle meine Sorgen.

Ich atme durch.
Ich werde ruhig.
Ich lasse diesen Tag los. © Gisela Baltes

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr

und am Freitag um 19 Uhr (Weihnachten siehe oben!)

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig. In den Gottesdiensten darf auf Anweisung der Landesregierung NICHT gesungen werden. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen!

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist ab Sonntag (13.12.) wieder von 10.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Wir danken allen, die diesen Kraftaufwand gemeistert haben und nun wieder Menschen mit Büchern und allem, was sonst Freude macht, begeistern. (Donnerstags bleibt die Bücherei noch weiterhin geschlossen)

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Neu in unserer Pfarrei: Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen trifft sich jeden Montag von 19 bis 20.30 Uhr im Pfarrheim, Greffener Str. 2. Sie suchen Kontakt: Karl-Heinz Wesemann: Tel 0170 473 0088 oder 05245 847 9200 oder http://freundeskreis-beelen.de. Herzliche Willkommen alle, die über das Leben sprechen und sich austauschen wollen!

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

Sonntag, 4. Advent  -  20. Dezember

Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

An Weihnachten feiern wir am Heiligen Abend (24.12.) einen Wortgottesdienst um 16 Uhr
und die Christmette um 18 Uhr in der Pfarrkirche
(Zugang nur mit dem farbigen und dafür vorbereiteten Formular der Rückverfolgbarkeit -
es gelten NICHT die Formulare, die Sie hier ausdrucken können!)

An Weihnachten (25.12.) feiern wir eine Hl. Messe um 8 Uhr 
und das Hochamt um 10 Uhr
(Zugang nur mit dem farbigen und dafür vorbereiteten Formular der Rückverfolgbarkeit -
es gelten NICHT die Formulare, die Sie hier ausdrucken können!)

Am Fest des Hl. Stephanus (2. Weihnachtstag, 26.12.) feiern wir die Hl. Messe
um 10 Uhr in der Pfarrkiche.
(Zugang nur mit dem farbigen und dafür vorbereiteten Formular der Rückverfolgbarkeit -
es gelten NICHT die Formulare, die Sie hier ausdrucken können!)

----------------------------------------------------------------------------

Ein Gedanke zum 4. Advent vorweg:

MENSCHENsKINDER

Werden wir
wie die Kinder!
Ist es nicht das,
was Jesus immer von uns wollte?

Warum erinnern wir
uns nur noch an
Weihnachten daran?

Öfter mal Kind sein,
Gott einen guten
alten Mann oder
eine Göttin sein lassen ...

Hoffen, beten, staunen,
ein kleines Licht, das
auf die Zukunft setzt,
auf eine bessere Zeit.

Menschen(s)kinder!
Sie wird kommen.

Klara Wunder (gefunden in: frau und mutter.
Menschen Leben Vielfalt.
Zeitschrift der kfd. N° 12|20)

SEGENSWORTE schon als Gebet – zu Beginn

Gott,
die Nahtstellen meines Lebens will ich beachten,
weil du mir nahe kommst.
Gott, die Randerscheinungen meines Lebens will ich würdigen,
weil du dich auch dort zeigst.
Gott, die Engpässe meines Lebens will ich annehmen,
weil ich dann nicht mehr an dir vorüber komme.
Gott, die Begrenzungen meines Lebens will ich verstehen als Stellen,
an denen du mich berührst.
Gott, sogar die Nullpunkte unseres Lebens werden so zu Wendemarken,
an denen du mit mir Neues beginnst.

Herkunft unbekannt


EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas:

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.   (Lk 1,26-38)

 

Gedanken nach dem Lesen / Hören der frohen Botschaft:

SAG NICHT NEIN
zu den Ereignissen,
die deine Pläne durchkreuzen;
die deine ursprünglichen Träume
wie Seifenblasen zerplatzen lassen;
die deinem Lebensweg
eine ungeahnte Richtung geben.

Vielleicht sind diese
überraschenden Wendungen
nicht so zufällig, wie du denkst.
Vielleicht ist da einer,
der mit dir etwas vorhat,
was du dir vorher nicht hättest vorstellen können.

Wage das Neue,
sei experimentierfreudig,
lass dich auf das Wagnis ein
und gestehe Gott die Freiheit zu,
dein Leben zu durchkreuzen.

Er meint es gut mit dir!

Aus: Bruno Griemens, online to he@ven.
Jugendgebete. Verlag Haus Altenberg / Butzon & Bercker,
Kevelaer 2012 (2009).

S T I L L E


Gedanken – anstelle von fürbittendem Gebet:

SPÄTER, VIEL SPÄTER

später viel später
blickte maria
ratlos von den altären
auf die sie
gestellt worden war

und sie glaubte
an eine verwechslung
als sie
- die vielfache mutter -
zur jungfrau
hochgelobt wurde

und sie bangte
um ihren verstand
als immer mehr leute
auf die knie fielen
vor ihr

und angst
zerpresste ihr herz
je inniger sie
- eine machtlose frau -
angefleht wurde
um hilfe und wunder

am tiefsten
verstörte sie aber
der blasphemische kniefall
von potentaten und schergen
gegen die sie doch einst
gesungen hatte voll hoffnung

Kurt Marti, ohne Quellenangabe.

S T I L L E

Auch das noch! Trotzdem:

MITTEN IM KALTEN WINTER

wenn die langen Samstage kommen
wenn alle Wirtschaftszweige aufblühen
wenn die Arbeitsämter Weihnachtsmänner vermitteln
wenn allen Präsidenten der Friede am Herzen liegt
wenn zur inneren Einkehr durch Lautsprecher aufgerufen wird
wenn der Stern von Bethlehem über den Geschäften leuchtet
dann endlich
steht das Christkind vor der Tür

Uwe Timm in: Gedichte zur Weihnacht,
herausgegeben von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert.
Verlag Philipp Reclam jun. Stuttgart 2009.

Und ich füge an:

wenn alle Menschen vor Einsamkeit vergehen
wenn das Virus die Menschen auf Abstand bringt
wenn die Wirtschaft noch den letzten Cent eingestrichen hat
wenn kein Mensch mehr Lust hat auf Feier und Fest
wenn Stille Nacht in der Stille der Nacht verschluckt ist
wenn die Kirchen leer bleiben weil die Feier der Nacht im Einerlei der Tage gestrichen wurde
wenn das Virus endlich Alle im Griff hat
dann endlich
steht alles fragend und frustriert und verletzt und verstört
an der Krippe wie Ochs und Esel

Und dann (trotzdem) noch zur Ruhe kommen:

Abendritual

Ich zünde eine Kerze an
und bedenke
den vergangenen Tag,
Gutes und Böses,
Kummer und Freude.

Ich schaue in das
Licht der Kerze
und verabschiede
alle meine Sorgen.

Ich atme durch.
Ich werde ruhig.
Ich lasse diesen Tag los. © Gisela Baltes

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr

und am Freitag um 19 Uhr (Weihnachten siehe oben!)

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig. In den Gottesdiensten darf auf Anweisung der Landesregierung NICHT gesungen werden. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen!

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist ab Sonntag (13.12.) wieder von 10.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Wir danken allen, die diesen Kraftaufwand gemeistert haben und nun wieder Menschen mit Büchern und allem, was sonst Freude macht, begeistern. (Donnerstags bleibt die Bücherei noch weiterhin geschlossen)

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt öffnet wieder im neuen Jahr und ist dann wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Neu in unserer Pfarrei: Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen trifft sich jeden Montag von 19 bis 20.30 Uhr im Pfarrheim, Greffener Str. 2. Sie suchen Kontakt: Karl-Heinz Wesemann: Tel 0170 473 0088 oder 05245 847 9200 oder http://freundeskreis-beelen.de. Herzliche Willkommen alle, die über das Leben sprechen und sich austauschen wollen!

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

3. Advent – Hl. Lucia – sie symbolisiert die Hoffnung und das Licht – im Dunkel des Advents

Gott spricht, aus Finsternis soll Licht aufleuchten - jetzt nicht um uns, sondern in unserem Herzen, von Christus her. Den Glanz seines Antlitzes tragen wir in uns.

Sonntag, 3. Advent  -  13. Dezember: Fest der Hl. Märtyrerin LUCIA

Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

Sonntag um 19 Uhr - Andacht zum Luziatag - Das Licht in dunkler Nacht ...

Ebenso im Dunkel der Zeit warten wir auf den Herrn – und auch wieder nur bei Kerzenlicht 
am Freitag (18.12.) um 19 Uhr: Roratemesse

 

Der Name Lucia (oder: Luzia) bedeutet übersetzt "die Leuchtende" oder die "Lichtträgerin". In Schweden feiert man die Heilige an ihrem Gedenktag (13.12.) als "Lucienbraut", in Italien gibt es ihr zu Ehren Lichterumzüge.

Als gesichert gilt der Geburtsort von Lucia, die als Tochter eines reichen Kaufmanns um 286 nach Christus in Syrakus (heute Siracusa) auf Sizilien auf die Welt kam.

In den schwedischen Familien ist es Brauch, dass die älteste Tochter einen grünen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf trägt und so am Morgen des (Lucia-)Tages die schlafenden Eltern und Geschwister mit einem herrlichen Frühstück, auch bestehend aus dem ersten Weihnachtsgebäck, weckt.

In einer der vielen Legenden, die sich über ihr Glaubenszeugnis erzählt werden, geht es darum, dass der römische Kaiser aus Angst davor, dass das Volk Gott mehr verehren würde als ihn, alle Christen verfolgen, einsperren und töten ließ. Aus diesem Grund mussten sich die Christen heimlich in den Katakomben treffen. So kam Lucia zu den Menschen, die sich heimlich trafen, um sich mit ihnen über Gott zu unterhalten. Hilfsbereit wie sie war, unterstützte sie ihre Freunde, die sich in ihrem Versteck verborgen halten mussten. So kam es dazu, dass sie ihnen, in Körben getragen, Essen und Trinken brachte. Weil ihre Hände jedoch schon dafür verwendet wurden, kam sie auf die Idee, eine Kerze an einem aus grünen Zweigen gebundenen Kranz auf den Kopf zu stecken. Mit dieser Lichterkrone war es von nun an für Lucia kein Problem mehr, sich in den dunklen Katakomben zurecht zu finden. Neben den Gaben, die sie mitbrachte, verteilte sie so auch Wärme und Licht an ihre Freunde.

So heißt es in einem bekannten Lucia-Lied:

„Die Nacht geht mit schwerem Schritt um Hof und Hütte.
Auf der Erde, welche die Sonne verließ, brüten dunkle Schatten.
Da betritt unser dunkles Haus mit brennenden Licht
Lucia, heilige Lichtbringerin, Lucia.

Noch ist die Nacht groß und stumm,
doch hörte es schwingen,
in allen dunklen Räumen,
rauschen wie von Flügeln.
Seht, auf unserer Diele steht weiß gekleidet mit Licht im Haar
Lucia, heilige Lichtbringerin, Lucia.

Die Dunkelheit soll fliehen jetzt aus den Tälern der Erde.
Das ist ihre wunderbare Botschaft an uns:
aus rosiger Morgendämmerung soll es Tag wieder werden nun.
Lucia, heilige Lichtbringerin, Lucia.“

S T I L L E 

DAS LICHT

der sagt ich bin
sagt uns ihr seid

der sagt ihr seid
sagt uns ich bin

das licht der welt

Aus: kurt marti, geduld und revolte.
Die gedichte am rand.
Im radius-verlag, Stattgart 1995.

Auch wir zünden Lichter an – am Adventskranz sind es nun schon drei:

„Ich entzünde in heiliger Adventszeit das erste Licht und denke still an Weihnachtens gesegneten Frieden.“
„Ich entzünde das zweite Licht und singe: Mach das Tor weit, wenn der Herr, dein König sich nähert in Weichnachtens gesegneter Zeit.“
„Ich entzünde das dritte Licht und bitte, dass beendet wird auf Erden aller Streit, Friede und Versöhnung in Weihnachtens gesegneter Zeit.“
(„Ich entzünde das vierte Licht (heute noch nicht!) und bin erfüllt von Friede und Freud, denn nun ist zur Erde gekommen die strahlende Weihnachtszeit.“) 

S T I L L E

GEBET IN DER FRÜHE DES TAGES

Gott, zu dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mir beten
und meine Gedanken sammeln zu dir.
Ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist der Friede.
In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer 1943 in: EG Rheinland 866.

S T I L L E 

Evangelium vom 3. Adventssonntag – GAUDETE: „Freuet Euch!“
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

Dies ist das Zeugnis des Johannes:
Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte. (Joh 1,6-8. 19-28)

S T I L L E

Fürbitten

Freuet euch im Herrn zu jeder Zeit. Noch einmal sage: Freut euch! Denn der Herr ist nahe. Heute beten wir:

Für die Menschen, die sich ein Lächeln abringen müssen. Viele sind in diesen Tagen traurig, weil sie einen lieben Menschen verloren haben, weil sich Zukunftsaussichten zerschlagen haben, weil sie mit Angst an die Einsamkeit an Weihnachten denken.

Zu dir rufen wir: Lass uns dein Licht leuchten!

Für die Menschen, die über ihr ganzes Gesicht strahlen. Viele freuen sich, einen Menschen gefunden zu haben, der sie liebt, den sie lieben können. Viele freuen sich über ein Kind, das in ihren Armen liegt. Viele können von einem Glück erzählen, das ihnen einfach zugefallen ist.
Zu dir rufen wir: Lass uns Dein Licht sein und für Dich leuchten!

Für die Menschen, die nur noch Härte zeigen können. Viele sind verbittert, voller Gram. Sie fühlen sich im Stich gelassen, übervorteilt, unverstanden. Viele können nicht darüber reden, was sie kränkt und verletzt.
Zu dir rufen wir: Lass uns als Licht miteinander leuchten!

Für die Menschen, die mit großen Augen zu uns kommen. Viele sind auf der Flucht. Auch Kinder suchen bei uns eine neue Heimat. In vielen Ländern herrschen Krieg und Terror. Alte christliche Gemeinden werden immer kleiner.
Zu dir rufen wir: Lass uns Licht sein und den Weg zu uns erleuchten!

Für die Menschen, die ihr Gesicht zeigen. Viele suchen das Gespräch zwischen den Religionen und Kulturen. Sie finden sich nicht ab mit Hass und Ungerechtigkeit. Sie stellen sich an die Seite der Schwachen und Entrechteten. Ihre Namen, ihre Gesichter setzen sie ein für den Frieden.
Zu dir rufen wir: Lass unsere Lichter miteinander leuchten und die Welt hell machen!

Herr, du schenkst uns die Freude, bei uns zu sein. Hilf uns, zu jeder Zeit aus dieser Freude zu leben, geduldig, unverzagt und mutig. Wir sind deine Kinder, wir gehören zu dir, in Christus, unserem Herrn. – Amen.

S T I L L E 

ADVENTSEGEN

Der Herr selber wird kommen, um euch zu erlösen.
Er wird alle Tränen abwischen
und euch Leben schenken in seinem Reich.
Sein Segen begleite euch bis zu jenem Tag
und erleuchte mit seinem Licht Eure Wege.

Dazu segne und behüte uns der liebende Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Herbert Jung in: Mensch geworden für die Menschen, Freiburg 2001.

Noch einmal dem nachspüren, was Licht ist

GOTT AUS LICHT UND LICHT AUS LICHT

Gott aus Licht und Licht aus Licht,
Feuer, das aus Feuer bricht,
Ewigkeit, noch nie erkannt,
Himmel, der zur Erde fand.
Licht, das sich den Hirten zeigt,
Wort, das in Palästen schweigt,
Macht, die unsre Ohnmacht sieht,
Gott, der seine Himmel flieht.
Kind, von dem die Mutter singt,
Leben, das uns Leben bringt,
Frucht, die in der Erde reift,
Geist, der unsern Geist ergreift.
Kind, das in der Krippe liegt,
König, der sich selbst besiegt,
Wind, der durch die Herzen weht,
Lebend, das aus Gott entsteht.
Friede, den kein Sturm zerstört,
Wort, das unsre Worte hört,
Wahrheit, die an Blinde denkt,
Liebe, die sich selbst verschenkt.
Himmel, der die Erde liebt,
Liebe, die dem Feind vergibt,
Feuer, das für alle brennt,
Gott, der keine Grenzen kennt.
Lobt die Macht, die sich verneigt.
Lobt den Himmel, der nicht schweigt.
Lobt das Licht, in uns entfacht,
Licht aus Licht in unsrer Nacht.

Georg Schmid 1989

Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr

und am Freitag um 19 Uhr – im Advent als Roratemesse (18.12.)!

Am Sonntag (13.12.) um 19 Uhr Andacht mit dem Licht der Hl. Lucia

und am Montag um 19 Uhr Bussandacht - besinnliche Stunde zur Vertiefung der Versöhnungszeit

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist ab Sonntag (13.12.) wieder von 10.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Wir danken allen, die diesen Kraftaufwand gemeistert haben und nun wieder Menschen mit Büchern und allem, was sonst Freude macht, begeistern. (Donnerstags bleibt die Bücherei noch weiterhin geschlossen)

 

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

 

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

 

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

 

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Neu in unserer Pfarrei: Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen trifft sich jeden Montag von 19 bis 20.30 Uhr im Pfarrheim, Greffener Str. 2. Sie suchen Kontakt: Karl-Heinz Wesemann: Tel 0170 473 0088 oder 05245 847 9200 oder http://freundeskreis-beelen.de. Herzliche Willkommen alle, die über das Leben sprechen und sich austauschen wollen!

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalte

Sonntag, 3. Advent  -  13. Dezember: Fest der Hl. Märtyrerin LUCIA

Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

Sonntag um 19 Uhr - Andacht zum Luziatag - Das Licht in dunkler Nacht ...

Ebenso im Dunkel der Zeit warten wir auf den Herrn – und auch wieder nur bei Kerzenlicht 
am Freitag (18.12.) um 19 Uhr: Roratemesse

 

Der Name Lucia (oder: Luzia) bedeutet übersetzt "die Leuchtende" oder die "Lichtträgerin". In Schweden feiert man die Heilige an ihrem Gedenktag (13.12.) als "Lucienbraut", in Italien gibt es ihr zu Ehren Lichterumzüge.

Als gesichert gilt der Geburtsort von Lucia, die als Tochter eines reichen Kaufmanns um 286 nach Christus in Syrakus (heute Siracusa) auf Sizilien auf die Welt kam.

In den schwedischen Familien ist es Brauch, dass die älteste Tochter einen grünen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf trägt und so am Morgen des (Lucia-)Tages die schlafenden Eltern und Geschwister mit einem herrlichen Frühstück, auch bestehend aus dem ersten Weihnachtsgebäck, weckt.

In einer der vielen Legenden, die sich über ihr Glaubenszeugnis erzählt werden, geht es darum, dass der römische Kaiser aus Angst davor, dass das Volk Gott mehr verehren würde als ihn, alle Christen verfolgen, einsperren und töten ließ. Aus diesem Grund mussten sich die Christen heimlich in den Katakomben treffen. So kam Lucia zu den Menschen, die sich heimlich trafen, um sich mit ihnen über Gott zu unterhalten. Hilfsbereit wie sie war, unterstützte sie ihre Freunde, die sich in ihrem Versteck verborgen halten mussten. So kam es dazu, dass sie ihnen, in Körben getragen, Essen und Trinken brachte. Weil ihre Hände jedoch schon dafür verwendet wurden, kam sie auf die Idee, eine Kerze an einem aus grünen Zweigen gebundenen Kranz auf den Kopf zu stecken. Mit dieser Lichterkrone war es von nun an für Lucia kein Problem mehr, sich in den dunklen Katakomben zurecht zu finden. Neben den Gaben, die sie mitbrachte, verteilte sie so auch Wärme und Licht an ihre Freunde.

So heißt es in einem bekannten Lucia-Lied:

„Die Nacht geht mit schwerem Schritt um Hof und Hütte.
Auf der Erde, welche die Sonne verließ, brüten dunkle Schatten.
Da betritt unser dunkles Haus mit brennenden Licht
Lucia, heilige Lichtbringerin, Lucia.

Noch ist die Nacht groß und stumm,
doch hörte es schwingen,
in allen dunklen Räumen,
rauschen wie von Flügeln.
Seht, auf unserer Diele steht weiß gekleidet mit Licht im Haar
Lucia, heilige Lichtbringerin, Lucia.

Die Dunkelheit soll fliehen jetzt aus den Tälern der Erde.
Das ist ihre wunderbare Botschaft an uns:
aus rosiger Morgendämmerung soll es Tag wieder werden nun.
Lucia, heilige Lichtbringerin, Lucia.“

S T I L L E 

DAS LICHT

der sagt ich bin
sagt uns ihr seid

der sagt ihr seid
sagt uns ich bin

das licht der welt

Aus: kurt marti, geduld und revolte.
Die gedichte am rand.
Im radius-verlag, Stattgart 1995.

Auch wir zünden Lichter an – am Adventskranz sind es nun schon drei:

„Ich entzünde in heiliger Adventszeit das erste Licht und denke still an Weihnachtens gesegneten Frieden.“
„Ich entzünde das zweite Licht und singe: Mach das Tor weit, wenn der Herr, dein König sich nähert in Weichnachtens gesegneter Zeit.“
„Ich entzünde das dritte Licht und bitte, dass beendet wird auf Erden aller Streit, Friede und Versöhnung in Weihnachtens gesegneter Zeit.“
(„Ich entzünde das vierte Licht (heute noch nicht!) und bin erfüllt von Friede und Freud, denn nun ist zur Erde gekommen die strahlende Weihnachtszeit.“) 

S T I L L E

GEBET IN DER FRÜHE DES TAGES

Gott, zu dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mir beten
und meine Gedanken sammeln zu dir.
Ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist der Friede.
In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer 1943 in: EG Rheinland 866.

S T I L L E 

Evangelium vom 3. Adventssonntag – GAUDETE: „Freuet Euch!“
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

Dies ist das Zeugnis des Johannes:
Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte. (Joh 1,6-8. 19-28)

S T I L L E

Fürbitten

Freuet euch im Herrn zu jeder Zeit. Noch einmal sage: Freut euch! Denn der Herr ist nahe. Heute beten wir:

Für die Menschen, die sich ein Lächeln abringen müssen. Viele sind in diesen Tagen traurig, weil sie einen lieben Menschen verloren haben, weil sich Zukunftsaussichten zerschlagen haben, weil sie mit Angst an die Einsamkeit an Weihnachten denken.

Zu dir rufen wir: Lass uns dein Licht leuchten!

Für die Menschen, die über ihr ganzes Gesicht strahlen. Viele freuen sich, einen Menschen gefunden zu haben, der sie liebt, den sie lieben können. Viele freuen sich über ein Kind, das in ihren Armen liegt. Viele können von einem Glück erzählen, das ihnen einfach zugefallen ist.
Zu dir rufen wir: Lass uns Dein Licht sein und für Dich leuchten!

Für die Menschen, die nur noch Härte zeigen können. Viele sind verbittert, voller Gram. Sie fühlen sich im Stich gelassen, übervorteilt, unverstanden. Viele können nicht darüber reden, was sie kränkt und verletzt.
Zu dir rufen wir: Lass uns als Licht miteinander leuchten!

Für die Menschen, die mit großen Augen zu uns kommen. Viele sind auf der Flucht. Auch Kinder suchen bei uns eine neue Heimat. In vielen Ländern herrschen Krieg und Terror. Alte christliche Gemeinden werden immer kleiner.
Zu dir rufen wir: Lass uns Licht sein und den Weg zu uns erleuchten!

Für die Menschen, die ihr Gesicht zeigen. Viele suchen das Gespräch zwischen den Religionen und Kulturen. Sie finden sich nicht ab mit Hass und Ungerechtigkeit. Sie stellen sich an die Seite der Schwachen und Entrechteten. Ihre Namen, ihre Gesichter setzen sie ein für den Frieden.
Zu dir rufen wir: Lass unsere Lichter miteinander leuchten und die Welt hell machen!

Herr, du schenkst uns die Freude, bei uns zu sein. Hilf uns, zu jeder Zeit aus dieser Freude zu leben, geduldig, unverzagt und mutig. Wir sind deine Kinder, wir gehören zu dir, in Christus, unserem Herrn. – Amen.

S T I L L E 

ADVENTSEGEN

Der Herr selber wird kommen, um euch zu erlösen.
Er wird alle Tränen abwischen
und euch Leben schenken in seinem Reich.
Sein Segen begleite euch bis zu jenem Tag
und erleuchte mit seinem Licht Eure Wege.

Dazu segne und behüte uns der liebende Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Herbert Jung in: Mensch geworden für die Menschen, Freiburg 2001.

Noch einmal dem nachspüren, was Licht ist

GOTT AUS LICHT UND LICHT AUS LICHT

Gott aus Licht und Licht aus Licht,
Feuer, das aus Feuer bricht,
Ewigkeit, noch nie erkannt,
Himmel, der zur Erde fand.
Licht, das sich den Hirten zeigt,
Wort, das in Palästen schweigt,
Macht, die unsre Ohnmacht sieht,
Gott, der seine Himmel flieht.
Kind, von dem die Mutter singt,
Leben, das uns Leben bringt,
Frucht, die in der Erde reift,
Geist, der unsern Geist ergreift.
Kind, das in der Krippe liegt,
König, der sich selbst besiegt,
Wind, der durch die Herzen weht,
Lebend, das aus Gott entsteht.
Friede, den kein Sturm zerstört,
Wort, das unsre Worte hört,
Wahrheit, die an Blinde denkt,
Liebe, die sich selbst verschenkt.
Himmel, der die Erde liebt,
Liebe, die dem Feind vergibt,
Feuer, das für alle brennt,
Gott, der keine Grenzen kennt.
Lobt die Macht, die sich verneigt.
Lobt den Himmel, der nicht schweigt.
Lobt das Licht, in uns entfacht,
Licht aus Licht in unsrer Nacht.

Georg Schmid 1989

Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr

und am Freitag um 19 Uhr – im Advent als Roratemesse (18.12.)!

Am Sonntag (13.12.) um 19 Uhr Andacht mit dem Licht der Hl. Lucia

und am Montag um 19 Uhr Bussandacht - besinnliche Stunde zur Vertiefung der Versöhnungszeit

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist ab Sonntag (13.12.) wieder von 10.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Wir danken allen, die diesen Kraftaufwand gemeistert haben und nun wieder Menschen mit Büchern und allem, was sonst Freude macht, begeistern. (Donnerstags bleibt die Bücherei noch weiterhin geschlossen)

 

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

 

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

 

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

 

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Neu in unserer Pfarrei: Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen trifft sich jeden Montag von 19 bis 20.30 Uhr im Pfarrheim, Greffener Str. 2. Sie suchen Kontakt: Karl-Heinz Wesemann: Tel 0170 473 0088 oder 05245 847 9200 oder http://freundeskreis-beelen.de. Herzliche Willkommen alle, die über das Leben sprechen und sich austauschen wollen!

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalte

2. Advent – Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann, ...

... im Kern ist unsere Religion die personale Begegnung jedes einzelnen von uns mit Gott, die sich konkretisiert in unserer Beziehung zu Jesus Christus. ...

Nikolaus komm in unser Haus ... Sonntag 2. Advent – Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

Im Dunkel der Zeit warten wir auf den Herrn – nur bei Kerzenlicht 
am Freitag (11.12.) um 19 Uhr Roratemesse

Das obige Bild zeigt das Grab des Bischofs Nikolaus in Bari, Italien

Nikolaus, komm in unser Haus

Weißt du noch, wie es am Nikolausabend war,
wenn er kam: im roten Mantel,
mit Mitra und Stab
und dem langen, schlohweißen Bart,
der das Gesicht halb verdeckte?

Erinnerst du dich, wie wir bangten,
wenn er aus seinem goldenen Buch
unsere kleinen Verfehlungen vorlas,
wie uns das Herz bis zum Halse schlug,
wenn wir ihm unsere Gedichte vortrugen,
und wie wir erleichtert strahlten,
wenn er endlich
seine Geschenke hervorholte?

Kennst du noch die alten Geschichten
vom heiligen Bischof Nikolaus,
diesem Mann voll unaufdringlicher Güte,
der Menschen aus ihrer Not half,
oft heimlich bei Nacht,
ohne Dank zu erwarten?

Ich weiß: Das sind nur Legenden.
Und der Nikolaus mit Mitra und Stab wird
immer mehr vom Weihnachtsmann
mit der Bommelmütze ersetzt.

Was hältst du von einem neuen Brauch?
Jeder von uns übernimmt
die Rolle des Nikolaus,
ohne Verkleidung und ohne goldenes Buch,
aber mit wachen Augen, die sehen, wo Not ist,
und mit unaufdringlicher Güte, die hilft:

Heimlich, ohne Dank zu erwarten. © Gisela Baltes

 

Gebet (am Sonntag und) am Fest des Hl. Nikolaus

Gott, Du Spender alles Guten,
hilf uns auf die Fürsprache des heiligen Nikolaus
in aller Not
und steh uns bei in jeder Gefahr.
Gib uns ein großmütiges Herz,
damit wir anderen schenken,
was wir empfangen,
und den Weg des Heiles ungehindert gehen.
Darum bitten wir Dich mit Jesus Christus, unserem Herrn. Amen.


Evangelium vom 2. Sonntag im Advent, Lesejahr B:
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes:

Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht:
Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.
Eine Stimme ruft in der Wüste:
Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf 
und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.
Er verkündete:
Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Ich habe euch nur mit Wasser getauft, 
er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. (Mk 1,1-8)

S T I L L E

Fragen zum 2. Advent

FRAGEN

Du bist verirrt?
Schau nur voraus!
Da ist schon einer,
der dich führen will!

Du bist erschöpft?
Schau hinter dich!
Da kommt schon einer,
der dich stützen will!

Du bist verzagt?
Schau neben dich!
Da steht schon einer,
der dich trösten will.

Du bist verletzt?
Schau über dich hinaus!
Da wartet einer,
der dich heilen will!

Aus: Elisabeth Alferink, Auf den Spuren des Jakobus.
Mein spiritueller Wegbegleiter.
Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2003.

 

S T I L L E

Auch das noch - Advent, eine kurze Besinnung in dunkler Zeit

Warten auf sein Kommen

Tage des Dunkels,
der Beklommenheit,
der Einsamkeit.

Tage der Stille,
der Einkehr,
der Umkehr.

Tage des Loslassens,
des Freiwerdens,
des Freigebens.

Tage der Prüfung, 
der Besinnung,
der Erneuerung.

Tage der Achtsamkeit,
der Hinwendung,
der Öffnung.

Tage des Wartens,
des Hoffens,
des Sehnens.

Tage der Vorbereitung
auf den,
der da kommen wird. © Gisela Baltes

S T I L L E

ERWARTUNG

Advent.
Jesus ist gekommen.
Damals vor zweitausend Jahren.
Und er ist gegangen.
Drei Jahrzehnte später.
Jesus wird wieder kommen
am Ende der Zeiten.
Wann, wissen wir nicht.

Aber heute, an diesem Tag,
kommt er auf mich zu.
Ich will ihn erwarten,
ihn suchen,
wo man ihn nicht vermutet.

Ich will mich darauf einstellen,
dass in einem unscheinbaren Mädchen,
in einer armen Krippe,
unter den Abgewiesenen,
bei den Kleinen,
in einem Neugeborenen,
in einem Verfolgten,
in der Nacht
der auf mich zukommt,
der mich nicht enttäuscht,
der Emmanuel,
der Gott, der heute kommt,
der Gott, der bei mir bleibt,
der sich freut, bei uns zu wohnen,
nicht weil wir das verdient haben,
sondern weil er ist, wie er ist.

Wolfgang Bader, Türen zum Advent,
München 2002, 24f

Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr
und am Freitag um 19 Uhr – im Advent als Roratemesse!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!


Unsere Bücherei ist nach fast zu Ende gebrachter Umstellung auf neue EDV in Kürze wieder geöffnet.

Wir bitten noch um etwas Geduld und danken für das Verständnis!


Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im


Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!


Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570


Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Neu in unserer Pfarrei: Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen trifft sich jeden Montag von 19 bis 20.30 Uhr im Pfarrheim, Greffener Str. 2. Sie suchen Kontakt: Karl-Heinz Wesemann: Tel 0170 473 0088 oder 05245 847 9200 oder http://freundeskreis-beelen.de. Herzliche Willkommen alle, die über das Leben sprechen und sich austauschen wollen!

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Nikolaus komm in unser Haus ... Sonntag 2. Advent – Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

Im Dunkel der Zeit warten wir auf den Herrn – nur bei Kerzenlicht 
am Freitag (11.12.) um 19 Uhr Roratemesse

Das obige Bild zeigt das Grab des Bischofs Nikolaus in Bari, Italien

Nikolaus, komm in unser Haus

Weißt du noch, wie es am Nikolausabend war,
wenn er kam: im roten Mantel,
mit Mitra und Stab
und dem langen, schlohweißen Bart,
der das Gesicht halb verdeckte?

Erinnerst du dich, wie wir bangten,
wenn er aus seinem goldenen Buch
unsere kleinen Verfehlungen vorlas,
wie uns das Herz bis zum Halse schlug,
wenn wir ihm unsere Gedichte vortrugen,
und wie wir erleichtert strahlten,
wenn er endlich
seine Geschenke hervorholte?

Kennst du noch die alten Geschichten
vom heiligen Bischof Nikolaus,
diesem Mann voll unaufdringlicher Güte,
der Menschen aus ihrer Not half,
oft heimlich bei Nacht,
ohne Dank zu erwarten?

Ich weiß: Das sind nur Legenden.
Und der Nikolaus mit Mitra und Stab wird
immer mehr vom Weihnachtsmann
mit der Bommelmütze ersetzt.

Was hältst du von einem neuen Brauch?
Jeder von uns übernimmt
die Rolle des Nikolaus,
ohne Verkleidung und ohne goldenes Buch,
aber mit wachen Augen, die sehen, wo Not ist,
und mit unaufdringlicher Güte, die hilft:

Heimlich, ohne Dank zu erwarten. © Gisela Baltes

 

Gebet (am Sonntag und) am Fest des Hl. Nikolaus

Gott, Du Spender alles Guten,
hilf uns auf die Fürsprache des heiligen Nikolaus
in aller Not
und steh uns bei in jeder Gefahr.
Gib uns ein großmütiges Herz,
damit wir anderen schenken,
was wir empfangen,
und den Weg des Heiles ungehindert gehen.
Darum bitten wir Dich mit Jesus Christus, unserem Herrn. Amen.


Evangelium vom 2. Sonntag im Advent, Lesejahr B:
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes:

Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht:
Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.
Eine Stimme ruft in der Wüste:
Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf 
und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.
Er verkündete:
Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Ich habe euch nur mit Wasser getauft, 
er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. (Mk 1,1-8)

S T I L L E

Fragen zum 2. Advent

FRAGEN

Du bist verirrt?
Schau nur voraus!
Da ist schon einer,
der dich führen will!

Du bist erschöpft?
Schau hinter dich!
Da kommt schon einer,
der dich stützen will!

Du bist verzagt?
Schau neben dich!
Da steht schon einer,
der dich trösten will.

Du bist verletzt?
Schau über dich hinaus!
Da wartet einer,
der dich heilen will!

Aus: Elisabeth Alferink, Auf den Spuren des Jakobus.
Mein spiritueller Wegbegleiter.
Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2003.

 

S T I L L E

Auch das noch - Advent, eine kurze Besinnung in dunkler Zeit

Warten auf sein Kommen

Tage des Dunkels,
der Beklommenheit,
der Einsamkeit.

Tage der Stille,
der Einkehr,
der Umkehr.

Tage des Loslassens,
des Freiwerdens,
des Freigebens.

Tage der Prüfung, 
der Besinnung,
der Erneuerung.

Tage der Achtsamkeit,
der Hinwendung,
der Öffnung.

Tage des Wartens,
des Hoffens,
des Sehnens.

Tage der Vorbereitung
auf den,
der da kommen wird. © Gisela Baltes

S T I L L E

ERWARTUNG

Advent.
Jesus ist gekommen.
Damals vor zweitausend Jahren.
Und er ist gegangen.
Drei Jahrzehnte später.
Jesus wird wieder kommen
am Ende der Zeiten.
Wann, wissen wir nicht.

Aber heute, an diesem Tag,
kommt er auf mich zu.
Ich will ihn erwarten,
ihn suchen,
wo man ihn nicht vermutet.

Ich will mich darauf einstellen,
dass in einem unscheinbaren Mädchen,
in einer armen Krippe,
unter den Abgewiesenen,
bei den Kleinen,
in einem Neugeborenen,
in einem Verfolgten,
in der Nacht
der auf mich zukommt,
der mich nicht enttäuscht,
der Emmanuel,
der Gott, der heute kommt,
der Gott, der bei mir bleibt,
der sich freut, bei uns zu wohnen,
nicht weil wir das verdient haben,
sondern weil er ist, wie er ist.

Wolfgang Bader, Türen zum Advent,
München 2002, 24f

Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr
und am Freitag um 19 Uhr – im Advent als Roratemesse!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!


Unsere Bücherei ist nach fast zu Ende gebrachter Umstellung auf neue EDV in Kürze wieder geöffnet.

Wir bitten noch um etwas Geduld und danken für das Verständnis!


Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im


Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!


Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570


Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

Neu in unserer Pfarrei: Der Suchtselbsthilfe-Freundeskreis Beelen trifft sich jeden Montag von 19 bis 20.30 Uhr im Pfarrheim, Greffener Str. 2. Sie suchen Kontakt: Karl-Heinz Wesemann: Tel 0170 473 0088 oder 05245 847 9200 oder http://freundeskreis-beelen.de. Herzliche Willkommen alle, die über das Leben sprechen und sich austauschen wollen!

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

1. Advent – "Ihr sollt Menschen gleichen, die auf ihren Herrn warten"

Wir werden mit einer Wirklichkeit konfrontiert, die wir am liebsten vergessen möchten. Und deshalb ertönt dieser Ruf: "Gebt acht! Seid wachsam!"

Roratemesse – im Dunkel der Zeit (und Kirche) auf den Herrn warten am Samstag um 18 Uhr in der Pfarrkirche
O komm, o komm – Emanuel ... Sonntag 1. Advent – Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

Im Dunkel der Zeit warten wir auf den Herrn – nur bei Kerzenlicht 
am Freitag (4.12.) um 19 Uhr Roratemesse


Erstmal ein Gedanke zum Advent

GEBT ACHT!

Offensichtlich gibt es in dieser Zeit Wahrheiten zu entdecken, die schwer erträglich sind. Wir werden mit einer Wirklichkeit konfrontiert, die wir am liebsten vergessen möchten. Und deshalb ertönt dieser Ruf:
"Gebt acht! Seid wachsam!"
Die meisten von uns haben persönliche Strategien entwickelt, um dem Schrecklichen, dem Unheimlichen zu entgehen. Nichts sehen! Nichts hören! Nichts wissen wollen! Hinter den vielfältigen Formen der Betäubung, die wir uns gönnen, steckt eine große Angst vor Wirklichkeiten, die uns bedrohen. (...)
Schließlich steht auch die Kirche immer wieder in der Gefahr, uns die harte Wirklichkeit des menschlichen Daseins aus bestem Willen heraus zu ersparen. Sie vermeidet Zumutungen, sie fördert Verschleierung. Sie bietet statt harter Erbauung oft seichte Unterhaltung.

Wir sollen wach werden und wach bleiben. Weil etwas Erschreckendes auf uns zukommt, vor dem alle am liebsten die Augen verschließen möchten. Wir wissen nicht alles, und wir werden nicht alles wissen. Gerade deshalb sollen wir wachsam sein.

Manfred Josuttis, Predigt zu Mk. 13,31-37 in einem Göttinger Universitätsgottesdienst,
in: Ders., Offene Geheimnisse. Predigten, Gütersloh 1999.

 

Gebet, ein kurzes Gebet beten

GIB UNS EIN WACHES HERZ

Jesus,
als du vor zweitausend Jahren auf die Erde kamst,
haben dich die Menschen nicht aufgenommen.
In einem armen Stall wurdest du geboren.
Hilf, dass wir uns gut vorbereiten
und dich besser empfangen.
Komm in unsere Mitte
und gib uns ein waches Herz.

Aus: Peter und Annegret Kokschal, Gebete für das ganze Leben. Benno-Verlag, Leipzig 2004.

S T I L L E

Aus den Texten zum 1. Advent

Evangelium vom 1. Adventssonntag (neues Lesejahr B):

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Seht euch vor, und bleibt wach!
Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann,
der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen:
Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern,
jedem eine bestimmte Aufgabe;
dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt,
ob am Abend oder um Mitternacht,
ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt,
nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen:
Seid wachsam!   (Mk 13,33-37)

Anstelle einer Predigt

WIDER DIE RESIGNATION

Eine grundlegende Gefahr bedroht uns: die Resignation. Da haben es Menschen aufgegeben, noch Ausschau zu halten und zu warten. Müde geworden, leben wir nur noch eine dünne Oberfläche, eine dürftige Gegenwart. Wir haben uns abgefunden, dass es nichts zu erwarten gibt, alles bleibt, wie es ist, ein ermüdender Kreislauf, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Dagegen gilt es, neue Organe zu entwickeln, die uns helfen, die Blindheit und Taubheit der Herzen zu überwinden. Wer es lernt, die Welt als Schöpfung zu begreifen, als gefügten Kosmos, der erkennt: es ist immerzu etwas im Kommen. "Gott ist größer als unser Herz", heißt es im ersten Johannesbrief. Gott ist auch größer als wir es zu träumen wagen. Trost und aufrüttelnder Weckruf will deshalb die biblische Botschaft sein: "Sagt den Verzagten: Seid stark! Fürchtet euch nicht! Seht da, euer Gott! Er selbst wird kommen, euch zu erlösen" (Jes. 35,4). Und wenn wir wissen wollen, was das denn bedeutet: der Herr kommt, dann bekommen wir gesagt, dass sich die Augen öffnen werden, dass die Ohren neu erschlossen werden, dass die Lahmen springen wie ein Hirsch, dass die Verstummten ihre Stimme wieder geschenkt bekommen.

Und dann ist Jesus gekommen, hat die hochzeitliche Ära eröffnet, hat die Freundlichkeit Gottes sichtbar gemacht. Das Kommen Gottes bekam eine neue Dringlichkeit. In der Nähe Jesu konnte das Leben in Fülle erfahren werden, die Lichthaftigkeit des Heils. Bei manchen fängt das Herz an zu brennen, ihnen wird eine neue Mitte geschenkt.

Meditationscassetten: Warten. Mit Einer Theologischen Meditation von Otto Betz.
Verlag Benziger/Christopherorus, 1978.

S T I L L E

Fürbittendes Gebet

DASS ICH NICHT MÜDE WERDE

Herr, mein Gott,
du die eine Hoffnung, die ich habe,
erhöre mich,
dass ich nicht müde werde,
nach dir zu fragen,
sondern allzeit brennend
nach deinem Antlitz suche.

Gib du mir Kraft, nach dir zu fragen,
denn du ließest dich finden
und gabst mir Hoffnung,
dich immer mehr zu finden.

Vor dir ist meine Stärke,
vor dir ist meine Schwachheit.
Jene bewahre,
dieser hilf auf.

Vor dir ist mein Wissen,
vor dir ist mein Unwissen.
Wo du mir auftust,
nimm mich auf, wenn ich eintrete.
Wo du verschlossen hältst,
tu mir auf, wenn ich anklopfe.

Dich will ich im Sinn haben,
dich verstehen,
dich lieben.

Das alles mehre in mir,
bis du mich umgestaltest
zur Vollendung.

Aus: Beten im Alltag, Action 365.


Was am Ende noch bleibt – Gedanken zum

FINALE

Als erste löste sich eine goldene Zierleiste
oben vom linken Seitenaltar und fiel,
kaum hörbar, auf das blasse, mit Spitzen
besetzte Tuch, darauf Ora pro nobis zu lesen.
Ein kleines rundes Barockengelchen flog
erschrocken davon, und nur wenig später
legte der heilige Aloisius die weiße Lilie
nieder und wandte sich schweigend zum Gehen.
Die Blumen begannen zu welken, es löschten
die Kerzen der Andacht ihr Licht. Besorgt
zog die Madonna ihr Kind an sich und hob
die Augen bekümmert über die leeren Bänke.
Da klappten die vier Evangelisten die Bücher
zu an der Kanzel. Es hat keinen Zweck mehr,
sollte das heißen, wer braucht uns denn noch?
Wir kommen erst wieder, wenn ihr begreift,
was euch fehlt und Verlangen habt nach dem
lebendigen Wort! Und der göttlichen Gnade,
setzte die himmlische Mutter hinzu. Ein Ton
noch kam von der Orgel. Ein Schatten lief hin
über das Jüngste Gericht an der Decke. Es
zuckte noch einmal das Ewige Licht, ehe die
erste Säule zu wanken begann und das Gewölbe
krachend herniederbrach in einer Wolke von
Staub. Davon erwachte das ahnungslose Dorf.

Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.
Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2007.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!
Am Samstag um 18 Uhr beginnen wir den Advent mit einer Rorate-Messe - Im Dunkel der Pfarrkirche

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist nach fast zu Ende gebrachter Umstellung auf neue EDV in Kürze wieder geöffnet.
Wir bitten noch um etwas Geduld und danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Roratemesse – im Dunkel der Zeit (und Kirche) auf den Herrn warten am Samstag um 18 Uhr in der Pfarrkirche
O komm, o komm – Emanuel ... Sonntag 1. Advent – Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

Im Dunkel der Zeit warten wir auf den Herrn – nur bei Kerzenlicht 
am Freitag (4.12.) um 19 Uhr Roratemesse


Erstmal ein Gedanke zum Advent

GEBT ACHT!

Offensichtlich gibt es in dieser Zeit Wahrheiten zu entdecken, die schwer erträglich sind. Wir werden mit einer Wirklichkeit konfrontiert, die wir am liebsten vergessen möchten. Und deshalb ertönt dieser Ruf:
"Gebt acht! Seid wachsam!"
Die meisten von uns haben persönliche Strategien entwickelt, um dem Schrecklichen, dem Unheimlichen zu entgehen. Nichts sehen! Nichts hören! Nichts wissen wollen! Hinter den vielfältigen Formen der Betäubung, die wir uns gönnen, steckt eine große Angst vor Wirklichkeiten, die uns bedrohen. (...)
Schließlich steht auch die Kirche immer wieder in der Gefahr, uns die harte Wirklichkeit des menschlichen Daseins aus bestem Willen heraus zu ersparen. Sie vermeidet Zumutungen, sie fördert Verschleierung. Sie bietet statt harter Erbauung oft seichte Unterhaltung.

Wir sollen wach werden und wach bleiben. Weil etwas Erschreckendes auf uns zukommt, vor dem alle am liebsten die Augen verschließen möchten. Wir wissen nicht alles, und wir werden nicht alles wissen. Gerade deshalb sollen wir wachsam sein.

Manfred Josuttis, Predigt zu Mk. 13,31-37 in einem Göttinger Universitätsgottesdienst,
in: Ders., Offene Geheimnisse. Predigten, Gütersloh 1999.

 

Gebet, ein kurzes Gebet beten

GIB UNS EIN WACHES HERZ

Jesus,
als du vor zweitausend Jahren auf die Erde kamst,
haben dich die Menschen nicht aufgenommen.
In einem armen Stall wurdest du geboren.
Hilf, dass wir uns gut vorbereiten
und dich besser empfangen.
Komm in unsere Mitte
und gib uns ein waches Herz.

Aus: Peter und Annegret Kokschal, Gebete für das ganze Leben. Benno-Verlag, Leipzig 2004.

S T I L L E

Aus den Texten zum 1. Advent

Evangelium vom 1. Adventssonntag (neues Lesejahr B):

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Seht euch vor, und bleibt wach!
Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann,
der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen:
Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern,
jedem eine bestimmte Aufgabe;
dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt,
ob am Abend oder um Mitternacht,
ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt,
nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen:
Seid wachsam!   (Mk 13,33-37)

Anstelle einer Predigt

WIDER DIE RESIGNATION

Eine grundlegende Gefahr bedroht uns: die Resignation. Da haben es Menschen aufgegeben, noch Ausschau zu halten und zu warten. Müde geworden, leben wir nur noch eine dünne Oberfläche, eine dürftige Gegenwart. Wir haben uns abgefunden, dass es nichts zu erwarten gibt, alles bleibt, wie es ist, ein ermüdender Kreislauf, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Dagegen gilt es, neue Organe zu entwickeln, die uns helfen, die Blindheit und Taubheit der Herzen zu überwinden. Wer es lernt, die Welt als Schöpfung zu begreifen, als gefügten Kosmos, der erkennt: es ist immerzu etwas im Kommen. "Gott ist größer als unser Herz", heißt es im ersten Johannesbrief. Gott ist auch größer als wir es zu träumen wagen. Trost und aufrüttelnder Weckruf will deshalb die biblische Botschaft sein: "Sagt den Verzagten: Seid stark! Fürchtet euch nicht! Seht da, euer Gott! Er selbst wird kommen, euch zu erlösen" (Jes. 35,4). Und wenn wir wissen wollen, was das denn bedeutet: der Herr kommt, dann bekommen wir gesagt, dass sich die Augen öffnen werden, dass die Ohren neu erschlossen werden, dass die Lahmen springen wie ein Hirsch, dass die Verstummten ihre Stimme wieder geschenkt bekommen.

Und dann ist Jesus gekommen, hat die hochzeitliche Ära eröffnet, hat die Freundlichkeit Gottes sichtbar gemacht. Das Kommen Gottes bekam eine neue Dringlichkeit. In der Nähe Jesu konnte das Leben in Fülle erfahren werden, die Lichthaftigkeit des Heils. Bei manchen fängt das Herz an zu brennen, ihnen wird eine neue Mitte geschenkt.

Meditationscassetten: Warten. Mit Einer Theologischen Meditation von Otto Betz.
Verlag Benziger/Christopherorus, 1978.

S T I L L E

Fürbittendes Gebet

DASS ICH NICHT MÜDE WERDE

Herr, mein Gott,
du die eine Hoffnung, die ich habe,
erhöre mich,
dass ich nicht müde werde,
nach dir zu fragen,
sondern allzeit brennend
nach deinem Antlitz suche.

Gib du mir Kraft, nach dir zu fragen,
denn du ließest dich finden
und gabst mir Hoffnung,
dich immer mehr zu finden.

Vor dir ist meine Stärke,
vor dir ist meine Schwachheit.
Jene bewahre,
dieser hilf auf.

Vor dir ist mein Wissen,
vor dir ist mein Unwissen.
Wo du mir auftust,
nimm mich auf, wenn ich eintrete.
Wo du verschlossen hältst,
tu mir auf, wenn ich anklopfe.

Dich will ich im Sinn haben,
dich verstehen,
dich lieben.

Das alles mehre in mir,
bis du mich umgestaltest
zur Vollendung.

Aus: Beten im Alltag, Action 365.


Was am Ende noch bleibt – Gedanken zum

FINALE

Als erste löste sich eine goldene Zierleiste
oben vom linken Seitenaltar und fiel,
kaum hörbar, auf das blasse, mit Spitzen
besetzte Tuch, darauf Ora pro nobis zu lesen.
Ein kleines rundes Barockengelchen flog
erschrocken davon, und nur wenig später
legte der heilige Aloisius die weiße Lilie
nieder und wandte sich schweigend zum Gehen.
Die Blumen begannen zu welken, es löschten
die Kerzen der Andacht ihr Licht. Besorgt
zog die Madonna ihr Kind an sich und hob
die Augen bekümmert über die leeren Bänke.
Da klappten die vier Evangelisten die Bücher
zu an der Kanzel. Es hat keinen Zweck mehr,
sollte das heißen, wer braucht uns denn noch?
Wir kommen erst wieder, wenn ihr begreift,
was euch fehlt und Verlangen habt nach dem
lebendigen Wort! Und der göttlichen Gnade,
setzte die himmlische Mutter hinzu. Ein Ton
noch kam von der Orgel. Ein Schatten lief hin
über das Jüngste Gericht an der Decke. Es
zuckte noch einmal das Ewige Licht, ehe die
erste Säule zu wanken begann und das Gewölbe
krachend herniederbrach in einer Wolke von
Staub. Davon erwachte das ahnungslose Dorf.

Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.
Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2007.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!
Am Samstag um 18 Uhr beginnen wir den Advent mit einer Rorate-Messe - Im Dunkel der Pfarrkirche

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist nach fast zu Ende gebrachter Umstellung auf neue EDV in Kürze wieder geöffnet.
Wir bitten noch um etwas Geduld und danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Christkönigssonntag ... alle sind wir aufgefordert, diesen Ruf anzunehmen: hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit ...

Mir ist eine "verbeulte" Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist.

Am Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe – auch am Freitag um 19 Uhr
Hl. Messe in unserer Pfarrkirche

Zum Sonntag Christus der König

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe. Meister Eckhart

TagesGEBET

Herr, Jesus Christus,
du bist der Messias, der Sohn Gottes,
du bist unser Richter und König.
Deine Macht ängstigt uns nicht,
denn deine Gerechtigkeit heißt Barmherzigkeit
und dein Maßstab ist die Liebe.
Wenn wir barmherzig sind,
wird uns unser Leben gelingen,
und wir werden vor deinem Gericht bestehen.
Wir danken dir,
dass wir ohne Angst leben können.
Denn wer glaubt, ist schon gerichtet,
ist gerettet und ist hineingenommen
in die Freude der Gemeinschaft mit dir
in Zeit und Ewigkeit.

S T I L L E

Evangelium vom Sonntag - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben;

ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben;
ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen;
ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben;
ich war krank und ihr habt mich besucht;
ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen:
Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben
oder durstig und dir zu trinken gegeben?
Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen
oder nackt und dir Kleidung gegeben?
Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
Darauf wird der König ihnen antworten:
Amen, ich sage euch:
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er zu denen auf der Linken sagen:
   Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben;
ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen;
ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben;
ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten:
Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten:
   Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben.  Mt 25,31-46

S T I L L E

Gedanken nach dem Evangelium und zum Evangelium

EVANGELII GAUDIUM

Papst Franziskus: Jeder Christ und jede Gemeinschaft soll unterscheiden, welches der Weg ist, den der Herr verlangt, doch alle sind wir aufgefordert, diesen Ruf anzunehmen: hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit und den Mut zu haben, alle Randgebiete zu erreichen, die das Licht des Evangeliums brauchen. (20)

Wenn die gesamte Kirche diese missionarische Dynamik annimmt, muss sie alle erreichen, ohne Ausnahmen. Doch wen müsste sie bevorzugen? Wenn einer das Evangelium liest, findet er eine ganz klare Ausrichtung: nicht so sehr die reichen Freunde und Nachbarn, sondern vor allem die Armen und die Kranken, diejenigen, die häufig verachtet und vergessen werden, die »es dir nicht vergelten können« (Lk 14,14). Es dürfen weder Zweifel bleiben, noch halten Erklärungen stand, die diese so klare Botschaft schwächen könnten. Heute und immer gilt: »Die Armen sind die ersten Adressaten des Evangeliums« und die unentgeltlich an sie gerichtete Evangelisierung ist ein Zeichen des Reiches, das zu bringen Jesus gekommen ist. Ohne Umschweife ist zu sagen, dass - wie die Bischöfe Nordost-Indiens lehren - ein untrennbares Band zwischen unserem Glauben und den Armen besteht. Lassen wir die Armen nie allein! (48)

Brechen wir auf, gehen wir hinaus, um allen das Leben Jesu Christi anzubieten! Ich wiederhole hier für die ganze Kirche, was ich viele Male den Priestern und Laien von Buenos Aires gesagt habe: Mir ist eine "verbeulte" Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist. Ich will keine Kirche, die darum besorgt ist, der Mittelpunkt zu sein, und schließlich in einer Anhäufung von fixen Ideen und Streitigkeiten verstrickt ist. Wenn uns etwas in heilige Sorge versetzen und unser Gewissen beunruhigen soll, dann ist es die Tatsache, dass so viele unserer Brüder und Schwestern ohne die Kraft, das Licht und den Trost der Freundschaft mit Jesus Christus leben, ohne eine Glaubensgemeinschaft, die sie aufnimmt, ohne einen Horizont von Sinn und Leben. Ich hoffe, dass mehr als die Furcht, einen Fehler zu machen, unser Beweggrund die Furcht sei, uns einzuschließen in die Strukturen, die uns einen falschen Schutz geben, in die Normen, die uns in unnachsichtige Richter verwandeln, in die Gewohnheiten, in denen wir uns ruhig fühlen, während draußen eine hungrige Menschenmenge wartet und Jesus uns pausenlos wiederholt: »Gebt ihr ihnen zu essen!« (Mk 6,37). (49)

Herkunft: Franziskus, gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, zum Abschluss des Jahres des Glaubens, am 24. November - Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, König des Weltalls - im Jahr 2013, dem ersten meines Pontifikats.

Anstelle der Fürbitten

SAG DAS DEN ARMEN

Du bist der Trost der ganzen Welt.
Sag das den Armen.
Du herrscht mit starkem Arm.
Sag das den Unterdrückten.
Du verkündest Freiheit.
Sag das den Versklavten.
Du sammelst unter deinem Schutz.
Sag das den Verfolgten.
Du bringst uns Erlösung.
Sag das den Leidenden.

Vielleicht
müssen wir es tun
damit dein Wort Wahrheit ist.

Aus: Laacher Messbuch 2006

Ein Gedanke (für die, die noch Zeit haben!):

DIE ENTSCHEIDENDE FRAGE

Das Wiederkommen Christi ist sein Wiederkommen zum Gericht. Die Frage, deren Schall dann den Himmel und die Erde durchdringen wird, wird jene Frage sein, für die wir immer taub zu sein pflegen. Unser Leben, so wie wir es leben, scheint von lauter Fragen auszugehen, die am Schluss nicht gestellt werden. Es sieht alles so aus, als bereiteten wir uns auf die Schlussfrage vor: "Wie viel hast du zeit deines Lebens verdient?" Oder: "Mit wie vielen Menschen warst du gut Freund?" oder "Wie hoch hinaus hast du es auf der Karriereleiter geschafft?" oder: "Wie groß war dein Einfluss auf andere Menschen?" Würde eine dieser Fragen zu den Fragen gehören, die Christus stellen wird, wenn er in Herrlichkeit wiederkommt, dann könnten etliche von uns dem Tag des Gerichtes mit ziemlicher Zuversicht entgegensehen.

Aber keine dieser Fragen wird je jemand zu hören bekommen. Die Frage, die uns allen gestellt wird, ist die Frage, auf die wir am schlechtesten vorbereitet sind. Sie lautet: "Was hast du für die Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan?"
Das ist die Frage des gerechten Richters, der uns mit ihr offenbart, dass das Stiften von Frieden und der Einsatz für Gerechtigkeit nie voneinander getrennt werden können. Solang es Menschen gibt, die geringer sind als wir, in welcher Weise oder Form auch immer, wird uns die Frage des Endgerichts nie loslassen. Solang es Fremde, Hungrige, Nackte, Kranke gibt; Gefangene, Flüchtlinge und Sklaven; Menschen mit körperlichen, geistigen oder emotionalen Behinderungen; Menschen ohne Arbeit, Obdach oder ein Stück Land - so lange bleibt die beängstigende Frage vom Gerichtsthron her im Raum: "Was hast du für die Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan?" Diese Frage lässt das Kommen Christi zu einem immer gegenwärtigen Ereignis werden.

Aus: Henri Nouwen, Jesus. Eine Botschaft, die Liebe ist. Mit Illustrationen von Rembrandt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2008.

 

Nun noch für die Woche und die Zeit danach

HÄNDE, DIE HEILEN

Wir dürfen uns nicht von der Ohnmacht
überwältigen lassen.
"Da kann man nichts machen" ist ein gottloser Satz.
So ist es eben, Hunger hat es immer gegeben,
heißt sagen, Gott hat keine Hände.
Zu denken, ich als einzelne kann sowieso nichts ändern,
heißt, sich selber abschneiden von der Liebe Gottes.
Es ist ja nicht wahr, dass du allein bist.
Wir haben alle und an jedem Ort viel mehr
Schwestern und Brüder, als wir glauben.
Der Glaube an das Evangelium beginnt mit ihrer Entdeckung:
Geschwister entdecken,
die neuen Namen des Reiches Gottes durchzubuchstabieren
und frei zu werden vom Zwang
einer brutalen, Mensch und Tier vernichtenden Zeit.
Wir legen diese Zeit aus Eisen und Blut,
aus Kälte und Gleichgültigkeit
in Gottes gute Hände,
Hände, die arbeiten an der Befreiung,
Hände, die heilen,
Hände, die teilen.
Die Zeit ist von Gott erfüllt,
und die Welt, in der niemand hungern muss,
liegt vor unseren Augen.
Kehrt um und vertraut der Botschaft,
die die Verlorenen rettet.   Dorothee Sölle


Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider noch für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Am Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe – auch am Freitag um 19 Uhr
Hl. Messe in unserer Pfarrkirche

Zum Sonntag Christus der König

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe. Meister Eckhart

TagesGEBET

Herr, Jesus Christus,
du bist der Messias, der Sohn Gottes,
du bist unser Richter und König.
Deine Macht ängstigt uns nicht,
denn deine Gerechtigkeit heißt Barmherzigkeit
und dein Maßstab ist die Liebe.
Wenn wir barmherzig sind,
wird uns unser Leben gelingen,
und wir werden vor deinem Gericht bestehen.
Wir danken dir,
dass wir ohne Angst leben können.
Denn wer glaubt, ist schon gerichtet,
ist gerettet und ist hineingenommen
in die Freude der Gemeinschaft mit dir
in Zeit und Ewigkeit.

S T I L L E

Evangelium vom Sonntag - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben;

ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben;
ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen;
ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben;
ich war krank und ihr habt mich besucht;
ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen:
Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben
oder durstig und dir zu trinken gegeben?
Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen
oder nackt und dir Kleidung gegeben?
Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
Darauf wird der König ihnen antworten:
Amen, ich sage euch:
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er zu denen auf der Linken sagen:
   Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben;
ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen;
ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben;
ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten:
Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten:
   Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben.  Mt 25,31-46

S T I L L E

Gedanken nach dem Evangelium und zum Evangelium

EVANGELII GAUDIUM

Papst Franziskus: Jeder Christ und jede Gemeinschaft soll unterscheiden, welches der Weg ist, den der Herr verlangt, doch alle sind wir aufgefordert, diesen Ruf anzunehmen: hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit und den Mut zu haben, alle Randgebiete zu erreichen, die das Licht des Evangeliums brauchen. (20)

Wenn die gesamte Kirche diese missionarische Dynamik annimmt, muss sie alle erreichen, ohne Ausnahmen. Doch wen müsste sie bevorzugen? Wenn einer das Evangelium liest, findet er eine ganz klare Ausrichtung: nicht so sehr die reichen Freunde und Nachbarn, sondern vor allem die Armen und die Kranken, diejenigen, die häufig verachtet und vergessen werden, die »es dir nicht vergelten können« (Lk 14,14). Es dürfen weder Zweifel bleiben, noch halten Erklärungen stand, die diese so klare Botschaft schwächen könnten. Heute und immer gilt: »Die Armen sind die ersten Adressaten des Evangeliums« und die unentgeltlich an sie gerichtete Evangelisierung ist ein Zeichen des Reiches, das zu bringen Jesus gekommen ist. Ohne Umschweife ist zu sagen, dass - wie die Bischöfe Nordost-Indiens lehren - ein untrennbares Band zwischen unserem Glauben und den Armen besteht. Lassen wir die Armen nie allein! (48)

Brechen wir auf, gehen wir hinaus, um allen das Leben Jesu Christi anzubieten! Ich wiederhole hier für die ganze Kirche, was ich viele Male den Priestern und Laien von Buenos Aires gesagt habe: Mir ist eine "verbeulte" Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist. Ich will keine Kirche, die darum besorgt ist, der Mittelpunkt zu sein, und schließlich in einer Anhäufung von fixen Ideen und Streitigkeiten verstrickt ist. Wenn uns etwas in heilige Sorge versetzen und unser Gewissen beunruhigen soll, dann ist es die Tatsache, dass so viele unserer Brüder und Schwestern ohne die Kraft, das Licht und den Trost der Freundschaft mit Jesus Christus leben, ohne eine Glaubensgemeinschaft, die sie aufnimmt, ohne einen Horizont von Sinn und Leben. Ich hoffe, dass mehr als die Furcht, einen Fehler zu machen, unser Beweggrund die Furcht sei, uns einzuschließen in die Strukturen, die uns einen falschen Schutz geben, in die Normen, die uns in unnachsichtige Richter verwandeln, in die Gewohnheiten, in denen wir uns ruhig fühlen, während draußen eine hungrige Menschenmenge wartet und Jesus uns pausenlos wiederholt: »Gebt ihr ihnen zu essen!« (Mk 6,37). (49)

Herkunft: Franziskus, gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, zum Abschluss des Jahres des Glaubens, am 24. November - Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, König des Weltalls - im Jahr 2013, dem ersten meines Pontifikats.

Anstelle der Fürbitten

SAG DAS DEN ARMEN

Du bist der Trost der ganzen Welt.
Sag das den Armen.
Du herrscht mit starkem Arm.
Sag das den Unterdrückten.
Du verkündest Freiheit.
Sag das den Versklavten.
Du sammelst unter deinem Schutz.
Sag das den Verfolgten.
Du bringst uns Erlösung.
Sag das den Leidenden.

Vielleicht
müssen wir es tun
damit dein Wort Wahrheit ist.

Aus: Laacher Messbuch 2006

Ein Gedanke (für die, die noch Zeit haben!):

DIE ENTSCHEIDENDE FRAGE

Das Wiederkommen Christi ist sein Wiederkommen zum Gericht. Die Frage, deren Schall dann den Himmel und die Erde durchdringen wird, wird jene Frage sein, für die wir immer taub zu sein pflegen. Unser Leben, so wie wir es leben, scheint von lauter Fragen auszugehen, die am Schluss nicht gestellt werden. Es sieht alles so aus, als bereiteten wir uns auf die Schlussfrage vor: "Wie viel hast du zeit deines Lebens verdient?" Oder: "Mit wie vielen Menschen warst du gut Freund?" oder "Wie hoch hinaus hast du es auf der Karriereleiter geschafft?" oder: "Wie groß war dein Einfluss auf andere Menschen?" Würde eine dieser Fragen zu den Fragen gehören, die Christus stellen wird, wenn er in Herrlichkeit wiederkommt, dann könnten etliche von uns dem Tag des Gerichtes mit ziemlicher Zuversicht entgegensehen.

Aber keine dieser Fragen wird je jemand zu hören bekommen. Die Frage, die uns allen gestellt wird, ist die Frage, auf die wir am schlechtesten vorbereitet sind. Sie lautet: "Was hast du für die Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan?"
Das ist die Frage des gerechten Richters, der uns mit ihr offenbart, dass das Stiften von Frieden und der Einsatz für Gerechtigkeit nie voneinander getrennt werden können. Solang es Menschen gibt, die geringer sind als wir, in welcher Weise oder Form auch immer, wird uns die Frage des Endgerichts nie loslassen. Solang es Fremde, Hungrige, Nackte, Kranke gibt; Gefangene, Flüchtlinge und Sklaven; Menschen mit körperlichen, geistigen oder emotionalen Behinderungen; Menschen ohne Arbeit, Obdach oder ein Stück Land - so lange bleibt die beängstigende Frage vom Gerichtsthron her im Raum: "Was hast du für die Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan?" Diese Frage lässt das Kommen Christi zu einem immer gegenwärtigen Ereignis werden.

Aus: Henri Nouwen, Jesus. Eine Botschaft, die Liebe ist. Mit Illustrationen von Rembrandt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2008.

 

Nun noch für die Woche und die Zeit danach

HÄNDE, DIE HEILEN

Wir dürfen uns nicht von der Ohnmacht
überwältigen lassen.
"Da kann man nichts machen" ist ein gottloser Satz.
So ist es eben, Hunger hat es immer gegeben,
heißt sagen, Gott hat keine Hände.
Zu denken, ich als einzelne kann sowieso nichts ändern,
heißt, sich selber abschneiden von der Liebe Gottes.
Es ist ja nicht wahr, dass du allein bist.
Wir haben alle und an jedem Ort viel mehr
Schwestern und Brüder, als wir glauben.
Der Glaube an das Evangelium beginnt mit ihrer Entdeckung:
Geschwister entdecken,
die neuen Namen des Reiches Gottes durchzubuchstabieren
und frei zu werden vom Zwang
einer brutalen, Mensch und Tier vernichtenden Zeit.
Wir legen diese Zeit aus Eisen und Blut,
aus Kälte und Gleichgültigkeit
in Gottes gute Hände,
Hände, die arbeiten an der Befreiung,
Hände, die heilen,
Hände, die teilen.
Die Zeit ist von Gott erfüllt,
und die Welt, in der niemand hungern muss,
liegt vor unseren Augen.
Kehrt um und vertraut der Botschaft,
die die Verlorenen rettet.   Dorothee Sölle


Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider noch für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

33. Sonntag – Was wäre der Glaube und seine Strahlkraft ohne die tragende Erfahrung, in geschwisterlicher Liebe geborgen zu sein. (Jürgen Benisch)

Die Armut hat das Gesicht von Frauen, Männern und Kindern, die aus niederträchtigen Interessen ausgebeutet werden, niedergetrampelt von der perversen Logik der Macht und des Geldes. (Papst Franziskus)

 

Am Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe – auch am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe – in der Pfarrkirche

Zum Sonntag – ein Gedanke:

WAS HAT MAN ZU TUN?

Wer fragt: "Was hat man zu tun?" – für den gibt es keine Antwort. "Man" hat nichts zu
tun. "Man" kann sich nicht helfen, mit "Man" ist nichts mehr anzufangen. Mit "Man" geht
es zu Ende. Wer aber die Frage stellt: "Was habe ich zu tun?" – den nehmen die
Gefährten bei der Hand, die er nicht kannte und die ihm alsbald vertraut werden und
antworten. "Du sollst dich nicht vorenthalten." Martin Buber


TAGESgebet

Du, Herr, kommst in unsere Mitte.
Mit Deinem Wort,
mit den Gesichtern vieler Menschen,
mit den Geschichten ihrer Hoffnung.
Wir danken Dir.
Du kennst unsere Dunkelheiten und Abhängigkeiten -
lass es bei uns hell werden.
Du kennst unsere Mühen und Sorgen -
lass uns aufblühen.
Schenke uns die große Sehnsucht nach Dir. Amen.

 

Evangelium - Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab.

Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu.
Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.

Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen.
Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!

Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte,

habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. (Mt 25,14-30)

S T I L L E 

Gedanken nach Lesen des Evangeliums:

WELTTAG DER ARMEN

Papst Franziskus:

(5) Uns ist die große Schwierigkeit bekannt, in der heutigen Welt die Armut auf klare Weise zu identifizieren. Und doch fordert sie uns tagtäglich heraus, indem sie uns mit tausenden Gesichtern anschaut, die gezeichnet sind von Schmerz, Ausgrenzung, Missbrauch, Gewalt, Folter, Gefängnis, von Krieg, vom Entzug von Freiheit und Würde, fehlenden Bildungschancen und Analphabetismus, Gesundheitsnotlagen und Arbeitslosigkeit, Menschenhandel, Sklaverei, Exil, Elend und erzwungener Migration. Die Armut hat das Gesicht von Frauen, Männern und Kindern, die aus niederträchtigen Interessen ausgebeutet werden, niedergetrampelt von der perversen Logik der Macht und des Geldes. Diese grausame und nie vollständige Liste ist man gezwungen, angesichts einer Armut zusammenzustellen, die die Frucht sozialer Ungerechtigkeit sowie moralischen Elends, der Habgier weniger und der allgemein verbreiteten Gleichgültigkeit ist.

Wenn heutzutage immer mehr ein unverschämter Reichtum zutage tritt, der sich in den Händen weniger Privilegierter ansammelt und der nicht selten mit Illegalität und der beleidigenden Ausbeutung der menschlichen Würde einhergeht, erregt die Ausbreitung der Armut in großen Teilen der weltweiten Gesellschaft Ärgernis. Angesichts dieser Entwicklung ist es unmöglich, untätig zu bleiben oder gar aufzugeben. Auf eine Armut, die den Unternehmungsgeist so vieler Jugendlicher auslöscht und verhindert, dass sie Arbeit finden; auf eine Armut, die den Verantwortungssinn einschläfert und die zu einem System des Abwälzens von Verantwortung und der Suche nach Begünstigung führt; auf eine Armut, die die gemeinschaftlichen Brunnen vergiftet und die Räume der Arbeitswelt eingrenzt und damit das Verdienst derjenigen schmälert, die arbeiten und produzieren; – auf all das gilt es mit einer neuen Sicht des Lebens und der Gesellschaft zu antworten.

(6) Zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit wollte ich der Kirche den Welttag der Armen schenken, damit in der ganzen Welt die christlichen Gemeinden immer mehr und immer besser zum konkreten Zeichen der Liebe Christi für die Letzten und Bedürftigsten werden. Ich möchte, dass dieser Welttag zur Liste der anderen hinzugefügt wird, die meine Vorgänger eingerichtet haben und die zu einer Tradition in unseren Gemeinden geworden sind. Er vervollständigt das Gesamtbild, indem er ein zutiefst evangeliumgemäßes Element hinzufügt: die besondere Vorliebe Jesu für die Armen.

Ich lade die gesamte Kirche sowie alle Menschen guten Willens ein, an diesem Tag ihren Blick auf die zu richten, die mit ausgestreckter Hand um Hilfe bitten und auf unsere Solidarität hoffen. Es sind unsere Brüder und Schwestern, geschaffen und geliebt vom einzigen Vater im Himmel. Dieser Welttag will zuerst die Gläubigen anspornen, damit sie der Wegwerfkultur und der Kultur des Überflusses eine wahre Kultur der Begegnung entgegenstellen. Gleichzeitig ist die Einladung an alle Menschen gerichtet, unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit, damit sie sich als konkretes Zeichen der Geschwisterlichkeit für das Teilen mit den Armen in jeder Form der Solidarität öffnen. Gott hat den Himmel und die Erde für alle geschaffen. Es sind die Menschen, die leider Grenzen, Mauern und Absperrungen aufgerichtet haben, und die dabei die ursprüngliche für die ganze Menschheit bestimmte Gabe ohne jeden Ausschluss verraten haben.
https://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/poveri/documents/papa-francesco_20170613_messaggio-i-giornatamondiale-poveri-2017.html

 

Anstelle von fürbittendem Gebet:

Von der Klugheit
die nichts wagt
befreie uns, mein Gott

Von der Gelehrtheit
die nur redet
befreie uns, mein Gott

Von der Wissenschaft
die nur sich selbst sucht
befreie uns, mein Gott

Aus: Anton Rotzetter, Gott, der mich atmen lässt.
Gebete des Lebens. Herder Verlag, Freiburg
im Breisgau 1985/1994.

 

Für den Tag und für die Woche und für die Zeit danach:

DIE GÄNSEPARABEL

„Ein Haufen schnatternder Gänse wohnt auf einem wunderbaren Hof. Sie veranstalten alle sieben Tage eine herrliche Parade. Das stattliche Federvieh wandert im Gänsemarsch zum Zaun, wo der beredtste Gänserich mit ergreifenden Worten schnatternd die Herrlichkeit der Gänse dartut. Immer wieder kommt er darauf zu sprechen, wie in Vorzeiten die Gänse mit ihrem mächtigen Gespann die Meere und Kontinente beflogen haben. Er vergaß nicht dabei das Lob an Gottes Schöpfermacht zu betonen. Schließlich hat er den Gänsen ihre kräftigen Flügel und ihren unglaublichen Richtungssinn gegeben, dank deren die Gänse die Erdkugel überflogen.
Die Gänse sind tief beeindruckt. Sie senken andächtig ihre Köpfe und drücken ihre Flügel fest an den wohlgenährten Körper, der noch nie den Boden verlassen hat. Sie watscheln auseinander, voll Lobes für die gute Predigt und den beredten Gänserich.
Aber das - ist auch alles. Fliegen tun sie nicht. Sie machen nicht einmal den Versuch. Sie kommen gar nicht auf den Gedanken. Sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut, der Hof ist sicher, und ihr Leben bequem.“ Sören Kierkegaard

 

 

Für den Monat November:

Wenn ich einmal tot bin 

Wenn ich einmal tot bin,
dann werden mich
ein paar Menschen vermissen
und an mich denken
- für eine Weile oder länger.

Trotzdem werden sie ohne mich weiterleben
und ihren Alltagsgeschäften nachgehen.
Sie werden ohne mich lachen
und fröhlich sein,
werden Sorgen haben,
die ich nicht teilen kann,
Probleme, die sie ohne mich lösen.

Wenn ich einmal tot bin,
werden andere alles in Besitz nehmen,
was einmal mir gehörte.
Und sie werden damit tun, was ihnen gefällt.
Und irgendwann wird niemand mehr wissen,
wie lieb mir das eine oder andere war.

Wenn ich einmal tot bin,
werden die Vögel in unserem Garten
weiter ihre Nester bauen und Junge aufziehen,
die Blumen werden weiter blühen,
die Erde wird sich weiter drehen -
ohne mich. © Gisela Baltes


Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

 

Am Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe – auch am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe – in der Pfarrkirche

Zum Sonntag – ein Gedanke:

WAS HAT MAN ZU TUN?

Wer fragt: "Was hat man zu tun?" – für den gibt es keine Antwort. "Man" hat nichts zu
tun. "Man" kann sich nicht helfen, mit "Man" ist nichts mehr anzufangen. Mit "Man" geht
es zu Ende. Wer aber die Frage stellt: "Was habe ich zu tun?" – den nehmen die
Gefährten bei der Hand, die er nicht kannte und die ihm alsbald vertraut werden und
antworten. "Du sollst dich nicht vorenthalten." Martin Buber


TAGESgebet

Du, Herr, kommst in unsere Mitte.
Mit Deinem Wort,
mit den Gesichtern vieler Menschen,
mit den Geschichten ihrer Hoffnung.
Wir danken Dir.
Du kennst unsere Dunkelheiten und Abhängigkeiten -
lass es bei uns hell werden.
Du kennst unsere Mühen und Sorgen -
lass uns aufblühen.
Schenke uns die große Sehnsucht nach Dir. Amen.

 

Evangelium - Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab.

Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu.
Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.

Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen.
Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!

Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte,

habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. (Mt 25,14-30)

S T I L L E 

Gedanken nach Lesen des Evangeliums:

WELTTAG DER ARMEN

Papst Franziskus:

(5) Uns ist die große Schwierigkeit bekannt, in der heutigen Welt die Armut auf klare Weise zu identifizieren. Und doch fordert sie uns tagtäglich heraus, indem sie uns mit tausenden Gesichtern anschaut, die gezeichnet sind von Schmerz, Ausgrenzung, Missbrauch, Gewalt, Folter, Gefängnis, von Krieg, vom Entzug von Freiheit und Würde, fehlenden Bildungschancen und Analphabetismus, Gesundheitsnotlagen und Arbeitslosigkeit, Menschenhandel, Sklaverei, Exil, Elend und erzwungener Migration. Die Armut hat das Gesicht von Frauen, Männern und Kindern, die aus niederträchtigen Interessen ausgebeutet werden, niedergetrampelt von der perversen Logik der Macht und des Geldes. Diese grausame und nie vollständige Liste ist man gezwungen, angesichts einer Armut zusammenzustellen, die die Frucht sozialer Ungerechtigkeit sowie moralischen Elends, der Habgier weniger und der allgemein verbreiteten Gleichgültigkeit ist.

Wenn heutzutage immer mehr ein unverschämter Reichtum zutage tritt, der sich in den Händen weniger Privilegierter ansammelt und der nicht selten mit Illegalität und der beleidigenden Ausbeutung der menschlichen Würde einhergeht, erregt die Ausbreitung der Armut in großen Teilen der weltweiten Gesellschaft Ärgernis. Angesichts dieser Entwicklung ist es unmöglich, untätig zu bleiben oder gar aufzugeben. Auf eine Armut, die den Unternehmungsgeist so vieler Jugendlicher auslöscht und verhindert, dass sie Arbeit finden; auf eine Armut, die den Verantwortungssinn einschläfert und die zu einem System des Abwälzens von Verantwortung und der Suche nach Begünstigung führt; auf eine Armut, die die gemeinschaftlichen Brunnen vergiftet und die Räume der Arbeitswelt eingrenzt und damit das Verdienst derjenigen schmälert, die arbeiten und produzieren; – auf all das gilt es mit einer neuen Sicht des Lebens und der Gesellschaft zu antworten.

(6) Zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit wollte ich der Kirche den Welttag der Armen schenken, damit in der ganzen Welt die christlichen Gemeinden immer mehr und immer besser zum konkreten Zeichen der Liebe Christi für die Letzten und Bedürftigsten werden. Ich möchte, dass dieser Welttag zur Liste der anderen hinzugefügt wird, die meine Vorgänger eingerichtet haben und die zu einer Tradition in unseren Gemeinden geworden sind. Er vervollständigt das Gesamtbild, indem er ein zutiefst evangeliumgemäßes Element hinzufügt: die besondere Vorliebe Jesu für die Armen.

Ich lade die gesamte Kirche sowie alle Menschen guten Willens ein, an diesem Tag ihren Blick auf die zu richten, die mit ausgestreckter Hand um Hilfe bitten und auf unsere Solidarität hoffen. Es sind unsere Brüder und Schwestern, geschaffen und geliebt vom einzigen Vater im Himmel. Dieser Welttag will zuerst die Gläubigen anspornen, damit sie der Wegwerfkultur und der Kultur des Überflusses eine wahre Kultur der Begegnung entgegenstellen. Gleichzeitig ist die Einladung an alle Menschen gerichtet, unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit, damit sie sich als konkretes Zeichen der Geschwisterlichkeit für das Teilen mit den Armen in jeder Form der Solidarität öffnen. Gott hat den Himmel und die Erde für alle geschaffen. Es sind die Menschen, die leider Grenzen, Mauern und Absperrungen aufgerichtet haben, und die dabei die ursprüngliche für die ganze Menschheit bestimmte Gabe ohne jeden Ausschluss verraten haben.
https://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/poveri/documents/papa-francesco_20170613_messaggio-i-giornatamondiale-poveri-2017.html

 

Anstelle von fürbittendem Gebet:

Von der Klugheit
die nichts wagt
befreie uns, mein Gott

Von der Gelehrtheit
die nur redet
befreie uns, mein Gott

Von der Wissenschaft
die nur sich selbst sucht
befreie uns, mein Gott

Aus: Anton Rotzetter, Gott, der mich atmen lässt.
Gebete des Lebens. Herder Verlag, Freiburg
im Breisgau 1985/1994.

 

Für den Tag und für die Woche und für die Zeit danach:

DIE GÄNSEPARABEL

„Ein Haufen schnatternder Gänse wohnt auf einem wunderbaren Hof. Sie veranstalten alle sieben Tage eine herrliche Parade. Das stattliche Federvieh wandert im Gänsemarsch zum Zaun, wo der beredtste Gänserich mit ergreifenden Worten schnatternd die Herrlichkeit der Gänse dartut. Immer wieder kommt er darauf zu sprechen, wie in Vorzeiten die Gänse mit ihrem mächtigen Gespann die Meere und Kontinente beflogen haben. Er vergaß nicht dabei das Lob an Gottes Schöpfermacht zu betonen. Schließlich hat er den Gänsen ihre kräftigen Flügel und ihren unglaublichen Richtungssinn gegeben, dank deren die Gänse die Erdkugel überflogen.
Die Gänse sind tief beeindruckt. Sie senken andächtig ihre Köpfe und drücken ihre Flügel fest an den wohlgenährten Körper, der noch nie den Boden verlassen hat. Sie watscheln auseinander, voll Lobes für die gute Predigt und den beredten Gänserich.
Aber das - ist auch alles. Fliegen tun sie nicht. Sie machen nicht einmal den Versuch. Sie kommen gar nicht auf den Gedanken. Sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut, der Hof ist sicher, und ihr Leben bequem.“ Sören Kierkegaard

 

 

Für den Monat November:

Wenn ich einmal tot bin 

Wenn ich einmal tot bin,
dann werden mich
ein paar Menschen vermissen
und an mich denken
- für eine Weile oder länger.

Trotzdem werden sie ohne mich weiterleben
und ihren Alltagsgeschäften nachgehen.
Sie werden ohne mich lachen
und fröhlich sein,
werden Sorgen haben,
die ich nicht teilen kann,
Probleme, die sie ohne mich lösen.

Wenn ich einmal tot bin,
werden andere alles in Besitz nehmen,
was einmal mir gehörte.
Und sie werden damit tun, was ihnen gefällt.
Und irgendwann wird niemand mehr wissen,
wie lieb mir das eine oder andere war.

Wenn ich einmal tot bin,
werden die Vögel in unserem Garten
weiter ihre Nester bauen und Junge aufziehen,
die Blumen werden weiter blühen,
die Erde wird sich weiter drehen -
ohne mich. © Gisela Baltes


Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

32. Sonntag – Klug sind, sagt Jesus, die mit dem Einbruch der Nacht rechnen, ...

AUFFALLEND - „Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, dass die Törichten immer wieder dieselben Dummheiten machen, die Gescheiten immer wieder neue.“ Karl Heinrich Waggerl

Heilige Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr – in der Pfarrkirche


Zum Sonntag

DAS HEUTE IST DEIN LEBEN

Weißt du, dass das Heute dein Leben ist?
Wenn du das Heute verachtest,
dann verachtest du auch dein Leben.
Lege jeden Augenblick auf die Waagschale,
um herauszufinden, wie kostbar er ist.

Jetzt, in diesem Moment, wirst du geboren,
bekommst du Dasein geschenkt,
wird dir Lebensatem eingeblasen,
jetzt gehen deine Augen auf,
damit sich die ganze Welt dir öffnet,
jetzt wirst du angerufen,
damit du deinen Namen erfährst.

Das Gestern mag wichtig gewesen sein,
klammere dich nicht daran.
Das Vergangene lässt sich nicht mehr
vergegenwärtigen.
Das Morgen mag Großes bringen,
verlass dich nicht blindlings darauf.
Jetzt ist die Zeit, auf die es ankommt,
horch gut auf das, was sich jetzt begibt:
es ist dein Leben!
Aus: Otto Betz, Vom Umgang mit der Zeit. Ein Gradmesser unserer Zeit.
Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2004.

 

Gebet am Tag (oder in der Nacht - für kluge und törichte Menschen)

Du, Gott, warst schon vor allem Anfang,
den wir eifrig und mit allen Mitteln erforschen,
doch du kommst, um unsere Herzen auf deine Goldwaage zu legen.
Schau barmherzig auf vermessene Gedanken,
selbstverliebte Klugheit und verlorene Träume.
Schenke uns einen neuen Blick auf die Dinge, um die wir kreisen,
auf Menschen, die unsere Wege kreuzen,
auf Ängste und Sorgen, die unser Leben streifen.
Schenke uns die Hoffnung, die den Tod übersteht,
und den Trost, der unser Leben heller macht
In Christus, unserem Herrn.
Amen.

S T I L L E


EVANGELIUM -
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.


In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf:
Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus! Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch; geht lieber zu den Händlern und kauft es euch!
Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam. Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen und sprach: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.   (Mt 25,1-13)

S T I L L E


Nachgedanken zum Evangelium

ERWARTUNGEN

Die Klugen
nahmen zu den Lampen Öl in Krügen mit.
Sie rechnen mit der Zeit, mit vielen Stunden,
mit dem Einbruch der Nacht sogar,
mehr noch:
mit der Erwartung dessen,
der kommt,
und der sie mit brennenden Lampen zu finden hofft,
wenn er eintrifft.

Denn die Nacht soll sich in Tag verwandeln,
wenn der Schein der Flammen
sein Antlitz aufglühen lässt.

Klug sind, sagt Jesus,
die mit dem Einbruch der Nacht rechnen,
die Knechte und Mägde:
mit der Nacht in der Liebe,
der Nacht im Glauben,
der Nacht im Leben.

Klug sind darüber hinaus,
die nicht vergessen,
dass die Erwartung des Bräutigams
größer als ihre eigene ist.

Aus: Gertrud Wimmer; Die große Überraschung.
Für einen lebendigen Umgang mit den Gleichnissen Jesu.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien, 1982

S T I L L E 

Gedanken anstelle des fürbittenden Gebetes

FRIEDEN

Lebendiger Gott

Gib Frieden
uns und allen Toten
Gib Ruhe
uns und allen Toten
Gib Leben
uns und allen Toten

Was du den Toten gibst
gib uns
Was du uns gibst
gib allen Toten

Damit wir eine Gemeinschaft sind
die Toten
seit Anfang der Welt
und wir
die wir jetzt leben

Aus: Anton Rotzetter; Gott, der mich atmen lässt. Gebete.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1986.

und:


Für den Tag und die Woche und die Woche danach:

Abschiedlich leben

Am Grab der Eltern

Ein paar Unkräuter wegzupfen,

Blumen pflanzen

und daran denken,

wie es damals zu Hause war,

wie ich gewachsen bin, stark wurde.

 

Die Grableuchte putzen,

rechts ein Gesteck anordnen

und daran denken,

wie wir manchmal

über meine Unordnung gestritten haben.

 

Lichter anzünden,

drei rote, ein weißes,

und daran denken,

wie wir Feste

miteinander gefeiert haben.

 

Noch ein paar verirrte Blätter

vom Grab klauben,

an euch denken,

euch danken

und für euch beten.  

© Gisela Baltes

_____________________________________________________________________________________


Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Heilige Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr – in der Pfarrkirche


Zum Sonntag

DAS HEUTE IST DEIN LEBEN

Weißt du, dass das Heute dein Leben ist?
Wenn du das Heute verachtest,
dann verachtest du auch dein Leben.
Lege jeden Augenblick auf die Waagschale,
um herauszufinden, wie kostbar er ist.

Jetzt, in diesem Moment, wirst du geboren,
bekommst du Dasein geschenkt,
wird dir Lebensatem eingeblasen,
jetzt gehen deine Augen auf,
damit sich die ganze Welt dir öffnet,
jetzt wirst du angerufen,
damit du deinen Namen erfährst.

Das Gestern mag wichtig gewesen sein,
klammere dich nicht daran.
Das Vergangene lässt sich nicht mehr
vergegenwärtigen.
Das Morgen mag Großes bringen,
verlass dich nicht blindlings darauf.
Jetzt ist die Zeit, auf die es ankommt,
horch gut auf das, was sich jetzt begibt:
es ist dein Leben!
Aus: Otto Betz, Vom Umgang mit der Zeit. Ein Gradmesser unserer Zeit.
Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2004.

 

Gebet am Tag (oder in der Nacht - für kluge und törichte Menschen)

Du, Gott, warst schon vor allem Anfang,
den wir eifrig und mit allen Mitteln erforschen,
doch du kommst, um unsere Herzen auf deine Goldwaage zu legen.
Schau barmherzig auf vermessene Gedanken,
selbstverliebte Klugheit und verlorene Träume.
Schenke uns einen neuen Blick auf die Dinge, um die wir kreisen,
auf Menschen, die unsere Wege kreuzen,
auf Ängste und Sorgen, die unser Leben streifen.
Schenke uns die Hoffnung, die den Tod übersteht,
und den Trost, der unser Leben heller macht
In Christus, unserem Herrn.
Amen.

S T I L L E


EVANGELIUM -
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.


In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf:
Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus! Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch; geht lieber zu den Händlern und kauft es euch!
Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam. Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen und sprach: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.   (Mt 25,1-13)

S T I L L E


Nachgedanken zum Evangelium

ERWARTUNGEN

Die Klugen
nahmen zu den Lampen Öl in Krügen mit.
Sie rechnen mit der Zeit, mit vielen Stunden,
mit dem Einbruch der Nacht sogar,
mehr noch:
mit der Erwartung dessen,
der kommt,
und der sie mit brennenden Lampen zu finden hofft,
wenn er eintrifft.

Denn die Nacht soll sich in Tag verwandeln,
wenn der Schein der Flammen
sein Antlitz aufglühen lässt.

Klug sind, sagt Jesus,
die mit dem Einbruch der Nacht rechnen,
die Knechte und Mägde:
mit der Nacht in der Liebe,
der Nacht im Glauben,
der Nacht im Leben.

Klug sind darüber hinaus,
die nicht vergessen,
dass die Erwartung des Bräutigams
größer als ihre eigene ist.

Aus: Gertrud Wimmer; Die große Überraschung.
Für einen lebendigen Umgang mit den Gleichnissen Jesu.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien, 1982

S T I L L E 

Gedanken anstelle des fürbittenden Gebetes

FRIEDEN

Lebendiger Gott

Gib Frieden
uns und allen Toten
Gib Ruhe
uns und allen Toten
Gib Leben
uns und allen Toten

Was du den Toten gibst
gib uns
Was du uns gibst
gib allen Toten

Damit wir eine Gemeinschaft sind
die Toten
seit Anfang der Welt
und wir
die wir jetzt leben

Aus: Anton Rotzetter; Gott, der mich atmen lässt. Gebete.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1986.

und:


Für den Tag und die Woche und die Woche danach:

Abschiedlich leben

Am Grab der Eltern

Ein paar Unkräuter wegzupfen,

Blumen pflanzen

und daran denken,

wie es damals zu Hause war,

wie ich gewachsen bin, stark wurde.

 

Die Grableuchte putzen,

rechts ein Gesteck anordnen

und daran denken,

wie wir manchmal

über meine Unordnung gestritten haben.

 

Lichter anzünden,

drei rote, ein weißes,

und daran denken,

wie wir Feste

miteinander gefeiert haben.

 

Noch ein paar verirrte Blätter

vom Grab klauben,

an euch denken,

euch danken

und für euch beten.  

© Gisela Baltes

_____________________________________________________________________________________


Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

ALLERHEILIGEN – ... um sich täglich erfüllen zu lassen von der zärtlichen Gegenwart Gottes die sogar stärker ist als Tod.

„Theologisch steht das Fest in engem Bezug zu Ostern und der Auferstehung der Toten, insofern die Heiligen laut christlicher Überzeugung bereits in Gemeinschaft mit Gott stehen und die "Kirche des Himmels" bilden.“

Heilige Messe am Hochfest Allerheiligen um 10 Uhr.
Andacht zur Segnung der Gräber 15 Uhr auf dem Friedhof.
Allerseelen Hl. Messe mit Totengedenken um 19 Uhr in der Pfarrkirche

Heiligenverehrung ist Ausdruck der Solidarität zwischen den in Gott Vollendeten und denen, die als "Pilger" unterwegs sind, Zeichen liebenden Gedächtnisses, der Ermutigung zur Nachfolge, der gemeinsamen Anbetung in der Liturgie, des Trostes in Leid und Verfolgung. In der Begegnung mit den Heiligen gilt es, die eigene Gottebenbildlichkeit je neu zu bedenken und zu realisieren.

 

Gedanken zum Tag Allerheiligen

DIE HEILIGENSTATUEN

Einige, wohl die berühmtesten,
sind aus Holz geformt oder Stein.
Aber die meisten Heiligen in den
ganz gewöhnlichen Kirchen sind aus
Gips, das ist kaum zu bestreiten.

Blass sehen sie aus, als wären sie nie
an der Sonne gewesen. Und überaus brav
halten sie Lämmer, Lilien oder auch
Marterwerkzeuge in ihren Händen.

Sanft neigen sie alle den Kopf,
als dächten sie nach über die Frage
vielleicht, warum für das gläubige Volk
ein Heiliger immer so ernst sein muss.

Abends, wenn keiner sie sieht (weil die
Kirche um sieben geschlossen wird),
trau'n sie sich endlich zu lächeln.

In der Nacht, so möcht ich vermuten,
dürfen sie sein, wie Gott sich wohl
seine Heiligen vorstellt, selbst die
aus Gips. Nun wie? Sagen wir: selig.
Dann sitzen sie fröhlich zusammen
und erzählen und singen und lachen
(auch über uns, die wir solches ja
niemals für möglich halten).

Aus: Lothar Zenetti, Auf seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht.
Matthias-Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG. Ostfildern 2011.

 

Auch wichtig – Heilige von HEUTE

"CYBER-APOSTEL" WIRD SELIGGESPROCHEN

Carlos Acutis, der 2006 im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb, wird seit seinem Tod als "Cyber-Apostel" verehrt. Am 10. Oktober soll er in der italienischen Stadt Assisi seliggesprochen werden.

Eine ungewöhnliche Seligsprechung findet am 10. Oktober in der italienischen Stadt Assisi statt. Carlos Acutis, der 2006 im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb, wird seit seinem Tod aufgrund seiner Affinität zum Internet und seiner intensiven Eucharistie- sowie Marienfrömmigkeit als "Cyber-Apostel" verehrt, wie das Internetportal www.katholisch.de berichtete.

Im Vorfeld der Seligsprechung wurde sein offenbar gut erhaltener Leichnam nun in einem mit einer Glasscheibe versehenen Grab in einem Altar zur öffentlichen Verehrung ausgestellt. Acutis' Körper trägt seine damalige Alltagskleidung: "Zum ersten Mal in der Geschichte sehen wir einen Heiligen in Jeans, Sneaker und Sweater", sagte Carlos Acacio Goncalves Ferreira, der Rektor der Kirche in Assisi, in der Acutis bestattet ist.

Ganzer Artikel:
https://www.diepresse.com/5876753/

 

TagesGEBET

Herr,
bei dir bin ich sicher;
wenn du mich hältst,
habe ich nichts zu fürchten.
Ich weiß wenig von der Zukunft,
aber ich vertraue auf dich.
Gib,
was gut ist für mich. Nimm,
was mir schaden kann.
Wenn Sorgen und Leid kommen,
hilf mir, sie zu tragen.
Lass mich dich erkennen,
an dich glauben und dir dienen.

John Henry Newman

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit,

als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg.
Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.
Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.
Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.   (Mt 5,1-12)

 

S T I L L E

 

Keine Predigt – nur Gedanken zum Evangelium

 

Endlich einer, der sagt:
Selig die Armen -
und nicht:
Wer Geld hat, ist glücklich

Endlich einer, der sagt:
Liebe deine Feinde -
und nicht:
Nieder mit den Konkurrenten

Endlich einer, der sagt:
Selig die Verfolgten -
und nicht:
Passt euch jeder Lage an

Endlich einer, der sagt:
Der Erste soll der Diener aller sein -
und nicht:
Zeig wer du bist

Endlich einer, der sagt:
was nützt es dem Menschen
wenn er die ganze Welt gewinnt -
und nicht.
Hauptsache vorwärtskommen

Endlich einer, der sagt:
Wer an mich glaubt, wird leben
in Ewigkeit -
und nicht:
wer tot ist, ist tot

Helene Renner (2020)


Kein CREDO – aber bedenkenswert

AM ENDE DER TAGE

Am Ende der Tage, wenn die Welt neu wird,
will ich ziehen in die Heilige Stadt.
Ich möchte mit dabei sein in der unübersehbaren Schar,
die niemand zählen kann:
In der Schar aller Armen und Vergessenen,
aller Verachteten und Verlassenen.

Am Ende der Tage, wenn die Welt neu wird,
werden alle anstimmen das große Halleluja.
Dann möchte ich mitsingen im großen Chor
Zusammen mit allen Verstummten und Sprachlosen,
allen Bedrängten und Stimmlosen.

Am Ende der Tage, am Anfang der neuen Schöpfung,
werden wir alle Wohnung nehmen in der Heiligen Stadt.
Es werden aufleuchten alle Weggestoßenen und Verirrten,
alle Rechtlosen und Verdrängten.

Am Ende der Tage, am Anfang der neuen Schöpfung,
werden alle die Herrlichkeit Gottes schauen
und bleiben in deinem Licht.
Dann möchte ich dabei sein in der Schar,
die niemand zählen kann;
in der Schar aller Armen,
in der Schar deiner Heiligen.

Herkunft unbekannt

 

S T I L L E


Fürbittendes Nachdenken am Tag aller Heiligen

GEBT NICHT AUF!

Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Gerechten nicht mehr verfolgt. Ihnen wird Recht gesprochen.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Verleumdungen umgewandelt in öffentliche Ehrungen.
Gebt nicht auf!
Die Macht der Mächtigen hängt am Seidenfaden.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Waffenlosen, die Ohnmächtigen, die Sanftmütigen siegen und ihr Sieg wird laut verkündet.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Trauernden, die Klagenden, die Weinenden mit einer Freude erfüllt, die niemand mehr von ihnen wegnehmen kann.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Entwurzelten, die Vertriebenen, die Heimatlosen Wurzeln schlagen und himmlische Wohnungen finden.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Hunger haben nach Gerechtigkeit, die dürsten nach Freiheit und Frieden, gesättigt und getränkt werden.

Walter Nigg in: Wilhelm Willms, Der geerdete Himmel.

 

Für den Tag danach (Allerseelen) und darüber hinaus

HEILIG WERDEN

Heilig werden heißt
ich selber werden
wachsen und reifen können
im Entfalten meiner Stärken
und im Annehmen meines Schattens.

Heilig werden heißt
sich selber lassen
Hingabe wagen
um mit Rückgrat Partei zu ergreifen
für die Entrechteten und Ausgebeuteten.

Heilig werden heißt
leer werden
um sich täglich erfüllen zu lassen
von der zärtlichen Gegenwart Gottes
die sogar stärker ist als Tod.

Heilig werden heißt
ein Leben lang ja sagen
zum Licht und zum Schatten
zum Leben und zum Sterben
zum Schweigen und zum Engagement.

Pierre Stutz, Der Stimme des Herzens folgen. Jahreslesebuch,
Verlag Herder, Freiburg 2006.


Für jeden Tag - auch an Allerseelen 

BLICK IN DIE SCHÖPFUNG

Ich glaube, ein Grashalm ist nicht geringer
     Als das Tagewerk der Sterne.
Und die Ameise ist ebenso vollkommen
     Und ein Sandkorn und das Ei des Zaunkönigs
Und die Baumkröte ist ein Meisterwerk
     Vor dem Höchsten
Und die Brommbeerranken wären eine Zierde
     Der himmlischen Hallen,
Und das kleinste Gelenk meiner Hand
     Spottet aller Maschinen,
Und die Kuh, wiederkäuend mit gesenktem Kopf
     Übertrifft jede Statue,
Und eine Maus ist ein so großes Wunder,
     Dass es Abermillionen von Ungläubigen erschüttert.

Walt Withman in: Anselm Spring; Leben im Licht.
Herder Verlag Freiburg – Basel – Wien 1989.

Hl. Messe am Sonntag – Allerheiligen – um 10 Uhr
Andacht auf dem Friedhof zur Gräbersegnung um 15 Uhr am Kreuz
Hl. Messe am Tag Allerseelen um 19 Uhr mit TotengedenkenEin Gedanke
 dazu:

ZUHAUSE

Die Toten
sind uns
ein Zuhause
voraus

während wir
unsere Jahre
sammeln
wie Holzscheite
im Herbst

leben sie schon
im Feuer
unsterblicher
Liebe

Wilhelm Bruners


Hl. Messe immer am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

Heilige Messe am Hochfest Allerheiligen um 10 Uhr.
Andacht zur Segnung der Gräber 15 Uhr auf dem Friedhof.
Allerseelen Hl. Messe mit Totengedenken um 19 Uhr in der Pfarrkirche

Heiligenverehrung ist Ausdruck der Solidarität zwischen den in Gott Vollendeten und denen, die als "Pilger" unterwegs sind, Zeichen liebenden Gedächtnisses, der Ermutigung zur Nachfolge, der gemeinsamen Anbetung in der Liturgie, des Trostes in Leid und Verfolgung. In der Begegnung mit den Heiligen gilt es, die eigene Gottebenbildlichkeit je neu zu bedenken und zu realisieren.

 

Gedanken zum Tag Allerheiligen

DIE HEILIGENSTATUEN

Einige, wohl die berühmtesten,
sind aus Holz geformt oder Stein.
Aber die meisten Heiligen in den
ganz gewöhnlichen Kirchen sind aus
Gips, das ist kaum zu bestreiten.

Blass sehen sie aus, als wären sie nie
an der Sonne gewesen. Und überaus brav
halten sie Lämmer, Lilien oder auch
Marterwerkzeuge in ihren Händen.

Sanft neigen sie alle den Kopf,
als dächten sie nach über die Frage
vielleicht, warum für das gläubige Volk
ein Heiliger immer so ernst sein muss.

Abends, wenn keiner sie sieht (weil die
Kirche um sieben geschlossen wird),
trau'n sie sich endlich zu lächeln.

In der Nacht, so möcht ich vermuten,
dürfen sie sein, wie Gott sich wohl
seine Heiligen vorstellt, selbst die
aus Gips. Nun wie? Sagen wir: selig.
Dann sitzen sie fröhlich zusammen
und erzählen und singen und lachen
(auch über uns, die wir solches ja
niemals für möglich halten).

Aus: Lothar Zenetti, Auf seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht.
Matthias-Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG. Ostfildern 2011.

 

Auch wichtig – Heilige von HEUTE

"CYBER-APOSTEL" WIRD SELIGGESPROCHEN

Carlos Acutis, der 2006 im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb, wird seit seinem Tod als "Cyber-Apostel" verehrt. Am 10. Oktober soll er in der italienischen Stadt Assisi seliggesprochen werden.

Eine ungewöhnliche Seligsprechung findet am 10. Oktober in der italienischen Stadt Assisi statt. Carlos Acutis, der 2006 im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb, wird seit seinem Tod aufgrund seiner Affinität zum Internet und seiner intensiven Eucharistie- sowie Marienfrömmigkeit als "Cyber-Apostel" verehrt, wie das Internetportal www.katholisch.de berichtete.

Im Vorfeld der Seligsprechung wurde sein offenbar gut erhaltener Leichnam nun in einem mit einer Glasscheibe versehenen Grab in einem Altar zur öffentlichen Verehrung ausgestellt. Acutis' Körper trägt seine damalige Alltagskleidung: "Zum ersten Mal in der Geschichte sehen wir einen Heiligen in Jeans, Sneaker und Sweater", sagte Carlos Acacio Goncalves Ferreira, der Rektor der Kirche in Assisi, in der Acutis bestattet ist.

Ganzer Artikel:
https://www.diepresse.com/5876753/

 

TagesGEBET

Herr,
bei dir bin ich sicher;
wenn du mich hältst,
habe ich nichts zu fürchten.
Ich weiß wenig von der Zukunft,
aber ich vertraue auf dich.
Gib,
was gut ist für mich. Nimm,
was mir schaden kann.
Wenn Sorgen und Leid kommen,
hilf mir, sie zu tragen.
Lass mich dich erkennen,
an dich glauben und dir dienen.

John Henry Newman

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit,

als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg.
Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.
Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.
Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.   (Mt 5,1-12)

 

S T I L L E

 

Keine Predigt – nur Gedanken zum Evangelium

 

Endlich einer, der sagt:
Selig die Armen -
und nicht:
Wer Geld hat, ist glücklich

Endlich einer, der sagt:
Liebe deine Feinde -
und nicht:
Nieder mit den Konkurrenten

Endlich einer, der sagt:
Selig die Verfolgten -
und nicht:
Passt euch jeder Lage an

Endlich einer, der sagt:
Der Erste soll der Diener aller sein -
und nicht:
Zeig wer du bist

Endlich einer, der sagt:
was nützt es dem Menschen
wenn er die ganze Welt gewinnt -
und nicht.
Hauptsache vorwärtskommen

Endlich einer, der sagt:
Wer an mich glaubt, wird leben
in Ewigkeit -
und nicht:
wer tot ist, ist tot

Helene Renner (2020)


Kein CREDO – aber bedenkenswert

AM ENDE DER TAGE

Am Ende der Tage, wenn die Welt neu wird,
will ich ziehen in die Heilige Stadt.
Ich möchte mit dabei sein in der unübersehbaren Schar,
die niemand zählen kann:
In der Schar aller Armen und Vergessenen,
aller Verachteten und Verlassenen.

Am Ende der Tage, wenn die Welt neu wird,
werden alle anstimmen das große Halleluja.
Dann möchte ich mitsingen im großen Chor
Zusammen mit allen Verstummten und Sprachlosen,
allen Bedrängten und Stimmlosen.

Am Ende der Tage, am Anfang der neuen Schöpfung,
werden wir alle Wohnung nehmen in der Heiligen Stadt.
Es werden aufleuchten alle Weggestoßenen und Verirrten,
alle Rechtlosen und Verdrängten.

Am Ende der Tage, am Anfang der neuen Schöpfung,
werden alle die Herrlichkeit Gottes schauen
und bleiben in deinem Licht.
Dann möchte ich dabei sein in der Schar,
die niemand zählen kann;
in der Schar aller Armen,
in der Schar deiner Heiligen.

Herkunft unbekannt

 

S T I L L E


Fürbittendes Nachdenken am Tag aller Heiligen

GEBT NICHT AUF!

Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Gerechten nicht mehr verfolgt. Ihnen wird Recht gesprochen.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Verleumdungen umgewandelt in öffentliche Ehrungen.
Gebt nicht auf!
Die Macht der Mächtigen hängt am Seidenfaden.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Waffenlosen, die Ohnmächtigen, die Sanftmütigen siegen und ihr Sieg wird laut verkündet.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Trauernden, die Klagenden, die Weinenden mit einer Freude erfüllt, die niemand mehr von ihnen wegnehmen kann.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Entwurzelten, die Vertriebenen, die Heimatlosen Wurzeln schlagen und himmlische Wohnungen finden.
Gebt nicht auf!
Es kommt die Zeit, da werden die Hunger haben nach Gerechtigkeit, die dürsten nach Freiheit und Frieden, gesättigt und getränkt werden.

Walter Nigg in: Wilhelm Willms, Der geerdete Himmel.

 

Für den Tag danach (Allerseelen) und darüber hinaus

HEILIG WERDEN

Heilig werden heißt
ich selber werden
wachsen und reifen können
im Entfalten meiner Stärken
und im Annehmen meines Schattens.

Heilig werden heißt
sich selber lassen
Hingabe wagen
um mit Rückgrat Partei zu ergreifen
für die Entrechteten und Ausgebeuteten.

Heilig werden heißt
leer werden
um sich täglich erfüllen zu lassen
von der zärtlichen Gegenwart Gottes
die sogar stärker ist als Tod.

Heilig werden heißt
ein Leben lang ja sagen
zum Licht und zum Schatten
zum Leben und zum Sterben
zum Schweigen und zum Engagement.

Pierre Stutz, Der Stimme des Herzens folgen. Jahreslesebuch,
Verlag Herder, Freiburg 2006.


Für jeden Tag - auch an Allerseelen 

BLICK IN DIE SCHÖPFUNG

Ich glaube, ein Grashalm ist nicht geringer
     Als das Tagewerk der Sterne.
Und die Ameise ist ebenso vollkommen
     Und ein Sandkorn und das Ei des Zaunkönigs
Und die Baumkröte ist ein Meisterwerk
     Vor dem Höchsten
Und die Brommbeerranken wären eine Zierde
     Der himmlischen Hallen,
Und das kleinste Gelenk meiner Hand
     Spottet aller Maschinen,
Und die Kuh, wiederkäuend mit gesenktem Kopf
     Übertrifft jede Statue,
Und eine Maus ist ein so großes Wunder,
     Dass es Abermillionen von Ungläubigen erschüttert.

Walt Withman in: Anselm Spring; Leben im Licht.
Herder Verlag Freiburg – Basel – Wien 1989.

Hl. Messe am Sonntag – Allerheiligen – um 10 Uhr
Andacht auf dem Friedhof zur Gräbersegnung um 15 Uhr am Kreuz
Hl. Messe am Tag Allerseelen um 19 Uhr mit TotengedenkenEin Gedanke
 dazu:

ZUHAUSE

Die Toten
sind uns
ein Zuhause
voraus

während wir
unsere Jahre
sammeln
wie Holzscheite
im Herbst

leben sie schon
im Feuer
unsterblicher
Liebe

Wilhelm Bruners


Hl. Messe immer am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

30. Sonntag – Sonntag der WELTMISSION – „Selig, die Frieden stiften“ (Mt 5,9)

Mutter Teresa: „Die Armen müssen wissen, dass wir sie lieben, dass sie er-wünscht sind. Sie selbst haben nichts zu geben außer Liebe.“

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Die Kollekte ist an diesem Sonntag für die Weltmission -
das bischöfliche Werk missio schreibt dazu:
"Liebe Gemeinde, die Kollekte am Sonntag der Weltmission kommt sozialen und pastoralen
Projekten der Kirche vor allem in Afrika und Asien zugute. Diese Solidaritätskollekte ist gelebte Nächstenliebe." 
(Wenn Sie Namen und Adresse zur Kollekte dazuschreiben, stellen wir gerne eine Spendenquittung aus. Danke!)


Gebet für den Sonntag und die Mission

SENDUNG

Herr, guter Gott,
du sprichst uns an mit deinem Wort,
du richtest uns auf und machst uns Mut,
du erfüllst unsere Herzen mit deiner liebenden Gegenwart.

Überall auf der Welt lassen sich Menschen von dir ansprechen,
Männer und Frauen, Junge und Alte
machen dich zur Mitte ihres Lebens,
leben aus deinem aufmerksamen Zuspruch
und setzen sich dafür ein, dass deine Liebe spürbar wird.

Herr, es ist schön, zu deiner Gemeinschaft zu gehören.
Wir freuen uns, dass du mit uns unterwegs bist
und uns sensibel machst
und uns aufrüttelst, das unsere zu tun,
damit die Welt durch uns ein klein wenig liebevoller wird.

Berührt durch deine Liebe
und begleitet durch dein Wort
dürfen wir zu Freuden-Boten deiner Liebe werden.
Du schenkst uns deinen Heiligen Geist,
der unser Lebensatem ist,
uns stärkt und sendet, deine Liebe zu leben.
Hier. Heute. Immer. Überall. - Amen.

Aus: www.missio.com/medien

S t i l l e

„Selig, die den Frieden tun – sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden!“ (Mt 5,9)

Einige Gedanken dazu

Selig, die in Zeiten der Not zu ihrem Ursprung finden,
die im Kreuz den Baum des Lebens erkennen,
die Christus erfahren als Alpha und Omega.
sie werden überwinden, was trennt.

Selig, die in Zeiten der Not Solidarität leben,
die die Masken der Einsamkeit abstreifen,
die in Gemeinschaft über sich selbst hinauswachsen.
sie werden die Welt erneuern.

Selig, die in Zeiten der Not den Horizont offen halten,
die Türen der Hoffnung auftun,
die den Menschen Leben, Licht und Zuversicht bringen.
Sie werden Frieden stiften.

(Katharina Bosl von Papp in Aktionsheft für Sonntag der Weltmission – missio 2020)

 

Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. 
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn:
Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten. (Mt 22,34-40)

S t i l l e


Nach dem Evangelium – nicht Predigt, sondern Gedanken für den Tag

MUTTER TERESA ÜBER DIE LIEBE

Mutter Teresa sagte über die Liebe:
"Die Armen müssen wissen, dass wir sie lieben, dass sie er-wünscht sind. Sie selbst haben nichts zu geben außer Liebe. Wir fragen uns, wie wir diese Botschaft der Liebe und des Mitfühlens verständlich machen können. Wir versuchen, der Welt durch unsere Arbeit Frieden zu bringen. Aber ist diese Arbeit nicht das Geschenk Gottes? Die Menschen von heute hungern nach Liebe, nach verstehender Liebe, die die einzige Antwort auf Einsamkeit und bittere Armut ist.

Deshalb können wir in Länder wie England und Amerika und Australien gehen, wo es keinen Hunger nach Brot gibt. Aber dort leiden die Leute unter schrecklicher Einsamkeit, schrecklicher Verzweiflung, schrecklichem Hass, fühlen sich unerwünscht, hilflos, hoffnungslos. Sie haben das Lächeln verlernt, sie haben die Schönheit menschlicher Berührung vergessen. Sie wissen nicht mehr, was menschliche Liebe ist. Sie brauchen jemand, der sie versteht und achtet” (Doig, S. 170).

Wichtiger als ihre Arbeit war für Mutter Teresa ihre Religiosität, ihre Liebe zu Gott. Sie sagte: "Mit Jesus ist alles möglich, denn Gott ist die Liebe”; und an anderer Stelle: "Erst im Himmel werden wir wissen, was wir den Armen schulden, weil wir ihretwegen Gott mehr lieben konnten.”

So waren für Mutter Teresa die beiden zentralen Gebote - Gottesliebe und Nächstenliebe - im Kern ein einziges Gebot; eigentlich kann man sie nicht voneinander trennen.

Aus: Roswitha Kornprobst, Mutter Teresa. Zeichen der Hoffnung. Topos plus Taschenbücher, Kevelaer 2007.

S T I L L E 

Fürbittendes Gebet

LASS UNS EIN LICHT ANZÜNDEN

Lass uns ein Licht anzünden,
unsere Hoffnung will aufleuchten:
Denn du, unser Gott, bist treu.
Du sorgst dich um deine Kinder
in Not und Bedrängnis.

Lass uns aufstehen in deinem Namen
gegen Bedrohung und Gewalt.
Lass uns einstehen mit deinem Wort
für Gerechtigkeit und Menschenwürde.

Lass uns eintreten in deinem Geist
für Verständigung und Versöhnung.

Öffne unsere Herzen und unsere Hände,
damit Kummer in sich Freude verwandelt,
wenn die Bedrängten deine Güte erfahren
durch Taten der Liebe. - Amen.

Ludwig Missionsverein - Aus: www.missio.com/medien

S t i l l e 

Für den Tag oder den Tag danach

DARIN ZEIGT SICH ETWAS VON GOTT

Manchmal geschieht es,
dass Menschen gut zu anderen sind
und füreinander sorgen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen einen Streit beenden
und sich wieder vertragen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen sich einsetzen für Schwächere,
die am Rande unserer Gesellschaft stehen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen teilen und verzichten,
damit es anderen besser geht. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen Worte sprechen
die andere trösten und Mut machen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen sich zum
gemeinsamen Gebet versammeln. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen einfach da sind
und sich verbunden wissen -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen gemeinsam
vom Frieden träumen.
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Du friedvoller Gott,
zeige dich uns immer wieder
und lass uns deine Nähe spüren.

Aus: Petra Focke / Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt.
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen.
(Ohne Verlags-, Orts- und Jahresangabe).

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Schnüsslappen" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Die Kollekte ist an diesem Sonntag für die Weltmission -
das bischöfliche Werk missio schreibt dazu:
"Liebe Gemeinde, die Kollekte am Sonntag der Weltmission kommt sozialen und pastoralen
Projekten der Kirche vor allem in Afrika und Asien zugute. Diese Solidaritätskollekte ist gelebte Nächstenliebe." 
(Wenn Sie Namen und Adresse zur Kollekte dazuschreiben, stellen wir gerne eine Spendenquittung aus. Danke!)


Gebet für den Sonntag und die Mission

SENDUNG

Herr, guter Gott,
du sprichst uns an mit deinem Wort,
du richtest uns auf und machst uns Mut,
du erfüllst unsere Herzen mit deiner liebenden Gegenwart.

Überall auf der Welt lassen sich Menschen von dir ansprechen,
Männer und Frauen, Junge und Alte
machen dich zur Mitte ihres Lebens,
leben aus deinem aufmerksamen Zuspruch
und setzen sich dafür ein, dass deine Liebe spürbar wird.

Herr, es ist schön, zu deiner Gemeinschaft zu gehören.
Wir freuen uns, dass du mit uns unterwegs bist
und uns sensibel machst
und uns aufrüttelst, das unsere zu tun,
damit die Welt durch uns ein klein wenig liebevoller wird.

Berührt durch deine Liebe
und begleitet durch dein Wort
dürfen wir zu Freuden-Boten deiner Liebe werden.
Du schenkst uns deinen Heiligen Geist,
der unser Lebensatem ist,
uns stärkt und sendet, deine Liebe zu leben.
Hier. Heute. Immer. Überall. - Amen.

Aus: www.missio.com/medien

S t i l l e

„Selig, die den Frieden tun – sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden!“ (Mt 5,9)

Einige Gedanken dazu

Selig, die in Zeiten der Not zu ihrem Ursprung finden,
die im Kreuz den Baum des Lebens erkennen,
die Christus erfahren als Alpha und Omega.
sie werden überwinden, was trennt.

Selig, die in Zeiten der Not Solidarität leben,
die die Masken der Einsamkeit abstreifen,
die in Gemeinschaft über sich selbst hinauswachsen.
sie werden die Welt erneuern.

Selig, die in Zeiten der Not den Horizont offen halten,
die Türen der Hoffnung auftun,
die den Menschen Leben, Licht und Zuversicht bringen.
Sie werden Frieden stiften.

(Katharina Bosl von Papp in Aktionsheft für Sonntag der Weltmission – missio 2020)

 

Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. 
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn:
Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten. (Mt 22,34-40)

S t i l l e


Nach dem Evangelium – nicht Predigt, sondern Gedanken für den Tag

MUTTER TERESA ÜBER DIE LIEBE

Mutter Teresa sagte über die Liebe:
"Die Armen müssen wissen, dass wir sie lieben, dass sie er-wünscht sind. Sie selbst haben nichts zu geben außer Liebe. Wir fragen uns, wie wir diese Botschaft der Liebe und des Mitfühlens verständlich machen können. Wir versuchen, der Welt durch unsere Arbeit Frieden zu bringen. Aber ist diese Arbeit nicht das Geschenk Gottes? Die Menschen von heute hungern nach Liebe, nach verstehender Liebe, die die einzige Antwort auf Einsamkeit und bittere Armut ist.

Deshalb können wir in Länder wie England und Amerika und Australien gehen, wo es keinen Hunger nach Brot gibt. Aber dort leiden die Leute unter schrecklicher Einsamkeit, schrecklicher Verzweiflung, schrecklichem Hass, fühlen sich unerwünscht, hilflos, hoffnungslos. Sie haben das Lächeln verlernt, sie haben die Schönheit menschlicher Berührung vergessen. Sie wissen nicht mehr, was menschliche Liebe ist. Sie brauchen jemand, der sie versteht und achtet” (Doig, S. 170).

Wichtiger als ihre Arbeit war für Mutter Teresa ihre Religiosität, ihre Liebe zu Gott. Sie sagte: "Mit Jesus ist alles möglich, denn Gott ist die Liebe”; und an anderer Stelle: "Erst im Himmel werden wir wissen, was wir den Armen schulden, weil wir ihretwegen Gott mehr lieben konnten.”

So waren für Mutter Teresa die beiden zentralen Gebote - Gottesliebe und Nächstenliebe - im Kern ein einziges Gebot; eigentlich kann man sie nicht voneinander trennen.

Aus: Roswitha Kornprobst, Mutter Teresa. Zeichen der Hoffnung. Topos plus Taschenbücher, Kevelaer 2007.

S T I L L E 

Fürbittendes Gebet

LASS UNS EIN LICHT ANZÜNDEN

Lass uns ein Licht anzünden,
unsere Hoffnung will aufleuchten:
Denn du, unser Gott, bist treu.
Du sorgst dich um deine Kinder
in Not und Bedrängnis.

Lass uns aufstehen in deinem Namen
gegen Bedrohung und Gewalt.
Lass uns einstehen mit deinem Wort
für Gerechtigkeit und Menschenwürde.

Lass uns eintreten in deinem Geist
für Verständigung und Versöhnung.

Öffne unsere Herzen und unsere Hände,
damit Kummer in sich Freude verwandelt,
wenn die Bedrängten deine Güte erfahren
durch Taten der Liebe. - Amen.

Ludwig Missionsverein - Aus: www.missio.com/medien

S t i l l e 

Für den Tag oder den Tag danach

DARIN ZEIGT SICH ETWAS VON GOTT

Manchmal geschieht es,
dass Menschen gut zu anderen sind
und füreinander sorgen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen einen Streit beenden
und sich wieder vertragen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen sich einsetzen für Schwächere,
die am Rande unserer Gesellschaft stehen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen teilen und verzichten,
damit es anderen besser geht. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen Worte sprechen
die andere trösten und Mut machen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen sich zum
gemeinsamen Gebet versammeln. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen einfach da sind
und sich verbunden wissen -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,
dass Menschen gemeinsam
vom Frieden träumen.
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Du friedvoller Gott,
zeige dich uns immer wieder
und lass uns deine Nähe spüren.

Aus: Petra Focke / Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt.
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen.
(Ohne Verlags-, Orts- und Jahresangabe).

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Schnüsslappen" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

29. Sonntag – Die Aufforderung, Gott das zu geben, was ihm gehört, fügt Jesus völlig ungefragt hinzu.

Als Jünger Jesu sind wir berufen, uns zum Nächsten jedes Menschen zu machen und dabei dem Ärmsten, Einsamsten und Bedürftigsten besonderen Vorzug zu gewähren. (Enzyklika „Evangelium vitae“ - Johannes Paul II., 1995)

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Zum Sonntag und für die Woche

DER KOMMENDE GOTT

Der kommende Gott wird größer sein
als du und ich ihn gedacht,
der kommende Gott wird größer sein,
als wir ihn zurechtgemacht.

Der kommende Gott wird größer sein
und lebendig, nicht tot und verstaubt;
der kommende Gott wird größer sein
als die Kirche ihn je geglaubt.

Denn der kommende Gott schließt uns alle ein,
ob Jude, ob Muslim, ob Christ;
denn der kommende Gott ist nicht mein oder dein
und er fragt nicht, was du wohl bist.

Denn der kommende Gott ist für alle da,
ein Gott für die ganze Welt.
Denn der kommende Gott ist dem Menschen nah,
der sich fragt, wer die Welt erhält.

Denn der kommende Gott war schon immer der Gott,
den sie alle, sie alle gemeint.
Denn der kommende Gott ist der einzige Gott,
der uns alle, uns alle vereint.

Jochen Rieß in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude.
Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.

 

S T I L L E

 

TagesGEBET

Du, der über uns ist,
Du, der einer von uns ist,
Du, der ist - auch in uns;
dass alle Dich sehen - auch in mir,
dass ich den Weg bereite für Dich,
dass ich danke für alles, was mir widerfuhr.
Dass ich dabei nicht vergesse, der anderen Not.
Behalte mich in Deiner Liebe,
so wie Du willst, dass andere bleiben in der meinen.
Möchte alles in diesem meinem Wesen zu Deiner Ehre werden.
Und möchte ich nie verzweifeln.
Denn ich bin in Deiner Hand
und alle Kraft und Güte sind in Dir.

Aus: Dag Hammarskjöld, Zeichen am Weg.
Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus GmbH, Stuttgart 2011.

S t i l l e

EvangeliumAus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:
In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen:
Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person.
Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?
Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte:
Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin.
Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
Sie antworteten: Des Kaisers.

Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!  Mt 22,15-21


S T I L L E


Ein Gedanke nach dem Evangelium

GOTT DAS SEINE GEBEN

Die Aufforderung, Gott das zu geben, was ihm gehört, fügt Jesus völlig ungefragt hinzu. In ihr lag also für die ursprünglichen Hörer*innen und für Erstleser*innen die eigentliche Überraschung des Textes. Sie steht am Ende und ist damit sein Ziel. (...) Die Aufforderung, Gott das seine zu geben, ist ganz knapp gehalten; sie ist sozusagen eine einzige Leerstelle. Die Leser*innen müssen sie aus der biblischen und jüdischen Tradition auffüllen...

Aus: Ulrich Luz, Das Evangelium nach Matthäus, 
3. Teilband: Mt. 18-25, EKK I/3, Zürich-Düsseldorf: 
Benziger und Neukirchen Vluyn: Neukirchener 1997.

 

FürbittGEBET

DARIN ZEIGT SICH ETWAS VON GOTT

Manchmal geschieht es, dass Menschen gut zu anderen sind
und füreinander sorgen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen einen Streit beenden
und sich wieder vertragen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen sich einsetzen für Schwächere,
die am Rande unserer Gesellschaft stehen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen teilen und verzichten,
damit es anderen besser geht. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen Worte sprechen
die andere trösten und Mut machen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen sich zum
gemeinsamen Gebet versammeln. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen einfach da sind
und sich verbunden wissen - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen gemeinsam
vom Frieden träumen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Du friedvoller Gott, zeige dich uns immer wieder und lass uns deine Nähe spüren.

Aus: Petra Focke / Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt. 
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen. 
(Ohne Verlags-, Orts- und Jahresangabe).


S T I L L E


Für die Woche und die Tage danach

NICHT ZU FASSEN

Ich kann es nicht fassen, Gott,
dass dir an mir liegt!
Du bist inwendiger in mir als ich selbst,
sagen die Mystiker.
Vielleicht bist du deswegen so verborgen?

Dir reicht es nicht, allein zu sein.
Du willst uns als deine Kinder,
als Brüder und Schwestern deines Sohne,
erfüllt mit deinem Geist.
Dennoch verbrennen wir nicht in deiner Nähe.

Lass uns etwas erahnen von deinem Leben,
von deiner Liebe, von deiner Barmherzigkeit,
damit wir etwas davon weitergeben können
an die Menschen, die uns brauchen,
von denen wir leben.

Unsere Welt schreit aus vielen Wunden
nach einem solchen Gott,
nach solchen Menschen...

Aus: Ferdinand Kerstiens, Große Hoffnungen - erste Schritte,
Glaubenswege durch das Lesejahr A. Edition Exodus 2001.

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

 

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Zum Sonntag und für die Woche

DER KOMMENDE GOTT

Der kommende Gott wird größer sein
als du und ich ihn gedacht,
der kommende Gott wird größer sein,
als wir ihn zurechtgemacht.

Der kommende Gott wird größer sein
und lebendig, nicht tot und verstaubt;
der kommende Gott wird größer sein
als die Kirche ihn je geglaubt.

Denn der kommende Gott schließt uns alle ein,
ob Jude, ob Muslim, ob Christ;
denn der kommende Gott ist nicht mein oder dein
und er fragt nicht, was du wohl bist.

Denn der kommende Gott ist für alle da,
ein Gott für die ganze Welt.
Denn der kommende Gott ist dem Menschen nah,
der sich fragt, wer die Welt erhält.

Denn der kommende Gott war schon immer der Gott,
den sie alle, sie alle gemeint.
Denn der kommende Gott ist der einzige Gott,
der uns alle, uns alle vereint.

Jochen Rieß in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude.
Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.

 

S T I L L E

 

TagesGEBET

Du, der über uns ist,
Du, der einer von uns ist,
Du, der ist - auch in uns;
dass alle Dich sehen - auch in mir,
dass ich den Weg bereite für Dich,
dass ich danke für alles, was mir widerfuhr.
Dass ich dabei nicht vergesse, der anderen Not.
Behalte mich in Deiner Liebe,
so wie Du willst, dass andere bleiben in der meinen.
Möchte alles in diesem meinem Wesen zu Deiner Ehre werden.
Und möchte ich nie verzweifeln.
Denn ich bin in Deiner Hand
und alle Kraft und Güte sind in Dir.

Aus: Dag Hammarskjöld, Zeichen am Weg.
Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus GmbH, Stuttgart 2011.

S t i l l e

EvangeliumAus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:
In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen:
Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person.
Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?
Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte:
Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin.
Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
Sie antworteten: Des Kaisers.

Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!  Mt 22,15-21


S T I L L E


Ein Gedanke nach dem Evangelium

GOTT DAS SEINE GEBEN

Die Aufforderung, Gott das zu geben, was ihm gehört, fügt Jesus völlig ungefragt hinzu. In ihr lag also für die ursprünglichen Hörer*innen und für Erstleser*innen die eigentliche Überraschung des Textes. Sie steht am Ende und ist damit sein Ziel. (...) Die Aufforderung, Gott das seine zu geben, ist ganz knapp gehalten; sie ist sozusagen eine einzige Leerstelle. Die Leser*innen müssen sie aus der biblischen und jüdischen Tradition auffüllen...

Aus: Ulrich Luz, Das Evangelium nach Matthäus, 
3. Teilband: Mt. 18-25, EKK I/3, Zürich-Düsseldorf: 
Benziger und Neukirchen Vluyn: Neukirchener 1997.

 

FürbittGEBET

DARIN ZEIGT SICH ETWAS VON GOTT

Manchmal geschieht es, dass Menschen gut zu anderen sind
und füreinander sorgen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen einen Streit beenden
und sich wieder vertragen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen sich einsetzen für Schwächere,
die am Rande unserer Gesellschaft stehen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen teilen und verzichten,
damit es anderen besser geht. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen Worte sprechen
die andere trösten und Mut machen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen sich zum
gemeinsamen Gebet versammeln. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen einfach da sind
und sich verbunden wissen - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es, dass Menschen gemeinsam
vom Frieden träumen. - Darin zeigt sich etwas von Gott.

Du friedvoller Gott, zeige dich uns immer wieder und lass uns deine Nähe spüren.

Aus: Petra Focke / Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt. 
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen. 
(Ohne Verlags-, Orts- und Jahresangabe).


S T I L L E


Für die Woche und die Tage danach

NICHT ZU FASSEN

Ich kann es nicht fassen, Gott,
dass dir an mir liegt!
Du bist inwendiger in mir als ich selbst,
sagen die Mystiker.
Vielleicht bist du deswegen so verborgen?

Dir reicht es nicht, allein zu sein.
Du willst uns als deine Kinder,
als Brüder und Schwestern deines Sohne,
erfüllt mit deinem Geist.
Dennoch verbrennen wir nicht in deiner Nähe.

Lass uns etwas erahnen von deinem Leben,
von deiner Liebe, von deiner Barmherzigkeit,
damit wir etwas davon weitergeben können
an die Menschen, die uns brauchen,
von denen wir leben.

Unsere Welt schreit aus vielen Wunden
nach einem solchen Gott,
nach solchen Menschen...

Aus: Ferdinand Kerstiens, Große Hoffnungen - erste Schritte,
Glaubenswege durch das Lesejahr A. Edition Exodus 2001.

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

 

28. Sonntag – Die neue Enzyklika von Papst Franziskus verlangt nach mehr Recht für die Würde aller Menschen.

„Bücken wir uns, um die Wunden der anderen zu berühren und zu heilen? Bücken wir uns, um uns gegenseitig auf den Schultern zu tragen?“ Zitat: Papst Franziskus


Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche
.


(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)


Aus der neuen Enzyklika „Fratelli tutti“ unserer Papstes:

  1. 1.  "Fratelli tutti" schrieb der heilige Franz von Assisi und wandte sich damit an alle Brüder und Schwestern, um ihnen eine dem Evangelium gemäße Lebensweise darzulegen. Von seinen Ratschlägen möchte ich den einen herausgreifen, mit dem er zu einer Liebe einlädt, die alle politischen und räumlichen Grenzen übersteigt. Er nennt hier den Menschen selig, der den anderen, "auch wenn er weit von ihm entfernt ist, genauso liebt und achtet, wie wenn er mit ihm zusammen wäre". (weitere Ausschnitte nach der Lesung)


TagesGEBET

Herr und Vater der Menschheit,
Du hast alle Menschen
mit gleicher Würde erschaffen.
Gieße den Geist der Geschwisterlichkeit
in unsere Herzen ein.

Wecke in uns den Wunsch
nach einer neuen Art der Begegnung,
nach Dialog, Gerechtigkeit und Frieden.

Sporne uns an,
allerorten bessere Gesellschaften aufzubauen
und eine menschenwürdigere Welt
ohne Hunger und Armut,
ohne Gewalt und Krieg.

Gebet von Papst Franziskus

Lesung vom Sonntag - Lesung aus dem Buch Jesaja:
An jenem Tag wird der Herr der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, mit erlesenen, reinen Weinen.
Er verschlingt auf diesem Berg die Hülle, die alle Völker verhüllt, und die Decke, die alle Nationen bedeckt.
Er hat den Tod für immer verschlungen und Gott, der Herr, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen und die Schande seines Volkes entfernt er von der ganzen Erde, denn der Herr hat gesprochen.
An jenem Tag wird man sagen:
Siehe, das ist unser Gott, auf ihn haben wir gehofft, dass er uns rettet. Das ist der Herr, auf ihn haben wir gehofft. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat. Denn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg.
(Jes 25,6-10a)

 

Gedanken aus der neuen Enzyklika von Papst Franziskus:

  1. 77.   (...) Wir dürfen nicht alles von denen erwarten, die uns regieren; das wäre infantil. Wir genießen einen Raum der Mitverantwortung, der es uns ermöglicht, neue Prozesse und Veränderungen einzuleiten und zu bewirken. Wir müssen aktiv Anteil haben beim Wiederaufbau und bei der Unterstützung der verwundeten Gesellschaft. (...)
  2. 105.   Der Individualismus macht uns nicht freier, gleicher oder geschwisterlicher. Die bloße Summe von Einzelinteressen ist nicht in der Lage, eine bessere Welt für die gesamte Menschheit zu schaffen. Sie kann uns auch nicht vor so vielen immer globaler auftretenden Übeln bewahren. Aber radikaler Individualismus ist das am schwersten zu besiegende Virus. Er ist hinterhältig. Er lässt uns glauben, dass alles darauf ankommt, unseren eigenen Ambitionen freien Lauf zu lassen, als ob wir durch Akkumulation individueller Ambitionen und Sicherheiten das Gemeinwohl aufbauen könnten.
  3. 107.   Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu leben und sich voll zu entwickeln, und kein Land kann dieses Grundrecht verweigern. Jeder Mensch besitzt diese Würde, auch wenn er wenig leistet, auch wenn er mit Einschränkungen geboren oder aufgewachsen ist; denn dies schmälert nicht seine immense Würde als Mensch, die nicht auf den Umständen, sondern auf dem Wert seines Seins beruht. Wenn dieses elementare Prinzip nicht gewahrt wird, gibt es keine Zukunft, weder für die Geschwisterlichkeit noch für das Überleben der Menschheit.
  4. 113.   (...) Jede Gesellschaft muss für die Weitergabe von Werten sorgen, denn wenn dies ausbleibt, werden Egoismus, Gewalt und Korruption in ihren verschiedenen Formen sowie Gleichgültigkeit verbreitet, ein Leben letztlich, das jeder Transzendenz verschlossen ist und sich in individuellen Interessen verschanzt.
  5. 116.   (...) Solidarität ist ein Wort, das nicht immer gefällt; ja, ich würde sagen, wir haben es manchmal sogar zu einer Art Schimpfwort gemacht, das man besser nicht in den Mund nimmt. Aber es ist ein Wort, das sehr viel mehr bedeutet als einige sporadische Gesten der Großzügigkeit. Es bedeutet, dass man im Sinne der Gemeinschaft denkt und handelt, dass man dem Leben aller Vorrang einräumt - und nicht der Aneignung der Güter durch einige wenige. Es bedeutet auch, dass man gegen die strukturellen Ursachen der Armut kämpft: Ungleichheit, das Fehlen von Arbeit, Boden und Wohnung, die Verweigerung der sozialen Rechte und der Arbeitsrechte. Es bedeutet, dass man gegen die zerstörerischen Auswirkungen der Herrschaft des Geldes kämpft ...

(Die ganze neue Enzyklika finden Sie: https://www.katholisch.de/artikel/27094-fratelli-tutti-papst-franziskus-programm-fuer-eine-bruederliche-welt)

 

Fürbitten

Ereignisse gehen uns nach. Sie laden uns ein, sie vom Glauben her zu betrachten und uns einen Reim darauf zu machen. Voll Vertrauen bitten wir dich:

  Herr Jesus, täglich bieten sich Momente zum Innehalten an. Wir wollen aufmerksamer werden auf das, was du uns sagen willst. Gott, der Du uns Dein Wort sagst. Wir bitten Dich erhöre uns!

  Herr Jesus Christus, deine Worte sind wie Licht auf unseren Wegen. Wir wollen Dein Licht in unserem Tun vor den Menschen zum Leuchten bringen. Herr Jesus Christus, der Du alle Wege mitgehst. Wir bitten Dich ...

  Mehr Dinge als je zuvor können sich zwischen dir und uns schieben und uns dir entfremden. Im Gebet zu Dir können wir unsere Bitten für die Menschen vor Dich bringen. Gott, in allen Menschen gegenwärtig. Wir bitten ...

  Wir alle möchten in den Himmel kommen. Wir wollen in unserem Tun für die Menschen so handeln, dass Der Himmel schon vor allem Tod sichtbar wird. Gott, der Du uns den Himmel geöffnet hast. Wir bitten ...

  Unsere Verstorbenen wissen jetzt am besten, was zum Himmel geführt hat. Lass sie immer mehr die Fülle des ewigen Lebens erfahren. Ewig liebender Gott. Wir bitten Dich, erhöre uns!

Herr Jesus Christus, du hast uns Gottes Liebe nahegebracht. Wer nicht aufhört, in dieser Liebe zu wachsen, findet in Dir das Leben und antwortet in Liebe. Dafür preisen wir Dich und danken Dir. - Amen.   (nach Ludwig Götz, 2020)

 

Nachgedanken zum Sonntag und zur Woche

Sommererntezeit

Pack in den großen Korb

den Duft von Heu,

vom Mohn das Rot

und den hellen Schimmer

der Margeriten am Abend.

 

Leg hinein

die flammenden Nachtkerzen

und das Taumeln der Falter

über den Blüten.

 

Deck zu den Korb

mit den Farben der Dämmerung,

mit dem dunklen Blau

und verglühenden Funken.

 

Einen Wunsch

schick zum Himmel,

einen Seufzer

und am Ende

einen Dank.    Tina Willms

(entnommen: frau und mutter N° 09|20 – MENSCHEN LEBEN VIELFALT – Zeitschrift der kfd)

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 


Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche
.


(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)


Aus der neuen Enzyklika „Fratelli tutti“ unserer Papstes:

  1. 1.  "Fratelli tutti" schrieb der heilige Franz von Assisi und wandte sich damit an alle Brüder und Schwestern, um ihnen eine dem Evangelium gemäße Lebensweise darzulegen. Von seinen Ratschlägen möchte ich den einen herausgreifen, mit dem er zu einer Liebe einlädt, die alle politischen und räumlichen Grenzen übersteigt. Er nennt hier den Menschen selig, der den anderen, "auch wenn er weit von ihm entfernt ist, genauso liebt und achtet, wie wenn er mit ihm zusammen wäre". (weitere Ausschnitte nach der Lesung)


TagesGEBET

Herr und Vater der Menschheit,
Du hast alle Menschen
mit gleicher Würde erschaffen.
Gieße den Geist der Geschwisterlichkeit
in unsere Herzen ein.

Wecke in uns den Wunsch
nach einer neuen Art der Begegnung,
nach Dialog, Gerechtigkeit und Frieden.

Sporne uns an,
allerorten bessere Gesellschaften aufzubauen
und eine menschenwürdigere Welt
ohne Hunger und Armut,
ohne Gewalt und Krieg.

Gebet von Papst Franziskus

Lesung vom Sonntag - Lesung aus dem Buch Jesaja:
An jenem Tag wird der Herr der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, mit erlesenen, reinen Weinen.
Er verschlingt auf diesem Berg die Hülle, die alle Völker verhüllt, und die Decke, die alle Nationen bedeckt.
Er hat den Tod für immer verschlungen und Gott, der Herr, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen und die Schande seines Volkes entfernt er von der ganzen Erde, denn der Herr hat gesprochen.
An jenem Tag wird man sagen:
Siehe, das ist unser Gott, auf ihn haben wir gehofft, dass er uns rettet. Das ist der Herr, auf ihn haben wir gehofft. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat. Denn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg.
(Jes 25,6-10a)

 

Gedanken aus der neuen Enzyklika von Papst Franziskus:

  1. 77.   (...) Wir dürfen nicht alles von denen erwarten, die uns regieren; das wäre infantil. Wir genießen einen Raum der Mitverantwortung, der es uns ermöglicht, neue Prozesse und Veränderungen einzuleiten und zu bewirken. Wir müssen aktiv Anteil haben beim Wiederaufbau und bei der Unterstützung der verwundeten Gesellschaft. (...)
  2. 105.   Der Individualismus macht uns nicht freier, gleicher oder geschwisterlicher. Die bloße Summe von Einzelinteressen ist nicht in der Lage, eine bessere Welt für die gesamte Menschheit zu schaffen. Sie kann uns auch nicht vor so vielen immer globaler auftretenden Übeln bewahren. Aber radikaler Individualismus ist das am schwersten zu besiegende Virus. Er ist hinterhältig. Er lässt uns glauben, dass alles darauf ankommt, unseren eigenen Ambitionen freien Lauf zu lassen, als ob wir durch Akkumulation individueller Ambitionen und Sicherheiten das Gemeinwohl aufbauen könnten.
  3. 107.   Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu leben und sich voll zu entwickeln, und kein Land kann dieses Grundrecht verweigern. Jeder Mensch besitzt diese Würde, auch wenn er wenig leistet, auch wenn er mit Einschränkungen geboren oder aufgewachsen ist; denn dies schmälert nicht seine immense Würde als Mensch, die nicht auf den Umständen, sondern auf dem Wert seines Seins beruht. Wenn dieses elementare Prinzip nicht gewahrt wird, gibt es keine Zukunft, weder für die Geschwisterlichkeit noch für das Überleben der Menschheit.
  4. 113.   (...) Jede Gesellschaft muss für die Weitergabe von Werten sorgen, denn wenn dies ausbleibt, werden Egoismus, Gewalt und Korruption in ihren verschiedenen Formen sowie Gleichgültigkeit verbreitet, ein Leben letztlich, das jeder Transzendenz verschlossen ist und sich in individuellen Interessen verschanzt.
  5. 116.   (...) Solidarität ist ein Wort, das nicht immer gefällt; ja, ich würde sagen, wir haben es manchmal sogar zu einer Art Schimpfwort gemacht, das man besser nicht in den Mund nimmt. Aber es ist ein Wort, das sehr viel mehr bedeutet als einige sporadische Gesten der Großzügigkeit. Es bedeutet, dass man im Sinne der Gemeinschaft denkt und handelt, dass man dem Leben aller Vorrang einräumt - und nicht der Aneignung der Güter durch einige wenige. Es bedeutet auch, dass man gegen die strukturellen Ursachen der Armut kämpft: Ungleichheit, das Fehlen von Arbeit, Boden und Wohnung, die Verweigerung der sozialen Rechte und der Arbeitsrechte. Es bedeutet, dass man gegen die zerstörerischen Auswirkungen der Herrschaft des Geldes kämpft ...

(Die ganze neue Enzyklika finden Sie: https://www.katholisch.de/artikel/27094-fratelli-tutti-papst-franziskus-programm-fuer-eine-bruederliche-welt)

 

Fürbitten

Ereignisse gehen uns nach. Sie laden uns ein, sie vom Glauben her zu betrachten und uns einen Reim darauf zu machen. Voll Vertrauen bitten wir dich:

  Herr Jesus, täglich bieten sich Momente zum Innehalten an. Wir wollen aufmerksamer werden auf das, was du uns sagen willst. Gott, der Du uns Dein Wort sagst. Wir bitten Dich erhöre uns!

  Herr Jesus Christus, deine Worte sind wie Licht auf unseren Wegen. Wir wollen Dein Licht in unserem Tun vor den Menschen zum Leuchten bringen. Herr Jesus Christus, der Du alle Wege mitgehst. Wir bitten Dich ...

  Mehr Dinge als je zuvor können sich zwischen dir und uns schieben und uns dir entfremden. Im Gebet zu Dir können wir unsere Bitten für die Menschen vor Dich bringen. Gott, in allen Menschen gegenwärtig. Wir bitten ...

  Wir alle möchten in den Himmel kommen. Wir wollen in unserem Tun für die Menschen so handeln, dass Der Himmel schon vor allem Tod sichtbar wird. Gott, der Du uns den Himmel geöffnet hast. Wir bitten ...

  Unsere Verstorbenen wissen jetzt am besten, was zum Himmel geführt hat. Lass sie immer mehr die Fülle des ewigen Lebens erfahren. Ewig liebender Gott. Wir bitten Dich, erhöre uns!

Herr Jesus Christus, du hast uns Gottes Liebe nahegebracht. Wer nicht aufhört, in dieser Liebe zu wachsen, findet in Dir das Leben und antwortet in Liebe. Dafür preisen wir Dich und danken Dir. - Amen.   (nach Ludwig Götz, 2020)

 

Nachgedanken zum Sonntag und zur Woche

Sommererntezeit

Pack in den großen Korb

den Duft von Heu,

vom Mohn das Rot

und den hellen Schimmer

der Margeriten am Abend.

 

Leg hinein

die flammenden Nachtkerzen

und das Taumeln der Falter

über den Blüten.

 

Deck zu den Korb

mit den Farben der Dämmerung,

mit dem dunklen Blau

und verglühenden Funken.

 

Einen Wunsch

schick zum Himmel,

einen Seufzer

und am Ende

einen Dank.    Tina Willms

(entnommen: frau und mutter N° 09|20 – MENSCHEN LEBEN VIELFALT – Zeitschrift der kfd)

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist wegen Umstellung auf neue EDV leider für einige Zeit geschlossen.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

27. Sonntag – Ich habe den Schafen noch nicht gedankt ... Erntedank

„Dies Brot hat viele satt gemacht, obwohl keiner davon gegessen hat. Dies Brot ist heilig. Er gehört Gott!“

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)


Gedanken zum Erntedank

SEGNEND MITFÜHLEND DA SEIN

Segnend-mitfühlend da sein
den Tieren mit Respekt begegnen
weil sie beseelt sind
Ausdruck des Ursegens Gottes

Segnend-mitleidend da sein
den Fremden mit Achtung begegnen
weil die Schöpfung keine Ausländer kennt
sondern nur Mitmenschen wie dich und mich

Segnend-Iebensfroh da sein
mit allen Sinnen
sich zum Lebenstanz anstiften lassen
in staunender Dankbarkeit

Aus: Pierre Stutz, Atempause für die Seele. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2004.

 

DANKgebet

Einen Dank an alle Leute, die immer für mich sind,
einen Dank an alle, die mir ein nettes Wort schenken,
einen Dank an alle, dir mir ein Lächeln schenken,
einen Dank an alle, die mir zuhören,
einen Dank an alle, die mit mir lachen,
einen Dank an alle, die mich kritisierten,
einen Dank an alle, die meine schlechten Eigenschaften kennen
und trotzdem meine Freunde sind.
Einen ganz großen Dank an all meine lieben Freunde!

Rainer Bareis - aus: Mascha Kaléko, Mein Lied geht weiter, Hundert Gedichte, DTV München, 7. Aufl. 2008.


S t i l l e


Lesung aus dem Buch Jesaja.

Ich will singen von meinem Freund, das Lied meines Liebsten von seinem Weinberg.
Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit edlen Reben. Er baute in seiner Mitte einen Turm und hieb zudem eine Kelter in ihm aus.
Dann hoffte er, dass der Weinberg Trauben brächte, doch er brachte nur faule Beeren.
Und nun, Bewohner Jerusalems und Männer von Juda, richtet zwischen mir und meinem Weinberg!
Was hätte es für meinen Weinberg noch zu tun gegeben, das ich ihm nicht getan hätte?
Warum hoffte ich, dass er Trauben brächte? Und er brachte nur faule Beeren!
Jetzt aber will ich euch kundtun, was ich mit meinem Weinberg mache:
seine Hecke entfernen, sodass er abgeweidet wird; einreißen seine Mauer, sodass er zertrampelt wird. Zu Ödland will ich ihn machen. Nicht werde er beschnitten, nicht behackt, sodass Dornen und Disteln hochkommen. Und den Wolken gebiete ich, keinen Regen auf ihn fallen zu lassen. Denn der Weinberg des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel und die Männer von Juda sind die Pflanzung seiner Lust.
Er hoffte auf Rechtsspruch – doch siehe da: Rechtsbruch, auf Rechtsverleih – doch siehe da: Hilfegeschrei. (Jes 5,1-7)

 

S t i l l e

 

Anstelle einer Predigt

URALTES BROT

Ein Professor der Medizin stirbt, und seine drei Söhne lösen seinen Haushalt auf. Die Mutter war schon lange vorher gestorben, und der Vater hatte mit einer langjährigen Haushälterin allein gelebt. Im Arbeitszimmer des Vaters fanden die Söhne neben vielen wertvollen Dingen in einem Schrank ein steinhartes, vertrocknetes, halbes Brot. Die Haushälterin wusste, was es damit auf sich hatte. In den ersten Jahren nach dem Krieg war der Professor todkrank. Da schickte ihm ein guter Freund ein halbes Brot, damit der Professor etwas zu essen hatte. Der aber dachte an die viel jüngere Tochter eines Nachbarn und ließ dem Mädchen das Brot schicken. Die Nachbarsfamilie aber mochte das wertvolle Brot nicht für sich behalten und gab es weiter an eine arme alte Witwe, die oben im Haus in einer kleinen Dachkammer hauste. Die alte Frau aber brachte das Brot ihrer Tochter, die mit zwei kleinen Kindern ein paar Häuser weiter wohnte und nichts zu essen hatte für die Kinder. Die Mutter dachte, als sie das Brot bekam, an den Medizinprofessor, der todkrank lag. Sie sagte sich, dass er ihrem Jungen das Leben gerettet und kein Geld dafür genommen hatte. Nun hatte sie eine gute Gelegenheit, es ihm zu danken, und ließ das Brot zum Professor bringen.

"Wir haben das Brot sofort wiedererkannt", sagte die Haushälterin, "unter dem Brot klebte immer noch das kleine Papierstückchen." Als der Professor sein Brot wieder in der Hand hielt, sagte er: "Solange, noch Menschen unter uns leben, die so handeln, braucht uns um unsere Zukunft nicht bange zu sein. Dies Brot hat viele satt gemacht, obwohl keiner davon gegessen hat. Dies Brot ist heilig. Es gehört Gott!" So legte er es in den Schrank.

Internet - www.chrischona-eichstetten.de/predigten/7.htm


S t i l l e

 

Fürbittendes Dankgebet

ICH HABE DEN SCHAFEN NOCH NICHT GEDANKT

Ich habe den Schafen noch nicht gedankt,
die mich mit ihrer Wolle wärmten,
nicht den Strickerinnen, den blassen,
und denen, die ärmer als ich, mir nicht fluchten.

Ich habe die Maurer nicht eingeladen,
die Zimmerleute und all die andern,
die mir das Dach und die Wände fügten,
wo ich mich und das Meine berge.

Ich bin nie zum Lokführer vorgelaufen,
ihn zu loben, weil er mich wachsam,
während ich schlief, durch die Nächte brachte
strahlenden Urlaubssonnen entgegen.

Auch den Setzern und Druckern hab ich
nie gestanden, wie viele Schätze
sie mit vergehendem Aug und Atem
mir in Büchern gehortet haben.

Unbedankt blieb der Bergmann drunten
für Kohle und Salz, der Brückenbauer,
waghalsig überm trennenden Abgrund,
und der Fischer auf wilder See.

Wollt ich den kargen Ertrag meines Lebens
unter alle, die je mir geholfen,
es zu fristen, gerecht verteilen,
käme auf jeden kaum ein Groschen.

Auch der Anteil an meinem geringen Herzen
wird nicht reichen für so viel Gnade,
die ich empfangen durfte.
Also werde ich als Schuldner aller sterben.
Ich bitte euch alle: vergebt mir!

Christine Busta

 

S t i l l e

 

Für den Tag und die Nacht danach

TIER UND MENSCH

Du hilfst Menschen und Tieren
eröffnest uns einen anderen Umgang miteinander
denn die Tiere zählen auch auf Dich
in ihren eingeengten Gefängnissen
sie schreien zu Dir
in den brutalen Schlachthöfen
sie hoffen auf Dich

Du hilfst Menschen und Tieren
wenn Du uns zum Umdenken bewegst
und uns erinnerst
wie die Tiere beseelt sind
und wir alle durch Deinen Schöpfungsatem leben

Du hilfst Menschen und Tieren

denn wir können lernen von den Tieren
von den Lilien auf dem Felde
vom Rauschen des Wassers
vom Wind in den Bäumen
darin begegnen wir Deinem Lebensatem

Pierre Stutz nach Psalm 36,7 in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete.
Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist diesen Sonntag (4.10.) von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet! -
Weil die EDV erneuert wird, muss sie anschließend leider für einige Zeit geschlossen werden.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)


Gedanken zum Erntedank

SEGNEND MITFÜHLEND DA SEIN

Segnend-mitfühlend da sein
den Tieren mit Respekt begegnen
weil sie beseelt sind
Ausdruck des Ursegens Gottes

Segnend-mitleidend da sein
den Fremden mit Achtung begegnen
weil die Schöpfung keine Ausländer kennt
sondern nur Mitmenschen wie dich und mich

Segnend-Iebensfroh da sein
mit allen Sinnen
sich zum Lebenstanz anstiften lassen
in staunender Dankbarkeit

Aus: Pierre Stutz, Atempause für die Seele. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2004.

 

DANKgebet

Einen Dank an alle Leute, die immer für mich sind,
einen Dank an alle, die mir ein nettes Wort schenken,
einen Dank an alle, dir mir ein Lächeln schenken,
einen Dank an alle, die mir zuhören,
einen Dank an alle, die mit mir lachen,
einen Dank an alle, die mich kritisierten,
einen Dank an alle, die meine schlechten Eigenschaften kennen
und trotzdem meine Freunde sind.
Einen ganz großen Dank an all meine lieben Freunde!

Rainer Bareis - aus: Mascha Kaléko, Mein Lied geht weiter, Hundert Gedichte, DTV München, 7. Aufl. 2008.


S t i l l e


Lesung aus dem Buch Jesaja.

Ich will singen von meinem Freund, das Lied meines Liebsten von seinem Weinberg.
Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit edlen Reben. Er baute in seiner Mitte einen Turm und hieb zudem eine Kelter in ihm aus.
Dann hoffte er, dass der Weinberg Trauben brächte, doch er brachte nur faule Beeren.
Und nun, Bewohner Jerusalems und Männer von Juda, richtet zwischen mir und meinem Weinberg!
Was hätte es für meinen Weinberg noch zu tun gegeben, das ich ihm nicht getan hätte?
Warum hoffte ich, dass er Trauben brächte? Und er brachte nur faule Beeren!
Jetzt aber will ich euch kundtun, was ich mit meinem Weinberg mache:
seine Hecke entfernen, sodass er abgeweidet wird; einreißen seine Mauer, sodass er zertrampelt wird. Zu Ödland will ich ihn machen. Nicht werde er beschnitten, nicht behackt, sodass Dornen und Disteln hochkommen. Und den Wolken gebiete ich, keinen Regen auf ihn fallen zu lassen. Denn der Weinberg des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel und die Männer von Juda sind die Pflanzung seiner Lust.
Er hoffte auf Rechtsspruch – doch siehe da: Rechtsbruch, auf Rechtsverleih – doch siehe da: Hilfegeschrei. (Jes 5,1-7)

 

S t i l l e

 

Anstelle einer Predigt

URALTES BROT

Ein Professor der Medizin stirbt, und seine drei Söhne lösen seinen Haushalt auf. Die Mutter war schon lange vorher gestorben, und der Vater hatte mit einer langjährigen Haushälterin allein gelebt. Im Arbeitszimmer des Vaters fanden die Söhne neben vielen wertvollen Dingen in einem Schrank ein steinhartes, vertrocknetes, halbes Brot. Die Haushälterin wusste, was es damit auf sich hatte. In den ersten Jahren nach dem Krieg war der Professor todkrank. Da schickte ihm ein guter Freund ein halbes Brot, damit der Professor etwas zu essen hatte. Der aber dachte an die viel jüngere Tochter eines Nachbarn und ließ dem Mädchen das Brot schicken. Die Nachbarsfamilie aber mochte das wertvolle Brot nicht für sich behalten und gab es weiter an eine arme alte Witwe, die oben im Haus in einer kleinen Dachkammer hauste. Die alte Frau aber brachte das Brot ihrer Tochter, die mit zwei kleinen Kindern ein paar Häuser weiter wohnte und nichts zu essen hatte für die Kinder. Die Mutter dachte, als sie das Brot bekam, an den Medizinprofessor, der todkrank lag. Sie sagte sich, dass er ihrem Jungen das Leben gerettet und kein Geld dafür genommen hatte. Nun hatte sie eine gute Gelegenheit, es ihm zu danken, und ließ das Brot zum Professor bringen.

"Wir haben das Brot sofort wiedererkannt", sagte die Haushälterin, "unter dem Brot klebte immer noch das kleine Papierstückchen." Als der Professor sein Brot wieder in der Hand hielt, sagte er: "Solange, noch Menschen unter uns leben, die so handeln, braucht uns um unsere Zukunft nicht bange zu sein. Dies Brot hat viele satt gemacht, obwohl keiner davon gegessen hat. Dies Brot ist heilig. Es gehört Gott!" So legte er es in den Schrank.

Internet - www.chrischona-eichstetten.de/predigten/7.htm


S t i l l e

 

Fürbittendes Dankgebet

ICH HABE DEN SCHAFEN NOCH NICHT GEDANKT

Ich habe den Schafen noch nicht gedankt,
die mich mit ihrer Wolle wärmten,
nicht den Strickerinnen, den blassen,
und denen, die ärmer als ich, mir nicht fluchten.

Ich habe die Maurer nicht eingeladen,
die Zimmerleute und all die andern,
die mir das Dach und die Wände fügten,
wo ich mich und das Meine berge.

Ich bin nie zum Lokführer vorgelaufen,
ihn zu loben, weil er mich wachsam,
während ich schlief, durch die Nächte brachte
strahlenden Urlaubssonnen entgegen.

Auch den Setzern und Druckern hab ich
nie gestanden, wie viele Schätze
sie mit vergehendem Aug und Atem
mir in Büchern gehortet haben.

Unbedankt blieb der Bergmann drunten
für Kohle und Salz, der Brückenbauer,
waghalsig überm trennenden Abgrund,
und der Fischer auf wilder See.

Wollt ich den kargen Ertrag meines Lebens
unter alle, die je mir geholfen,
es zu fristen, gerecht verteilen,
käme auf jeden kaum ein Groschen.

Auch der Anteil an meinem geringen Herzen
wird nicht reichen für so viel Gnade,
die ich empfangen durfte.
Also werde ich als Schuldner aller sterben.
Ich bitte euch alle: vergebt mir!

Christine Busta

 

S t i l l e

 

Für den Tag und die Nacht danach

TIER UND MENSCH

Du hilfst Menschen und Tieren
eröffnest uns einen anderen Umgang miteinander
denn die Tiere zählen auch auf Dich
in ihren eingeengten Gefängnissen
sie schreien zu Dir
in den brutalen Schlachthöfen
sie hoffen auf Dich

Du hilfst Menschen und Tieren
wenn Du uns zum Umdenken bewegst
und uns erinnerst
wie die Tiere beseelt sind
und wir alle durch Deinen Schöpfungsatem leben

Du hilfst Menschen und Tieren

denn wir können lernen von den Tieren
von den Lilien auf dem Felde
vom Rauschen des Wassers
vom Wind in den Bäumen
darin begegnen wir Deinem Lebensatem

Pierre Stutz nach Psalm 36,7 in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete.
Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist diesen Sonntag (4.10.) von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet! -
Weil die EDV erneuert wird, muss sie anschließend leider für einige Zeit geschlossen werden.
Wir danken für das Verständnis!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie oder Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

 

26. Sonntag – „Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das des anderen." (Brief an die Philipper)

Die große Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut.

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

 

Zum Sonntag – und zum Leben

DIE UMKEHR TUN

Die große Schuld des Menschen
sind nicht die Sünden, die er begeht -
die Versuchung ist mächtig und seine Kraft gering.
Die große Schuld des Menschen ist,
dass er in jedem Augenblick
die Umkehr tun kann und nicht tut.

Rabbi Bunam: Schott

 

TagesGEBET

Gott,
es gibt so viele Machtkämpfe unter den Menschen,
auch zwischen den verschiedenen christlichen Kirchen,
auch in unserer Kirche, in unseren Gemeinden.
Und es gibt so viele Opfer.

Hilf uns zu einer solidarischen Gemeinschaft zu werden,
die nicht erniedrigt, unterdrückt und demütigt,
in der keiner auf Kosten der anderen lebt,
wo alle, die unten sind, aufgehoben werden,
wo jede und jeder in seiner Würde geachtet wird.

Hilf vor allem uns, deiner Kirche,
zu einer brüderlichen - schwesterlichen Gemeinde zu werden
im Geiste und im Sinne der Gemeinde in Philippi.
Dann können wir uns auch ohne Angst
den Herausforderungen unserer Zeit stellen.

Ferdinand Kerstiens, Große Hoffnungen - erste Schritte, Glaubenswege
durch das Lesejahr A. Edition Exodus, Luzern 2001 (2).

 

Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes:
Was meint ihr?
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg!
Er antwortete: Ich will nicht.
   Später aber reute es ihn und er ging hinaus.
Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe.
Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin.
Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?
Sie antworteten: Der erste.
Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch:
Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit
und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt.
Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.  (Mt 21,28-32)

 

Anstelle einer Predigt – Nachgedanken zum Evangelium

AUF DER SUCHE NACH SCHULDLOSEN

Nein, freizusprechen ist da keiner -

Der, wie er sagt,
noch keinen umgebracht hat,
der war vielleicht
nur weit genug vom Schuss
und hatte es nicht nötig,
sich zu schlagen.

Der, wie er sagt,
noch keinem Hungernden,
der ihn drum bat,
das Brot verweigert hat,
der aß sein Brot vielleicht
in einem satten Land und aß es fern
und ungestört von aller Not der Welt
in seinem Haus mit Butter und mit Wurst.

Der, wie er sagt,
noch keinen Streit begonnen hat,
der nahm vielleicht ganz einfach hin
die Ungerechtigkeit und fand es
nicht der Rede und des Streitens
wert, noch was daran zu ändern.

Nein, freizusprechen ist da keiner.

Aus: Lothar Zenetti. Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.
Matthias Grunewald Verlag Ostfildern 2007.

 

Das Evangelium verstehen

SCHWER(ER)-TRANSPORT

Während einer Wanderschaft kamen die beiden Zen-Mönche Tansan und Ekido an die Furt eines Flusses. Am Ufer stand ein wunderschönes junges Mädchen in einem Seidenkimono. Es hatte offensichtlich Angst, den Fluss zu durchqueren, da er aufgrund starker Regenfälle bedrohlich angeschwollen war. Ekido schaute schnell woanders hin. Tansan hingegen, ohne zu zögern und ohne ein Wort, nahm das Mädchen auf die Arme und trug sie durch das Wasser. Am anderen Ufer setzte er das Mädchen behutsam ab, und die beiden Mönche gingen schweigend weiter. Eine viertel Stunde verging, eine halbe, eine ganze. Da platzte es aus Ekido heraus: »Was ist eigentlich in dich gefahren, Tansan! Du hast gleich gegen mehrere Mönchsregeln verstoßen. Wie konntest du dieses hübsche Mädchen überhaupt beachten, geschweige denn sie berühren und ans andere Ufer tragen?«

Tansan erwiderte ruhig: »Ich habe sie am Flussufer zurückgelassen. Trägst du sie immer noch?«

Aus: Marco Aldinger, Geschichten für die kleine Erleuchtung.
Das Buch zur Bewusstseinserheiterung. Herder Spektrum, Freiburg Basel Wien 2002.


Fürbitte

Für alle, die schwer tragen an den Unwägbarkeiten unserer Zeit:
für die Schwerenöter
für die Kostverächter
für die Kleingläubigen
für die immer Gerechten
für die, die Fehler machen
für die, die sich nicht verzeihen können
für die, die nicht loslassen können
für die, die andere ständig erziehen wollen
für die, die mit ihrem Tun nicht ins Reine kommen können
für die, die im Leben gestorben sind
für alle, die für mich gestorben sind
für alle, die immer Recht haben
für mich

 

Für die Nacht – Gedanken auch für den Tag

ÜBER DIE SCHWIERIGKEITEN DER UMERZIEHUNG

Einfach vortrefflich
all diese großen Pläne:
das Goldene Zeitalter
das Reich Gottes auf Erden
das Absterben des Staates.
Durchaus einleuchtend.

Wenn nur die Leute nicht wären!
Immer und überall stören die Leute.
Alles bringen sie durcheinander.

Wenn es um die Befreiung der Menschheit geht
laufen sie zum Friseur.
Statt begeistert hinter der Vorhut herzutrippeln
sagen sie: Jetzt wär ein Bier gut.
Statt um die gerechte Sache
kämpfen sie mit Krampfadern und mit Masern.
Im entscheidenden Augenblick
suchen sie einen Briefkasten oder ein Bett.
Kurz bevor das Millennium anbricht
kochen sie Windeln.

An den Leuten scheitert eben alles.
Mit denen ist kein Staat zu machen.
Ein Sack Flöhe ist nichts dagegen.

Kleinbürgerliches Schwanken!
Konsum-Idioten!
Überreste der Vergangenheit!

Man kann sie doch nicht alle umbringen!
Man kann doch nicht den ganzen Tag auf sie einreden!
Ja wenn die Leute nicht wären
dann sähe die Sache schon anders aus.

Ja wenn die Leute nicht wären
dann gings ruckzuck.
Ja wenn die Leute nicht wären
ja dann!
(Dann möchte auch ich hier nicht weiter stören.)

Aus: Hans Magnus Enzensberger, Gedichte 1950 – 2005.
Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2006.

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

 

Zum Sonntag – und zum Leben

DIE UMKEHR TUN

Die große Schuld des Menschen
sind nicht die Sünden, die er begeht -
die Versuchung ist mächtig und seine Kraft gering.
Die große Schuld des Menschen ist,
dass er in jedem Augenblick
die Umkehr tun kann und nicht tut.

Rabbi Bunam: Schott

 

TagesGEBET

Gott,
es gibt so viele Machtkämpfe unter den Menschen,
auch zwischen den verschiedenen christlichen Kirchen,
auch in unserer Kirche, in unseren Gemeinden.
Und es gibt so viele Opfer.

Hilf uns zu einer solidarischen Gemeinschaft zu werden,
die nicht erniedrigt, unterdrückt und demütigt,
in der keiner auf Kosten der anderen lebt,
wo alle, die unten sind, aufgehoben werden,
wo jede und jeder in seiner Würde geachtet wird.

Hilf vor allem uns, deiner Kirche,
zu einer brüderlichen - schwesterlichen Gemeinde zu werden
im Geiste und im Sinne der Gemeinde in Philippi.
Dann können wir uns auch ohne Angst
den Herausforderungen unserer Zeit stellen.

Ferdinand Kerstiens, Große Hoffnungen - erste Schritte, Glaubenswege
durch das Lesejahr A. Edition Exodus, Luzern 2001 (2).

 

Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes:
Was meint ihr?
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg!
Er antwortete: Ich will nicht.
   Später aber reute es ihn und er ging hinaus.
Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe.
Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin.
Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?
Sie antworteten: Der erste.
Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch:
Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit
und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt.
Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.  (Mt 21,28-32)

 

Anstelle einer Predigt – Nachgedanken zum Evangelium

AUF DER SUCHE NACH SCHULDLOSEN

Nein, freizusprechen ist da keiner -

Der, wie er sagt,
noch keinen umgebracht hat,
der war vielleicht
nur weit genug vom Schuss
und hatte es nicht nötig,
sich zu schlagen.

Der, wie er sagt,
noch keinem Hungernden,
der ihn drum bat,
das Brot verweigert hat,
der aß sein Brot vielleicht
in einem satten Land und aß es fern
und ungestört von aller Not der Welt
in seinem Haus mit Butter und mit Wurst.

Der, wie er sagt,
noch keinen Streit begonnen hat,
der nahm vielleicht ganz einfach hin
die Ungerechtigkeit und fand es
nicht der Rede und des Streitens
wert, noch was daran zu ändern.

Nein, freizusprechen ist da keiner.

Aus: Lothar Zenetti. Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.
Matthias Grunewald Verlag Ostfildern 2007.

 

Das Evangelium verstehen

SCHWER(ER)-TRANSPORT

Während einer Wanderschaft kamen die beiden Zen-Mönche Tansan und Ekido an die Furt eines Flusses. Am Ufer stand ein wunderschönes junges Mädchen in einem Seidenkimono. Es hatte offensichtlich Angst, den Fluss zu durchqueren, da er aufgrund starker Regenfälle bedrohlich angeschwollen war. Ekido schaute schnell woanders hin. Tansan hingegen, ohne zu zögern und ohne ein Wort, nahm das Mädchen auf die Arme und trug sie durch das Wasser. Am anderen Ufer setzte er das Mädchen behutsam ab, und die beiden Mönche gingen schweigend weiter. Eine viertel Stunde verging, eine halbe, eine ganze. Da platzte es aus Ekido heraus: »Was ist eigentlich in dich gefahren, Tansan! Du hast gleich gegen mehrere Mönchsregeln verstoßen. Wie konntest du dieses hübsche Mädchen überhaupt beachten, geschweige denn sie berühren und ans andere Ufer tragen?«

Tansan erwiderte ruhig: »Ich habe sie am Flussufer zurückgelassen. Trägst du sie immer noch?«

Aus: Marco Aldinger, Geschichten für die kleine Erleuchtung.
Das Buch zur Bewusstseinserheiterung. Herder Spektrum, Freiburg Basel Wien 2002.


Fürbitte

Für alle, die schwer tragen an den Unwägbarkeiten unserer Zeit:
für die Schwerenöter
für die Kostverächter
für die Kleingläubigen
für die immer Gerechten
für die, die Fehler machen
für die, die sich nicht verzeihen können
für die, die nicht loslassen können
für die, die andere ständig erziehen wollen
für die, die mit ihrem Tun nicht ins Reine kommen können
für die, die im Leben gestorben sind
für alle, die für mich gestorben sind
für alle, die immer Recht haben
für mich

 

Für die Nacht – Gedanken auch für den Tag

ÜBER DIE SCHWIERIGKEITEN DER UMERZIEHUNG

Einfach vortrefflich
all diese großen Pläne:
das Goldene Zeitalter
das Reich Gottes auf Erden
das Absterben des Staates.
Durchaus einleuchtend.

Wenn nur die Leute nicht wären!
Immer und überall stören die Leute.
Alles bringen sie durcheinander.

Wenn es um die Befreiung der Menschheit geht
laufen sie zum Friseur.
Statt begeistert hinter der Vorhut herzutrippeln
sagen sie: Jetzt wär ein Bier gut.
Statt um die gerechte Sache
kämpfen sie mit Krampfadern und mit Masern.
Im entscheidenden Augenblick
suchen sie einen Briefkasten oder ein Bett.
Kurz bevor das Millennium anbricht
kochen sie Windeln.

An den Leuten scheitert eben alles.
Mit denen ist kein Staat zu machen.
Ein Sack Flöhe ist nichts dagegen.

Kleinbürgerliches Schwanken!
Konsum-Idioten!
Überreste der Vergangenheit!

Man kann sie doch nicht alle umbringen!
Man kann doch nicht den ganzen Tag auf sie einreden!
Ja wenn die Leute nicht wären
dann sähe die Sache schon anders aus.

Ja wenn die Leute nicht wären
dann gings ruckzuck.
Ja wenn die Leute nicht wären
ja dann!
(Dann möchte auch ich hier nicht weiter stören.)

Aus: Hans Magnus Enzensberger, Gedichte 1950 – 2005.
Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2006.

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

25. Sonntag – „So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.“

Dies sollte uns aber nicht dazu verführen, angesichts weltweiten Elends und Unrechts die Augen zu verschließen und unsere Grenzen für jeden Hilfesuchenden unüberwindlich zu machen. (Bischof Kamphaus – siehe Text nach dem Evangelium)

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die weltweiten Opfer der Covid19-Pandemie gebraucht!
Die Deutsche Bischofskonferenz, zusammen mit den Hilfsorganisationen der Kirche (Malteser, Johanniter, Caritas International, usw.), können mit Ihrer Spende den betroffenen Menschen weltweit helfen!
Ihre Spende auf das Sonderkonto – Stichwort: Corona – bei der Darlehnskasse Münster:
DE53400602650003838303 - BIC: GENODEM1DKM oder
online: www.dkm-spendenportal.de/corona-kollekte


Zum Sonntag und zum Untergang von Moria

VERGESST JENE NICHT

am steilen Abgrund
geschüttelt von Angst durch Mark und Bein
kämpfend gegen Gezeiten Mangel Not Unwetter Dürre
Egoismus Macht Vorurteil Gewalt Folter
ohne sichtbare Zuflucht
vergesst nicht jene
die am Ort des absoluten Nachteils
im Niemandsland, die Vogelfreien, die Allerletzten
die Stummen, die nie Beerbten
vergesst sie nicht!

Aus: Iris Mandl-Schmidt, Schaff meinen Gedanken einen Weg.
Gebete ins Konkrete. Matthias Grünewald Verlag, Mainz 2001.


Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ,
um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.

Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen.
Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden.
Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben.
Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter:
Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen.
Aber auch sie erhielten nur einen Denar.
Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet,
und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht.
Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten eben so viel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will?
Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten. (Mt 20,1-16a)

Nach dem Evangelium – für diese Zeit

EINSATZ FÜR EINE GERECHTERE WELT

Wir dürfen dankbar sein, dass wir in Freiheit und Wohlstand leben können. Dies sollte uns aber nicht dazu verführen, angesichts weltweiten Elends und Unrechts die Augen zu verschließen und unsere Grenzen für jeden Hilfesuchenden unüberwindlich zu machen. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind Teil einer großen Flüchtlingsbewegung, die von Süden nach Norden, von Osten nach Westen treibt. Sie konfrontieren uns mit den Ursachen ihrer Flucht. Es ist zukunftsentscheidend, ob wir uns ihnen zuwenden und helfen, die Situation in ihren Heimatländern zu verbessern.

Ich bitte Sie, in Ihren Gemeinden und Gruppen zu überlegen, welche Schritte nötig und möglich sind, um auf dem Weg zur Gerechtigkeit für alle Menschen weiterzukommen. Teilen Sie Ihre Ideen und Initiativen anderen mit.

Jesus ist Grund und Ziel unseres Einsatzes für eine gerechtere Welt. Er widerstand der teuflischen Versuchung zu schnellen Lösungen, er setzte auf die Bekehrung der Menschen. Er lehrt uns, die Realitäten mit den Augen der Opfer zu sehen; er weckt den Hunger und Durst nach »Gerechtigkeit für alle«; er schenkt die Verheißung »eines neuen Himmels und einer neuen Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt« (2 Petr 3,13). Darauf hoffen wir, darum beten wir, daran dürfen und müssen wir mitarbeiten.

Aus: Franz Kamphaus, Den Glauben erden. Zwischenrufe.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2001.

 

Fürbittendes Gebet

Unter Gottes Segen

Wenn sich die Fäden des Lebens verwirren,
wenn alle meine Wege in einer Sackgasse münden,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn die Zeit mir zwischen den Fingern zerrinnt,
wenn Unruhe mich vor sich hertreibt,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn die Tage quälend langsam vergehen,
wenn ich warte, ohne zu wissen, worauf,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn Sorgen mir den Schlaf rauben,
wenn Schatten mich bedrohen,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn ich am Ende bin und nicht mehr weiterweiß,
dann lasse ich mich hineinfallen in deine Güte,
dann vertraue ich auf deinen Segen, Gott. © Gisela Baltes

aus: Gisela Baltes, Mein Engel. Seine Nähe spüren.
© 2016 Verlagsgemeinschaft topos plus

S t i l l e

Für den Abend, die Nacht und den Tag danach

Schenken GROSS geschrieben

Ein reicher Mann beklagte sich bei seinem Freund: "Die Menschen mögen mich nicht, sie nennen mich geizig und habsüchtig; dabei habe ich doch in meinem Testament verfügt, dass mein ganzes Vermögen einst einer wohltätigen Institution gehören soll." Der Freund antwortete ihm: "So höre doch die Geschichte vorn Schaf und vom Schwein. Das Schwein kam zum Schaf und jammerte: Die Menschen sprechen immer nur über deine Freundlichkeit. Zugegeben: Du gibst Wolle. Doch von mir haben sie viel mehr: Schinken, Speck, Borsten. Und selbst meine Füße verspeisen sie. Und doch hat mich niemand gern. Für alle bin ich bloß das Schwein. Warum?
Das Schaf dachte einen Augenblick nach und sagte: Vielleicht ist das so, weil ich gebe, während ich noch lebe."
(...)
Warum soll ein Mensch nicht schon vor seinem Tod seine Hände öffnen? Er kann doch schon gar nichts mehr im Tod umfassen. Denken wir an ein anderes Wort, das mit Recht zur Volksweisheit zählt: "Das letzte Hemd hat keine Taschen."

Aus: August Janisch, Mit weitem Herzen.
Gedanken eines Grenzgängers. Styria Verlag, Graz Wien Köln 2002.

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die weltweiten Opfer der Covid19-Pandemie gebraucht!
Die Deutsche Bischofskonferenz, zusammen mit den Hilfsorganisationen der Kirche (Malteser, Johanniter, Caritas International, usw.), können mit Ihrer Spende den betroffenen Menschen weltweit helfen!
Ihre Spende auf das Sonderkonto – Stichwort: Corona – bei der Darlehnskasse Münster:
DE53400602650003838303 - BIC: GENODEM1DKM oder
online: www.dkm-spendenportal.de/corona-kollekte


Zum Sonntag und zum Untergang von Moria

VERGESST JENE NICHT

am steilen Abgrund
geschüttelt von Angst durch Mark und Bein
kämpfend gegen Gezeiten Mangel Not Unwetter Dürre
Egoismus Macht Vorurteil Gewalt Folter
ohne sichtbare Zuflucht
vergesst nicht jene
die am Ort des absoluten Nachteils
im Niemandsland, die Vogelfreien, die Allerletzten
die Stummen, die nie Beerbten
vergesst sie nicht!

Aus: Iris Mandl-Schmidt, Schaff meinen Gedanken einen Weg.
Gebete ins Konkrete. Matthias Grünewald Verlag, Mainz 2001.


Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ,
um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.

Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen.
Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden.
Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben.
Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter:
Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen.
Aber auch sie erhielten nur einen Denar.
Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet,
und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht.
Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten eben so viel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will?
Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten. (Mt 20,1-16a)

Nach dem Evangelium – für diese Zeit

EINSATZ FÜR EINE GERECHTERE WELT

Wir dürfen dankbar sein, dass wir in Freiheit und Wohlstand leben können. Dies sollte uns aber nicht dazu verführen, angesichts weltweiten Elends und Unrechts die Augen zu verschließen und unsere Grenzen für jeden Hilfesuchenden unüberwindlich zu machen. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind Teil einer großen Flüchtlingsbewegung, die von Süden nach Norden, von Osten nach Westen treibt. Sie konfrontieren uns mit den Ursachen ihrer Flucht. Es ist zukunftsentscheidend, ob wir uns ihnen zuwenden und helfen, die Situation in ihren Heimatländern zu verbessern.

Ich bitte Sie, in Ihren Gemeinden und Gruppen zu überlegen, welche Schritte nötig und möglich sind, um auf dem Weg zur Gerechtigkeit für alle Menschen weiterzukommen. Teilen Sie Ihre Ideen und Initiativen anderen mit.

Jesus ist Grund und Ziel unseres Einsatzes für eine gerechtere Welt. Er widerstand der teuflischen Versuchung zu schnellen Lösungen, er setzte auf die Bekehrung der Menschen. Er lehrt uns, die Realitäten mit den Augen der Opfer zu sehen; er weckt den Hunger und Durst nach »Gerechtigkeit für alle«; er schenkt die Verheißung »eines neuen Himmels und einer neuen Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt« (2 Petr 3,13). Darauf hoffen wir, darum beten wir, daran dürfen und müssen wir mitarbeiten.

Aus: Franz Kamphaus, Den Glauben erden. Zwischenrufe.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2001.

 

Fürbittendes Gebet

Unter Gottes Segen

Wenn sich die Fäden des Lebens verwirren,
wenn alle meine Wege in einer Sackgasse münden,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn die Zeit mir zwischen den Fingern zerrinnt,
wenn Unruhe mich vor sich hertreibt,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn die Tage quälend langsam vergehen,
wenn ich warte, ohne zu wissen, worauf,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn Sorgen mir den Schlaf rauben,
wenn Schatten mich bedrohen,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn ich am Ende bin und nicht mehr weiterweiß,
dann lasse ich mich hineinfallen in deine Güte,
dann vertraue ich auf deinen Segen, Gott. © Gisela Baltes

aus: Gisela Baltes, Mein Engel. Seine Nähe spüren.
© 2016 Verlagsgemeinschaft topos plus

S t i l l e

Für den Abend, die Nacht und den Tag danach

Schenken GROSS geschrieben

Ein reicher Mann beklagte sich bei seinem Freund: "Die Menschen mögen mich nicht, sie nennen mich geizig und habsüchtig; dabei habe ich doch in meinem Testament verfügt, dass mein ganzes Vermögen einst einer wohltätigen Institution gehören soll." Der Freund antwortete ihm: "So höre doch die Geschichte vorn Schaf und vom Schwein. Das Schwein kam zum Schaf und jammerte: Die Menschen sprechen immer nur über deine Freundlichkeit. Zugegeben: Du gibst Wolle. Doch von mir haben sie viel mehr: Schinken, Speck, Borsten. Und selbst meine Füße verspeisen sie. Und doch hat mich niemand gern. Für alle bin ich bloß das Schwein. Warum?
Das Schaf dachte einen Augenblick nach und sagte: Vielleicht ist das so, weil ich gebe, während ich noch lebe."
(...)
Warum soll ein Mensch nicht schon vor seinem Tod seine Hände öffnen? Er kann doch schon gar nichts mehr im Tod umfassen. Denken wir an ein anderes Wort, das mit Recht zur Volksweisheit zählt: "Das letzte Hemd hat keine Taschen."

Aus: August Janisch, Mit weitem Herzen.
Gedanken eines Grenzgängers. Styria Verlag, Graz Wien Köln 2002.

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

24. Sonntag - Zerbrich den Kreislauf des Bösen, dass wir nicht Böses mit Bösem vergelten.

Gott vergibt allen alles; aber diese Liebe kann mich erst beglücken und erlösen, wenn auch ich von ihr durchdrungen bin, bereit werde, allen alles zu verzeihen. (siehe Text nach dem Evangelium)

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die weltweiten Opfer der Covid19-Pandemie gebraucht! 
Die Deutsche Bischofskonferenz, zusammen mit den Hilfsorganisationen der Kirche (Malteser, Johanniter, Caritas International, usw.), können mit Ihrer Spende den betroffenen Menschen weltweit helfen!
Ihre Spende auf das Sonderkonto – Stichwort: Corona – bei der Darlehnskasse Münster:
DE53400602650003838303 - BIC: GENODEM1DKM oder online: www.dkm-spendenportal.de/corona-kollekte 


Gedanken zum Sonntag

GRÖSSER ALS UNSER HERR

Herr, Gott, du bist nicht glücklich mit uns,
wenn wir einander unglücklich machen.
Du erträgst es nicht,
wenn wir nicht einander verzeihen und vergeben wollen.
Im Licht deines Sohnes sehen wir die Sünde der Welt.
Seit er gekommen ist, ermessen wir, wie hart und gnaden
los Menschen miteinander umgehen.
Du erträgst es nicht,
dass eins deiner Menschenkinder verloren geht,
weil ihm von Menschen nicht vergeben wird.
Wir bitten dich, komm uns entgegen,
so wie wir uns von dir entfernt haben.
Viel mehr als wir dich suchen,
bist du auf der Suche nach uns.
Zerbrich den Kreislauf des Bösen,
dass wir nicht Böses mit Bösem vergelten.
Lass uns miteinander barmherzig sein,
weil du uns zuvor schon vergeben hast.
Amen.

(nach Huub Oosterhuis) Aus: Karlheinz May, Vom Duft der Auferstehung.
Die vier Evangelien in Auszügen. Bernardus Verlag, Aachen 2009.

TagesGebet

Christus, Antlitz Gottes,
der du siehst, was uns beschämt,
erbarme dich unser.
Christus, Weisheit Gottes,
die umfasst, was uns zerreißt,
erbarme dich unser.
Christus, Heiland Gottes,
der du löst, was uns bedrängt,
gib uns deinen Frieden.
Amen.

Aus: Susanne Niemaeyer / Matthias Lemme, Brot und Liebe. Wie man Gott nach Hause holt.
Kreuz Verlag in der Verlag Herder GmbH, Freiburg 2013.

Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte:
Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal?
Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß,
zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war.
Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist!
Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles,
was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener!
Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.  (Mt 18,21-35)

Nach dem Evangelium – einige schwere Gedanken

Lieben und leiden

Wer Menschen liebt, muss sie "leiden" können.
Lieben heißt Leiden;
aber Liebesleid und Liebeskummer
kommen nicht von der Liebe,
sondern von unserer menschlichen Unvollkommenheit der Liebe.
Ein Mensch fühlt sich erst dann geborgen, erlöst und glücklich,
wenn er sich bedingungslos geliebt weiß,
so, wie er ist, mit seinen Sünden, Fehlern und Schwächen.
Nur die leidende Liebe,
die mich leiden kann mit meinem Hass,
kann meinen Hass in Liebe verwandeln.
Gott liebt mich nicht unter der Bedingung,
dass ich mich bekehre,
sondern damit ich mich bekehre
in der Überwältigung seiner Liebe.
Er geht dem Verlorenen nach, bis er es findet,
und wäre es auch erst im Tod,
wo doch so viele Menschen
aus unsäglich vielen Gründen
in ihrem irdischen Leben noch nicht
zur Erfahrung der absoluten Liebe gelangen.
Und doch ist die Liebe
für Zeit und Ewigkeit
an eine Bedingung geknüpft:
Ich kann wie ein Brunnen
nur so viel Liebe empfangen,
als ich bereit bin weiter zu schenken.
Gott vergibt allen alles;
aber diese Liebe kann mich erst beglücken und erlösen,
wenn auch ich von ihr durchdrungen bin,
bereit werde, allen alles zu verzeihen.
Unbarmherzigkeit, Erbarmungslosigkeit,
ist die einzige unvergebbare Sünde:
Gott kann es dem Menschen nicht "ersparen",
barmherzig zu werden
und vom Vergeltungsdenken
zum Vergebungsdenken zu gelangen.
Dies wird uns in unserer angeborenen
Rachsucht wohl nicht ganz gelingen,
doch sind wir unterwegs dazu,
wenn wir Gott "erlauben" und ihn bitten,
dass er auch unsere Feinde liebt,
die wir noch nicht lieben können,
und wenn wir beten:
"Vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben (wollen)
unseren Schuldigem."

Aus: Elmar Gruber, Das Kreuz in meinem Leben.
Betrachtungen zu einem Ursymbol. Don Bosco Verlag, München 1996.

S T I L L E

Für den Tag und den Tag danach

Webfehler

In jedem Teppich der Navajo
gibt es einen kleinen Webfehler,
eine Unvollkommenheit,
damit genau an dieser Stelle
der Geist aus- und eingehen kann.

Ich wäre so gern vollkommen.
Aber dann entdecke ich bei mir
immer wieder neue
Fehler und Unvollkommenheiten.

Und dann denke ich mir,
dass auch mir diese Fehler
vielleicht ganz bewusst
eingefügt worden sind,

damit Gottes guter Geist
genau an diesen Stellen
bei mir aus- und eingehen
und wirksam werden kann.

© Gisela Baltes

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die weltweiten Opfer der Covid19-Pandemie gebraucht! 
Die Deutsche Bischofskonferenz, zusammen mit den Hilfsorganisationen der Kirche (Malteser, Johanniter, Caritas International, usw.), können mit Ihrer Spende den betroffenen Menschen weltweit helfen!
Ihre Spende auf das Sonderkonto – Stichwort: Corona – bei der Darlehnskasse Münster:
DE53400602650003838303 - BIC: GENODEM1DKM oder online: www.dkm-spendenportal.de/corona-kollekte 


Gedanken zum Sonntag

GRÖSSER ALS UNSER HERR

Herr, Gott, du bist nicht glücklich mit uns,
wenn wir einander unglücklich machen.
Du erträgst es nicht,
wenn wir nicht einander verzeihen und vergeben wollen.
Im Licht deines Sohnes sehen wir die Sünde der Welt.
Seit er gekommen ist, ermessen wir, wie hart und gnaden
los Menschen miteinander umgehen.
Du erträgst es nicht,
dass eins deiner Menschenkinder verloren geht,
weil ihm von Menschen nicht vergeben wird.
Wir bitten dich, komm uns entgegen,
so wie wir uns von dir entfernt haben.
Viel mehr als wir dich suchen,
bist du auf der Suche nach uns.
Zerbrich den Kreislauf des Bösen,
dass wir nicht Böses mit Bösem vergelten.
Lass uns miteinander barmherzig sein,
weil du uns zuvor schon vergeben hast.
Amen.

(nach Huub Oosterhuis) Aus: Karlheinz May, Vom Duft der Auferstehung.
Die vier Evangelien in Auszügen. Bernardus Verlag, Aachen 2009.

TagesGebet

Christus, Antlitz Gottes,
der du siehst, was uns beschämt,
erbarme dich unser.
Christus, Weisheit Gottes,
die umfasst, was uns zerreißt,
erbarme dich unser.
Christus, Heiland Gottes,
der du löst, was uns bedrängt,
gib uns deinen Frieden.
Amen.

Aus: Susanne Niemaeyer / Matthias Lemme, Brot und Liebe. Wie man Gott nach Hause holt.
Kreuz Verlag in der Verlag Herder GmbH, Freiburg 2013.

Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte:
Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal?
Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß,
zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war.
Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist!
Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles,
was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener!
Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.  (Mt 18,21-35)

Nach dem Evangelium – einige schwere Gedanken

Lieben und leiden

Wer Menschen liebt, muss sie "leiden" können.
Lieben heißt Leiden;
aber Liebesleid und Liebeskummer
kommen nicht von der Liebe,
sondern von unserer menschlichen Unvollkommenheit der Liebe.
Ein Mensch fühlt sich erst dann geborgen, erlöst und glücklich,
wenn er sich bedingungslos geliebt weiß,
so, wie er ist, mit seinen Sünden, Fehlern und Schwächen.
Nur die leidende Liebe,
die mich leiden kann mit meinem Hass,
kann meinen Hass in Liebe verwandeln.
Gott liebt mich nicht unter der Bedingung,
dass ich mich bekehre,
sondern damit ich mich bekehre
in der Überwältigung seiner Liebe.
Er geht dem Verlorenen nach, bis er es findet,
und wäre es auch erst im Tod,
wo doch so viele Menschen
aus unsäglich vielen Gründen
in ihrem irdischen Leben noch nicht
zur Erfahrung der absoluten Liebe gelangen.
Und doch ist die Liebe
für Zeit und Ewigkeit
an eine Bedingung geknüpft:
Ich kann wie ein Brunnen
nur so viel Liebe empfangen,
als ich bereit bin weiter zu schenken.
Gott vergibt allen alles;
aber diese Liebe kann mich erst beglücken und erlösen,
wenn auch ich von ihr durchdrungen bin,
bereit werde, allen alles zu verzeihen.
Unbarmherzigkeit, Erbarmungslosigkeit,
ist die einzige unvergebbare Sünde:
Gott kann es dem Menschen nicht "ersparen",
barmherzig zu werden
und vom Vergeltungsdenken
zum Vergebungsdenken zu gelangen.
Dies wird uns in unserer angeborenen
Rachsucht wohl nicht ganz gelingen,
doch sind wir unterwegs dazu,
wenn wir Gott "erlauben" und ihn bitten,
dass er auch unsere Feinde liebt,
die wir noch nicht lieben können,
und wenn wir beten:
"Vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben (wollen)
unseren Schuldigem."

Aus: Elmar Gruber, Das Kreuz in meinem Leben.
Betrachtungen zu einem Ursymbol. Don Bosco Verlag, München 1996.

S T I L L E

Für den Tag und den Tag danach

Webfehler

In jedem Teppich der Navajo
gibt es einen kleinen Webfehler,
eine Unvollkommenheit,
damit genau an dieser Stelle
der Geist aus- und eingehen kann.

Ich wäre so gern vollkommen.
Aber dann entdecke ich bei mir
immer wieder neue
Fehler und Unvollkommenheiten.

Und dann denke ich mir,
dass auch mir diese Fehler
vielleicht ganz bewusst
eingefügt worden sind,

damit Gottes guter Geist
genau an diesen Stellen
bei mir aus- und eingehen
und wirksam werden kann.

© Gisela Baltes

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

23. Sonntag – „Alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein“.

Aber trotz allem sind wir vorwärtsgegangen in dem Glauben, dass, wenn wir kämpfen, Gott mit uns kämpft, und dass letzten Endes die Gerechtigkeit siegen wird. (siehe Text nach dem Evangelium)

Wie gefällt Ihnen diese Seite? Haben Sie Anregungen, Wünsche oder wollen Sie einfach nur mal dazu Stellung nehmen, schreiben Sie an: stjohannes-beelen@bistum-muenster.de

Am Sonntag (6. September) um 10 Uhr Hl. Messe mit der Feier der Ersten Heiligen Kommunion (wegen Corona nur für die Kinder, ihre Familien und einige Angehörige – wir bitten um Ihr Verständnis!!)

Am SAMSTAG um 18 Uhr Hl. Messe für die Pfarrei und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die Opfer im Libanon gebraucht! 
Caritas international und andere Hilfsorganisationen können dadurch den Menschen helfen!
Ihre Spende an Caritas International:
DE88 6602 0500 0202 0202 02 - BIC: BFSWDE33KRL - STICHWORT: BEIRUT 

 

ZÄRTLICHKEIT

Zärtlichkeit
ist mehr
als streicheln
in den Arm nehmen
dir durch die Haare wuscheln

Zärtlichkeit ist hinschauen
hinhören
hinfühlen

was dir
was mir gut tut
ohne jemandem zu schaden

um dann getan zu werden.

Aus: Andrea Schwarz; Ich mag Gänseblümchen. Unaufdringliche Gedanken.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1988 (7).

TagesGebet

Herr, es kommt weniger darauf an,
an einem Tag etwas Großes zu tun,
als an vielen kleinen Tagen
viele kleine Dinge gut zu tun.
Darum hilf mir
in der täglichen Einübung
einer Kultur der Aufmerksamkeit,
der Versöhnung und des Wohlwollens.
Lass mich einfach menschlicher werden,
um christlicher zu werden.

Bernhard Meuser in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill,
Das große Buch der Gebete, Erfstadt 2007.

S T I L L E 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn dein Bruder (oder deine Schwester) gegen dich sündigt,
dann geh und weise ihn (oder sie) unter vier Augen zurecht!
Hört er (oder sie) auf dich, so hast du deinen Bruder (oder deine Schwester) zurückgewonnen.
Hört er (oder sie) aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir,
damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde.
Hört er (oder sie) auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde!
Hört er (oder sie) aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er (oder sie) für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
Amen, ich sage euch:
Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein,
und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Weiter sage ich euch:
Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
(Mt 18,15-20 - kursiv: eingefügt vom Pastor)

S T I L L E

Eine Predigt ist dies nicht – eher ein Statement für das Leben: Black Lives Matters!!

DASS DER FEIND SICH IN EINEN FREUND VERWANDEL

Seit mehr als zwölf Monaten haben wir Negerbürger* von Montgomery einen gewaltlosen Protest gegen die Ungerechtigkeiten und Beschimpfungen in den städtischen Autobussen durchgeführt. Wir erkannten, dass es ehrenvoller ist, in Würde zu Fuß zu gehen, als in Schande zu fahren. Wir wollten lieber müde Füße haben als müde Seelen, und so beschlossen wir, so lange auf den Straßen Montgomerys zu laufen, bis die Mauern der Ungerechtigkeit niedergerissen waren.

Diese zwölf Monate waren nicht leicht. Unsere Füße sind oft müde gewesen. Wir haben, um unsere Beförderungsaktion durchhalten zu können, gegen eine ungeheure Übermacht kämpfen müssen. Es gab Tage, wo ungünstige Gerichtsentscheidungen wie eine Sturmflut über uns kamen, so dass wir durch Wasser der Verzweiflung hindurchmussten. Aber trotz allem sind wir vorwärtsgegangen in dem Glauben, dass, wenn wir kämpfen, Gott mit uns kämpft, und dass letzten Endes die Gerechtigkeit siegen wird. Wir haben in der Qual und Finsternis des Karfreitags gelebt, fest davon überzeugt, dass eines Tages der helle Sonnenglanz der Ostersonne am Horizont aufleuchten würde. Wir haben erlebt, wie die Wahrheit gekreuzigt und die Güte begraben wurde, aber wir sind vorwärtsgegangen in der Zuversicht, dass die Wahrheit, die zu Boden getreten wurde, wieder auferstehen wird. Jetzt ist unser Glaube gerechtfertigt. Heute Morgen kam die lang erwartete gerichtliche Verfügung des Obersten Bundesgerichts in Sachen Bus-Segregation.

Auf Grund dieser Verfügung und auf Grund des einstimmigen Beschlusses, den die Montgomery Improvement Association (MIA) vor etwa einem Monat gefasst hat, ist die einjährige Protestaktion gegen die Autobusse der Stadt hiermit offiziell beendet. Die Negerbürger* von Montgomery werden aufgefordert, morgen früh zu den Bussen zurückzukehren.

Ich kann nicht schließen, ohne zur Vorsicht zu mahnen. Wir sind durch unsere Erfahrungen in diesem Jahr gewaltlosen Protestes innerlich so gewachsen, dass uns ein gerichtlicher »Sieg« über unsere weißen* Brüder nicht befriedigen kann. Wir müssen Verständnis für die aufbringen, die uns unterdrückt haben, und auch für das, was ihnen der Gerichtsbeschluss auferlegt. Wir müssen ehrlich unsere eigenen Fehler einsehen. Wir müssen so handeln, dass ein Zusammenleben weißer* und farbiger* Menschen in einer wirklichen Harmonie der Interessen und des Verständnisses möglich ist. Wir wollen eine Integration, die auf gegenseitiger Achtung aufgebaut ist. Dies ist der Augenblick, wo wir ruhige Würde und kluge Zurückhaltung zeigen müssen. Wir dürfen uns von unseren Gefühlen nicht hinreißen lassen. Keiner von uns darf Gewalt anwenden; denn, wenn wir jetzt gewalttätig werden, sind wir vergeblich zu Fuß gelaufen, und die zwölf glorreichen Monate werden zur Vorgeschichte einer dunklen Katastrophe werden. Wenn wir zu den Bussen zurückkehren, lasst uns so viel Liebe aufbringen, dass der Feind sich in einen Freund verwandelt. Wir müssen nun vom Protest zur Versöhnung kommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott in Montgomery am Werk ist. Alle, die guten Willens sind, Neger* und Weiße*, sollten mit ihm zusammen ans Werk gehen. Dann werden wir uns aus der finsteren, trostlosen Nacht der Unmenschlichkeit erheben und in den hellen, leuchtenden Morgen der Freiheit und Gerechtigkeit hineinschreiten können.

Aus: Martin Luther King, Ich habe einen Traum. Herausgegeben von Hans-Eckehard Bahr und Heinrich W. Grosse. Benziger Verlag, Zürich und Düsseldorf 1999.

(* - die Worte habe ich so im Originaltext vorgefunden. Es ist nicht gut für mich, diese Worte zu gebrauchen. Martin Luther King konnte das.) Siehe dazu:

WAS ZÄHLT

Was zählt
Ist wie einer mit dem Anderen umgeht
Ist wie miteinander gesprochen wird
Ist wie du dich stark machst für den Anderen.

Was zählt
Ist wie du dich abhebst von der gängigen Meinung
Ist wie du gegen Unrecht aufschreist
Ist wie du Verantwortung übernimmst

Was zählt
Ist was du wirklich denkst
Ist dein Mitgefühl
Ist deine Zivilcourage

Aus: Petra Focke, Hermann Josef Lücker (Hrsg); Gott und die Welt.
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen. ohne Ort, ohne Verlag, ohne Jahr.

 

Anstelle von Bitten für – die Gründe

GRÜNDE

Weil das alles nicht hilft
Sie tun ja doch was sie wollen
Weil ich mir nicht nochmals
die Finger verbrennen will
Weil man nur lachen wird:
Auf dich haben sie gewartet.
Und warum immer ich?
Keiner wird es mir danken
Weil da niemand mehr durchsieht
sondern höchstens noch mehr kaputtgeht
Weil jedes Schlechte
vielleicht auch ein Gutes hat
Weil es die Sache des Standpunktes ist
Und überhaupt wem soll man glauben?
Weil auch bei den anderen nur
mit Wasser gekocht wird
Weil ich das lieber
Berufeneren überlasse.
Weil man nie weiß,
wie einem das schaden kann
Weil sich die Mühe nicht lohnt,
weil sie alle das gar nicht wert sind
Das sind Todesursachen
Zu schreiben auf unsere Gräber
Die nicht mehr gegraben werden
Wenn das die Ursachen sind

Erich Fried in: Elmar Simma: Hätte aber die Liebe nicht, Salzburg-Wien: Otto-Müller-Verlag 2001.

S T I L L E

Für den Abend und den Morgen danach

WAS ES HEIßT, »KIRCHE« ZU SEIN

Herr,
mache deine Kirche zum Werkzeug deines Friedens
Wo Menschen sich befehden
ein jeder gegen jeden
hilf uns den Frieden schaffen
in einer Welt von Waffen

Herr,
mache deine Kirche zur Stimme deiner Wahrheit
Inmitten von Intrigen
Verdrehungen und Lügen
hilf uns die Wahrheit finden
und unbeirrt verkünden

Herr,
mache deine Kirche zum Anwalt aller Armen
Dass sie stets auf der Seite
der Unterdrückten streite
hilf uns das Recht verbreiten
auch für die Minderheiten

Herr,
mache deine Kirche zum Anfang deiner Zukunft
Dass alle in ihr sehen
die neue Welt entstehen
du kannst uns Menschen einen
Herr, lass dein Reich erscheinen

Lothar Zenetti in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete.
Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. Hohe Verlag Erfstadt 2007.

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Samstag um 18 Uhr (5.9.) und freitags um 19 Uhr. –
Die Hl. Messe am Sonntag (6.9.) ist für die Feier der Ersten Heiligen Kommunion!
Wir bitten alle anderen auf den Samstag auszuweichen! Danke für Ihr Verständnis!!

 

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

Wie gefällt Ihnen diese Seite? Haben Sie Anregungen, Wünsche oder wollen Sie einfach nur mal dazu Stellung nehmen, schreiben Sie an: stjohannes-beelen@bistum-muenster.de

Am Sonntag (6. September) um 10 Uhr Hl. Messe mit der Feier der Ersten Heiligen Kommunion (wegen Corona nur für die Kinder, ihre Familien und einige Angehörige – wir bitten um Ihr Verständnis!!)

Am SAMSTAG um 18 Uhr Hl. Messe für die Pfarrei und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die Opfer im Libanon gebraucht! 
Caritas international und andere Hilfsorganisationen können dadurch den Menschen helfen!
Ihre Spende an Caritas International:
DE88 6602 0500 0202 0202 02 - BIC: BFSWDE33KRL - STICHWORT: BEIRUT 

 

ZÄRTLICHKEIT

Zärtlichkeit
ist mehr
als streicheln
in den Arm nehmen
dir durch die Haare wuscheln

Zärtlichkeit ist hinschauen
hinhören
hinfühlen

was dir
was mir gut tut
ohne jemandem zu schaden

um dann getan zu werden.

Aus: Andrea Schwarz; Ich mag Gänseblümchen. Unaufdringliche Gedanken.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1988 (7).

TagesGebet

Herr, es kommt weniger darauf an,
an einem Tag etwas Großes zu tun,
als an vielen kleinen Tagen
viele kleine Dinge gut zu tun.
Darum hilf mir
in der täglichen Einübung
einer Kultur der Aufmerksamkeit,
der Versöhnung und des Wohlwollens.
Lass mich einfach menschlicher werden,
um christlicher zu werden.

Bernhard Meuser in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill,
Das große Buch der Gebete, Erfstadt 2007.

S T I L L E 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn dein Bruder (oder deine Schwester) gegen dich sündigt,
dann geh und weise ihn (oder sie) unter vier Augen zurecht!
Hört er (oder sie) auf dich, so hast du deinen Bruder (oder deine Schwester) zurückgewonnen.
Hört er (oder sie) aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir,
damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde.
Hört er (oder sie) auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde!
Hört er (oder sie) aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er (oder sie) für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
Amen, ich sage euch:
Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein,
und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Weiter sage ich euch:
Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
(Mt 18,15-20 - kursiv: eingefügt vom Pastor)

S T I L L E

Eine Predigt ist dies nicht – eher ein Statement für das Leben: Black Lives Matters!!

DASS DER FEIND SICH IN EINEN FREUND VERWANDEL

Seit mehr als zwölf Monaten haben wir Negerbürger* von Montgomery einen gewaltlosen Protest gegen die Ungerechtigkeiten und Beschimpfungen in den städtischen Autobussen durchgeführt. Wir erkannten, dass es ehrenvoller ist, in Würde zu Fuß zu gehen, als in Schande zu fahren. Wir wollten lieber müde Füße haben als müde Seelen, und so beschlossen wir, so lange auf den Straßen Montgomerys zu laufen, bis die Mauern der Ungerechtigkeit niedergerissen waren.

Diese zwölf Monate waren nicht leicht. Unsere Füße sind oft müde gewesen. Wir haben, um unsere Beförderungsaktion durchhalten zu können, gegen eine ungeheure Übermacht kämpfen müssen. Es gab Tage, wo ungünstige Gerichtsentscheidungen wie eine Sturmflut über uns kamen, so dass wir durch Wasser der Verzweiflung hindurchmussten. Aber trotz allem sind wir vorwärtsgegangen in dem Glauben, dass, wenn wir kämpfen, Gott mit uns kämpft, und dass letzten Endes die Gerechtigkeit siegen wird. Wir haben in der Qual und Finsternis des Karfreitags gelebt, fest davon überzeugt, dass eines Tages der helle Sonnenglanz der Ostersonne am Horizont aufleuchten würde. Wir haben erlebt, wie die Wahrheit gekreuzigt und die Güte begraben wurde, aber wir sind vorwärtsgegangen in der Zuversicht, dass die Wahrheit, die zu Boden getreten wurde, wieder auferstehen wird. Jetzt ist unser Glaube gerechtfertigt. Heute Morgen kam die lang erwartete gerichtliche Verfügung des Obersten Bundesgerichts in Sachen Bus-Segregation.

Auf Grund dieser Verfügung und auf Grund des einstimmigen Beschlusses, den die Montgomery Improvement Association (MIA) vor etwa einem Monat gefasst hat, ist die einjährige Protestaktion gegen die Autobusse der Stadt hiermit offiziell beendet. Die Negerbürger* von Montgomery werden aufgefordert, morgen früh zu den Bussen zurückzukehren.

Ich kann nicht schließen, ohne zur Vorsicht zu mahnen. Wir sind durch unsere Erfahrungen in diesem Jahr gewaltlosen Protestes innerlich so gewachsen, dass uns ein gerichtlicher »Sieg« über unsere weißen* Brüder nicht befriedigen kann. Wir müssen Verständnis für die aufbringen, die uns unterdrückt haben, und auch für das, was ihnen der Gerichtsbeschluss auferlegt. Wir müssen ehrlich unsere eigenen Fehler einsehen. Wir müssen so handeln, dass ein Zusammenleben weißer* und farbiger* Menschen in einer wirklichen Harmonie der Interessen und des Verständnisses möglich ist. Wir wollen eine Integration, die auf gegenseitiger Achtung aufgebaut ist. Dies ist der Augenblick, wo wir ruhige Würde und kluge Zurückhaltung zeigen müssen. Wir dürfen uns von unseren Gefühlen nicht hinreißen lassen. Keiner von uns darf Gewalt anwenden; denn, wenn wir jetzt gewalttätig werden, sind wir vergeblich zu Fuß gelaufen, und die zwölf glorreichen Monate werden zur Vorgeschichte einer dunklen Katastrophe werden. Wenn wir zu den Bussen zurückkehren, lasst uns so viel Liebe aufbringen, dass der Feind sich in einen Freund verwandelt. Wir müssen nun vom Protest zur Versöhnung kommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott in Montgomery am Werk ist. Alle, die guten Willens sind, Neger* und Weiße*, sollten mit ihm zusammen ans Werk gehen. Dann werden wir uns aus der finsteren, trostlosen Nacht der Unmenschlichkeit erheben und in den hellen, leuchtenden Morgen der Freiheit und Gerechtigkeit hineinschreiten können.

Aus: Martin Luther King, Ich habe einen Traum. Herausgegeben von Hans-Eckehard Bahr und Heinrich W. Grosse. Benziger Verlag, Zürich und Düsseldorf 1999.

(* - die Worte habe ich so im Originaltext vorgefunden. Es ist nicht gut für mich, diese Worte zu gebrauchen. Martin Luther King konnte das.) Siehe dazu:

WAS ZÄHLT

Was zählt
Ist wie einer mit dem Anderen umgeht
Ist wie miteinander gesprochen wird
Ist wie du dich stark machst für den Anderen.

Was zählt
Ist wie du dich abhebst von der gängigen Meinung
Ist wie du gegen Unrecht aufschreist
Ist wie du Verantwortung übernimmst

Was zählt
Ist was du wirklich denkst
Ist dein Mitgefühl
Ist deine Zivilcourage

Aus: Petra Focke, Hermann Josef Lücker (Hrsg); Gott und die Welt.
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen. ohne Ort, ohne Verlag, ohne Jahr.

 

Anstelle von Bitten für – die Gründe

GRÜNDE

Weil das alles nicht hilft
Sie tun ja doch was sie wollen
Weil ich mir nicht nochmals
die Finger verbrennen will
Weil man nur lachen wird:
Auf dich haben sie gewartet.
Und warum immer ich?
Keiner wird es mir danken
Weil da niemand mehr durchsieht
sondern höchstens noch mehr kaputtgeht
Weil jedes Schlechte
vielleicht auch ein Gutes hat
Weil es die Sache des Standpunktes ist
Und überhaupt wem soll man glauben?
Weil auch bei den anderen nur
mit Wasser gekocht wird
Weil ich das lieber
Berufeneren überlasse.
Weil man nie weiß,
wie einem das schaden kann
Weil sich die Mühe nicht lohnt,
weil sie alle das gar nicht wert sind
Das sind Todesursachen
Zu schreiben auf unsere Gräber
Die nicht mehr gegraben werden
Wenn das die Ursachen sind

Erich Fried in: Elmar Simma: Hätte aber die Liebe nicht, Salzburg-Wien: Otto-Müller-Verlag 2001.

S T I L L E

Für den Abend und den Morgen danach

WAS ES HEIßT, »KIRCHE« ZU SEIN

Herr,
mache deine Kirche zum Werkzeug deines Friedens
Wo Menschen sich befehden
ein jeder gegen jeden
hilf uns den Frieden schaffen
in einer Welt von Waffen

Herr,
mache deine Kirche zur Stimme deiner Wahrheit
Inmitten von Intrigen
Verdrehungen und Lügen
hilf uns die Wahrheit finden
und unbeirrt verkünden

Herr,
mache deine Kirche zum Anwalt aller Armen
Dass sie stets auf der Seite
der Unterdrückten streite
hilf uns das Recht verbreiten
auch für die Minderheiten

Herr,
mache deine Kirche zum Anfang deiner Zukunft
Dass alle in ihr sehen
die neue Welt entstehen
du kannst uns Menschen einen
Herr, lass dein Reich erscheinen

Lothar Zenetti in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete.
Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. Hohe Verlag Erfstadt 2007.

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Samstag um 18 Uhr (5.9.) und freitags um 19 Uhr. –
Die Hl. Messe am Sonntag (6.9.) ist für die Feier der Ersten Heiligen Kommunion!
Wir bitten alle anderen auf den Samstag auszuweichen! Danke für Ihr Verständnis!!

 

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

22. Sonntag – „Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?“

„Es braucht Mut, den Kopf nicht einfach in den Sand zu stecken und zu resignieren, sondern mit der eigenen Kraft zu versuchen, die bestehende Zustände zu ändern.“ (siehe: Text nach dem Evangelium)

Zum Bild: Es zeigt den Turm der Heilig-Geist-Kirche in Münster. Im Interview erklärt Pfarrer Hubertus Krampe den Anlass, diese 8 Meter lange Flagge an den Turm zu hängen. Unter anderem sagt er auf die Frage: Was ist der konkrete Anlass und wofür steht die Flagge?

Am 29. August wird in Münster der Christopher-Street-Day (CSD) und davor die „Prideweeks“ gefeiert – und da ist die Kirche ökumenisch mit an Bord. Die Regenbogenfahne ist ein dreifaches Zeichen: Zum einen ist der Regenbogen Zeichen der unverbrüchlichen Bundestreue Gottes, die allen Menschen gilt – egal welchen Alters, welcher Lebensform, welchen biologischen oder sozialen Geschlechts, welcher Kultur … Zum anderen ist sie Flagge der LGBTIQ*-Comunity in ihrer bunten Vielfalt. Und zum dritten steht sie jetzt an unserem Kirchturm dafür, dass auch die katholische Kirche Flagge zeigt. So wie der Kirchturm ein menschengemachter Fingerzeig Gottes ist: Wir müssen viel größer von Gott denken – dann können wir auch größer vom Menschen denken.
(Das ganze Interview bei: www.kirche-und-leben.de)

Ehrung für Kampf gegen menschenunwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen 
NRW-Verdienstorden für Pfarrer Peter Kossen aus Lengerich (Bericht in Kirche und Leben am 19.08.2020)


Wie gefällt Ihnen diese Seite? Haben Sie Anregungen, Wünsche oder wollen Sie einfach nur mal dazu Stellung nehmen, schreiben Sie an: stjohannes-beelen@bistum-muenster.de

Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die Opfer im Libanon gebraucht! 
Caritas international und andere Hilfsorganisationen können dadurch den Menschen helfen!
Ihre Spende an Caritas International:
DE88 6602 0500 0202 0202 02 - BIC: BFSWDE33KRL - STICHWORT: BEIRUT 

Ein wichtiger Hinweis:
Am Sonntag, 6. September feiern wir in der Pfarrkirche im Hochamt um 10 Uhr das
Fest der Ersten Heiligen Kommunion.
Wir bitten die Pfarrei, die Hl. Messe am Vorabend, 5. September, um 18 Uhr, zu besuchen.
Wir danken für das Verständnis.

 

Einstimmung in den Sonntag mit dem Propheten Jeremia

Aus dem Buch Jeremia:
Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören;

du hast mich gepackt und überwältigt.
Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich.
Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen.
Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott.
Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an IHN denken und nicht mehr in SEINEM Namen sprechen!,
   so brannte in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinen Gebeinen.
Ich mühte mich, es auszuhalten, vermochte es aber nicht.   (Jer 20,7-9 - Lesungstext vom Sonntag)

S t i l l e 

Ein anderer Gedanke zum Sonntag

DURCHKREUZT GEBROCHEN

Nein und doch
manchmal ist leben eine Zumutung

da werden dir Kreuze aufgeladen
die du nicht tragen kannst und willst

da werden dir Kreuze aufgeladen
die dich in die Knie zwingen
und die Hoffnung verraten

und keine netten Worte
schöne Gesten Resolutionen
Verzweiflung Wut Gebrochenheit

und im Todesahnen
ein Schrei nach Leben
durchkreuzt gebrochen

nicht wollen und doch müssen hier und jetzt
ich und du mein Leben dein Leben durchkreuzt gebrochen

mein Kreuz und dein Kreuz
verbunden im nein
und doch

wird mein Kreuz zu deinem Kreuz
und dein Kreuz zu meinem Kreuz

und dann all das dem hinhalten
der das aushält
der die Tränen in seinem Krug aufhebt
und der all das verwandeln kann
dem Leben entgegen

Aus: Andrea Schwarz, 5. Station, Nein und doch,
in: Hermann Schalück (Hrsg), Stationen der Hoffnung, München 2002.

 

TagesGebet

Barmherziger Herr Jesus,

wir vertrauen auf Dich.

Nichts soll uns ängstigen und beunruhigen.

Wir vertrauen Dir bei der Arbeit,

aber auch beim Misserfolg,

im Wachen und wenn wir traurig sind.

Du bist der Grund aller Hoffnung,

die Stütze, wenn wir schwach werden,

die Freude unseres Herzens.

Barmherziger Herr, Du sichere Burg.

In all unserem Tun und Handeln vertrauen wir Dir,

heute und jeden Tag und bis in unsere Ewigkeit. Amen

 

S t i l l e 

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären:

   Er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden,
getötet und am dritten Tag auferweckt werden.
Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen, und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr!
Das darf nicht mit dir geschehen!
Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, Satan!
Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.
Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?
Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?
Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten.    (Mt 16,21-27)

 

S t i l l e

 

Nach dem Evangelium – eine Predigt??

MUT

Wozu braucht es Mut?
Zu leben.
Heute zu leben als ein denkender Mensch, der nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst für seine Taten verantwortlich macht.
Es braucht Mut, in dieser Welt, die wohl an den verheerenden Folgen unserer Zivilisation und Bequemlichkeit zugrunde gehen wird, mit der hoffnungslosen Hoffnung weiterzuleben, dass es vielleicht doch noch besser werden könnte.
Es braucht Mut, sich dieser Realität zu stellen mit all ihren Konsequenzen.
Es braucht Mut, den Kopf nicht einfach in den Sand zu stecken und zu resignieren, sondern mit der eigenen Kraft zu versuchen, die bestehende Zustände zu ändern.
Es braucht Mut, in einer Welt zu leben, in der Unfähige, Alte und Kranke keinen Platz haben dürfen. In einer Welt zu leben, die uns die Vereinsamung des Menschen gebracht hat und deren einziges Ziel Produktion und Absatz ist.
Es braucht Mut, dies alles zu wissen und mit dem Gefühl der Ohnmacht weiterzuleben, daran jemals etwas ändern zu können und trotzdem nicht hoffnungslos zu sein.
Das braucht Mut.    Christoph, 17 J.

Christoph, 17 J. in: Hans Joachim Remmert, Firmung vorbereiten, Ein Werkstattbuch, Freiburg 1995.

 

Gedanken anstelle von Bitten für - gilt auch für Bischöfe ...

DAS KREUZ DES JESUS CHRISTUS

Das Kreuz des Jesus Christus
durchkreuzt was ist
und macht alles neu

            Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
            was keiner sagt, das sagt heraus
            was keiner denkt, das wagt zu denken
            was keiner anfängt, das führt aus

            Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen
            wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
            wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
            wenn alle mittun, steht allein

            Wo alle loben, habt Bedenken
            wo alle spotten, spottet nicht
            wo alle geizen, wagt zu schenken
            wo alles dunkel ist, macht Licht

Das Kreuz des Jesus Christus
durchkreuzt was ist
und macht alles neu

Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht. Matthias Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2011.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.

 

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

Zum Bild: Es zeigt den Turm der Heilig-Geist-Kirche in Münster. Im Interview erklärt Pfarrer Hubertus Krampe den Anlass, diese 8 Meter lange Flagge an den Turm zu hängen. Unter anderem sagt er auf die Frage: Was ist der konkrete Anlass und wofür steht die Flagge?

Am 29. August wird in Münster der Christopher-Street-Day (CSD) und davor die „Prideweeks“ gefeiert – und da ist die Kirche ökumenisch mit an Bord. Die Regenbogenfahne ist ein dreifaches Zeichen: Zum einen ist der Regenbogen Zeichen der unverbrüchlichen Bundestreue Gottes, die allen Menschen gilt – egal welchen Alters, welcher Lebensform, welchen biologischen oder sozialen Geschlechts, welcher Kultur … Zum anderen ist sie Flagge der LGBTIQ*-Comunity in ihrer bunten Vielfalt. Und zum dritten steht sie jetzt an unserem Kirchturm dafür, dass auch die katholische Kirche Flagge zeigt. So wie der Kirchturm ein menschengemachter Fingerzeig Gottes ist: Wir müssen viel größer von Gott denken – dann können wir auch größer vom Menschen denken.
(Das ganze Interview bei: www.kirche-und-leben.de)

Ehrung für Kampf gegen menschenunwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen 
NRW-Verdienstorden für Pfarrer Peter Kossen aus Lengerich (Bericht in Kirche und Leben am 19.08.2020)


Wie gefällt Ihnen diese Seite? Haben Sie Anregungen, Wünsche oder wollen Sie einfach nur mal dazu Stellung nehmen, schreiben Sie an: stjohannes-beelen@bistum-muenster.de

Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die Opfer im Libanon gebraucht! 
Caritas international und andere Hilfsorganisationen können dadurch den Menschen helfen!
Ihre Spende an Caritas International:
DE88 6602 0500 0202 0202 02 - BIC: BFSWDE33KRL - STICHWORT: BEIRUT 

Ein wichtiger Hinweis:
Am Sonntag, 6. September feiern wir in der Pfarrkirche im Hochamt um 10 Uhr das
Fest der Ersten Heiligen Kommunion.
Wir bitten die Pfarrei, die Hl. Messe am Vorabend, 5. September, um 18 Uhr, zu besuchen.
Wir danken für das Verständnis.

 

Einstimmung in den Sonntag mit dem Propheten Jeremia

Aus dem Buch Jeremia:
Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören;

du hast mich gepackt und überwältigt.
Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich.
Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen.
Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott.
Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an IHN denken und nicht mehr in SEINEM Namen sprechen!,
   so brannte in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinen Gebeinen.
Ich mühte mich, es auszuhalten, vermochte es aber nicht.   (Jer 20,7-9 - Lesungstext vom Sonntag)

S t i l l e 

Ein anderer Gedanke zum Sonntag

DURCHKREUZT GEBROCHEN

Nein und doch
manchmal ist leben eine Zumutung

da werden dir Kreuze aufgeladen
die du nicht tragen kannst und willst

da werden dir Kreuze aufgeladen
die dich in die Knie zwingen
und die Hoffnung verraten

und keine netten Worte
schöne Gesten Resolutionen
Verzweiflung Wut Gebrochenheit

und im Todesahnen
ein Schrei nach Leben
durchkreuzt gebrochen

nicht wollen und doch müssen hier und jetzt
ich und du mein Leben dein Leben durchkreuzt gebrochen

mein Kreuz und dein Kreuz
verbunden im nein
und doch

wird mein Kreuz zu deinem Kreuz
und dein Kreuz zu meinem Kreuz

und dann all das dem hinhalten
der das aushält
der die Tränen in seinem Krug aufhebt
und der all das verwandeln kann
dem Leben entgegen

Aus: Andrea Schwarz, 5. Station, Nein und doch,
in: Hermann Schalück (Hrsg), Stationen der Hoffnung, München 2002.

 

TagesGebet

Barmherziger Herr Jesus,

wir vertrauen auf Dich.

Nichts soll uns ängstigen und beunruhigen.

Wir vertrauen Dir bei der Arbeit,

aber auch beim Misserfolg,

im Wachen und wenn wir traurig sind.

Du bist der Grund aller Hoffnung,

die Stütze, wenn wir schwach werden,

die Freude unseres Herzens.

Barmherziger Herr, Du sichere Burg.

In all unserem Tun und Handeln vertrauen wir Dir,

heute und jeden Tag und bis in unsere Ewigkeit. Amen

 

S t i l l e 

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären:

   Er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden,
getötet und am dritten Tag auferweckt werden.
Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen, und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr!
Das darf nicht mit dir geschehen!
Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, Satan!
Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.
Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?
Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?
Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten.    (Mt 16,21-27)

 

S t i l l e

 

Nach dem Evangelium – eine Predigt??

MUT

Wozu braucht es Mut?
Zu leben.
Heute zu leben als ein denkender Mensch, der nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst für seine Taten verantwortlich macht.
Es braucht Mut, in dieser Welt, die wohl an den verheerenden Folgen unserer Zivilisation und Bequemlichkeit zugrunde gehen wird, mit der hoffnungslosen Hoffnung weiterzuleben, dass es vielleicht doch noch besser werden könnte.
Es braucht Mut, sich dieser Realität zu stellen mit all ihren Konsequenzen.
Es braucht Mut, den Kopf nicht einfach in den Sand zu stecken und zu resignieren, sondern mit der eigenen Kraft zu versuchen, die bestehende Zustände zu ändern.
Es braucht Mut, in einer Welt zu leben, in der Unfähige, Alte und Kranke keinen Platz haben dürfen. In einer Welt zu leben, die uns die Vereinsamung des Menschen gebracht hat und deren einziges Ziel Produktion und Absatz ist.
Es braucht Mut, dies alles zu wissen und mit dem Gefühl der Ohnmacht weiterzuleben, daran jemals etwas ändern zu können und trotzdem nicht hoffnungslos zu sein.
Das braucht Mut.    Christoph, 17 J.

Christoph, 17 J. in: Hans Joachim Remmert, Firmung vorbereiten, Ein Werkstattbuch, Freiburg 1995.

 

Gedanken anstelle von Bitten für - gilt auch für Bischöfe ...

DAS KREUZ DES JESUS CHRISTUS

Das Kreuz des Jesus Christus
durchkreuzt was ist
und macht alles neu

            Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
            was keiner sagt, das sagt heraus
            was keiner denkt, das wagt zu denken
            was keiner anfängt, das führt aus

            Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen
            wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
            wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
            wenn alle mittun, steht allein

            Wo alle loben, habt Bedenken
            wo alle spotten, spottet nicht
            wo alle geizen, wagt zu schenken
            wo alles dunkel ist, macht Licht

Das Kreuz des Jesus Christus
durchkreuzt was ist
und macht alles neu

Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht. Matthias Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2011.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.

 

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

21. Sonntag – „Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“

„Nur in Verbindung mit Jesus ist die Kirche mehr als eine Organisation, ihre Botschaft mehr als eine Lehre, ihre Weisung mehr als ein Gesetz.“ (siehe Text nach dem Evangelium)

Wie gefällt Ihnen diese Seite? Haben Sie Anregungen, Wünsche oder wollen Sie einfach nur mal dazu Stellung nehmen, schreiben Sie an: stjohannes-beelen@bistum-muenster.de

Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die Opfer im Libanon gebraucht! 
Caritas international und andere Hilfsorganisationen können dadurch den Menschen helfen!
Ihre Spende an Caritas International:
DE88 6602 0500 0202 0202 02 - BIC: BFSWDE33KRL - STICHWORT: BEIRUT 

Ein Hinweis:
Am Sonntag, 6. September feiern wir in der Pfarrkirche 
im Hochamt um 10 Uhr das
Fest der Ersten Heiligen Kommunion.
Wir bitten die Pfarrei, die Hl. Messe am Vorabend, 5. September um 18 Uhr zu besuchen.
Wir danken für das Verständnis.

Einstieg in den Sonntag

„Als Firm-Namen wählte ich »Simon Petrus«. Einer wie Petrus konnte mir Vorbild sein, ein Mann mit unverkennbaren Schwächen und Fehlern. Die Fischer am See Genezareth haben mich sofort überzeugt. Solche Männer laufen nicht mit jedem, der ihnen zuruft: »Folge mir nach!«, einfach mit. Da musste schon Jesus kommen. Dieser Simon konnte der »Kephas«, konnte zu Petrus, zum Felsen, werden, weil er im entscheidenden Augenblick sagte, was zu sagen war. 
(Dr. Thorsten Paprotny lehrt antike Philosophie, Philosophie des 20. Jahrhunderts und Religionsphilosophie in Hannover. – Gefunden in: Johannes Röser (Hg.), Mein Glaube in Bewegung. Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2008.)

 

Zum Sonntag

LET’S TALK ABOUT JESUS!

Ist das noch "in”, frage ich mich?
Jesus Christus?

Kann ich daran glauben, frage ich mich?
Da nimmt sich einer Zeit
für Ausgestoßene, für Alleingelassene,
für Betrüger, für Sünder,
für Menschen von der Straße!
Da ist einer so ganz anders als die Mehrheit!
Da lässt sich einer unschuldig
ans Kreuz nageln!
Da steht einer von den Toten auf!
Nicht zu glauben!
Und das soll ich glauben?

Ich möchte glauben!
Aber meine Zweifel sind größer,
sind mächtiger.
Glaube mir Jesus,
es ist gar nicht so einfach,
dir zu glauben,
an Dich zu glauben.

Aus: Petra Focke, Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt.
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen Ohne Verlag, ohne Jahr.

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsaréa Philíppi kam, fragte er seine Jünger und sprach:

Für wen halten die Menschen den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elíja,
wieder andere für Jeremía oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete und sprach:
   Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus antwortete und sagte zu ihm:
   Selig bist du, Simon Barjóna; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart,
   sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir:
Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen
und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst,
   das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
Dann befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei. (Mt 16,13-20)

 

Anstelle einer Predigt – Auslegung des Evangeliums

AN JESUS GLAUBEN

Jesus hat die Frage „Für wen halten die Leute den Menschensohn?" (Mt 16,13) nicht am Anfang seines Wirkens gestellt. Er hat sie erst gestellt, nachdem die Jünger eine Zeit lang mit ihm Umgang hatten, seine Worte gehört und seine Taten gesehen hatten. Erst als sie imstande sind, an ihn zu glauben oder an ihm Anstoß zu nehmen, stellt Jesus an sie in Cäsarea Philippi die Frage: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?" (Mt 16,15) oder in Kafarnaum, wo viele Anstoß nehmen und sich abwenden, die Entscheidungsfrage: „Wollt auch ihr Weggehen?" (Joh 6,67).

Damals bekannte Petrus im Namen der Zwölf: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16, 16). Und bei der Auseinandersetzung in Kafarnaum: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes" (Joh 6,68f).

Solche Fragen sind auch an uns gerichtet, und ähnliche Antworten werden auch von uns erwartet. Denn Christ sein heißt nicht nur mit Jesus glauben, sondern auch an Jesus glauben. Christ sein heißt auf Jesus von Nazareth vertrauen, sich auf ihn verlassen, wie man sich auf Gott verlässt.

Von Jesus wird Unerhörtes gesagt. Er trägt viele Namen: Messias, Sohn des lebendigen Gottes, Retter, Erlöser der Menschen, Weg, Wahrheit und Leben, Licht der Welt, Anfang und Ende... Er ist alles, was diese Namen bezeichnen. Und doch ist er auch wieder Bruder, Helfer der Armen, Freund...

Viele fragen sich heute, ob sie das alles glauben dürfen, was von Jesus gesagt wird. Ist das wirklich der Jesus, der vor zweitausend Jahren gelebt hat, oder hat man im Laufe der Zeit all das aus ihm gemacht?

Was haltet ihr von Christus? Diese Frage ist entscheidend für die Kirche und auch für jeden Christen. „Nur in Verbindung mit Jesus ist die Kirche mehr als eine Organisation, ihre Botschaft mehr als eine Lehre, ihre Weisung mehr als ein Gesetz. Nur der Impuls seiner Anwesenheit erfüllt ihre Strukturen mit Leben, gibt ihrem Glauben Gewissheit, ihrem Gebet Zuversicht, ihrer Hoffnung Flügel, ihrem Handeln Wärme" (Eugen Biser).

Wer ist Jesus, von dem all das gesagt werden kann? Wie können wir uns dieser Frage nähern? Was haltet ihr von Christus?

Vielleicht beginnt am besten jeder zuerst bei sich selbst: Was halte ich von Jesus? Wer ist Er für mich? Jeder soll zuerst sagen, was ihm Jesus in seinem Leben bedeutet, und nicht was er über Jesus im Katechismus gelernt hat. Denn Jesus „bekennen" kann nur jener Mensch, der selbst etwas von Jesus ganz persönlich erkannt hat.

Wir sollen für jedes Bekenntnis dankbar sein; auch wenn es unvollständig ist. Wer etwas von Jesus begriffen hat, kann in der Erkenntnis Christi wachsen. Er wird zu einem tieferen „Wissen" kommen und kann ähnlich wie Petrus seinen Glauben immer treffender und besser bezeugen.

Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Glaube Gnade ist. „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt" (Joh 6,44). Darum sollen wir auch nicht so tun, als ob wir über den eigenen Glauben und den unserer Mitmenschen verfügen könnten. Wir können Empfänger und Diener des Glaubens sein, aber nicht dessen Herren.

Aus: Alois Kraxner CSsR, In Christus neu werden. Orientierungshilfe für das Christsein in einer Kirche der Auseinandersetzungen. Dom-Verlag Wien 1990.

 

Segen – für Tag und Nacht

Gott segne euch,
damit Ihr Mut habt zur Begegnung mit IHM mitten im Alltag. - Amen!

Gott segne euch,
damit ihr die Liebe spürt, die hinter SEINEN Fragen steht. - Amen!

Gott segne euch für den Beitrag,
den IHR HEUTE leisten könnt. - Amen!

Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des + Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
erfülle euch und mache euch SICHER in eurem Alltag. – Amen.

Norbert Riebartsch (2014)

 

Noch einmal – Wer ist Jesus für mich?

JESUS

Du hast dich stark gemacht gegenüber Ungerechtigkeiten,
damit wir Frieden erfahren.

Du hast den Hass ertragen,
damit wir deine Liebe spüren.

Du hast dich gefangen nehmen lassen,
damit wir frei sind.

Du hast dich töten lassen,
damit wir leben.

Du hast dich fallen gelassen,
damit wir gehalten werden.

Du hast Dunkelheit erlebt,
damit wir im Licht leben.

Du hast alle Schuld auf dich genommen,
damit wir Versöhnung erfahren.

Du hast dich zerstören und schlagen lassen,
damit wir heil werden.

Du hast Menschen begeistert,
damit wir heute noch glauben.

Aus: Petra Focke, Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt. Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen Ohne Verlag, ohne Jahr.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.

 

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlusshilfen" genäht. Noch sind welche gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: fuenf-wiengarten@t-online.de oder 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

Wie gefällt Ihnen diese Seite? Haben Sie Anregungen, Wünsche oder wollen Sie einfach nur mal dazu Stellung nehmen, schreiben Sie an: stjohannes-beelen@bistum-muenster.de

Sonntag um 10 Uhr Hl. Messe und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die Opfer im Libanon gebraucht! 
Caritas international und andere Hilfsorganisationen können dadurch den Menschen helfen!
Ihre Spende an Caritas International:
DE88 6602 0500 0202 0202 02 - BIC: BFSWDE33KRL - STICHWORT: BEIRUT 

Ein Hinweis:
Am Sonntag, 6. September feiern wir in der Pfarrkirche 
im Hochamt um 10 Uhr das
Fest der Ersten Heiligen Kommunion.
Wir bitten die Pfarrei, die Hl. Messe am Vorabend, 5. September um 18 Uhr zu besuchen.
Wir danken für das Verständnis.

Einstieg in den Sonntag

„Als Firm-Namen wählte ich »Simon Petrus«. Einer wie Petrus konnte mir Vorbild sein, ein Mann mit unverkennbaren Schwächen und Fehlern. Die Fischer am See Genezareth haben mich sofort überzeugt. Solche Männer laufen nicht mit jedem, der ihnen zuruft: »Folge mir nach!«, einfach mit. Da musste schon Jesus kommen. Dieser Simon konnte der »Kephas«, konnte zu Petrus, zum Felsen, werden, weil er im entscheidenden Augenblick sagte, was zu sagen war. 
(Dr. Thorsten Paprotny lehrt antike Philosophie, Philosophie des 20. Jahrhunderts und Religionsphilosophie in Hannover. – Gefunden in: Johannes Röser (Hg.), Mein Glaube in Bewegung. Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2008.)

 

Zum Sonntag

LET’S TALK ABOUT JESUS!

Ist das noch "in”, frage ich mich?
Jesus Christus?

Kann ich daran glauben, frage ich mich?
Da nimmt sich einer Zeit
für Ausgestoßene, für Alleingelassene,
für Betrüger, für Sünder,
für Menschen von der Straße!
Da ist einer so ganz anders als die Mehrheit!
Da lässt sich einer unschuldig
ans Kreuz nageln!
Da steht einer von den Toten auf!
Nicht zu glauben!
Und das soll ich glauben?

Ich möchte glauben!
Aber meine Zweifel sind größer,
sind mächtiger.
Glaube mir Jesus,
es ist gar nicht so einfach,
dir zu glauben,
an Dich zu glauben.

Aus: Petra Focke, Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt.
Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen Ohne Verlag, ohne Jahr.

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsaréa Philíppi kam, fragte er seine Jünger und sprach:

Für wen halten die Menschen den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elíja,
wieder andere für Jeremía oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete und sprach:
   Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus antwortete und sagte zu ihm:
   Selig bist du, Simon Barjóna; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart,
   sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir:
Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen
und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst,
   das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
Dann befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei. (Mt 16,13-20)

 

Anstelle einer Predigt – Auslegung des Evangeliums

AN JESUS GLAUBEN

Jesus hat die Frage „Für wen halten die Leute den Menschensohn?" (Mt 16,13) nicht am Anfang seines Wirkens gestellt. Er hat sie erst gestellt, nachdem die Jünger eine Zeit lang mit ihm Umgang hatten, seine Worte gehört und seine Taten gesehen hatten. Erst als sie imstande sind, an ihn zu glauben oder an ihm Anstoß zu nehmen, stellt Jesus an sie in Cäsarea Philippi die Frage: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?" (Mt 16,15) oder in Kafarnaum, wo viele Anstoß nehmen und sich abwenden, die Entscheidungsfrage: „Wollt auch ihr Weggehen?" (Joh 6,67).

Damals bekannte Petrus im Namen der Zwölf: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16, 16). Und bei der Auseinandersetzung in Kafarnaum: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes" (Joh 6,68f).

Solche Fragen sind auch an uns gerichtet, und ähnliche Antworten werden auch von uns erwartet. Denn Christ sein heißt nicht nur mit Jesus glauben, sondern auch an Jesus glauben. Christ sein heißt auf Jesus von Nazareth vertrauen, sich auf ihn verlassen, wie man sich auf Gott verlässt.

Von Jesus wird Unerhörtes gesagt. Er trägt viele Namen: Messias, Sohn des lebendigen Gottes, Retter, Erlöser der Menschen, Weg, Wahrheit und Leben, Licht der Welt, Anfang und Ende... Er ist alles, was diese Namen bezeichnen. Und doch ist er auch wieder Bruder, Helfer der Armen, Freund...

Viele fragen sich heute, ob sie das alles glauben dürfen, was von Jesus gesagt wird. Ist das wirklich der Jesus, der vor zweitausend Jahren gelebt hat, oder hat man im Laufe der Zeit all das aus ihm gemacht?

Was haltet ihr von Christus? Diese Frage ist entscheidend für die Kirche und auch für jeden Christen. „Nur in Verbindung mit Jesus ist die Kirche mehr als eine Organisation, ihre Botschaft mehr als eine Lehre, ihre Weisung mehr als ein Gesetz. Nur der Impuls seiner Anwesenheit erfüllt ihre Strukturen mit Leben, gibt ihrem Glauben Gewissheit, ihrem Gebet Zuversicht, ihrer Hoffnung Flügel, ihrem Handeln Wärme" (Eugen Biser).

Wer ist Jesus, von dem all das gesagt werden kann? Wie können wir uns dieser Frage nähern? Was haltet ihr von Christus?

Vielleicht beginnt am besten jeder zuerst bei sich selbst: Was halte ich von Jesus? Wer ist Er für mich? Jeder soll zuerst sagen, was ihm Jesus in seinem Leben bedeutet, und nicht was er über Jesus im Katechismus gelernt hat. Denn Jesus „bekennen" kann nur jener Mensch, der selbst etwas von Jesus ganz persönlich erkannt hat.

Wir sollen für jedes Bekenntnis dankbar sein; auch wenn es unvollständig ist. Wer etwas von Jesus begriffen hat, kann in der Erkenntnis Christi wachsen. Er wird zu einem tieferen „Wissen" kommen und kann ähnlich wie Petrus seinen Glauben immer treffender und besser bezeugen.

Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Glaube Gnade ist. „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt" (Joh 6,44). Darum sollen wir auch nicht so tun, als ob wir über den eigenen Glauben und den unserer Mitmenschen verfügen könnten. Wir können Empfänger und Diener des Glaubens sein, aber nicht dessen Herren.

Aus: Alois Kraxner CSsR, In Christus neu werden. Orientierungshilfe für das Christsein in einer Kirche der Auseinandersetzungen. Dom-Verlag Wien 1990.

 

Segen – für Tag und Nacht

Gott segne euch,
damit Ihr Mut habt zur Begegnung mit IHM mitten im Alltag. - Amen!

Gott segne euch,
damit ihr die Liebe spürt, die hinter SEINEN Fragen steht. - Amen!

Gott segne euch für den Beitrag,
den IHR HEUTE leisten könnt. - Amen!

Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des + Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
erfülle euch und mache euch SICHER in eurem Alltag. – Amen.

Norbert Riebartsch (2014)

 

Noch einmal – Wer ist Jesus für mich?

JESUS

Du hast dich stark gemacht gegenüber Ungerechtigkeiten,
damit wir Frieden erfahren.

Du hast den Hass ertragen,
damit wir deine Liebe spüren.

Du hast dich gefangen nehmen lassen,
damit wir frei sind.

Du hast dich töten lassen,
damit wir leben.

Du hast dich fallen gelassen,
damit wir gehalten werden.

Du hast Dunkelheit erlebt,
damit wir im Licht leben.

Du hast alle Schuld auf dich genommen,
damit wir Versöhnung erfahren.

Du hast dich zerstören und schlagen lassen,
damit wir heil werden.

Du hast Menschen begeistert,
damit wir heute noch glauben.

Aus: Petra Focke, Hermann Josef Lücker; Gott und die Welt. Gebete und Impulse für junge Menschen in allen Lebenslagen Ohne Verlag, ohne Jahr.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.

 

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlusshilfen" genäht. Noch sind welche gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: fuenf-wiengarten@t-online.de oder 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

19. Sonntag im Jahreskreis A – „Wo bist Du Gott? Wie kannst Du das zulassen?“

„Aber Jesus tadelt uns nicht; er weiß, wie uns Menschen oft zumute ist.“ (Text nach dem Evangelium von Karlheinz May)

Sonntag um 10 Uhr und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Keine leichte Einstimmung für diesen Sonntag

DOWN ON ME

In meinen grünen Tagen
fand ich die Liebe nie.
Ich blühte blind von Jahr zu Jahr,
rutschte aus auf meinem Samen
und wurd mir selber saure Frucht.
In meinen grünen Tagen.

In meinen feuerfarbenen Tagen
hielt ich die Liebe für eine stolze Frau.
Ihr Haar war lang und schwer wie Schlaf
und flog im Traum, im Gold des Traums,
davon wie Rauch.
In meinen feuerfarbenen Tagen.

Und in den Zeiten ohne Farbe,
vom Wein gemalt im schiefen Licht,
war ich den wenigsten ein Engel,
schien so vielen ohne Herz, machte
kunstvoll leere Worte und wusste doch:
Der Reim auf Schmerz, der wärs!

So kamen Leiden in Form schöner Dinge.
Während der Mond zunahm, wurde mein
Schatten dunkler, während Fehltritte abnahmen,
verzehnfachte sich ihr Gewicht.
In schwarzen Tagen kam die Warnung
als ein erstes silberweißes Haar.

Dann machte mir ein Frühling klar: So nicht!
Wer sich schwer nimmt, kann kaum fliegen.
Wer im Geld schwimmt, ist längst abgesoffen.
Wem der Himmel nicht Preis und Ehre bleibt,
der trägt eine Krone aus Stroh.
Denn dies affige Theater, das wir

Liebe nennen, ist nicht der ganze Gott.
Höchstens seine Augenfarbe.
Da wurde Schwärze noch mal Licht
und Sommer wieder Lied und Spiel.
Da hörte ich das »Danke« mit,
als lautlos eine Blüte fiel.

Aus: Ralf Rothmann, Gebet in Ruinen. Gedichte. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000.

S t i l l e

 

Gebet – auch in Erinnerung an Nagasaki (Bombenabwurf am 9. August 1945)

IN MIR IST ES FINSTER

Gott, ich rufe zu dir! Hilf mir beten
und meine Gedanken sammeln zu dir;
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster,
aber bei dir ist Licht;
ich bin einsam,
aber du verlässt mich nicht,
ich bin kleinmütig,
aber bei dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig,
aber bei dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit,
aber bei dir ist Geduld,
ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer, in: zum Beispiel: du, Hg. Guido Erbrich, Benno Verlag.

S t i l l e

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, drängte er die Jünger, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.

Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten.
Als es Abend wurde, war er allein dort.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen;
denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See.
Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Petrus erwiderte ihm und sagte:
   Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme!
Jesus sagte: Komm!
Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Wasser zu Jesus.
Als er aber den heftigen Wind bemerkte, bekam er Angst.
Und als er begann unterzugehen, schrie er: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn bist du.    (Mt 14,22-33)

S t i l l e

 

Nach dem Evangelium und auch danach noch

PETRUS STEIGT AUS DEM BOOT

Petrus steigt aus dem Boot. Was treibt ihn dazu, gegen alle Vernunft und ohne Rückversicherung ein solches Wagnis einzugehen? Warum fehlt ihm die Geduld, das sichere Ufer abzuwarten? Wie sollte er, der durchaus nicht an Realitätsverlust litt, sich auf ein solches Nonsens-Unternehmen einlassen?
In dieser Gleichnisgeschichte ist von unserem Glauben die Rede; sie sagt uns etwas von seinen Grundbedingungen, wie sie damals für die ersten Jünger galten und wie sie für uns heute gelten.

Vom Glauben ist die Rede, von seinen Grundbedingungen, wie sie damals für die Jünger Jesu und für uns heute gelten.

Ja gewiss, man sollte nicht ins Blaue hinein glauben. Das hat auch Petrus nicht getan. Er war kein Abenteurer und Phantast. Er hatte durchaus einen tragfähigen Grund für seine Entscheidung, nämlich die Aufforderung seines Meisters: Komm! Für Außenstehende bleibt trotzdem sein Unternehmen eine Torheit. Aber gibt es nicht auch "die Torheit der Liebe"? Und dann sehe ich Petrus, wie die Liebe zu seinem Herrn und Meister Grund und Begründung genug sind, den Fuß über den Bootsrand zu setzen. Er hat Jesus fest im Blick. Das Wissen, von seinem Meister geliebt, d. h. durch und durch getragen und gehalten zu sein, gibt ihm die Gewissheit: Mir kann nichts passieren, zumal mich Jesus selbst auffordert: Komm!

Aber dann die ganze Menschennot, in die Petrus hineingerät. Der nachtdunkle Strudel des Wassers zieht ihn in die Tiefe. Warum? Petrus hat seinen Blick von Jesus abgewandt; jetzt erst wird er sich der Gefahr bewusst, in die er sich hineinbegeben hat; er hat ja Wasser unter den Füßen. In dieser äußersten Not weiß er aber doch, wer allein seinen Angstschrei hören und ihm helfen kann.

Hier wird unser Glaube verhandelt, und ich verstehe: Es gibt keinen Glauben ohne Liebe. Wir sind nicht angehalten, an Grundsätze und Sachverhalte zu glauben, sondern vorab an ihn, Jesus Christus. Das Herz spricht zum Herzen: Behalte mich im Blick! Hab keine Angst! Ich bin ja bei dir!
Es ist tröstlich auch für uns, wenn Jesus zu Petrus sagt: "Du Kleingläubiger!" Das sind auch wir! Aber Jesus tadelt uns nicht; er weiß, wie uns Menschen oft zumute ist. Gewiss, auch eine Spur Traurigkeit schwingt bei seiner Feststellung mit. Und eigentlich höre ich eine Verlockung heraus, das Wagnis des ganzen Glaubens und der großen Liebe einzugehen. Darauf, auf das Ganze, zielt ja die tiefste Sehnsucht unseres Lebens. Jesus traut es mir zu, das Wagnis der ganzen Liebe einzugehen und meinen Fuß über den Bootsrand zu setzen; er sagt auch zu mir: Komm!

Aus: Karlheinz May, Vom Duft der Auferstehung. Bernardus Verlag in der Verlagsgruppe Mainz, Aachen 2009.

 

S t i l l e

 

Nicht nur Fürbittgebet – auch für Bitten

WER IN SEE STÖSST

Wer in See stößt
Kann nicht erwarten,
dass die Winde immer günstig wehen
und das Wetter immer freundlich ist.

Wer mit vielen anderen
ein gemeinsames Ziel hat,
kann nicht nur an sich selber denken
und nur das Maß der eigenen Person anlegen.

Wer auf dem Weg zur Ewigkeit ist,
kann sich nicht der Gunst des Augenblicks
überlassen
und nach momentaner Lust und Laune
entscheiden.

Wer das Große sucht und will,
kann sich nicht mit Kleinigkeiten
zufrieden geben und sich
von tausend Nebensächlichkeiten
bestimmen lassen.

Wer das Wagnis eingeht,
das Greifbare loszulassen
und nach dem Unbegreiflichen zu forschen,
muss damit rechnen,
täglich neu zu werden.

Jürgen Kuhn, in: Lichtzeichen, Georgs Verlag.

 

75 Jahre nach Kriegsende – 75 Jahre nach Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.)
5 Jahre nachdem wir gesagt haben: „Wir schaffen das!“

Nachgedanke – auch für HEUTE!!

»WO BIST DU, GOTT?«

Es war im Alter von sechseinhalb Jahren, als ich am Ostersonntag 1945 aus meinem Heimatort Filipovo, im heutigen Serbien, vertrieben und in das Vernichtungslager Gakovo deportiert wurde. Die Erfahrungen, die ich damals gemacht habe, begleiten mich mein ganzes Leben. Wir waren verzweifelt, ängstlich, wir hatten keine Perspektive. Neben der bedrückenden Frage nach meiner Mutter, die in einem Zwangsarbeitslager war, und der bedrohenden nach dem Schicksal meines Vaters, der noch im Oktober 1944 zum Militär eingezogen worden war, war die belastendste und quälendste Frage für mich, den damals Siebenjährigen in Gakovo, jene, die die Frage so vieler war und die mich wie so viele andere immer wieder einholt: »Wo bist du, Gott? Wie kannst du das zulassen?«

Diese Frage begleitete uns, wenn wir mal wieder morgens um vier Uhr antreten mussten, um zum wiederholten Mal gefilzt zu werden. Sie begleitete uns, wenn wir mit ansehen mussten, wie eigene Angehörige vor Hunger starben oder erschlagen wurden. Sie begleitete uns, wenn wir, wenn es dunkel wurde, auf unserem Stroh lagen und Abend für Abend einen Rosenkranz nach dem anderen beteten. Doch auch dies ist eine unserer Erfahrungen: Je dunkler und kälter es wurde, je aussichtsloser unsere Lage schien, desto mehr und desto fester klammerten wir uns an Gott.

Die Nähe und Zuwendung Gottes, die ich in diesen Tagen und Nächten trotz der Erlebnisse im Vernichtungslager erfahren habe, tragen mich bis heute. Gott ist eben kein unpersönliches Es, sondern er ist ein Du, ein persönlicher Ansprechpartner, mit dem ich ringen, hadern, aber dem ich vor allem unendlich vertrauen kann. Er ist es, der mir - gerade auch bei allen äußerlichen Zwängen und Einschränkungen - Freiheit und Weite schenkt, der mich fuhrt und begleitet.

Robert Zollitsch (ehemaliger Bischof von Freiburg – Langjähriger Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz) in: Johannes Röser, Mein Glaube in Bewegung. Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2008.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.


Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie zu den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie den Zettel aus und lassen ihn von allen im Haushalt lebenden über 18-Jährigen unterschreiben. Zu Beginn der Hl. Messe geben Sie am Eingang diesen ausgefüllten Nachweis ab. Nach der Hl. Messe liegen für Sie neue Nachweise schon am Ausgang zum Mitnehmen bereit. Wir haben aber auch im Eingang Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Dieser ist dann vor der Hl. Messe auszufüllen und zu unterschreiben.  Hören Sie auf das, was Ihnen unsere freundlichen Gläubigen am Eingang sagen. Bitte gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Zettel!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche auch zusammensitzen. Ein Mundschutz kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig. Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Bitte beachten: Unsere Bücherei ist wegen Erneuerung der Theke und der EDV geschlossen!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlusshilfen" genäht. Noch sind welche gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist Frau Wiengarten weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert als Integrationsbeauftragte unserer Pfarrei: fuenf-wiengarten@t-online.de oder 01517 0851570

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

Sonntag um 10 Uhr und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Keine leichte Einstimmung für diesen Sonntag

DOWN ON ME

In meinen grünen Tagen
fand ich die Liebe nie.
Ich blühte blind von Jahr zu Jahr,
rutschte aus auf meinem Samen
und wurd mir selber saure Frucht.
In meinen grünen Tagen.

In meinen feuerfarbenen Tagen
hielt ich die Liebe für eine stolze Frau.
Ihr Haar war lang und schwer wie Schlaf
und flog im Traum, im Gold des Traums,
davon wie Rauch.
In meinen feuerfarbenen Tagen.

Und in den Zeiten ohne Farbe,
vom Wein gemalt im schiefen Licht,
war ich den wenigsten ein Engel,
schien so vielen ohne Herz, machte
kunstvoll leere Worte und wusste doch:
Der Reim auf Schmerz, der wärs!

So kamen Leiden in Form schöner Dinge.
Während der Mond zunahm, wurde mein
Schatten dunkler, während Fehltritte abnahmen,
verzehnfachte sich ihr Gewicht.
In schwarzen Tagen kam die Warnung
als ein erstes silberweißes Haar.

Dann machte mir ein Frühling klar: So nicht!
Wer sich schwer nimmt, kann kaum fliegen.
Wer im Geld schwimmt, ist längst abgesoffen.
Wem der Himmel nicht Preis und Ehre bleibt,
der trägt eine Krone aus Stroh.
Denn dies affige Theater, das wir

Liebe nennen, ist nicht der ganze Gott.
Höchstens seine Augenfarbe.
Da wurde Schwärze noch mal Licht
und Sommer wieder Lied und Spiel.
Da hörte ich das »Danke« mit,
als lautlos eine Blüte fiel.

Aus: Ralf Rothmann, Gebet in Ruinen. Gedichte. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000.

S t i l l e

 

Gebet – auch in Erinnerung an Nagasaki (Bombenabwurf am 9. August 1945)

IN MIR IST ES FINSTER

Gott, ich rufe zu dir! Hilf mir beten
und meine Gedanken sammeln zu dir;
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster,
aber bei dir ist Licht;
ich bin einsam,
aber du verlässt mich nicht,
ich bin kleinmütig,
aber bei dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig,
aber bei dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit,
aber bei dir ist Geduld,
ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer, in: zum Beispiel: du, Hg. Guido Erbrich, Benno Verlag.

S t i l l e

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, drängte er die Jünger, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.

Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten.
Als es Abend wurde, war er allein dort.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen;
denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See.
Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Petrus erwiderte ihm und sagte:
   Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme!
Jesus sagte: Komm!
Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Wasser zu Jesus.
Als er aber den heftigen Wind bemerkte, bekam er Angst.
Und als er begann unterzugehen, schrie er: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn bist du.    (Mt 14,22-33)

S t i l l e

 

Nach dem Evangelium und auch danach noch

PETRUS STEIGT AUS DEM BOOT

Petrus steigt aus dem Boot. Was treibt ihn dazu, gegen alle Vernunft und ohne Rückversicherung ein solches Wagnis einzugehen? Warum fehlt ihm die Geduld, das sichere Ufer abzuwarten? Wie sollte er, der durchaus nicht an Realitätsverlust litt, sich auf ein solches Nonsens-Unternehmen einlassen?
In dieser Gleichnisgeschichte ist von unserem Glauben die Rede; sie sagt uns etwas von seinen Grundbedingungen, wie sie damals für die ersten Jünger galten und wie sie für uns heute gelten.

Vom Glauben ist die Rede, von seinen Grundbedingungen, wie sie damals für die Jünger Jesu und für uns heute gelten.

Ja gewiss, man sollte nicht ins Blaue hinein glauben. Das hat auch Petrus nicht getan. Er war kein Abenteurer und Phantast. Er hatte durchaus einen tragfähigen Grund für seine Entscheidung, nämlich die Aufforderung seines Meisters: Komm! Für Außenstehende bleibt trotzdem sein Unternehmen eine Torheit. Aber gibt es nicht auch "die Torheit der Liebe"? Und dann sehe ich Petrus, wie die Liebe zu seinem Herrn und Meister Grund und Begründung genug sind, den Fuß über den Bootsrand zu setzen. Er hat Jesus fest im Blick. Das Wissen, von seinem Meister geliebt, d. h. durch und durch getragen und gehalten zu sein, gibt ihm die Gewissheit: Mir kann nichts passieren, zumal mich Jesus selbst auffordert: Komm!

Aber dann die ganze Menschennot, in die Petrus hineingerät. Der nachtdunkle Strudel des Wassers zieht ihn in die Tiefe. Warum? Petrus hat seinen Blick von Jesus abgewandt; jetzt erst wird er sich der Gefahr bewusst, in die er sich hineinbegeben hat; er hat ja Wasser unter den Füßen. In dieser äußersten Not weiß er aber doch, wer allein seinen Angstschrei hören und ihm helfen kann.

Hier wird unser Glaube verhandelt, und ich verstehe: Es gibt keinen Glauben ohne Liebe. Wir sind nicht angehalten, an Grundsätze und Sachverhalte zu glauben, sondern vorab an ihn, Jesus Christus. Das Herz spricht zum Herzen: Behalte mich im Blick! Hab keine Angst! Ich bin ja bei dir!
Es ist tröstlich auch für uns, wenn Jesus zu Petrus sagt: "Du Kleingläubiger!" Das sind auch wir! Aber Jesus tadelt uns nicht; er weiß, wie uns Menschen oft zumute ist. Gewiss, auch eine Spur Traurigkeit schwingt bei seiner Feststellung mit. Und eigentlich höre ich eine Verlockung heraus, das Wagnis des ganzen Glaubens und der großen Liebe einzugehen. Darauf, auf das Ganze, zielt ja die tiefste Sehnsucht unseres Lebens. Jesus traut es mir zu, das Wagnis der ganzen Liebe einzugehen und meinen Fuß über den Bootsrand zu setzen; er sagt auch zu mir: Komm!

Aus: Karlheinz May, Vom Duft der Auferstehung. Bernardus Verlag in der Verlagsgruppe Mainz, Aachen 2009.

 

S t i l l e

 

Nicht nur Fürbittgebet – auch für Bitten

WER IN SEE STÖSST

Wer in See stößt
Kann nicht erwarten,
dass die Winde immer günstig wehen
und das Wetter immer freundlich ist.

Wer mit vielen anderen
ein gemeinsames Ziel hat,
kann nicht nur an sich selber denken
und nur das Maß der eigenen Person anlegen.

Wer auf dem Weg zur Ewigkeit ist,
kann sich nicht der Gunst des Augenblicks
überlassen
und nach momentaner Lust und Laune
entscheiden.

Wer das Große sucht und will,
kann sich nicht mit Kleinigkeiten
zufrieden geben und sich
von tausend Nebensächlichkeiten
bestimmen lassen.

Wer das Wagnis eingeht,
das Greifbare loszulassen
und nach dem Unbegreiflichen zu forschen,
muss damit rechnen,
täglich neu zu werden.

Jürgen Kuhn, in: Lichtzeichen, Georgs Verlag.

 

75 Jahre nach Kriegsende – 75 Jahre nach Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.)
5 Jahre nachdem wir gesagt haben: „Wir schaffen das!“

Nachgedanke – auch für HEUTE!!

»WO BIST DU, GOTT?«

Es war im Alter von sechseinhalb Jahren, als ich am Ostersonntag 1945 aus meinem Heimatort Filipovo, im heutigen Serbien, vertrieben und in das Vernichtungslager Gakovo deportiert wurde. Die Erfahrungen, die ich damals gemacht habe, begleiten mich mein ganzes Leben. Wir waren verzweifelt, ängstlich, wir hatten keine Perspektive. Neben der bedrückenden Frage nach meiner Mutter, die in einem Zwangsarbeitslager war, und der bedrohenden nach dem Schicksal meines Vaters, der noch im Oktober 1944 zum Militär eingezogen worden war, war die belastendste und quälendste Frage für mich, den damals Siebenjährigen in Gakovo, jene, die die Frage so vieler war und die mich wie so viele andere immer wieder einholt: »Wo bist du, Gott? Wie kannst du das zulassen?«

Diese Frage begleitete uns, wenn wir mal wieder morgens um vier Uhr antreten mussten, um zum wiederholten Mal gefilzt zu werden. Sie begleitete uns, wenn wir mit ansehen mussten, wie eigene Angehörige vor Hunger starben oder erschlagen wurden. Sie begleitete uns, wenn wir, wenn es dunkel wurde, auf unserem Stroh lagen und Abend für Abend einen Rosenkranz nach dem anderen beteten. Doch auch dies ist eine unserer Erfahrungen: Je dunkler und kälter es wurde, je aussichtsloser unsere Lage schien, desto mehr und desto fester klammerten wir uns an Gott.

Die Nähe und Zuwendung Gottes, die ich in diesen Tagen und Nächten trotz der Erlebnisse im Vernichtungslager erfahren habe, tragen mich bis heute. Gott ist eben kein unpersönliches Es, sondern er ist ein Du, ein persönlicher Ansprechpartner, mit dem ich ringen, hadern, aber dem ich vor allem unendlich vertrauen kann. Er ist es, der mir - gerade auch bei allen äußerlichen Zwängen und Einschränkungen - Freiheit und Weite schenkt, der mich fuhrt und begleitet.

Robert Zollitsch (ehemaliger Bischof von Freiburg – Langjähriger Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz) in: Johannes Röser, Mein Glaube in Bewegung. Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2008.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.


Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie zu den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie den Zettel aus und lassen ihn von allen im Haushalt lebenden über 18-Jährigen unterschreiben. Zu Beginn der Hl. Messe geben Sie am Eingang diesen ausgefüllten Nachweis ab. Nach der Hl. Messe liegen für Sie neue Nachweise schon am Ausgang zum Mitnehmen bereit. Wir haben aber auch im Eingang Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Dieser ist dann vor der Hl. Messe auszufüllen und zu unterschreiben.  Hören Sie auf das, was Ihnen unsere freundlichen Gläubigen am Eingang sagen. Bitte gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Zettel!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche auch zusammensitzen. Ein Mundschutz kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig. Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Bitte beachten: Unsere Bücherei ist wegen Erneuerung der Theke und der EDV geschlossen!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlusshilfen" genäht. Noch sind welche gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist Frau Wiengarten weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert als Integrationsbeauftragte unserer Pfarrei: fuenf-wiengarten@t-online.de oder 01517 0851570

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

18. Sonntag im Jahreskreis A – „Gebt Ihr ihnen zu essen!“ - Jesus im Matthäusevangelium

„Wer dessen gewiss sein darf, dass der Himmel trägt, der ist ganz in seinem Element, der hat Hände und Füße, Kopf und Herz frei, um die Solidarität in der Welt zum Zuge zu bringen.“ (Aus: Franz Kamphaus, Text im Anschluss)

Sonntag um 10 Uhr und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

 

GOTTESDIENST

Wir haben die Zeitung gelesen,
wissen was alles geschieht.
Und dennoch decken wir den Tisch -
immer wieder.
Holen das alte Buch hervor
mit den Geschichten der Väter.
Nennen den Namen der Namen.
Teilen das Brot und den Wein.
Reichen einander die Hand.
Und glauben das Unglaubliche,
dass er nichts Wichtigeres weiß
als hier zu sein,
jetzt,
da wir ihn rufen.

Aus: Hermann Josef Coenen, Meine Jakobsleiter; Meditationen, Düsseldorf 1986.


Für diesen Sonntag – zum Evangelium nachgedacht

ALS GETRAGENE MITTRAGEN

Eine Fabel erzählt von zwei Vögeln. Der eine liegt auf dem Rücken, die Beine starr gegen den Himmel gestreckt. Der andere Vogel fliegt vorbei, sieht das und fragt verwundert: »Was ist denn mit dir los? Warum liegst du auf dem Rücken und streckst die Beine so starr nach oben?« Der antwortet: »Ich trage den Himmel mit meinen Füßen. Wenn ich sie einziehe, stürzt der Himmel zusammen.« In diesem Augenblick geht ein Windstoß durch den Baum. Ein Blatt löst sich und fällt raschelnd zu Boden. Erschrocken dreht sich der Vogel um und fliegt schnell weg. - Man könnte lachen über den Vogel, der sich so wichtig nimmt, dass er den Himmel tragen will, aber vor einem Blatt zu Tode erschrickt und sich aus dem Staub macht. Das ist ein himmelweiter Unterschied: Bilde ich mir ein, ich müsse den Himmel tragen, oder weiß ich, dass der Himmel trägt. Wer dessen gewiss sein darf, dass der Himmel trägt, der ist ganz in seinem Element, der hat Hände und Füße, Kopf und Herz frei, um die Solidarität in der Welt zum Zuge zu bringen.

Franz Kamphaus ist emeritierter Bischof der römisch-katholischen Kirche. Von 1982 bis 2007 war er Bischof von Limburg. kurier.at/kultur/4063467.php

 

Gebet

Jesus,
zu Dir dürfen wir immer kommen
mit unseren Unsicherheiten,
mit unseren Orientierungslosigkeiten,
mit dem, was uns bedrückt.
Wir dürfen zu Dir kommen
mit allem, was uns freut,
mit allem, was uns Hoffnung macht,
mit allen Sehnsüchten.
Wir gehen immer wieder
als Beschenkte von Dir weg,
denn Du schenkst alles in übergroßer Fülle. - Amen.  


EVANGELIUM -
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:


In jener Zeit, als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war,
zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zurück.
Aber die Volksscharen hörten davon und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach.
Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken.
Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten:
Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden.
Schick die Leute weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen!
Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen.
Gebt ihr ihnen zu essen!
Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische hier.

Er antwortete: Bringt sie mir her!
Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen.
Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf,
sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern;
die Jünger aber gaben sie den Leuten und alle aßen und wurden satt.
Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein, zwölf Körbe voll.
Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten, dazu noch Frauen und Kinder.
(Mt 14,13-21)

 

Nach dem Evangelium und auch dann noch

DAS BROT DES GLÜCKS

Es lebte einmal ein alter und weiser König. Er hatte all die Jahre seines Lebens hindurch sein Volk mit Liebe und Weisheit regiert. Nun fühlte er, dass seine Zeit gekommen war, und er dachte voll Sorge an das, was nach seinem Tod mit seinem Volk und Land geschehen sollte. Da rief er seinen Sohn zu sich, den einzigen, und er sprach zu ihm: "Mein Sohn, meine Tage sind gezählt! Geh du deshalb in die Welt hinaus und suche das Brot des Glücks, denn nur, wenn du deinen Untertanen das Brot des Glücks geben kannst, werden sie satt werden und du wirst ein guter König sein."

So ging der Prinz in die Welt hinaus und suchte das Brot des Glücks. Aber in welche Backstube er auch schaute, in welchem Laden er auch nachfragte, niemand kannte das Brot des Glücks. Der Prinz war verzweifelt. Niemand wusste von dem Brot des Glücks, niemand hatte auf seine Frage eine Antwort.

Als er in seiner Angst und Sorge dasaß, kam ein Kind des Weges und schaute ihn an: "Du hast Hunger", sprach es und reichte ihm ein Stück Brot. "Da nimm, ich habe nicht mehr, aber mit dir will ich teilen."
Der Prinz nahm das Brot und sogleich verschwand seine Not, als sei sie nie da gewesen. "Das Brot des Glücks!", rief er. "Du hast das Brot des Glücks. Schnell, gib mir mehr davon! Wo hast du es her?" "Das ist das Brot, das meine Mutter heute Morgen gebacken hat. Sie gab es mir, damit ich keinen Hunger zu leiden brauche. Du hattest Hunger und so teilte ich mit dir." "Das ist alles?", fragte der Prinz. "Ist es kein besonderes Brot?" "Nein, es ist wie jedes andere Brot, aber weil es zwischen dir und mir geteilt wurde, ist es für dich das Brot des Glücks geworden."

Da erkannte der Prinz, wo das Brot des Glücks für alle Zeiten zu finden war. Er kehrte zu seinem Vater zurück und erzählte ihm, wie er das Brot des Glücks gefunden und wie es ihm geholfen hatte, mit seiner Verzweiflung fertig zu werden. Von da an wusste der Vater, dass der Prinz, genau wie er selbst, das Reich mit Liebe und Weisheit regieren würde, alle Tage seines Lebens.

Aus: Stefanie Spendel, Das Brot des Glücks, in: Religion in der Grundschule, Klasse 3, Arbeitshilfen, fragen - suchen - entdecken, München 2004.

 

Anstelle von Fürbitten

Gebt ihr ihnen zu essen!

Dieser Auftrag gilt uns
wir sind gerufen
wir sind berufen
wir dürfen
in Gottes Namen handeln

wir sind angesprochen
herausgefordert
ernst genommen
begnadet und begleitet

in Gottes Namen
dürfen wir
das unsere bringen,
und austeilen

und vertrauen
dass es genug ist
für alle

Helene Renner (2020)

 

Vor der Nacht oder am Tag danach

DIE ERNÄHRUNGSSTÖRUNGEN NEHMEN ZU

Eine flasche cola enthält mehr zucker
als meine großmutter im monat zu sich nahm
     die übersättigung unter der wir leiden wird aufgebaut
     um den hunger nach speise umzubauen
     in das bedürfnis nach etwas besonderem
nicht hungrig und nicht satt
stecke ich etwas in mich hinein

Eine tageszeitung enthält mehr halblügen
als meine großmutter im monat zu sich nahm
     die übersättigung mit unglück
     an dem wir eh nichts ändern können
     wird aufgebaut um den hunger nach gerechtigkeit umzubauen
     in das bedürfnis nach etwas besonderem
nicht traurig und nicht erfreut
lese ich etwas in mich hinein

Ein Satz aus dem morgenprogramm enthält mehr geschwätz
als meine großmutter im monat zu sich nahm
     die übersättigung an einer sprache die nichts sagt
     wird aufgebaut um die teilnahme zugrundezurichten
     und unsern wunsch mit worten jemanden zu berühren
     lächerlich zu machen
nicht ernst und nicht spielend
rede ich etwas aus mir heraus

In diesen zeiten ein mensch zu werden
ist etwa so möglich wie
dass ein kamel durch ein nadelöhr geht

Aus: dorothee sölle, spiel doch von brot und rosen. gedichte. Wolfgang Fietkau Verla, Berlin 1998.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.


Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie zu den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie den Zettel aus und lassen ihn von allen im Haushalt lebenden über 18-Jährigen unterschreiben. Zu Beginn der Hl. Messe geben Sie am Eingang diesen ausgefüllten Nachweis ab. Nach der Hl. Messe liegen für Sie neue Nachweise schon am Ausgang zum Mitnehmen bereit. Wir haben aber auch im Eingang Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Dieser ist dann vor der Hl. Messe auszufüllen und zu unterschreiben.  Hören Sie auf das, was Ihnen unsere freundlichen Gläubigen am Eingang sagen. Bitte gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Zettel!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche auch zusammensitzen. Ein Mundschutz kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig. Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Bitte beachten: Unsere Bücherei ist wegen Erneuerung der Theke und der EDV geschlossen! 

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlusshilfen" genäht. Noch sind welche gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im Eine-Welt-Laden: nach dem Gottesdienst und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist Frau Wiengarten weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert als Integrationsbeauftragte unserer Pfarrei: fuenf-wiengarten@t-online.de oder 01517 0851570

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

Sonntag um 10 Uhr und Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

 

GOTTESDIENST

Wir haben die Zeitung gelesen,
wissen was alles geschieht.
Und dennoch decken wir den Tisch -
immer wieder.
Holen das alte Buch hervor
mit den Geschichten der Väter.
Nennen den Namen der Namen.
Teilen das Brot und den Wein.
Reichen einander die Hand.
Und glauben das Unglaubliche,
dass er nichts Wichtigeres weiß
als hier zu sein,
jetzt,
da wir ihn rufen.

Aus: Hermann Josef Coenen, Meine Jakobsleiter; Meditationen, Düsseldorf 1986.


Für diesen Sonntag – zum Evangelium nachgedacht

ALS GETRAGENE MITTRAGEN

Eine Fabel erzählt von zwei Vögeln. Der eine liegt auf dem Rücken, die Beine starr gegen den Himmel gestreckt. Der andere Vogel fliegt vorbei, sieht das und fragt verwundert: »Was ist denn mit dir los? Warum liegst du auf dem Rücken und streckst die Beine so starr nach oben?« Der antwortet: »Ich trage den Himmel mit meinen Füßen. Wenn ich sie einziehe, stürzt der Himmel zusammen.« In diesem Augenblick geht ein Windstoß durch den Baum. Ein Blatt löst sich und fällt raschelnd zu Boden. Erschrocken dreht sich der Vogel um und fliegt schnell weg. - Man könnte lachen über den Vogel, der sich so wichtig nimmt, dass er den Himmel tragen will, aber vor einem Blatt zu Tode erschrickt und sich aus dem Staub macht. Das ist ein himmelweiter Unterschied: Bilde ich mir ein, ich müsse den Himmel tragen, oder weiß ich, dass der Himmel trägt. Wer dessen gewiss sein darf, dass der Himmel trägt, der ist ganz in seinem Element, der hat Hände und Füße, Kopf und Herz frei, um die Solidarität in der Welt zum Zuge zu bringen.

Franz Kamphaus ist emeritierter Bischof der römisch-katholischen Kirche. Von 1982 bis 2007 war er Bischof von Limburg. kurier.at/kultur/4063467.php

 

Gebet

Jesus,
zu Dir dürfen wir immer kommen
mit unseren Unsicherheiten,
mit unseren Orientierungslosigkeiten,
mit dem, was uns bedrückt.
Wir dürfen zu Dir kommen
mit allem, was uns freut,
mit allem, was uns Hoffnung macht,
mit allen Sehnsüchten.
Wir gehen immer wieder
als Beschenkte von Dir weg,
denn Du schenkst alles in übergroßer Fülle. - Amen.  


EVANGELIUM -
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:


In jener Zeit, als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war,
zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zurück.
Aber die Volksscharen hörten davon und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach.
Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken.
Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten:
Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden.
Schick die Leute weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen!
Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen.
Gebt ihr ihnen zu essen!
Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische hier.

Er antwortete: Bringt sie mir her!
Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen.
Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf,
sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern;
die Jünger aber gaben sie den Leuten und alle aßen und wurden satt.
Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein, zwölf Körbe voll.
Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten, dazu noch Frauen und Kinder.
(Mt 14,13-21)

 

Nach dem Evangelium und auch dann noch

DAS BROT DES GLÜCKS

Es lebte einmal ein alter und weiser König. Er hatte all die Jahre seines Lebens hindurch sein Volk mit Liebe und Weisheit regiert. Nun fühlte er, dass seine Zeit gekommen war, und er dachte voll Sorge an das, was nach seinem Tod mit seinem Volk und Land geschehen sollte. Da rief er seinen Sohn zu sich, den einzigen, und er sprach zu ihm: "Mein Sohn, meine Tage sind gezählt! Geh du deshalb in die Welt hinaus und suche das Brot des Glücks, denn nur, wenn du deinen Untertanen das Brot des Glücks geben kannst, werden sie satt werden und du wirst ein guter König sein."

So ging der Prinz in die Welt hinaus und suchte das Brot des Glücks. Aber in welche Backstube er auch schaute, in welchem Laden er auch nachfragte, niemand kannte das Brot des Glücks. Der Prinz war verzweifelt. Niemand wusste von dem Brot des Glücks, niemand hatte auf seine Frage eine Antwort.

Als er in seiner Angst und Sorge dasaß, kam ein Kind des Weges und schaute ihn an: "Du hast Hunger", sprach es und reichte ihm ein Stück Brot. "Da nimm, ich habe nicht mehr, aber mit dir will ich teilen."
Der Prinz nahm das Brot und sogleich verschwand seine Not, als sei sie nie da gewesen. "Das Brot des Glücks!", rief er. "Du hast das Brot des Glücks. Schnell, gib mir mehr davon! Wo hast du es her?" "Das ist das Brot, das meine Mutter heute Morgen gebacken hat. Sie gab es mir, damit ich keinen Hunger zu leiden brauche. Du hattest Hunger und so teilte ich mit dir." "Das ist alles?", fragte der Prinz. "Ist es kein besonderes Brot?" "Nein, es ist wie jedes andere Brot, aber weil es zwischen dir und mir geteilt wurde, ist es für dich das Brot des Glücks geworden."

Da erkannte der Prinz, wo das Brot des Glücks für alle Zeiten zu finden war. Er kehrte zu seinem Vater zurück und erzählte ihm, wie er das Brot des Glücks gefunden und wie es ihm geholfen hatte, mit seiner Verzweiflung fertig zu werden. Von da an wusste der Vater, dass der Prinz, genau wie er selbst, das Reich mit Liebe und Weisheit regieren würde, alle Tage seines Lebens.

Aus: Stefanie Spendel, Das Brot des Glücks, in: Religion in der Grundschule, Klasse 3, Arbeitshilfen, fragen - suchen - entdecken, München 2004.

 

Anstelle von Fürbitten

Gebt ihr ihnen zu essen!

Dieser Auftrag gilt uns
wir sind gerufen
wir sind berufen
wir dürfen
in Gottes Namen handeln

wir sind angesprochen
herausgefordert
ernst genommen
begnadet und begleitet

in Gottes Namen
dürfen wir
das unsere bringen,
und austeilen

und vertrauen
dass es genug ist
für alle

Helene Renner (2020)

 

Vor der Nacht oder am Tag danach

DIE ERNÄHRUNGSSTÖRUNGEN NEHMEN ZU

Eine flasche cola enthält mehr zucker
als meine großmutter im monat zu sich nahm
     die übersättigung unter der wir leiden wird aufgebaut
     um den hunger nach speise umzubauen
     in das bedürfnis nach etwas besonderem
nicht hungrig und nicht satt
stecke ich etwas in mich hinein

Eine tageszeitung enthält mehr halblügen
als meine großmutter im monat zu sich nahm
     die übersättigung mit unglück
     an dem wir eh nichts ändern können
     wird aufgebaut um den hunger nach gerechtigkeit umzubauen
     in das bedürfnis nach etwas besonderem
nicht traurig und nicht erfreut
lese ich etwas in mich hinein

Ein Satz aus dem morgenprogramm enthält mehr geschwätz
als meine großmutter im monat zu sich nahm
     die übersättigung an einer sprache die nichts sagt
     wird aufgebaut um die teilnahme zugrundezurichten
     und unsern wunsch mit worten jemanden zu berühren
     lächerlich zu machen
nicht ernst und nicht spielend
rede ich etwas aus mir heraus

In diesen zeiten ein mensch zu werden
ist etwa so möglich wie
dass ein kamel durch ein nadelöhr geht

Aus: dorothee sölle, spiel doch von brot und rosen. gedichte. Wolfgang Fietkau Verla, Berlin 1998.

 

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.


Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie zu den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie den Zettel aus und lassen ihn von allen im Haushalt lebenden über 18-Jährigen unterschreiben. Zu Beginn der Hl. Messe geben Sie am Eingang diesen ausgefüllten Nachweis ab. Nach der Hl. Messe liegen für Sie neue Nachweise schon am Ausgang zum Mitnehmen bereit. Wir haben aber auch im Eingang Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Dieser ist dann vor der Hl. Messe auszufüllen und zu unterschreiben.  Hören Sie auf das, was Ihnen unsere freundlichen Gläubigen am Eingang sagen. Bitte gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Zettel!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche auch zusammensitzen. Ein Mundschutz kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig. Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Bitte beachten: Unsere Bücherei ist wegen Erneuerung der Theke und der EDV geschlossen! 

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlusshilfen" genäht. Noch sind welche gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im Eine-Welt-Laden: nach dem Gottesdienst und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist Frau Wiengarten weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert als Integrationsbeauftragte unserer Pfarrei: fuenf-wiengarten@t-online.de oder 01517 0851570

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

17. Sonntag im Jahreskreis – „Die im Dunkeln sieht man nicht ...!“

Wir boykottieren nicht die Bildung um ihrer selbst willen, sondern widersetzen uns einer von Erwachsenen gemachten Regel – das ist der entscheidende Punkt. (Siehe Text von Nele Brebeck)

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

 

Vor der Nacht und am Tag danach

NUR KURZ DIE WELT RETTEN

Ich wär' so gern dabei gewesen
Doch ich hab viel zu viel zu tun
Lass uns später weiter reden
Da draußen brauchen sie mich jetzt
Die Situation wird unterschätzt
Und vielleicht hängt unser Leben davon ab
Ich weiß es ist dir ernst, du kannst mich hier grad nicht entbehren
Nur keine Angst, ich bleib' nicht all zu lange fern

Muss nur noch kurz die Welt retten
Danach flieg' ich zu dir
Noch 148 Mails checken
Wer weiß was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel
Muss nur noch kurz die Welt retten
Und gleich danach bin ich wieder bei dir

Irgendwie bin ich spät dran
Fang' schon mal mit dem Essen an
Ich stoß' dann später dazu
Du fragst: „Wieso, weshalb, warum?“
Ich sag': „Wer sowas fragt ist dumm“
Denn du scheinst wohl nicht zu wissen, was ich tu'
'Ne ganz…

Muss nur noch kurz die Welt retten
Danach flieg' ich zu dir
Noch 148 Mails checken
Wer weiß was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel
Muss nur noch kurz die Welt retten
Und gleich danach bin ich wieder bei dir

Die Zeit läuft mir davon
Zu warten wäre eine Schande für die ganze Weltbevölkerung
Ich muss jetzt los, sonst gibt's die große Katastrophe
Merkst du nicht, dass wir in Not sind?

Ich muss jetzt echt die Welt retten
Danach flieg' ich zu dir
Noch 148 Mails checken
Wer weiß was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel

Muss nur noch kurz die Welt retten
Danach flieg' ich zu dir
Noch 148.713 Mails checken
Wer weiß was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel
Muss nur noch kurz die Welt retten
Und gleich danach bin ich wieder bei dir

Tim Bendzko, Quelle: LyricFind

 

Gedanken zum Sonntag

DIE WELT RETTEN STATT CHILLEN

Tatsächlich denke ich dieser Tage sehr oft an jene Liedzeile, mit der Tim Bendzko im Sommer 2011 die Charts stürmte. Wer hätte damals gedacht, dass jener Ohrwurm einmal zur Mission einer gesamten Generation werden würde? Ich muss ehrlich gestehen, ich nicht. Und dass, obwohl ich – wie viele andere Kinder und Jugendliche ebenfalls – seit Jahren unzufrieden bin mit der Klimapolitik dieses Landes. Wir haben Demos besucht, unser Taschengeld an Greenpeace und den WWF gespendet und versucht, unsere Eltern davon zu überzeugen, dass eine vegetarische Ernährung nicht der Weltuntergang ist, sondern beachtlichen Einfluss auf dessen Verhinderung hat. (Fortsetzung des Textes nach dem Evangelium)

Text von Nele Brebeck auf welt.de am 14.3.2019

 

EVANGELIUM - Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodémus:
Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist:
der Menschensohn.
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt,
   damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet;
wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt,
doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.
Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.
Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird,
   dass seine Taten in Gott vollbracht sind.   Joh 3,13-21

 

Gedanken zum Evangelium (weiter: Text von Nele Brebeck)

Die Grundidee dieser Bewegung geistert schon sehr lange durch unsere Köpfe, doch lange fühlten wir uns hilflos, hatten uns bereits damit arrangiert, dass wir als Jugendliche und Kinder nur wenig Einfluss auf die Politik von Erwachsenen haben. Und dann kam Greta und mit ihr ein Funken Hoffnung, dass es vielleicht doch noch nicht zu spät ist. Immer wieder höre ich Sprüche wie „Die tun das doch nur, um schwänzen zu können“. Schwänzen? Nein, wir gestalten lediglich den Unterricht anders, als es der Lehrplan vorsieht: Praxis anstelle der sonst üblichen Theorie. Schleswig-Holstein erkennt unsere Proteste bereits als gelebte politische Bildung an. Wir boykottieren nicht die Bildung um ihrer selbst willen, sondern widersetzen uns einer von Erwachsenen gemachten Regel – das ist der entscheidende Punkt. Wir sagen: „Wenn ihr uns die Möglichkeit verwehrt, euch Regeln aufzustellen, so verweigern wir im Gegenzug, eure zu befolgen.“ Streng genommen verstößt eure Politik sogar gegen eure eigene Regel, den Artikel 20a des Grundgesetzes*. (...)

Fakt ist, dass die Zeit, die uns laut IPCC**-Report noch bleibt, um den Klimawandel zu beeinflussen, mit gerade einmal zwölf Jahren sehr begrenzt ist. Eigentlich hätten wir gestern schon anfangen müssen, und doch lässt sich nicht einmal heute eine ernsthafte Bereitschaft zur Veränderung in der Politik erkennen. Ja, das macht mich wütend. Und traurig zugleich. Ich fühle mich hintergangen: Eltern versprechen ihren Kindern, dass sie nur das Beste für sie wollen. Aber ihr zerstört doch gerade — wohlwissentlich — das Allerbeste, was wir jemals haben werden! Erwartet ihr denn wirklich, dass wir das einfach so hinnehmen können? Dass wir darüber hinwegsehen können, wie ihr diesen Planeten zumüllt, ausraubt und mit ihm weniger pfleglich umgeht als mit den Werbeprospekten, die trotz des „Keine Werbung“-Aufklebers in eurem Briefkasten landen?

Erst kürzlich sprach Angela Merkel vom „plötzlichen“ Entstehen dieser Bewegung. Das ist so aber schlichtweg falsch. Uns gibt es schon sehr lange, nur hat uns bis zu dem Tag, an dem wir anfingen, die Bildung zu boykottieren, niemand beachtet. Armin Laschet kritisierte, dass unsere Proteste ein noch viel stärkeres Signal wären, wenn sie in unserer Freizeit stattfänden. Ich muss ihm – leider – widersprechen: Wir haben jahrelang in unserer Freizeit protestiert. Greenpeace-Jugend, BUNDjugend und Grüne Jugend existierten bereits lange vor Fridays For Future. Dass Armin Laschet eine solche Äußerung trifft, spiegelt eins zu eins wider, wie ernst uns die Politik genommen hat, während wir noch in unserer Freizeit protestiert haben – nicht einmal ernst genug, um uns auch nur wahrzunehmen.

Die Autorin Nele Brebeck studiert Rechtswissenschaften in Hamburg.
Text von Nele Brebeck auf welt.de am 14.3.2019

* „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“ (Artikel 20a des GG)

**IPCC = Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change)

 

Fürbittendes Gebet

ERLÖSE UNS

Komm, Herr Jesus,
erlöse uns!
Komm und erlöse uns
Heute!

Erlöse uns,
die wir so herrlich frei tun,
zur Freiheit der Kinder Gottes.

Erlöse uns,
die wir so großspurig gerecht tun,
zur Gerechtigkeit des Reiches Gottes.

Erlöse uns,
die wir so stolz demokratisch tun,
zur Geschwisterlichkeit des Volkes Gottes.

Erlöse uns,
die wir so aufgeklärt fortschrittlich tun,
zur Ehrfurcht vor der Schöpfung Gottes.

Erlöse uns,
die wir so total informiert tun,
zur Frohen Botschaft Gottes:
dass wir geliebt sind
von IHM.

Alois Albrecht, Generalvikar Bamberg

 

Gebetsbitten für das Überleben

Von der Versuchung durch den Teufel
Von Zorn, Hass und allem bösen Willen
Von Süchtigkeit und Unzucht

Von Stolz und Hochmut
Von Spott und Verrat
Von Gleichgültigkeit und Trägheit
Von Schwermut und Verzweiflung
Von der Verblendung des Geistes
Von der Verhärtung des Herzens
Libera nos Domine: Befreie uns, o Herr!

Von ungerechten und sündigen Strukturen
Von der irreführenden Macht der Ideologen
Von Konsumzwang und falschem Leistungsdruck
Von Milieu- und Erziehungsschäden
Von der Manipulation durch die Massenmedien ...
Libera nos Domine: Befreie uns, o Herr!

Von Unwetter und Katastrophen
Von Hunger, Krieg und Krankheit
Von der Vergiftung der Erde
Von einem plötzlichen Tode
Von der ewigen Verdammnis
Libera nos Domine: Befreie uns, o Herr!

Von der Anbetung der Macht, des Geldes und des Genusses
Von der geistigen Orientierungslosigkeit
Vom Wahnsinn der Hochrüstung
Von der Verletzung der Menschenrechte
Von der Gedankenlosigkeit und Untätigkeit angesichts der Nöte in der Dritten Welt
Von den Beziehungsnöten und der Einsamkeit
Von der Gottlosigkeit
Von der Selbstentfremdung
Von Sinnlosigkeit, Langeweile, Sattheit und Apathie
Libera nos Domine: Befreie uns, o Herr!

Hl. Messen in unserer Pfarrkirche am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr.

Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie zu den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie den Zettel aus und lassen ihn von allen im Haushalt lebenden über 18-Jährigen unterschreiben. Zu Beginn der Hl. Messe geben Sie am Eingang diesen ausgefüllten Nachweis ab. Nach der Hl. Messe liegen für Sie neue Nachweise schon am Ausgang zum Mitnehmen bereit. Wir haben aber auch im Eingang Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Dieser ist dann vor der Hl. Messe auszufüllen und zu unterschreiben.  Hören Sie auf das, was Ihnen unsere freundlichen Gläubigen am Eingang sagen. Bitte gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Zettel!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche auch zusammensitzen. Ein Mundschutz kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig. Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Bitte beachten: Unsere Bücherei ist wegen Erneuerung der Theke und der EDV geschlossen! 

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlußhilfen" genäht. Noch sind welche gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im Eine-Welt-Laden: nach dem Gottesdienst und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist Frau Wiengarten weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert als Integrationsbeauftragte unserer Pfarrei: fuenf-wiengarten@t-online.de oder 01517 0851570

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr

(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

 

Vor der Nacht und am Tag danach

NUR KURZ DIE WELT RETTEN

Ich wär' so gern dabei gewesen
Doch ich hab viel zu viel zu tun
Lass uns später weiter reden
Da draußen brauchen sie mich jetzt
Die Situation wird unterschätzt
Und vielleicht hängt uns