Krabbelgottesdienste

Gottesdienste für bzw. mit Kleinkindern feiern wir in der Pfarrkirche

in unregelmäßigen Abständen, meist am 3. Sonntag im Monat nach

dem Hochamt gegen 11.30 Uhr.

Die Termine entnehmen Sie bitte der Homepage, den Pfarrnachrichten,

der Kirchen- oder der Tageszeitung.

Krabbelgottesdienst am 18.05.2018 

Thema: „Kleine Biene, wo bist du?“

„Kleine Biene, wo bist du?“, so der Titel des Krabbelgottesdienstes am vergangenen Sonntag. Zahlreiche Kinder waren mit ihren Eltern und Großeltern gekommen. Es war ein ganz besonderer Gottesdienst, das kann schon vorab gesagt werden. Denn mit Frank Mannefeld war ein Imker zu Gast, der die Fähigkeit hatte den Kindern das Leben der Bienen und die Gefahren des Verschwindens der Insekten für Mensch und Tier gut nahezubringen. Vorab wurde jedoch ein Begrüßungslied gesungen und Pfarrer Norbert Dreier begrüßte alle Anwesenden und stellte das Thema vor. Mit dem Thema vertraut gemacht wurden die Kinder später durch ein Tanzspiel. Die Kinder waren die Bienen, die in der Kreismitte waren, die Eltern bildeten außen den Bienenstock. Immer wieder durften die kleinen Bienen zum Bestäuben der Pflanzen ausfliegen und zum Schlaf in das Bienenhaus zurückkehren. Wiederholung wurde gefordert und es war sehr wohl zu merken, dass die Kinder auch schon teilweise wussten, dass die Bienen eine wichtige Aufgabe haben, wenn sie aus ihren Bienenstöcken ausfliegen. Im Evangelium und Predigtgespräch erschloss Pfarrer Dreier dann den Kindern Gedanken rund um die Schöpfung: „Und er schuf ein ganz wichtiges, kleines Tier. Das Tier ist sogar ein wenig wichtiger als andere Tiere. Es ist die Biene. Die Biene fliegt von Blume zu Blume, von Obst zu Obst und macht, dass die Pflanzen Früchte tragen. Sie sorgt dafür, dass wir Menschen etwas zu essen haben. Gott schaute die kleinen Bienen an und sagte: „Ihr seid zwar klein…aber ihr seid ganz wichtig. Weil ihr so leicht seid, könnt ihr von Pflanze zu Pflanze fliegen, euch draufsetzen und die Frucht bestäuben. Deshalb seid ihr zwar klein, aber trotzdem sehr wichtig!“ Wie wichtig die Bienen sind erklärte dann ganz genau Imker Frank Mannefeld den Kindern. Eigens hatte er seine Gerätschaften mitgebracht, trug selbst Imkerkleidung und hatte sogar diese Kleidung in Kindergrößen zum Anprobieren mit. Einfühlsam verstand er es den Kindern und Eltern die Bedeutung der Bienen und die Wichtigkeit der Insekten nahezubringen: „80 Prozent der Fluginsekten sind in den letzten Jahren verschwunden, 98 Prozent der Rebhühner und es gibt auch immer weniger Singvögel wie zum Beispiel Meisen. Man merkt dies auch an den Futterstellen im Winter“ Pfarrer Norbert Dreier ergänzte, dass Autoscheiben nicht mehr von Insekten gereinigt werden müssen und er auch mit Erschrecken das Sterben der kleinen Tiere beobachtet. Zur Erinnerung konnten die Kinder sich mit Wabenstempel selbst ein Wabensystem auf Papier stempeln und dies mit nach Hause nehmen. Frank Mannefeld hatte noch frischen Honig zum Probieren mitgebracht, den er gerade am Samstag geerntet hatte und jedem Kind schenkte er ein kleines Glas Honig. Applaus war dem Hobbyimker von Eltern und Kindern sicher. Das Vorbereitungsteam war sich am Ende einig: „Es war gut, dass wir uns diesem Thema gewidmet haben. Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder. Welche Erde hinterlassen wir ihnen? Ein Satz, den Albert Einstein gesagt haben soll, stellten sie darum in den Mittelpunkt des ganzen Krabbelgottesdienstes: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“ Um dies zu verhindern ermutigte Frank Wiengarten dazu bunte Gärten zu schaffen und keine Steinwüsten, Rasen nicht nur nach strenger Manier zu pflegen und vor allem auch öffentliche Anlagen bunt und reichhaltig wachsen zu lassen. Der Fachmann ist gerne bereit bei anderen Vereinen und Gruppen von seinem Wissen zu berichten.

 

 

 

 

Krabbelgottesdienst Thema "Der Herbst, der Herbst,der Herbst da!"

Krabbelgottesdienst Thema „Der Herbst, der Herbst,der Herbst da!“

 

 

Krabbelgottesdienst am 11.12.2016 

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„Maria und Elisabeth warten auf einen Schatz!“ Dass das Thema stimmte war den Gesichtern der Kinder und Eltern anzusehen. Da war Lebendigkeit, da waren entspannte Elterngesichter, da waren lachende Gesichter und Zufriedenheit. Wie lebendig Kirche sein kann, wenn sie die Sprache der Menschen spricht, sie mit ins Boot holt, das war eindeutig zu spüren, nicht zuletzt lag dies daran, dass Pfarrer Norbert Happe zeigte: Kinder dürfen hier bei uns im Kirchenraum Kinder sein. Sie sind willkommen mit all ihrer Neugier und ihrem Erlebnisdrang. Somit wurde auch der vorweihnachtliche Krabbelgottesdienst unter Federführung von Pfarrer Norbert Happe ein Erfolg. Gekommen waren noch zahlreiche Eltern mit ihren Kindern. Auch Großeltern hatten sich dazugesellt.. Warten und freuen auf die Geburt des Herren, dabei erfahren, dass der Engel Maria eine Botschaft brachte. Ausgezeichnet verstand es Pfarrer Happe die Kinder an das Thema heranzuführen. Im Mittelpunkt stand das Evangelium der Verkündigung durch den Engel, das Pfarrer Happe verständlich erzählte. Schnell verstanden die Kinder, dass das Kind von Maria mit Namen Jesus im Mittelpunkt der Verheißung steht und sie verstanden auch, wie wichtig darum die Zeit des Wartens auf die Geburt des Kindes am Heiligen Abend ist. Was alles damit zu tun haben kann, zeigte das gemeinsame Schmücken des Adventskranzes. Dazu hatten die Kinder Tannenzweige mitgebracht. Neben dem Adventskranz stand eine wunderschöne Marienfigur. Sie zeigte Maria als hochschwangere Frau. Dies war ein sehr anschauliches Bild für die Kinder. Viele von ihnen hatten ihre eigene Mutter als Schwangere vor der Geburt von Geschwisterkindern erlebt. Lara Wiengarten begleitete die Lieder und das gesamte Vorbereitungsteam verstand es alle zum Mitsingen und Mitbewegen anzuregen. Denn wo Kinder sich wohl fühlen, da bewegen sie sich. „Ganz toll hier!“ „Prima, dass es jetzt so einen Gottesdienst in Beelen gibt!“ „Der Pfarrer ist Klasse. Unser Sohn ist ganz begeistert.“ „Kinder sind die Zukunft unserer Kirche“, so das Resümee des Organisationsteams, das zum Schluss ganz bewusst einen Dank an Eltern und Kinder für das Kommen aussprach. Dazu gab es als Geschenk ein Fingerspiel und in einer Schatztruhe entdeckten die Kinder Stabengel mit einem goldenen Glöckchen. Jedes Kind konnte solch einen Engel mit nach Hause nehmen.

Der nächste Krabbelgottesdienst wird am 26. März angeboten. Dazu wird dann wieder um 11.30 Uhr in die Pfarrkirche eingeladen.

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