von Norbert Happe

Das Bild zeigt die Heiligenfigur unseres Pfarrpatrons, St. Johannes Baptist, in unserer Pfarrkirche!

Am Sonntag feiern wir um 10 Uhr die Heilige Messe. Ebenso jeden Freitag um 19:00 Uhr.
Gottesdienste werden auch im Internet übertragen - wir verweisen auf die Seiten des Bistums Münster: www.bistum-muenster.de und auf die Seite unserer Bistumszeitung 'Kirche und Leben': www.kirche-und-leben.de

Achten Sie auch auf die guten Angebote von ARD und ZDF!

Texte im Blick auf das, was in den letzten Tagen geschehen oder plötzlich gesagt wurde und für diesen Sonntag oder danach:

Texte im Blick finden Sie hier...

ICH BIN

Ich bin
so groß oder klein,
breit oder schmal,
auffällig schön
oder unauffällig hässlich
- oder auch umgekehrt -
wie ich nun mal bin.

Mein Kopf ist mein Kopf
und meine Füße sind
meine Füße,
und alles dazwischen
bin auch ich.

Ich bin auf den Tag
genau so alt,
wie ich bin -
warum sollte ich
mir auch voraus-
oder hinterherlaufen?

Ich habe meine Fähigkeiten
und meine Grenzen
und möchte beide
genau kennenlernen,
um mit ihnen bestmöglich
leben zu können.

Was in mir steckt,
will ich entfalten,
was ich kann,
möchte ich tun -
nicht mehr
und nicht weniger.

Ich habe meine eigene,
unverwechselbare Geschichte,
die es weder zu verdrängen
noch zu beschönigen gilt.
Freude und Leiden,
Erfolg und Verlust
stehen darin nebeneinander,
und beides hat mich
zu dem gemacht,
was ich heute bin.

Ich habe die Ausbildung,
den Beruf und die Stellung,
die ich habe.
Möglichkeiten, mich zu verbessern,
nehme ich gerne wahr -
aber über Unmöglichkeiten
will ich mir nicht
den Kopf zerbrechen
und mir durch den
Vergleich mit anderen
nicht dauernd selbst
das Leben schwermachen.

Du weißt, Herr,
dass das nicht immer so war.
Zu meiner Überraschung begann
der Weg zu mir selber da,
wo ich mich auf den Weg
zu dir machte.
Als ich dich so sehen wollte,
wie Du wirklich bist,
begann ich zugleich mich selbst
mit neuen Augen zu sehen.
Als ich mich mit Dir
versöhnen ließ,
wurde ich auch zunehmend
mit mir selbst und
meinem Leben versöhnt.

Damals wie heute
möchte ich Dich annehmen
als das, was Du bist -
mein Herr und mein Gott.
Und damals wie heute
erfahre ich,
dass ich gerade darin
mich selbst annehme
und werde, was ich bin -
Dein Mensch.

Aus: Hans-Joachim Eckstein,
Du liebst mich - also bin ich.
Gedanken Gebete Meditationen.
Hänseler Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1989.

S T I L L E


Evangelium vom 2. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr B)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:
In jener Zeit stand Johannes am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging,
richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes!
Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr?
Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.
Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte - Christus. Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels - Petrus.    (Joh 1,35-42)

S T I L L E

Einige ungewohnte Gedanken danach

SEIT EIN GESPRÄCH WIR SIND

"Unsere Epoche, die redseligste der Weltgeschichte, äußert sich ununterbrochen millionenfach - aber sie kommt nicht zu Wort", hat der Schriftsteller Manés Sperber zeitkritisch angemerkt. Sich zu Wort bringen heißt ja nicht, Werbesignale für irgendetwas aussenden, sondern heißt eintreten in ein Gespräch; heißt ein Wort sagen in der Erwartung einer Antwort, die ganz anders sein darf als erwartet.

Es ist schon viel, wenn ein Gespräch sachlich und nicht nur im Dienst einer Selbstbehauptung geführt wird. Wer es darüber hinaus aber versteht, manchmal auch ein Gespräch zu sein, der wird so etwas wie Brot für andere; er lässt sie in größerer Fülle leben als bisher.

Ein Gespräch sein, das bedeutet, von Herz zu Herz reden und im Reden nicht nur dies und jenes, sondern ein Stück von sich selbst mitteilen. Es bedeutet auch, gut hören, zuhören können, im Ganzen mehr Ohr sein als Mund.

Ein Gespräch sein - das ereignet sich in der Begegnung wirklich Liebender: Begegnung mit Menschen, aber auch mit Gott.

Einer, der Gespräch ist, hört auch leise Stimmen. Er hört die Herztöne von Menschen, und er hört vielleicht auch die Stimme Gottes inmitten der Geräusche des Alltags.

Aus: Egon Kapellari, Aber Bleibendes stiften die Dichter. Gedanken für den Tag. Styria Verlag, Graz Wien Köln 2001.

S T I L L E


Für die Woche und die Woche danach

IM VORÜBERGEHN

Wir haben nur
ein paar Worte gewechselt:
die großen in kleine,
alltägliche Worte.

Wir sprachen
so im Vorübergeh‘n
nicht von Vertrauen
und dass wir uns lieben.

Du fragtest: wie geht's dir?
Ich sagte: schön, dich zu seh‘n!
Ein Wort gab das andere.

Wir haben nur
ein paar Worte gewechselt:
deine und meine getauscht
miteinander, geteilt
kleine, alltägliche Worte.
Und auch die großen,
die ungesagten.

Aus: Lothar Zenetti,
Sieben Farben hat das Licht.
Worte der Zuversicht.
Matthias-Grünewald-Verlag,
Mainz 2006.

Alles Wissenswerte zum Sternsingen lesen Sie bitte im Anschluss dieser Seite. 
Hl. Messe am Sonntag um 10:00 Uhr und am Freitag um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche.

Dazu finden Sie auch einen "Die Glocke"-Artikel [Donnerstag, 7.1.2021] unter: 'Wichtige Informationen'

In Zeiten der CORONA-Pandemie – bitte unbedingt beachten:
Es ist Pflicht, während der Hl. Messe und bei allen Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Zudem werden alle Gottesdienste weiterhin zu den bekannten Bedingungen der von der Landesregierung aufgrund der CoronaKrise erlassenen Bestimmungen gefeiert. Diese schreiben vor, dass Sie vor den Gottesdiensten einen Anwesenheitsnachweis, der die Rückverfolgung zulässt, ausfüllen. (Wird nach 4 Wochen Aufbewahrung vernichtet!) Diesen Nachweis können Sie auf dieser Homepage (an anderer Stelle!) herunterladen. Füllen Sie ihn aus. Lassen Sie ihn von allen über 18-Jährigen, die mit Ihnen in einem Haushalt leben und Sie zum Gottesdienst begleiten, unterschreiben. Am Eingang der Pfarrkirche geben Sie den ausgefüllten Nachweis ab. Wir haben aber am Eingang auch Nachweise der Rückverfolgbarkeit für die Gottesdienste ausliegen. Nach dem Gottesdienst liegen für Sie schon neue Nachweise am Ausgang zur Mitnahme bereit. Dieser kann dann bequem zu Hause ausgefüllt und unterschreiben zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Am Eingang hören Sie bitte auf das, was Ihnen freundliche Gläubige sagen. Bitte halten Sie Abstand und gehen Sie nur auf die ausgewiesenen Plätze (grüne Aufkleber!). Nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, können in der Kirche (öffentlicher Raum!) auch zusammensitzen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss verwendet werden – das ist vorgeschrieben. Desinfizieren am Eingang ist weiterhin nötig. In den Gottesdiensten darf auf Anweisung der Landesregierung NICHT gesungen werden. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen!

Wenn alle diese Regeln befolgen und auf das hören, was ihnen von den freundlichen Menschen am Eingang gesagt wird, wird es für alle erträglich. Bitte beachten auch: Eingang und Ausgang sind verschieden. Achten Sie beim Verlassen der Kirche ebenfalls auf die Abstände. Bleiben Sie vor der Kirche, wenn überhaupt, erst weit entfernt vom Ausgang stehen. Danke!!

Spenden-Konto

Immer wieder wird nach einer Kontonummer der Pfarrei gefragt, auf die die Spenden überwiesen werden können.
Hier die Kontonummer der Pfarrei:
DE04 4126 2501 6826 0036 00 bei GENODEM1AHL

Bitte schreiben Sie den Spendenzweck: Sternsingen – Adveniat – Mexico – usw. hinzu. Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, vermerken Sie das bitte auch. Wir danken ganz herzlichst: Vergelt’s Gott!!

Unsere Bücherei - KöB - ist wieder geöffnet.

Einige Frauen nähen weiterhin einen Mund-Nasenschutz. Sie werden gegen eine Spende für die Ärmsten in Mexico, für das Projekt unserer Pfarrei, abgegeben. Sie erhalten sie gegen bei Frau Wiengarten (Tel 02586-970034 oder: fuenf-wiengarten@t-online.de) oder im

Eine-Welt-Laden

Nach den Gottesdiensten (sonntags und freitags) und dienstags von 15 - 17 Uhr sowie donnerstags von 9 - 11 Uhr in der Pfarrkirche! Sie schützen sich und andere und helfen auch noch dabei. Vergelt's Gott!!

Die Integrationskraft unserer Pfarrei, Frau Wiengarten, ist weiterhin zu sprechen! Bei allen Fragen und Problemen mit Behörden wenden Sie sich an sie. Sie hilft unkompliziert: E-Mail: fuenf-wiengarten@t-online.de oder Handy: 0 15 17 / 08 51 57 0

Unsere Fahrrad-Werkstatt ist wieder mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Herr Lahr und weitere liebenswürdige Mitarbeiter sind da für alle, die Probleme mit dem Fahrrad haben, denen Möbel fehlen, die Hilfe beim Transport oder Umzug brauchen, und bei so Vielem mehr!

Bitte beachten Sie unbedingt die Corona-Hygiene-Regeln. Vielen Dank.

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