Aktuelles

25. Sonntag – „So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.“

Dies sollte uns aber nicht dazu verführen, angesichts weltweiten Elends und Unrechts die Augen zu verschließen und unsere Grenzen für jeden Hilfesuchenden unüberwindlich zu machen. (Bischof Kamphaus – siehe Text nach dem Evangelium)

Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr Hl. Messe in unserer Pfarrkirche.
(Bitte Vorschriften in Zeiten der CoronaKrise beachten - mehr dazu am Ende dieser Seite)

Noch immer werden Spenden für die weltweiten Opfer der Covid19-Pandemie gebraucht!
Die Deutsche Bischofskonferenz, zusammen mit den Hilfsorganisationen der Kirche (Malteser, Johanniter, Caritas International, usw.), können mit Ihrer Spende den betroffenen Menschen weltweit helfen!
Ihre Spende auf das Sonderkonto – Stichwort: Corona – bei der Darlehnskasse Münster:
DE53400602650003838303 - BIC: GENODEM1DKM oder
online: www.dkm-spendenportal.de/corona-kollekte


Zum Sonntag und zum Untergang von Moria

VERGESST JENE NICHT

am steilen Abgrund
geschüttelt von Angst durch Mark und Bein
kämpfend gegen Gezeiten Mangel Not Unwetter Dürre
Egoismus Macht Vorurteil Gewalt Folter
ohne sichtbare Zuflucht
vergesst nicht jene
die am Ort des absoluten Nachteils
im Niemandsland, die Vogelfreien, die Allerletzten
die Stummen, die nie Beerbten
vergesst sie nicht!

Aus: Iris Mandl-Schmidt, Schaff meinen Gedanken einen Weg.
Gebete ins Konkrete. Matthias Grünewald Verlag, Mainz 2001.


Evangelium - Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ,
um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.

Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen.
Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden.
Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben.
Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter:
Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen.
Aber auch sie erhielten nur einen Denar.
Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet,
und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht.
Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten eben so viel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will?
Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten. (Mt 20,1-16a)

Nach dem Evangelium – für diese Zeit

EINSATZ FÜR EINE GERECHTERE WELT

Wir dürfen dankbar sein, dass wir in Freiheit und Wohlstand leben können. Dies sollte uns aber nicht dazu verführen, angesichts weltweiten Elends und Unrechts die Augen zu verschließen und unsere Grenzen für jeden Hilfesuchenden unüberwindlich zu machen. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind Teil einer großen Flüchtlingsbewegung, die von Süden nach Norden, von Osten nach Westen treibt. Sie konfrontieren uns mit den Ursachen ihrer Flucht. Es ist zukunftsentscheidend, ob wir uns ihnen zuwenden und helfen, die Situation in ihren Heimatländern zu verbessern.

Ich bitte Sie, in Ihren Gemeinden und Gruppen zu überlegen, welche Schritte nötig und möglich sind, um auf dem Weg zur Gerechtigkeit für alle Menschen weiterzukommen. Teilen Sie Ihre Ideen und Initiativen anderen mit.

Jesus ist Grund und Ziel unseres Einsatzes für eine gerechtere Welt. Er widerstand der teuflischen Versuchung zu schnellen Lösungen, er setzte auf die Bekehrung der Menschen. Er lehrt uns, die Realitäten mit den Augen der Opfer zu sehen; er weckt den Hunger und Durst nach »Gerechtigkeit für alle«; er schenkt die Verheißung »eines neuen Himmels und einer neuen Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt« (2 Petr 3,13). Darauf hoffen wir, darum beten wir, daran dürfen und müssen wir mitarbeiten.

Aus: Franz Kamphaus, Den Glauben erden. Zwischenrufe.
Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2001.

 

Fürbittendes Gebet

Unter Gottes Segen

Wenn sich die Fäden des Lebens verwirren,
wenn alle meine Wege in einer Sackgasse münden,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn die Zeit mir zwischen den Fingern zerrinnt,
wenn Unruhe mich vor sich hertreibt,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn die Tage quälend langsam vergehen,
wenn ich warte, ohne zu wissen, worauf,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn Sorgen mir den Schlaf rauben,
wenn Schatten mich bedrohen,
dann bitte ich dich um deinen Segen, Gott.

Wenn ich am Ende bin und nicht mehr weiterweiß,
dann lasse ich mich hineinfallen in deine Güte,
dann vertraue ich auf deinen Segen, Gott. © Gisela Baltes

aus: Gisela Baltes, Mein Engel. Seine Nähe spüren.
© 2016 Verlagsgemeinschaft topos plus

S t i l l e

Für den Abend, die Nacht und den Tag danach

Schenken GROSS geschrieben

Ein reicher Mann beklagte sich bei seinem Freund: "Die Menschen mögen mich nicht, sie nennen mich geizig und habsüchtig; dabei habe ich doch in meinem Testament verfügt, dass mein ganzes Vermögen einst einer wohltätigen Institution gehören soll." Der Freund antwortete ihm: "So höre doch die Geschichte vorn Schaf und vom Schwein. Das Schwein kam zum Schaf und jammerte: Die Menschen sprechen immer nur über deine Freundlichkeit. Zugegeben: Du gibst Wolle. Doch von mir haben sie viel mehr: Schinken, Speck, Borsten. Und selbst meine Füße verspeisen sie. Und doch hat mich niemand gern. Für alle bin ich bloß das Schwein. Warum?
Das Schaf dachte einen Augenblick nach und sagte: Vielleicht ist das so, weil ich gebe, während ich noch lebe."
(...)
Warum soll ein Mensch nicht schon vor seinem Tod seine Hände öffnen? Er kann doch schon gar nichts mehr im Tod umfassen. Denken wir an ein anderes Wort, das mit Recht zur Volksweisheit zählt: "Das letzte Hemd hat keine Taschen."

Aus: August Janisch, Mit weitem Herzen.
Gedanken eines Grenzgängers. Styria Verlag, Graz Wien Köln 2002.

 

Hl. Messe am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Alle Gottesdienste werden zu den Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann verwendet werden, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Desinfizieren ist allerdings am Eingang nötig.
Wenn alle diese wenigen Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet!

Einige Frauen haben zu Beginn der Krise "Maulverschlüsse" genäht. Noch sind einige gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! „Dort wird Sie und Du ohne Hintergedanken geholfen!“ (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten - auch dort werden regelmäßig Gottesdienste übertragen.) 

 

Wichtige Informationen

Die Erhebung von personenbezogenen Daten ist vorgeschrieben.

Hier finden Sie die Vorlage zum Drucken, um Ihre Daten bereits vor der Messe einzutragen. Bringen Sie das ausgefüllte Formular dann bitte mit zur Messe. Mitfeiernde aus einem Hausstand können alle auf einem Formular aufgeführt werden, allerdings muss jede(r) über 18 Jahre selbst unterschreiben.

Bitte beachten Sie den Merkzettel für die Mitfeiernden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Übersicht über Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus im Bistum Münster - laufend ergänzt

Sozialsprechstunden

Wissen über Corona in leichter Sprache

 

Institutionelles Schutzkonzept (ISK)

Prävention im Bistum Münster

Video gegen Ausgrenzung und sexuelle Übergriffe

Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" 0800-22 55 530

Nummer gegen Kummer "Kinder und Jugendtelefon" 116111 oder 0800-111 0 333

Nummer gegen Kummer "Elterntelefon" 0800-111 0 550

Unsere Pfarrei erstellt zurzeit ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK), um einen aktiven Beitrag gegen grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt zu leisten. 

Die Pfarrbücherei ist sonntags von 10:30 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 16 bis 17:30 Uhr geöffnet. 

Bitte Regeln in dieser besonderen Corona-Zeit beachten.

 

Wir suchen dringend nach HelferInnen für den Dienst in der Bücherei. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bitte bei Frau Wördemann (woerdemann@bistum-muenster.de)! 

Immer noch sind in einem Projekt der katholischen Kirchengemeinde Beelen Flüchtlingsfrauen mit dem Nähen von Mund-und-Nasenschutz aus Stoff beschäftigt. Jeden Tag wird produziert.

„Wir machen keine Massenproduktion mehr, aber jeden Tag wird etwas fertig“, so Elisabeth Wiengarten.

Wer noch einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz haben möchte, kann sich bei der Integrationsbeauftragten unserer Pfarrei, Elisabeth Wiengarten, Telefon 02586-970034 / fuenf-wiengarten@t-online.de melden.

„Es gibt die Produkte in einfarbig (beige, schwarz, blau usw.) und auch in bunt. Auf Wunsch fertigen wir auch Produkte für Kinder an, wenn uns der Kopfumfang mitgeteilt wird“, so Elisabeth Wiengarten. Sie weist darauf hin, dass nur neue Zutaten verwendet werden.

Der Erlös von 5 Euro pro Mund-Nasen-Schutz geht an ein Missionsprojekt. „Somit kann man durch den Kauf noch eine gute Tat vollbringen“, freuen sich die aktiven Näherinnen.

 

Wer mitmacht erlebt lebendige Gemeinde - zur Erinnerung daran läuten jeden Abend um 19:30 Uhr die Glocken.

Wir möchten Sie und Euch einladen, zu dieser Zeit eine Kerze, als Zeichen der Verbundenheit, ins Fenster zu stellen.

 

Nächster Termin: Mittwoch, 30. September von 18:00-20:00 Uhr in der Pfarrkirche.

Was bedeutet die Firmung?

 

Ostern / Pfingsten 2020

Ostern / Pfingsten 2020

Veranstaltungen


Ort: Kirchplatz
20 Sep 2020
11:00 Uhr

05 Okt 2020
19:30 Uhr

Gottesdienste: Heilige Messen

Sonntag (Hochamt) 10:00 Uhr
Montag (Haus St. Elisabeth) 10:30 Uhr
Freitag 19:00 Uhr

» mitten im Leben «

KATHOLISCHE KIRCHE

BISTUM MÜNSTER

Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Beelen
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