Aktuelles

1. Advent – "Ihr sollt Menschen gleichen, die auf ihren Herrn warten"

Wir werden mit einer Wirklichkeit konfrontiert, die wir am liebsten vergessen möchten. Und deshalb ertönt dieser Ruf: "Gebt acht! Seid wachsam!"

Roratemesse – im Dunkel der Zeit (und Kirche) auf den Herrn warten am Samstag um 18 Uhr in der Pfarrkirche
O komm, o komm – Emanuel ... Sonntag 1. Advent – Hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche.

Im Dunkel der Zeit warten wir auf den Herrn – nur bei Kerzenlicht – Freitag um 19 Uhr Roratemesse


Erstmal ein Gedanke zum Advent

GEBT ACHT!

Offensichtlich gibt es in dieser Zeit Wahrheiten zu entdecken, die schwer erträglich sind. Wir werden mit einer Wirklichkeit konfrontiert, die wir am liebsten vergessen möchten. Und deshalb ertönt dieser Ruf:
"Gebt acht! Seid wachsam!"
Die meisten von uns haben persönliche Strategien entwickelt, um dem Schrecklichen, dem Unheimlichen zu entgehen. Nichts sehen! Nichts hören! Nichts wissen wollen! Hinter den vielfältigen Formen der Betäubung, die wir uns gönnen, steckt eine große Angst vor Wirklichkeiten, die uns bedrohen. (...)
Schließlich steht auch die Kirche immer wieder in der Gefahr, uns die harte Wirklichkeit des menschlichen Daseins aus bestem Willen heraus zu ersparen. Sie vermeidet Zumutungen, sie fördert Verschleierung. Sie bietet statt harter Erbauung oft seichte Unterhaltung.

Wir sollen wach werden und wach bleiben. Weil etwas Erschreckendes auf uns zukommt, vor dem alle am liebsten die Augen verschließen möchten. Wir wissen nicht alles, und wir werden nicht alles wissen. Gerade deshalb sollen wir wachsam sein.

Manfred Josuttis, Predigt zu Mk. 13,31-37 in einem Göttinger Universitätsgottesdienst,
in: Ders., Offene Geheimnisse. Predigten, Gütersloh 1999.

 

Gebet, ein kurzes Gebet beten

GIB UNS EIN WACHES HERZ

Jesus,
als du vor zweitausend Jahren auf die Erde kamst,
haben dich die Menschen nicht aufgenommen.
In einem armen Stall wurdest du geboren.
Hilf, dass wir uns gut vorbereiten
und dich besser empfangen.
Komm in unsere Mitte
und gib uns ein waches Herz.

Aus: Peter und Annegret Kokschal, Gebete für das ganze Leben. Benno-Verlag, Leipzig 2004.

S T I L L E

Aus den Texten zum 1. Advent

Evangelium vom 1. Adventssonntag (neues Lesejahr B):

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Seht euch vor, und bleibt wach!
Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann,
der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen:
Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern,
jedem eine bestimmte Aufgabe;
dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt,
ob am Abend oder um Mitternacht,
ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt,
nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen:
Seid wachsam!   (Mk 13,33-37)

Anstelle einer Predigt

WIDER DIE RESIGNATION

Eine grundlegende Gefahr bedroht uns: die Resignation. Da haben es Menschen aufgegeben, noch Ausschau zu halten und zu warten. Müde geworden, leben wir nur noch eine dünne Oberfläche, eine dürftige Gegenwart. Wir haben uns abgefunden, dass es nichts zu erwarten gibt, alles bleibt, wie es ist, ein ermüdender Kreislauf, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Dagegen gilt es, neue Organe zu entwickeln, die uns helfen, die Blindheit und Taubheit der Herzen zu überwinden. Wer es lernt, die Welt als Schöpfung zu begreifen, als gefügten Kosmos, der erkennt: es ist immerzu etwas im Kommen. "Gott ist größer als unser Herz", heißt es im ersten Johannesbrief. Gott ist auch größer als wir es zu träumen wagen. Trost und aufrüttelnder Weckruf will deshalb die biblische Botschaft sein: "Sagt den Verzagten: Seid stark! Fürchtet euch nicht! Seht da, euer Gott! Er selbst wird kommen, euch zu erlösen" (Jes. 35,4). Und wenn wir wissen wollen, was das denn bedeutet: der Herr kommt, dann bekommen wir gesagt, dass sich die Augen öffnen werden, dass die Ohren neu erschlossen werden, dass die Lahmen springen wie ein Hirsch, dass die Verstummten ihre Stimme wieder geschenkt bekommen.

Und dann ist Jesus gekommen, hat die hochzeitliche Ära eröffnet, hat die Freundlichkeit Gottes sichtbar gemacht. Das Kommen Gottes bekam eine neue Dringlichkeit. In der Nähe Jesu konnte das Leben in Fülle erfahren werden, die Lichthaftigkeit des Heils. Bei manchen fängt das Herz an zu brennen, ihnen wird eine neue Mitte geschenkt.

Meditationscassetten: Warten. Mit Einer Theologischen Meditation von Otto Betz.
Verlag Benziger/Christopherorus, 1978.

S T I L L E

Fürbittendes Gebet

DASS ICH NICHT MÜDE WERDE

Herr, mein Gott,
du die eine Hoffnung, die ich habe,
erhöre mich,
dass ich nicht müde werde,
nach dir zu fragen,
sondern allzeit brennend
nach deinem Antlitz suche.

Gib du mir Kraft, nach dir zu fragen,
denn du ließest dich finden
und gabst mir Hoffnung,
dich immer mehr zu finden.

Vor dir ist meine Stärke,
vor dir ist meine Schwachheit.
Jene bewahre,
dieser hilf auf.

Vor dir ist mein Wissen,
vor dir ist mein Unwissen.
Wo du mir auftust,
nimm mich auf, wenn ich eintrete.
Wo du verschlossen hältst,
tu mir auf, wenn ich anklopfe.

Dich will ich im Sinn haben,
dich verstehen,
dich lieben.

Das alles mehre in mir,
bis du mich umgestaltest
zur Vollendung.

Aus: Beten im Alltag, Action 365.


Was am Ende noch bleibt – Gedanken zum

FINALE

Als erste löste sich eine goldene Zierleiste
oben vom linken Seitenaltar und fiel,
kaum hörbar, auf das blasse, mit Spitzen
besetzte Tuch, darauf Ora pro nobis zu lesen.
Ein kleines rundes Barockengelchen flog
erschrocken davon, und nur wenig später
legte der heilige Aloisius die weiße Lilie
nieder und wandte sich schweigend zum Gehen.
Die Blumen begannen zu welken, es löschten
die Kerzen der Andacht ihr Licht. Besorgt
zog die Madonna ihr Kind an sich und hob
die Augen bekümmert über die leeren Bänke.
Da klappten die vier Evangelisten die Bücher
zu an der Kanzel. Es hat keinen Zweck mehr,
sollte das heißen, wer braucht uns denn noch?
Wir kommen erst wieder, wenn ihr begreift,
was euch fehlt und Verlangen habt nach dem
lebendigen Wort! Und der göttlichen Gnade,
setzte die himmlische Mutter hinzu. Ein Ton
noch kam von der Orgel. Ein Schatten lief hin
über das Jüngste Gericht an der Decke. Es
zuckte noch einmal das Ewige Licht, ehe die
erste Säule zu wanken begann und das Gewölbe
krachend herniederbrach in einer Wolke von
Staub. Davon erwachte das ahnungslose Dorf.

Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung.
Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2007.

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Hl. Messe immer am Sonntag um 10 Uhr und am Freitag um 19 Uhr!
Am Samstag um 18 Uhr beginnen wir den Advent mit einer Rorate-Messe - Im Dunkel der Pfarrkirche

CORONA-Pandemie – bitte beachten:
Seitdem die Pandemie zum neuen Schlag ausholt und die Zahlen der Infizierten steigen, ist es Pflicht, während der Hl. Messe und anderer Gottesdienste einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden. 
Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig.
Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Unsere Bücherei ist nach fast zu Ende gebrachter Umstellung auf neue EDV in Kürze wieder geöffnet.
Wir bitten noch um etwas Geduld und danken für das Verständnis!

Einige Frauen nähen wieder den Mund-Nasenschutz. Sie sind gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abzugeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden: nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sich schützen und dabei anderen helfen. Vergelt's Gott!!

Ebenso ist die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 01517 0851570

Unsere Fahrradwerkstatt ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe zum Transport oder Umzug brauchen, und so vieles mehr! (Bitte Corona-Hygiene-Regeln beachten!!)

(Gottesdienste werden im Internet übertragen: www.bistum-muenster.de und auf www.kirche-und-leben.de. Achten Sie auch auf die verschiedenen Fernsehanstalten!)

Wichtige Informationen

Die Erhebung von personenbezogenen Daten ist vorgeschrieben.

Hier finden Sie die Vorlage zum Drucken (hier ausdrucken),um Ihre Daten bereits vor der Messe einzutragen. Bringen Sie das ausgefüllte Formular dann bitte mit zur Messe. Mitfeiernde aus einem Hausstand können alle auf einem Formular aufgeführt werden, allerdings muss jede(r) über 18 Jahre selbst unterschreiben

Bitte beachten Sie den Merkzettel für die Mitfeiernden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Übersicht über Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus im Bistum Münster - laufend ergänzt

Sozialsprechstunden

Wissen über Corona in leichter Sprache

Peter Kossen kritisiert Blockade neuer Regeln für Fleischindustrie

 

Institutionelles Schutzkonzept (ISK)

Prävention im Bistum Münster

Video gegen Ausgrenzung und sexuelle Übergriffe

Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" 0800-22 55 530

Nummer gegen Kummer "Kinder und Jugendtelefon" 116111 oder 0800-111 0 333

Nummer gegen Kummer "Elterntelefon" 0800-111 0 550

Unsere Pfarrei erstellt zurzeit ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK), um einen aktiven Beitrag gegen grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt zu leisten. 

Sternsingeraktion 2021

Termine für die vorbereitenden Treffen werden noch bekannt gegeben.

Samstag, 9.1. 2021 Aussendung der Sternsinger

Sonntag, 10.1.2021 Dankamt mit allen Sternsingern in der Pfarrkirche

Was ist das Drei-Königs-Singen? - In leichter Sprache

 

Wer mitmacht erlebt lebendige Gemeinde - zur Erinnerung daran läuten jeden Abend um 19:30 Uhr die Glocken.

Wir möchten Sie und Euch einladen, zu dieser Zeit eine Kerze, als Zeichen der Verbundenheit, ins Fenster zu stellen.

 

Herzliche Einladung zum ersten Elternabend am Donnerstag, den 29.10. um 20.00 Uhr im Pfarrheim (Chorraum).

Terminübersicht

Blog Glauben - Probieren geht über Studieren 

Erstkommunionfilm

Bitte schreiben Sie mir eine Mail, falls sie Ihre E-Mail-Adresse noch nicht angegeben habe, damit ich mindestens ein Elternteil in den Verteiler aufnehmen kann! Vielen Danke und herzliche Grüße! hox@bistum-muenster.de

 

 

Was bedeutet die Firmung?

Häufig gestellte Fragen

Termine der Firmvorbereitung 2020

STARKES ZEICHEN - STARKES FEST

Drucke das Glaubensbekenntnis aus.

Unterstreiche, was dir wichtig ist, wo du sagen kannst: JA, das glaube ich!

Unterschlängle, wo du fragen hast, was du nicht verstehst.

Mach eine gestrichelte Linie darunter, womit du nichts anfangen kannst, was du NICHT glaubst.

 

Pfarrbrief

Weihnachten 2020

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Gottesdienste: Heilige Messen

Sonntag (Hochamt) 10:00 Uhr
Montag (Haus St. Elisabeth) 10:30 Uhr
Freitag 19:00 Uhr

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